KiRhoch4 / Ein Rendezvous der besonderen Art mit Rüggeberg


[jpg] Es ist die kalte und feuchte Jahreszeit die dazu einlädt zusammen zu rücken um Wärme zu suchen.
Der Sommer und der Herbst sind vorbei und der Ewigkeitssonntag steht bevor.

Es ist eine Zeit, die nachdenklich stimmt. Man denkt an Vergangenes, nostalgisch oder auch freudig. Die Erinnerungen an die erste Liebe, die vielleicht nicht erwidert wurde oder in eine Partnerschaft mündete, die noch immer anhält.
                                                 
                                    
So traf man sich in Rüggeberg zu einem musikalischen Abend der besonderen Art, Kirhoch4 lud ein. Rund 100 Gäste kamen um den melodischen Abend, der auch kulinarisch begleitet wurde, am 6.11.09 zu erleben. Unter der Leitung von Birgit Rom, die auch Querflöte spielte, wurde eine gemeinsame Reise durch viele Genres aber auch Länder unternommen.

Salonmusik sollte es sein, es wurde aber mehr als nur die übliche Salonmusik.
Es war ein recht bunter Reigen der zu Gesprächen zwischendurch animierte und eine Zeitreise in die Vergangenheit erbrachte.

So wurde gesprächsweise angemerkt, dass es heute die Breite der "damaligen" Musikszene nicht mehr gibt.
Ausschnitte von Musicals, Operetten, Opern und Konzerten wurden vorgetragen.
 

   

Das Orchester war durchaus dem Rahmen entsprechend in der Lage den Besucher zum Träumen zu bringen. Die Habanera "Ja, die Liebe hat bunte Flügel…." aus Bizets Carmen, die auch als Zugabe gespielt wurde, könnte als Credo des Abends stehen.
                                           

Denn bunt war der Abend und wie schon beim ersten mal ( wir berichteten, http://en-mosaik.de/?p=3444 )  voller Liebe für die anwesenden Gäste durch die Gastgeber. Eine Bekannte die ich traf, meinte als ich sie fragte was sie denn hier machte: "Ich bin doch hier in Rüggeberg zu Hause" und wandte sich dem weiteren Abend zu.

In einem anderen Gespräch erfuhr ich von den Sorgen, dass die evangelische Rüggeberger Kirchengemeinde keine Perspektive mehr für ihre Gemeinde sieht, da die finanziellen Mittel fehlen. Nur,  zeigt die Initiative Kirhoch4 nicht gerade wie privates Engagement eine Perspektive für die Zukunft aufzeigt? Wer hindert die Gläubigen denn ihre Gemeinde selber zu gestalten? "Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." so heißt es in Mt 18,20. Die Sorge die Gemeinde könnte ihren Mittelpunkt verlieren, sollte dem Aufruf weichen, wir sind Gemeinde.

So zogen sich die Gespräche bis 2:00 Uhr in der Nacht hin. Gute und konstruktive Gespräche die es immer geben sollte und die KirHoch4 ermöglichte.

      Wie schon beim ersten Mal wurde in den Pausen, dem Abend angemessen, Kulinarisches von den anwesenden Jugendlichen gereicht. Überhaupt die Jugendlichen die den Abend mit gestalteten, konnte man nur zuvorkommend erleben. Ein großes Lob an dieser Stelle.
Die köstlichen Leckereien  wurden von Bettina Beckbauer und Ilka Stoye hergestellt.
[Speisenkarte zur Vergrößerung anklicken]
Zu guter Letzt brachten sechs von ihnen  uns noch eine musikalische Darbietung, welche die schon erreichte heimelige Stimmung weiter förderte.    

                       

Es war wie ein Familienabend, zu dem die Großeltern eingeladen hatten – man war zu Hause.

Ich bin gespannt auf den nächsten Abend.

 

Jürgen Gerhardt

 

Das Orchester unter der Leitung von Birgit Rom:
Cello: Albert Booz
Bratsche: Christiane Frickemeier
Geige: Daniela Frickemeier
             Yashini Amirthalingam
Gitarre: Gaby Schuhmacher
Querflöte: Traudel Altmann
                  Karin Tietsch
                  Dörte Wiese
                  Birgit Rom
   Klarinette: Klaus Mayer
                      Ulrike Fernholz
Klavier: Stefan Mayer-Stoye

 

 

 

Und hier einige eingefangene Momente dieses wunderschönen Abends:

 

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