Eine Chance für den Bahnhof

Auf den Seiten der Stadt Ennepetal erscheint unter dem 02. März 2010 folgende Mitteilung:


"Der Förderverein Bahnhof Ennepetal (Gevelsberg) wird gegründet
Rubrik: Pressemitteilung

Von: R. Linke
Gründungsversammlung am 5. März 2010

Am Freitag, 05. März 2010, um 18:00 Uhr ist es soweit:

Im Sitzungssaal des Rathauses wird der Förderverein Bahnhof Ennepetal (Gevelsberg) gegründet.

Unter dem Bahnhofsmotto „Es gibt viel zu tun, packen wir’s an“ werden in dieser Gründungsversammlung zum einen noch offene Fragen geklärt, zum anderen wird die Satzung des Vereins abgestimmt und dann unterschrieben.

Als weitere wichtige Punkte stehen die Wahl des Vorstandes und die Festlegung des Mitgliedsbeitrages auf der Tagesordnung.

Damit ist der Förderverein dann offiziell gegründet.

Zu dem Treffen am Freitag ist jeder herzlich eingeladen.

An der Gründungshandlung an sich dürfen aber nur diejenigen teilnehmen, die sich als Mitglieder eintragen, denn nur diese Personen dürfen auch über die Regularien wie Wahl des Vorstandes oder Höhe des Mitgliedsbeitrages abstimmen."


                                   

 

Für alle Ennepetaler, die sich ebenfalls für den Erhalt des Bahnhofs interessieren oder sich bei diesem Projekt in irgend einer Art und Weise einbringen möchten, ist dieser Termin eine gute Gelegenheit.

Sollte es darüber hinaus auch noch jemanden geben, der bisher an dem Geschehen nicht beteiligt war oder nicht umfangreich informiert wurde, aber gute, nutzbare Ideen für die Weiterführung des Bahnhofs entwickeln könnte, wäre das das Beste, was eingebracht werden könnte.

Viele denkmalgeschützte Bahnhöfe in unserer Region wurden schon saniert und durch gut geplante Konzepte am Leben erhalten. Gleichfalls darf nicht vergessen werden, das unser Bahnhof (leider) ganz besondere Voraussetzungen bedarf, da die anderen Objekte nicht in einem derartigen desolaten Zustand waren

Aber gewiss werden genügend kompetente Leute sich um die Recherche und vorherige Kostenermittlung kümmern, die einen klaren Überblick verschaffen, ob sich der Einsatz lohnt oder nicht.

Und wenn es möglich ist, diesen Bahnhof durch Eigeninitiative, Fördergelder und ein ausgewogenes, nachhaltiges Konzept zu erhalten, ohne dass die Stadt unnötig Gelder ausgeben müsste, die an anderer Stelle Ennepetal oder bedürftigen Bürgern dieser Stadt fehlen, warum sollte er dann keine Chance erhalten?

 

Linde Arndt

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