Demenz – oder normale Vergesslichkeit?

Auftakt der Reihe "Wir sprechen über Demenz"

(pen) Wie unterscheiden sich eigentlich Demenz und „normale“ Vergesslichkeit? Wie wirken die neuen Medikamente, die in den letzten Jahren zur Behandlung der Alzheimerkrankheit zugelassen wurden? Halten sie, was sie versprechen? Wann sind Psychopharmaka erforderlich? Schaden sie mehr als sie nutzen? Um diese Fragen geht es am Donnertag, 22. Oktober 2009 im Rathaus Gevelsberg (Rathausplatz 1). Referent Axel Spenner, Oberarzt Gerontopsychiatrie am Demenz-Servicezentrum für die Region Dortmund, ist von 17 bis 18:30 Uhr zu Gast.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt für die Reihe „Wir sprechen über Demenz … miteinander“. Bis Januar 2009 bietet der Arbeitskreis Demenz im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis Gesprächsrunden, Vorträge und Diskussionen an. Die Mitglieder des Arbeitskreises Demenz möchten so dazu beitragen, das Thema Demenz öffentlich zu machen, über Demenz zu informieren, Wissen und Erfahrungen weiterzugeben, Ängste abzubauen, neue Impulse aufzugreifen und Ideen auf den Weg zu bringen.

Der Arbeitskreis Demenz ist ein Zusammenschluss von Mitarbeitern aus dem ambulanten, teilstationären und stationären Versorgungsbereich, Ärzten, Beratern, Angehörigen und ehrenamtlich Tätigen. Der Arbeitskreis trifft sich mehrmals im Jahr und kommt dem dringenden Wunsch der Teilnehmer nach inhaltlicher Vernetzung nach. Die Zusammenarbeit in diesem Kreis trägt inzwischen Früchte und hat Einzelne inspiriert, Veränderungen in ihren Berufsalltag zu integrieren bzw. ehrenamtlich Aktive zusammengebracht und vielfältige Projekte entstehen lassen.

Fragen zur Veranstaltungsreihe beantwortet die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe KISS EN-Süd, Telefon 02332/664029.

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