Da war doch noch was?

 [jpg] Die Kommunalwahlen in Ennepetal und andernorts sind vorbei. Sind sie das? Nein, sind sie natürlich nicht.
Aber, und das ist das Wesentliche für mich, ich kann endlich einmal meinen Schreibtisch und meine Festplatte aufräumen um Platz für neue Themen zu schaffen. Und wie das so ist, beim Aufräumen, kommen doch einige Dinge zu Tage, wo man sich fragt: Was ist denn daraus geworden?

Da ist uns doch der Fall des Bürgermeisterkandidaten Dr. Ingo Mehner und seiner Partei EN(H) vor die Augen gekommen. Er, der er als Tiger gesprungen und letztendlich als Bettvorleger gelandet ist. Groß hatte er seine Kandidatur angekündigt, hatte später auch versucht eine Partei zu gründen und ist kläglich an den Zulassungsvoraussetzungen gescheitert.

Er zweifelte die Richtigkeit der Zulassungsmodalitäten an und wollte klagen. Nachdem der Ennepetaler Wahlausschuss ihm die Zulassung sowohl als Bürgermeisterkandidat als auch als Partei verweigert hatte, brach bei ihm ein großes Lamento an. Vor das Verwaltungsgericht konnte er nicht ziehen, weil die Aussichten sehr, sehr gering waren, die Entscheidung des Wahlausschusses zu kippen.

Bis zur Wahl gab er mehr oder weniger Empfehlungen für einzelne Kandidaten ab, wobei er nicht realisiert hatte, dass diese, seine Empfehlungen kontraproduktiv für die Kandidaten sein könnten. Oder hatte er dies realisiert und hatte diese Empfehlung bewusst abgegeben?

Diese Empfehlungen gingen soweit, dass er im Falle der Wahl des Wilhelm Wiggenhagen beim Landesverfassungsgericht klagen wollte.  Nun, jetzt ist Wilhelm Wiggenhagen gewählt. Die Pressestelle des Landesverfassungsgerichts in Münster teilte uns auf Anfrage mit, eine Klage des Dr.jur. Mehner, der Gruppierung EN(H) oder Ennepetaler unter einem Hut, liegt nicht vor. Ja, was denn nun?

Ein Einser Jurist der keine Klage, wie angekündigt, verfassen kann?

Da keimt in uns ein Verdacht.

Ich möchte mich jetzt nicht in den Kreis von Verschwörungstheoretiker einreihen, jedoch sind einige Indizien es wert betrachtet zu werden.

Die CDU und Wilhelm Wiggenhagen haben von Anfang an ganz richtig auf einen Lagerwahlkampf erkannt.
Die einheimische Anita Schöneberg war dem Gevelsberger Wilhelm Wiggenhagen zu Beginn des Wahlkampfes auch haushoch überlegen. Bot doch das bürgerliche Lager mit Wiggenhagen, Hofmann, Siekermann und Mehner gleich vier Kandidaten auf, während das linke Lager nur Anita Schöneberg aufbot. Die Hoffnungslosigkeit der Kandidatur eines Wilhelm Wiggenhagen´s muss auch dem bürgerlichen Walter Faupel (CDU) irgendwann aufgegangen sein.

Und er oder sie handelten oder nicht? Zuerst wurde – so unsere Information –  Wilhelm Völlmecke animiert eine Bürgermeisterkandidatur anzugehen. Ich geb´einen aus, wenn sie (Völlmecke) als Bürgermeisterkandidat antreten, so Wilhelm Wiggenhagen. Was er auch noch später bestätigte. Völlmecke trat sodann auch an, wobei er noch nicht einmal einen Achtungserfolg vorweisen konnte. Aber das reichte nicht. Denn Dr. jur. Mehner war für bis zu tausend Stimmen gut, die aber alle Wilhelm Wiggenhagen zu geordnet werden konnten. Damit wäre Schöneberg durch gewesen. Wenn jetzt die von Dr. jur. Mehner gegründete Partei EN(H) auch noch 300 Stimmen geholt hätte, wäre die SPD die dominierende Partei, mit zwei Stimmen Unterschied, geworden. Nach unseren Berechnungen brauchte es ja nur 100 Stimmen Unterschied.

Was liegt nach dieser Denke näher als Mehner und die EN(H) irgendwie zur Aufgabe zu bewegen, wie gesagt es ist rein spekulativ. Aber das Scheitern von Dr.jur.Mehner und seiner Partei an der Zulassung, ist so grotesk, dass man schon auf solche Gedanken kommen kann. Die nachfolgenden Vorfälle wirken da auch irgendwie verständlicher, aber auch inszeniert. Geht man weiter, so stellt man fest, Walter Faupel und Dr. Ingo Mehner können es gut miteinander. Man kennt sich aus den früheren Zeiten, die auch heute noch eine Rolle spielen.

