Finnair die etwas andere Airline

Die finnische Fluggesellschaft Finnair setzt bei ihrer Kommunikation auf Menschen die einen
regionalen Bezug haben. Für Deutschland hat das Unternehmen „unseren Litti“, Pierre Littbarski als Sympathieträger gewonnen. Diese Kooperation hat ganz praktische Wurzeln, denn Litti fliegt alleine und mit seiner Familie sehr oft zwischen Europa und Asien. Hier ist es der Service auf der gesamten Strecke die ihn beeindruckt hat.

Bei der Vorstellung in Düsseldorf war etwas anderes auch noch sehr beeindruckend, die
Menschlichkeit. Es ging nicht darum Hochglanzflyer, Videos mit einer Vielzahl von sogenannten Highlights garniert zu präsentieren, sondern das persönliche Gespräch stand ganz im Vordergrund. Dies machte den Gedankenaustausch mit Pierre Littbarski, Jan Pellinen, Direktror Finnair Deutschland und Antti Nieminen, Leiter Marketing Innovationen zu einem sehr
interessanten Gespräch.

                             
  v.li: Antti Nieminen, Leiter Marketing Innovationen, Jan Pellinen, Direktror Finnair Deutschland
und Pierre Littbarski "Litti" Foto: © Zdena David
 

Die Finnair wurde 1923 gegründet und gehört somit zu den ältesten Airlines die weltweit tätig
sind. Das Drehkreuz Helsinki steht mit seinem Flughafen Vantaa für kurze Wege beim Umsteigen auf der Reise nach Asien. Die Flugroute von Vantaa aus ist auch die kürzeste Verbindung nach Asien, was sich im Treibstoffverbrauch und bei den Emissionen auf dieser Route deutlich wiederspiegelt. Für die kurzen Umsteigezeiten sorgen unter anderem die drei Landebahnen und das überschaubare Flughafengebäude.

Sicher ist die Finnair kein Billigflieger doch die Sicherheit beim Fluggerät, in der Luft und am
Boden, haben in diesem Unternehmen oberste Priorität. Das Durchschnittsalter der Flotte von
Finnair beträgt vier Jahre und ist somit eine der modernsten Flotten der Region. Doch auch bei
den Zubringerlinien für die Langstrecken setzt man darauf, nicht das Rad immer wieder neu zu
erfinden, sondern hier zählt die Kooperation. Seit geraumer Zeit arbeitet man hier mit der Air
Berlin zusammen und spart dabei zusätzliche eigene Linien auf der gleichen Route. Dies ist
sicherlich auch ein entscheidender Beitrag zur Reduzierung von Emissionen, auch für die ab Mai 2011 zur Verfügung stehende Direktverbindung nach Singapur.

Bei allen Ausführungen klang eines immer wieder durch, nicht Wachstum um jeden Preis,
sondern Menschen und Material werden eingebunden und auf dem Weg mitgenommen.

Will Rumi

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