Die Fledermaus – Beginn der Jubiläumsspielzeit des theaterhagen

Die Fledermaus – Operette von Johann Strauß
Musik von Johann Strauß (Sohn)
Text von Carl Haffner und Richard Genée
nach der Komödie "Le Réveillon" von Henri Meilhac und Ludovic Halévy

Premiere am Samstag, 3. Septemer 2011 um 19:30 am theaterhagen
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  Dominik Wortig (Gabriel von Eisenstein), Sarah Längle (Adele), Kristine Larissa Funkhauser (Prinz Orlofsky), Dirk Achille (Iwan), Opernchor, Extrachor                                                                                                              Foto: Stefan Kuehle  

Wenn am 3. 9.2011 die Jubiläumsspielzeit des theaterhagen beginnt, [Die Hagener Bühne wird im Oktober 100 Jahre alt] wird dem Publikum ein Stück präsentiert, wo wohl fast alle Melodien alt bekannte und vertraute Lieder sind, die  man mitsingen könnte oder wollte.
„Glücklich ist, wer vergisst“ –  „Trinke Liebchen, trinke schnell“ – „Spiel ich die Unschuld vom Lande“  -„Brüderlein und Schwesterlein“ – „Spiel ich die Unschuld vom Lande“ sind nur einige der altbekannten und  unvergesslichen Stücke..

Thilo Borowczak, Leitender Regisseur und zugleich Dramaturg am theaterhagen  beschreibt es so: „Jedes Stück in der Fledermaus ist einfach ein großer Wurf“ und er trägt es mit solch einer überzeugenden Begeisterung vor, dass man gespannt sein darf, was einen erwartet.

Das gerade dieses Stück den Auftakt zur neuen Saison macht, ist einem Großteil des Publikums zu verdanken, welches in der jährlichen Umfrage, die immer mit einem Gewinnspiel verbunden ist,  seine Wahl hierfür getroffen hat.

Der große Johann Strauß hat mit diesem erfolgreichen Stück, das gekonnt ironisch durch die Gesellschaft führt und in welchem die sonst übliche Liebesgeschichte fehlt, nochmals einen Höhepunkt geschaffen und obgleich die Fledermaus am theaterhagen bereits 12 mal gespielt wurde, wird sich die jetzige Inszenierung durch einige besondere Details von den bisherigen Darbietungen abheben und läßt den Besucher überraschende Momente erwarten.

Es ist bestimmt nicht ungewöhnlich, dass der am theaterhagen gern gesehene Regisseur Thomas Weber-Schallauer wieder einmal seine persönlichen Ideen und seine außergewöhnliche Handschrift in dieses Werk eingebracht hat und den eigentlich um 1870 spielenden Zeitrahmen in die Jahre 1949/1950 verschoben hat.

Die  Inszenierung berührt also die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

 

Die Ausstattung, wieder einmal unter der Leitung von Sandra Linde, orientiert sich ebenfalls an den Kostümen der 50er Jahre und dem damaligen Interieur.

Das Stück spielt hier  im Wien der 50er Jahre.

 

 

Für Bernhard Steiner, der Musikalische Leiter, der selbst Wiener ist, bedeutet diese Inszenierung eine musikalische Herausforderung und man darf schon jetzt gespannt sein.

 

 


Der Brasilianer Andre Baeta wird mit einer für die Operette Fledermaus ungewöhnlichen  Choreografie seines Balletts für spannende Momente sorgen.

Dieser Abend verspricht für viele "Fledermaus" Kenner ein besonderes Highlight zu werden.

 

 

[Fotos: © Linde Arndt]


Allein die Besetzung garantiert den Besuchern des theaterhagen  einen wahren Leckerbissen.

Gabriel v. Eisenstein:
Dominik Wortig
Rosalinde:
Stefanie Smits Frank,
Gefängnisdirektor:
Aldo Tiziani / Rainer Zaun
Prinz Orlofsky: Kristine Larissa Funkhauser Alfred,
Gesangslehrer: Jeffery Krueger
Dr. Falke, Notar: Raymond Ayers / Frank Dolphin Wong
Dr. Blind, Advokat: Richard van Gemert Adele,
Kammermädchen: Maria Klier / Sarah Längle
Ida: Anja Frank-Engelhaupt / Nicole Nothbaar
Frosch, Gerichtsdiener: Werner Hahn
Iwan: Dirk Achille
Musikalische Leitung: Bernhard Steiner
Inszenierung: Thomas Weber-Schallauer
Choreographie: Andre Baeta
Ausstattung: Sandra Linde
Dramaturgie: Thilo Borowczak
Chor: Wolfgang Müller-Salow
Regieassistenz: Guta Rau
Inspizienz: Svenja Wessing / Bettina Grüger

Weitere Vorstellungen am So., 11.9. (15.00 Uhr); Fr., 16.9.; Di., 27.9.; Fr., 30.9.; Mi., 12.10.; So., 23.10. (18.00 Uhr); Do., 27.10.; Sa., 12.11.; Mi., 14.12.; Sa., 31.12. (15.00 und 19.30 Uhr); Fr., 6.1.2012; Sa., 21.1.; So., 29.1. (15.00 Uhr); So., 5.2. (18.00 Uhr); Do., 8.3. jeweils 19.30 Uhr, wenn nicht anders angegeben. Karten unter www.theater.hagen.de

 

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