Wenn das alles so angedacht, nicht gelaufen ist, stellt sich doch die Frage: Warum hat nach der Wahl keine Klage in Münster vorgelegen?
Die Entscheidungen der Stadtverwaltung als auch des Wahlausschusses der Stadt Ennepetal  waren und sind angreifbar. Jedoch nur vor dem Landesverfassungsgericht in Münster und zwar nach der Wahl.

In den Wahlgesetzen wird von "Mangel" und "Fehlern" gesprochen die berichtigt werden müssen, aber nicht zwangsläufig in der Frist bis zur Sitzung des Wahlausschusses. Vielmehr gibt es ja noch eine andere Frist, die allerdings nicht genutzt wurde.

 
Foto dpa: Landesverfassungsgericht Münster

Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Hans Hugo Klein sagte ganz klar, dass ein mangelhafter, aber auch fehlerhafter Antrag auch nach der Beendigung der Abgabefrist geheilt werden sollte. Ja er weißt der Antragsstelle sogar die Verpflichtung zu, offensiv auf die Behebung dieser Mängel und Fehler zu drängen.
Denn, sie sind zur Hilfestellung verpflichtet.

Insofern liegt es auf der Hand, dass eine Klage des Bürgermeisterkandidaten Dr. jur. Ingo Mehner und seiner Partei EN(H) vor dem Landeserfassungsgericht Erfolg haben könnte.

Und warum reicht er diese Klage nicht ein, indem er die Wahl anfechtet? Ist es vielleicht doch eine Inszenierung des bürgerlichen Lagers gewesen?
Aber wie gesagt, man macht sich so seine Gedanken, wenn man seinen Schreibtisch und seine Festplatte aufräumt. Denn eines ist sicher, in Ennepetal gelten andere Regeln als anderswo.

Jürgen Gerhardt

Print Friendly, PDF & Email
46 Kommentare
  1. EIN ENNEPETALER says:

    Mehner präsentierte sich von Anfang an als Rollenspieler mit buntem Repertoire: als Tierfreund, als akademischer Besserwisser, als Ennepetaler mit Herzblut, als Lebenskünstler, als Selbstbeweihräucherer, als Spitzenanwalt, als Demoskop, als Plauderer aus dem Nähkörbchen, als …
    In seinen Patchwork-Texten bediente er das Unterhaltungsbedürfnis der Politikinteressierten. Man lobte seine Eloquenz und appellierte, die Vergangenheit rund um das Haus Ennepetal solle endlich ruhen. War er ein ernsthafter Bürgermeister-Kandidat? Jüngere schmunzelten angesichts seiner unkonventionellen Schreiberei, Ältere runzelten die Stirn: ein entlassener Beigeordneter auf dem Bürgermeister-Sessel? Für wie viel Stimmen er wohl gut gewesen wäre, bleibt Spekulation. Eines scheint mir jedoch sicher zu sein: Den Wahlsieg von WW hat er befördert. Walter kann sich auf Ingo verlassen.

    Mehner blogt, auf (den angekündigten) Einspruch gegen die Wahl verzichten zu wollen. Wenn WW dann auch noch seine Klage gegen Mehner zurückzieht, dann sind wir endlich da, wo wir immer schon hin wollten: Alles wird gut!

  2. Redaktion
    Redaktion says:

    @EIN ENNEPETALER #2

    Ich denke, es war eine Inszenierung, weil im Rathaus einige Leichen im Keller nicht auftauchen sollten. Was bleibt, der fade Beigeschmack, ob nicht hier wie anderswo auch, Gelder geflossen sind oder noch fließen werden. Ich könnte mir vorstellen, dass die Brandruine doch auf einmal von der Stadt aufgekauft wird, zwar nun etwas teuerer, aber was soll es. Und wer ist der Anwalt des Eigentümers der Brandruine? Ein Schelm wer böses dabei denkt.
    Übrigens der Kauf dieser Brandruine, wenn er denn über die Bühne geht, wird dann in einer nichtöffentlichen Sitzung über die Bühne gehen. Wegen dem Datenschutz, versteht sich.

    Er war nie ein ernsthafter Kandidat, er wäre weit hinter Hella Siekermann gelandet, ich denke er wusste das auch. Ich denke er wusste aber auch mit den potenziellen Stimmen die er bekommen hätte, für sich einen Vorteil heraus zu schlagen.
    Generös wie er nun mal ist, wird er seinen „Mitstreitern“ sicher ein paar Brotkrumen abgegeben haben, und sie mit dem Spruch entlassen: „Wir hätten die alle aufmischen können, wenn nicht der böse Zufall und die Anderen gegen uns gewesen wären“, so muss man es sicher einordnen.

