…..da waren es auf einmal fünf

Frau Dr. Hella Siekermann wurde (endlich) von der FDP nominiert.  Jürgen Gerhardt [jpg]

Nachdem wir die FDP ein bisschen gejagt haben, hat sie sich endlich besonnen und Frau Dr. Hella Siekermann auf ihr Schild gehoben.

Um es vorweg zu nehmen, uns bedeutet es viel, wenn eine Frau, die sich für die Jugend einsetzt als Bürgermeisterkandidatin zur Wahl steht.

Sich für die Jugend einzusetzen, heißt sich für die Zukunft einzusetzen.

 

Was hebt sie im Gegensatz zu den anderen Kandidaten für dieses Amt hervor?

 

  1. Sie ist Ärztin, hat also praktische Erfahrung im medizinischen Bereich.
  2. Sie ist Ehefrau eines hier ansässigen Unternehmers, hat also ein Verständnis
    für die Belange eines mittelständigen Unternehmens. Abgesehen davon, das dieses
    Unternehmen positiv aufgefallen und auch ausgezeichnet wurde.
  1. Sie hat zwei Kinder großgezogen, weiß also etwas über die Vereinbarkeit von
    Familie und Beruf.
  1. Sie hat einen Ausschuss in unserer Stadt geleitet, hat sich mit dem Bürgermeister
    ( den mit den großen Schuhen ) angelegt.
  1. Sie hätte Herrn Wiggenhagen als Beisitzer zur Hand, der sich in der Verwaltung
    bestens auskennt und ihre Anweisungen postwendend, wie er es bei Herrn Eckhardt
    gewohnt war, umsetzen würde.
  1. Als Doktorin ist sie es gewohnt strukturell zu denken aber auch Entscheidungen zu
    treffen die auch andere Sachverhalte mit einbeziehen.

 

Damit haben nunmehr alle Parteien, außer der FW und der Unabhängigen, ihre Kandidaten genannt.
Darüber hinaus hat sich Herr Dr. Mehner als parteiloser auf den Weg gemacht.

 

Was bleibt? Die Vorschrift lautet immer noch: Bis 48 Tage vor der Wahl können sich Kandidaten noch
beim Wahlleiter Herrn Otto melden. Also ran, es ist bis jetzt eine spannende Wahl.

Was etwas irritiert, es sind 3 Frauen gegen 2 Männer, uns fällt das auf, weil die CDU mehrfach ihre Probleme gegenüber dem weiblichen Geschlecht artikuliert hatte. Na ja, eher 2 ¼ Frauen, Frau Hoffmann von den Grünen  wird sich ja sicher nur über ihre seit Jahren bekannten Plakate melden.

Auch ist es nicht verständlich, warum sich alle an der Wählergruppe der FW und Unabhängigen bedienen wollen?
Die größte Wählergruppe, die Nichtwähler, immerhin in 2004 waren das mal eben rund 14.000 Stimmen, während  die FW nur rund 1.600 zu bieten haben. Die rund 14.000 Stimmen bieten ein ungeheueres Potenzial, welches durch  die neusten soziologischen Erhebungen relativ leicht zu aktivieren wäre.

Allerdings könnte das nur eine  Kandidatin machen – Frau Dr. Siekermann. Sie hat, im Bergischen würden wir sagen, einen A…. in der Hose, ist couragiert, ehrgeizig und hat klare Zielvorstellungen. Und darüber hinaus, wie ihre eigene Partei schon richtig bemerkte,  sie ist keine Verwaltungsfrau, sie ist eine Frau aus dem praktischen Leben mit vielen Facetten, die unserer Stadt zum Vorsteil gereichen könnte.

 

 

siehe auch unseren vorausgegangenen Bericht:  "...da waren es auf einmal vier"

 

 

 

 

 

1 Antwort
  1. Dr. Ingo Mehner says:

    Guten Morgen allerseits,
    und es bleiben fünf. Ich habe meine Entscheidung getroffen, nachdem der Richterspruch vorzeitig bekannt wurde.
    Und die Entscheidung war genau richtig. Lesen Sie doch einfach die mail, die ich heute Nacht auf meinem Rechner fand. Ich habe sie wörtlich zitiert, weiter oben in der Rubrik “Kommunikation in der heutigen Zeit”.

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