Förderverein Denkmal Bahnhof Ennepetal (Gevelsberg) e.V.

Selbst der  weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt ….

Der Sitzungssaal im Rathaus der Stadt Ennepetal war am 5. März 2010 bis auf den letzten Platz belegt. Es mussten sogar noch zusätzliche Stühle herein geschafft werden, damit alle Anwesenden sitzen konnten.

                                                      

Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen betonte in seiner Ansprache, dass er hoch erfreut sei, dass nicht nur zu den bisher anberaumten 2 runden Tischen im Haus Ennepetal so viele Bürger erschienen waren, sondern dass jetzt – wo es um die Gründungsphase ging – auch tatsächlich so viele von den seinerzeit Interessierten an dieser Zusammenkunft teilnahmen.

Als Gründungsversammlungsleiter agierte Rechtsanwalt Frank Oberdorf  und es wurde kein leichter Job für ihn, denn die anwesenden Interessenten setzten sich intensiv und hart mit den einzelnen Formulierungen des in einer Powerpoint-Präsentation vorgetragenen und durch RA Oberdorf vorgelesenen Satzungsentwurfes  auseinander.

Verschiedene Fragen wurden aufgeworfen und so weit wie möglich beantwortet. Warum z.B. der Verein gegründet würde, bevor die Stadt Eigentümer des Gebäudes ist, oder aber warum, wenn noch kein Konzept für die eigentliche Nutzung vorliegt . Frage berechtigt – Antwort okay  "weil man schon jetzt gemeinsam an die Erarbeitung eines eben solchen, benötigten Konzeptes gehen will, um im Ernstfall startklar und einsatzbereit beginnen zu können.
(So die sinnhafte Übersetzung der geführten Gespräche).

Frau Sabine Hoffmann von den Grünen regte an, nicht nur einen Verein zu gründen, der die Jahresbeiträge einsammelt, sondern rechtzeitig einzelne Arbeitsgruppen zu bilden, die bestimmte Themen intensiv angehen. Aber darüber waren sich die Beteiligten sowieso einig. Letztendlich ist es wie auch sonst in Vereinen, das eine sind die Mitglieder, die mit ihrem Beitrag den Verein unterstützen und das andere sind die Organisatoren, die den Inhalt des Vereins ausmachen.

Man stellte fest, das nicht nur neugierige Zuschauer oder -hörer im Ratssaal saßen, sondern die Anwesenden sich schon sehr stark mit dem Thema auseinandersetzten. Und so ging die Diskussion bis nach 20:00 Uhr, mit dem Ergebnis, dass einige Punkte des Satzungsentwurfes geändert werden mussten. Wichtigster und am meisten umstrittener  Punkt dabei war die Formulierung des zu gründenden Vereins, wobei unbedingt das Wort "Denkmal" mit eingebracht werden sollte.

                    

Da bei den einzelnen Punkten über die Änderung der Formulierungen jeweils abgestimmt wurde, konnte man zu der Meinung kommen, das letztendlich das Ergebnis der Ausarbeitung für die Mitglieder akzeptabel war.

Es gab eine kurze Pause, in der die Änderungen am Entwurf vorgenommen wurden, bevor es dann zur Wahl kam.

Der Vorstand besteht aus:

Vorsitzender: Frank Oberdorf
stellvertr. Vorsitzender: Dieter Dummann
Schatzmeister: Martin Wiedersprecher
Schriftführer: Thomas Möllenberg
Öffentlichkeitsarbeit: Helga Schulte-Paßlack

Zur Zeit gibt es 30 eingetragene Mitglieder.

Der Jahresbeitrag wurde auf € 30,00 festgesetzt. Darüber hinaus sind freiwillige Spenden jederzeit willkommen.

Es soll noch in nächster Zeit ein Beirat gewählt werden, der aus 5 – 6 Personen bestehen könnte.
Es gab mehrere Personen, die evtl. diesem Beirat  angehören könnten, wie z.B. Herr Werner Kollhoff, Frau Hohmann vom Denkmalschutz und Herr Dieter Siekermann.

Am Schluss bedankte sich Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen bei Frau Helga Schulte-Paßlack mit einem Blumenstrauss für die immense Arbeit, die sie in dieser Angelegenheit geleistet hat.

Der erste Schritt ist getan, unserem Bahnhof eine Zukunft in Aussicht zu stellen.

Hoffen wir, das die Spitze dieses Vereins die Kraft und das Durchhaltevermögen hat, den gewiss nicht leichten Weg weiter zu gehen. Das sie Menschen  findet, die aktiv und mit großer Kreativität und fundiertem Wissen sich ihnen anschließen und so mit gebündelter Kraft das erreichen, was augenblicklich noch ein Zukunftswunsch ist.

Aber, wie heißt das große Motto für das Kulturhauptstadtjahr 2010 so schön:

Jede Vision braucht Menschen, die an sie glauben

und warum sollte das nicht auch für das Ennepetaler Bahnhofsgebäude einen Sinn machen.

 

Linde Arndt

für EN-Mosaik

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6 Kommentare
  1. Ein Voerder says:

    Das wird nichts. Unser Bürgermeister ist Garant für ein Scheitern des Projektes.

  2. Sandra Zimmermann says:

    "Garant für ein Scheitern"? – unser Bürgermeister? Sie haben Wilhelms magisches Lächeln nicht bedacht! Es wird den Bahnhof in ein verwunschenes Schloss verwandeln, in dem Prinzessin Helga und ihr Hofstaat den Geldboten, der sich aus der Bismarkstr. mit seinem Hafervergaser heranschleicht, gnädig empfangen …

  3. Leserkritik says:

    Das ist wirklich ein Traumtrio was dort nun werkelt… Wiggenhagen, Kaltenbach und Helga. Ich sehe hier zwei weitere Garanten. Zumindest einer hat ja unlängst "Charakter" bewiesen und sich als "Vorbild" bewährt. Und die andere gibt den auch Rechten ein Sprachrohr – eine richtige Demokratin halt! Hach da haben sich die Richtigen gefunden!
    P.S.: Ich bestell schon einmal ein Umzugsunternehmen!

  4. Redaktion
    Redaktion says:

    @Leserkritik

    Nix da, hier geblieben. Wenn Sie im Rat der Stadt sehen wie der Neonazi mit Faupel und Genossen auf gut Kind macht, sollten Sie sich überlegen ob Sie vor solchen Leuten flüchten sollten.Um Ihre Macht zu behalten, würden die sogar mit dem Teufel packtieren.

  5. ojeoje says:

    Wenn Du nicht mehr weiter weißt, dann gründe einen Arbeitskreis.
    Helga und Willi – das Dreamteam.

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