    Demokratie hin und Demokratie her, was zählt ist immer noch der eigene Vorteil. Und wenn es die Demokratie nicht geben würde, mein Gott, wir kämen auch in einer Diktatur klar.
    Wie gesagt, dass sind alles nur Spekulationen. Beweisen kann man den „Bäckerburschen“ nichts.

  3. Redaktion
    Redaktion says:

    Mehner schreibt in seinem Blog folgendes:

    „Er (Mehner**d. Red.)äußerte vor der Wahl im Blog, er wolle bestimmte und möglicherweise nicht mehr zeitgemäße Regeln der Wahlvorbereitung überprüfen lassen, etwa das Unterschriftenquorum und die amtliche Aufforderung zur Einreichung von Unterschriften.“

    Nun prüf´ mal schön.

    Das hatte sich in seinem Blog aber ehedem ganz anders angehört. Ja die Vergesslichkeit der alten Leute.

    Angreifbar ist die Wahlprüfung in einem ganz anderen Bereich, aber wie kann das ein Stadtteiljurist in der Größenordnung von Milspe wissen? In so einem Stadtteil wird eine Verhandlung über nächtliche Lärmstörung schon als weltbewegend herausgestellt.

    Wie sollte es heißen: „Ein Mann ein Wort, ein Mehner ein Wörterbuch“

  4. EIN ENNEPETALER says:

    @ 3 Redaktion

    > „Und wer ist der Anwalt des Eigentümers der Brandruine? Ein Schelm wer böses dabei denkt.“

    Siehe Mehner-Blog:
    „Weder Mehner&Mehner noch der Investor sehen einen Sinn in einem jahrelangen Rechtsstreit um die Ansiedlung von Berlet […].“

    Mehner veröffentlicht (als Blogger) Interna aus der Anwaltskanzlei M&M.
    Offensichtlich ist Mehner auch im Auftrag von Berlet tätig.

  5. Der Stille Beobachter says:

    [**gelöscht**bitte unterlassen Sie Unterstellungen**d.Red**]

    Herr Wiggenhagen hat gewonnen, weil er guten Wahlkampf gemacht hat! Weil er sich als „kompetent“ dargestellt hat (ob er es nach ihrer Ansicht nun ist, oder nicht) und nicht „nur“ als Ennepetaler!
    Wie armselig ist denn bitte „Eine von uns!“? Diese Qualität besitze ich auch, aber gut, anderes Thema!
    Und wenn sie nun tatsächlich glauben, dass Herr Mehner auch nur ansatzweise an der Entscheidung etwas verändert hätte, dann muss ich sagen, dass ich dies lächerlich finde.

    Herr Mehner wird doch auf Grund seines Blogs und den Provokationen kaum ernst genommen, von daher hätte er Wiggenhagen doch wohl kaum 350 Stimmen und mehr abnehmen können, oder denken sie das ernsthaft?

  6. Redaktion
    Redaktion says:

    @Der Stille Beobachter #7

    Dann ziehen Sie mal Ihre 350 Stimmen von Herrn Wiggenhagen ab. Was dann?

    Kompetente Darstellung sieht bei mir aber anders aus. Und Wiggenhagen hat mit seinen Inhalten doch auch auf den Faktor „Einer von uns“ gesetzt.

  7. Der Stille Beobachter says:

    Mach ich…. dann gewinnt Herr Wiggenhagen nur noch mit 7 Stimmen…. is auch wurscht, da bestimmt auch nich ALLE 350 jetzt Wiggenhagen gewählt haben… aber das ist ein Märchen und wird eins bleiben!

    Warum schreiben sie nichtmal einen Artikel darüber, dass Fr. Schöneberg 3 mal angetreten ist, jedem bekannt war schon vor der Wahl, einen viel einfacheren Wahlkampf genau deswegen hatte und trotzdem verloren hat…. und das auch noch gerade in dem Jahr, wo die SPD die CDU überholt?

  8. Redaktion
    Redaktion says:

    @Der Stille Beobachter #9

    Ihre Präferenz für Wiggenhagen in allen Ehren,es scheint aber so, als wenn Sie gewisse Wahrnehmungsprobleme haben.
    Wiggenhagen hatte als Verwaltungsmensch für uns die denkbar schlechtesten Arbeitsergebnisse vorzuweisen,während Schöneberg sich ja noch nie beweisen konnte.
    Sicher wäre es für Schöneberg einfacher gewesen, wenn die Wahlkampfkasse genauso prall gefüllt gewesen wäre wie die der CDU. Das die CDU keinen eigenen Kandidaten aufstellen konnte sagt auch etwas über die personelle Situation der CDU aus,darüber habe ich ja schon berichtet. Herr Wiggenhagen hat ja nun seinen Stuhl bis zur Rente,mehr ist für den Mann nicht drin.
    Da sieht man wieder, was man mit gutem Marketing nicht alles anfangen kann.

    Und ob jemand 1 mal oder 3 mal antritt, was sagt das aus?

    Geben Sie mir EUR 250.000,– und ich mache Ihnen einen Besenstiel zum Bürgermeister.

  9. Redaktion
    Redaktion says:

    @Dr. Ingo Mehner #10

    Lieber Herr Mehner, Einfalt kann eine Tugend sein. In den meisten Fällen ist dies aber nicht der Fall.

  10. Der Stille Beobachter says:

    „Geben Sie mir EUR 250.000,– und ich mache Ihnen einen Besenstiel zum Bürgermeister.“

    Wieder einmal einfach eine Zahl in den Raum gestellt und provoziert! Wenn ich durch Ennepetal gefahren bin, habe ich deutlich weniger Plakate von Herrn Wiggenhagen gesehen… und nur die 2-3 Beilagen in der WAP (übrigens von der CDU, nicht von Hr. Wiggenhagen) werden den Unterschied wohl nicht machen, oder glauben sie das wirklich?

  11. Knötterkopp says:

    @Der Stille Beobachter
    Das Sie WW eingeschworen sind ist wohl kein Geheimnis. Bis Sie eines Tages eines Besseren belehrt werden, dass Ihre Ansicht völlig falsch lag. Dass Sie aber entweder wenig in Ennepetal unterwegs waren, oder unbedingt einen Optiker benötigen steht außer Frage. Jeder, ja jeder hier inne Milspe hat dieses Hochpuschen der Werbung für WW erkannt. Wollen, oder können Sie es nicht.

    Sie wollen uns doch wohl nicht sagen, dass in der WAP n u r CDU-Werbung war? Was ist mit den
    Annoncen“Ich … wähle Wilhelm Wiggenhagen“. Was mit den wechselnden Großplakaten? Haben Sie einen Realitätsverlust, oder denken Sie mit dem Geschwafel können Sie die Bürger anderweitig überzeugen?
    Und was die Summe betrifft – sprechen Sie doch einmal mit der WAP? D.H. Sie brauchen sich ja nur mal so pro forma ein Angebot erstellen zu lassen.

    Es ist ja wohl egal, ob WW seine Werbung selbst betrieben hat, oder ob „seine “ CDU ihn überall eingebaut hat.

    Bitte, tun Sie mir (und evtl. sogar sich selbst) nicht leid.

  12. sagichnicht says:

    @ Knötterkopp, #13

    Was ist an Wahlwerbung verwerflich.
    Und selbstverständlich ist in der Werbung eine gewisse Dramaturgie, zum Ende wird’s halt mehr und offensichtlicher.
    Ich persönlich fand die Werbung von Wiggenhagen bzw. der CDU besser als die der SPD bzw. Schöneberg. Das ist wie so vieles Geschmackssache. Ob und in wie weit die Werbung die Platzierung des Kreuzchens beeinflusst hat weiß hier keiner.
    Und: Die SPD- bzw. Schöneberg-Werbung wird auch nicht umsonst gewesen sein.

    Der Wähler hat entschieden. Das Ergebnis kann einem jetzt gefallen oder nicht, ist aber so zu akzeptieren. Ich höre hier in gewissen Untertönen – “Geben Sie mir EUR 250.000,– und ich mache Ihnen einen Besenstiel zum Bürgermeister.” – den Vorwurf der Ungerechtigkeiten heraus.

    Das ist doch nichts anderes als das Lecken der Wunden.

  13. Redaktion
    Redaktion says:

    @sagichnicht #14

    Das mit den 250.000,– sollte nur verdeutlichen, dass wenn man genügend Werbemittel einsetzt alles möglich ist.
    Der Einfluß einer effizienten Werbung sollte auch in Ennepetal unstrittig sein.

  14. EIN ENNEPETALER says:

    Ein Verwaltungsjurist (Mehner) erklärt sich selbst zum BM-Kandidaten. Als Wahlkampf-Plattform richtet er sich einen Internet-Blog ein. An läppischen Formverstößen scheitert die Zulassung zur Wahl. Nach seinem Scheitern empfiehlt er, seine Mitbewerberin Anita Schöneberg (SPD) zu wählen, und kündigt kurz vor der Wahl mehrfach an, die Wahl anzufechten, wenn Wilhelm Wiggenhagen (parteiloser Kandidat der CDU) die Wahl gewinnt (*).

    In seinen Wahlkampf-Texten gibt sich Mehner (ein ehemaliges SPD-Mitglied) durch und durch bürgerlich. Er setzt dabei Akzente, die für einen SPD-Wähler völlig unakzeptabel sind. Letzteres läuft darauf hinaus, Stimmen hauptsächlich aus dem bürgerlichen Lager (CDU, FDP) holen zu wollen.

    Bei der wahlkämpferischen Auseiandersetzung mit seinem CDU-Mitbewerber (Wiggenhagen) überschreitet Mehner Grenzen, die eigentlich jedem Juristen bekannt sind (bekannt sein sollten). Wiggenhagen reagiert auf diese Provokation mit einer Klage.

    So weit eine stark verkürzte Darstellung des Ablaufs.

    Rückblickend müssen wir uns fragen: Was war der Sinn der Mehnerschen „Inszenierung“? Das Etikett „dumm gelaufen“ ist aus meiner Sicht zu ungenau. Ein promovierter Einserjurist macht so viele dämliche Fehler? Welches Schäfchen will Mehner ins Trockene bringen?

    Was mich zunehmend nachdenklich macht, ist die Tatsache, dass Mehner als Anwalt in „Objekte“ (Brandruine, Berlet) eingebunden ist, die demnächst im Stadtrat „behandelt“ werden sollen.

    —————————————————————————–
    (*) Der 03.09.09 wurde im Mehnerblog komplett gelöscht. Dort stand u.a., dass auf einen Wahleinspruch verzichtet werden soll.

  15. Redaktion
    Redaktion says:

    @EIN ENNEPETALER #16

    Ich höre schon das Argument, wenn das alles überteuert über die Bühne läuft.

    „Wir müssen unbedingt etwas für die Attraktivität unserer Stadt tun. Das Objekt ist zwar „etwas“ teurer“ aber das sollte uns es wert sein“

    Wir, für die Denken keine Schande ist, dürfen jetzt raten, wer an dem Mehrwert der Objekte einen guten Schnitt macht.
    Wobei der Mehrwert schon ein paar hunderttausend betragen kann.
    Die Kosten für die „Inszenierung“ sind hierbei zu vernachlässigen. Wobei die Klage bezüglich des Lügenvorwurfes mit 200-300 Eur abgegolten sind.

    So hat jeder letztendlich sein Schäfchen im Trockenen.

    Ach ja, die Herausnahme der einzelnen Artikel im Blog, dienen letztendlich nur dem einen Zweck, dass Geschriebene ist nicht mehr beweisbar.

    Wieso fällt mir bei so was immer Haus Ennepetal ein.

  16. EIN ENNEPETALER says:

    @ 17 Redaktion

    An den Verhandlungen, die seinerzeit zwischen dem Besitzer der Brandruine und der Stadtverwaltung stattgefunden haben, waren sowohl WW (Vertr. d. Stadtverw.) als auch Mehner (Rechtsvertr. d. Bes.) beteiligt?

    Der Lügenvorwurf, den Mehner gegenüber WW erhob, resultiert – wenn ich das richtig sehe – unmittelbar aus einer der letzten Verhandlungen?

  17. Redaktion
    Redaktion says:

    @EIN ENNEPETALER #18

    Mehner war Verhandlungsbeistand des derzeitigen Eigentümers.

    Der Lügenvorwurf geht aus der Verhandlung hervor. Wobei hier im Artikel haben wir den nicht erhoben. Es war eine sogenannte Halbwahrheit die WW in der Rosine auf den Weg gebracht hatte.

  18. EIN ENNEPETALER says:

    @ 19 Redaktion

    Tricky Ingo lieferte WW letztendlich eine Steilvorlage, von der aus er (WW) sein Profil als beinharter Stadtentwickler schärfen kann. Wenn es tatsächlich zu einer Verhandlung kommt – vielleicht in 1-2 Jahren – weiß ohne niemand mehr, worum es geht.

    In der Einschätzung seines Mandanten (Bes. d. Brandruine) wächst Tricky Ingo zu einem mutigen Anwalt, der vor nichts zurückschreckt.

    HSP kann WW mit dem Slogan „Jetzt ist Schluss!“ vermarkten.

    Juristisch gesehen, ist das Ganze allenfalls ein preisgünstiger Fliegenschiss.

    Alle Beteiligten können zufrieden sein. Ein gelungener Coup in der Mehnerschen Inszenierung.
    So geschmeidig kann Wahlkampf laufen …

  19. Redaktion
    Redaktion says:

    Verfällt uns Ingo in ein irgendwie geartetes Verfolgungssyndrom? Nur weil er hier nicht mehr schwadronieren konnte und gelöscht wurde. Ja,ja, das Alter fordert seinen Tribut.

    Ist es nicht so, dass mit dem Alkoholgenuss das Gehirn seine Tätigkeit einschränkt?

    Wieso er auf einmal so ein Sensibelchen ist, ist an der Brandruine das Geschäft in Gefahr?
    Übrigens ein Einser Jurist ist in dem Alter Gerichtspräsident am Oberlandesgericht und nicht Rechtsanwalt in Milspe.

  20. EIN ENNEPETALER says:

    Vielleicht hat ihm seine Theken-Mannschaft mal die Leviten gelesen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass seine Mitspieler das unappetitliche Bonbon, das er ihnen ans Hemd geklebt hat, auf Dauer geduldig ertragen.

  21. Redaktion
    Redaktion says:

    @EIN ENNEPETALER #22

    Jetzt rudert er zurück und hat überhaupt nichts gesagt, nachdem er bei den Gevelsbergern juristischen Rat eingeholt hat.
    Er war und ist der einzige „Freie“ gewesen? Lachhaft! Wenn er, so seine Aussage, die 200 Unterschriften zusammen hatte, wovon 16 fehlerhaft waren, so ist die Entscheidung des Wahlausschusses anfechtbar. Das ist nun einmal gängige Rechtsmeinung. Und da durch seine nicht Kandidatur die Wahl maßgeblich beeinflusst wurde, könnte man klagen.

    Aber was würde sein „Freund“ Walter Faupel dazu sagen?

    Jetzt kommt er auch nicht mit seiner Internetseite mehr klar. Logischerweise haben Andere gelöscht oder verändert, er ist und bleibt der gute Einser Jurist aus Milspe.

  22. EIN ENNEPETALER says:

    @ 23 Redaktion

    > „Aber was würde sein “Freund” Walter Faupel dazu sagen?“

    Mehner hat schon in seinem Abgesang (29.08.09) entsprechende Vorbereitungen getroffen:
    > „Mehner hätte die Vergangenheit des Eckhardt und des Wiggenhagen thematisieren können, die schmerzlichen Fehler in 30 Jahren. Er ist seit 1969 dabei. Und die beiden Herren könnten eine Menge Mist aus dem Stall gekarrt haben, nicht wahr? Doch das war nicht sein Stil.“
    ( EN-MOSAIK: Ausbildung , Erfahrung und Führung in einer Verwaltung, @ 4 Dr. Ingo Mehner)

    Diese Passage wirkt wie die abgewandelte Form eines alten dt. Sprichworts (*): Wie ich euch, so ihr mir. Beteuert er, sich so verhalten zu haben, wie man (CDU/Faupel) es von ihm erwartete – im Wahlkampf? Seine Formulierungen haben – einen Tag VOR der Wahl – einen auffällig beschwörenden Grundton.

    Böse ungeahnte Mächte als löschende „dritte Hand“ im Hause Mehner? Tricky Ingo will uns eine kleine Dolchstoß Legende mit auf den Weg geben. Aber für Mythen ist es noch zu früh!

    ———————————————————————-
    (*) Originalfassung: Wie du mir, so ich dir.

  23. Dr. Ingo Mehner says:

    [**gelöscht**kein Bezug zum Inhalt**d.Red.**]

    Herr Mehner bitte halten auch Sie sich an die Inhalte.

    Mit Anfeindungen kommen Sie nicht weiter.

  24. Dr. Ingo Mehner says:

    [**gelöscht**kein Bezug zum Inhalt**d.Red.**]

    Auszug aus Ihrem Blog: „Ich werde mein passwort nicht ändern.“

    Herr Mehner, wenn Sie Hinz und Kunz Ihre Passwörter herausgeben,so müssen Sie sich nicht wundern, wenn Hinz und Kunz auch in Ihrem System „rumfummeln“. Uns sind alleine 3 Personen bekannt die die generierten Passwörter wissen.
    Wie haben Sie mehrfach per email auf diesen Umstand hingewiesen,obwohl wir nicht dazu verpflichtet waren.
    Wenn Sie darüber hinaus das Blogsystem WordPress 2.6.5 nicht updaten, obwohl Ihnen die Sicherheitsrelevanten Updates (Neueste Vers. 2.8.4) genannt wurden, so handeln Sie leichtsinnig. Tragen Sie also die Konsequenz aus dem leichtsinnigen Verhalten, welches Sie weiterhin Tag für Tag an den Tag legen.
    Offensichtlich entspricht es Ihrer Mentalität Andere für Ihr Fehlverhalten die Schuld zu zu weisen. **d.Red. (Sysadmin)

  25. Linde Arndt says:

    @Ingo Mehner
    Jetzt möchte ich mich auch zu der Angelegenheit äußern. Das erste mal hatte ich meine Mitarbeit und meinen Zugang zu Deinem Blog bereits am 11.8.09 gekündigt. Du und Deine Gevelsberger Freundin, die wie bekannt ist, öfter nicht passende Beiträge aus Deinem Blog löscht, ihr habt mich beide gebeten, den Zugang zu halten, da Du Schwierigkeiten damit hast, Dir ein Passwort zu merken.

    Dann hast Du sogar Deinen Originalzugang zum Blog öffentlich für alle User ins Netz gestellt., damit sie auf Deinen Seiten schreiben konnten. Wer bitte in diesem Jahrhundert ist so unbedarft (nett ausgedrückt). Jürgen hat Dir dann auch gezeigt, welche Konsequenzen es haben kann und Du hast sofort den Beitrag aus Deinem Blog entfernt/bzw. entfernen lassen.
    Ich habe dann – wie man so schön sagt: aus gegebener Veranlassung – Dir mit Schreiben vom 25.08.2009
    Deine Zugangsdaten schriftlich übergeben, endgültig gekündigt und um sofortige Entfernung meines Zugangs und Änderung Deines Passwortes gebeten. Dieser Brief ist – wie Du hoffentlich weißt, von Dir unterschrieben worden und liegt auch Dir im Original vor.
    Wenn Du jetzt – gegen alle Vernunft – Dein Passwort nicht ändern willst, trägst Du alleine das Risiko.
    Du bist doch Rechtsanwalt oder????
    Aber vielleicht ist das Medium Internet für Dich doch noch nicht das geeignete.
    Also ändere umgehend Dein Passwort, oder trage eigenverantwortlich alle Konsequenzen.

    Es gibt – unter Fachleuten – Dinge, die beweisen können, wer, wann, was gelöscht hat. Also bitte, bleibe auf dem Teppich.
    Es gäbe noch mehr, was ich veröffentlichen könnte, aber ich denke —-in alter Freundschaft, oder wie auch immer — müssen wir hier das Volk nicht erheitern.

    Und bitte – schreibe nicht mehr in unser Blog. Deine letzten Kommentare waren echt ätzend und das müssen wir leider, leider löschen.

    Tut mir Leid Ingo, aber Du weißt, welche Kenntnisse und Informationen ich inzwischen von Dir habe,
    also bleibe bitte auf dem Teppich.

    Linde

    PS. Ich schreibe hier (ist mir zwar selbst ein bischen peinlich), weil ich aus der Zeit meines Zugangs weiss, dass Herr Mehner
    bei sich inzwischen um die 10 Beiträge nicht veröffentlicht hat – und nicht nur welche, die nicht zum Thema Stellung genommen haben, sondern auch welche, die durchaus seine Beiträge in Frage gestellt hätten.

  26. Linde Arndt says:

    Aus gegebener Veranlassung an alle User, die nicht mehr von uns betreut werden, mit der Bitte um unbedingte Beachtung, bzw. Weitergabe an ihre Administratoren (insbesondere Ingo Mehner):

    WordPress Deutschland meldet:

    „Laut einem Blogeintrag von Lorelle gibt es derzeit eine große Angriffswelle auf WordPress-Blogs. Daher sei gesagt: Nur die aktuellste Version von WordPress ist die sicherste! In diesem Fall ist das WP 2.8.4. Alle älteren Versionen haben Sicherheitslücken und können daher potentiell jederzeit einem Hack zum Opfer fallen.
    Ein Upgrade, entweder per Autoupgrade (Backup nicht vergessen) oder manuell ist daher drigend angeraten. Auch sollte man immer starke Passwörter verwenden.
    Und weiterhin gilt: Wer es nicht braucht, sollte die Benutzerregistrierung abschalten.
    Zur aktuellen Angriffswelle gibt es zwei Hinweise die darauf schließen lassen, dass ein Blog gehackt wurde:
    Die Permalinks sind seltsam verändert, Beispielsweise: http://example.com/category/post-title/%&(%7B$%7Beval(base64_decode($_SERVER%5BHTTP_REFERER%5D))%7D%7D|.+)&%/.
    Es gibt Benutzer (z.B. “Administrator (2)”) im Blog die du nicht kennst oder niemals angelegt hast.
    Lorelle weißt auch darauf hin, dass es zwar diverse Plugins gibt um die Sicherheit des eigenen WordPress zu erhöhen, man sich auf diese aber nicht verlassen sollte. Dem können wir nur zustimmen.“

    Linde Arndt

    PS. Ich habe in meinem bisherigen Leben noch nie solch ein Affentheater nötig gehabt, aber man passt sich seiner Klientel an.

  27. EIN ENNEPETALER says:

    @ 29 Linde Arndt

    Unser Einser Jurist ist nicht nur update-resistent, er wird auch keinen aktuellen Viren-Scanner haben: „In meiner Tastatur haben einige Tasten ihren Dienst versagt.“

    Seine Töle wird wohl kaum so gezielt in die Tastatur pinkeln können, dass gerade die Umlaute lahm gelegt werden.

  28. Knötterkopp says:

    Du meine Güte, da dreht aber einer völlig ab. Wie wenig Ahnung hat der große Blogger I.M. eigentlich vom Internet und den Zusammenhängen. Ich kann ohne Probleme die Seiten mit dem Internet-Explorer aufrufen und ansehen. Vielleicht hätte er lieber Schauspieler als Jurist werden sollen. Der inszeniert ja ganz schön.
    Das er sich dabei lächerlich macht merkt er wohl nicht.

  29. Klaus Richter says:

    @Knötterkopp
    also bei uns klappt es auch mit dem Internet-Explorer. War zwar zuerst ne Meldung „Internet Explorer kann die Seiten nicht anzeigen“, wenn man dann aber auf die folgende Servermeldung klickt ist alles in Ordnung.
    Wer weiß wo er wieder rumgefummelt hat. Der hatte sich neulich doch schon mal völlig blockiert, wo er sich anschließend noch so nett für die Hilfe bedankt hat.
    Vielleicht hätte man da besser nicht geholfen, dann wäre endlich Schicht im Schacht gewesen.

    Auf der anderen Seite hätten wir etwas weniger zur Belustigung. Wir lesen gerne seine schrägen Seiten.

  30. Roter Baron says:

    Könnt ihr nicht endlich weiter schreiben und den Kerl einfach nicht beachten. Der will doch nur um jeden Preis auf sich aufmerksam machen. Bei dem schreibt doch schon langer keiner mehr.
    Hat ja auch seinen großen Feind verloren. Da braucht er eben einen neuen 😆

  31. EIN ENNEPETALER says:

    @ 32 Klaus Richter

    > „Auf der anderen Seite hätten wir etwas weniger zur Belustigung. Wir lesen gerne seine schrägen Seiten.“

    Wir nehmen es hier locker flockig, das ist auch völlig in Ordnung. Auf der anderen Seite sollten wir auch daran denken, dass die Menersche Posse einigen nachhaltig schadet. Ein entlassener Beigeordneter, der als Frührentner Millionen eingesackt hat, sollte sich bescheidener verhalten (siehe Kormann).
    Ich lache gern – bei Mehner klappt das leider nicht.

    Die angeblichen Internetschwierigkeiten von Mehner sind Dummheit oder fauler Zauber.

  32. EIN ENNEPETALER says:

    Ich habe erstaunt erfahren (@ 27), dass zum Mehnerschen Blog mindestens VIER Personen Zugang haben und sich dort schreibend bzw. löschend verwirklichen. Nun, in der letzten Nacht waren die Löscher dran und haben ihre kosmetischen Ambitionen eingebracht. Bleibt die Frage, was macht Mehner? Dazu finde ich Folgendes: „[…] ich kuemmere mich derweil vielleicht um die Koenigsburg. Damit Ennepetaler Pendler nicht die Neue Mitte Gevelsberg belasten..“ Mit dem Herzen ist Ingo also schon in Gevelsberg angekommen.

  33. Redaktion
    Redaktion says:

    Er hatte ja auch einmal seine Zugangsdaten veröffentlicht, so dass sich viele seine Daten abgeschrieben haben könnten.
    Den Screenshot habe ich noch, wie so viele dieser „Klöpse“. In der letzten Nacht war er wieder löschend unterwegs, aber nicht nur in der letzten Nacht. Er muss so an die 100 Artikel und Kommentare aus der Vergangenheit gelöscht haben, zumindest habe ich bei 100 aufgehört zu zählen. Wir haben hier 520 Artikel und 214 Kommentare, er hat heute jedoch nur 308 Artikel und 110 Kommentare. Das heißt, der gute Ingo hat 212 Artikel und 104 Kommentare gelöscht, die wir aber rekonstruieren können.
    Dann schmeißt er die Begriffe immer wieder durcheinander. Was ein Portal, ein Forum oder ein Blog ist, das ist ihm doch zu schwierig. Oberbegriffe und Unterbegriffe, damit befasst er sich nicht.

    Frei nach: Ich habe kein Auto, ich habe einen Audi. So schreibt er, ich habe kein Portal, ich habe ein Blog.
    Seine Fertigkeiten im Bereich der EDV brachten ihn immer wieder dazu, dass sein Laptop schon mal recht unsanft behandelt wurde, weil es nicht das tat,was er sich so vorstellte. Da er keine Vorstellung hat, was ein Sysadmin macht, so weiß er auch offensichtlich nichts von Backups die gemacht wurden und seine „wunderbaren“ Artikel und Kommentare wieder sichtbar machen könnten.

    Was nun sein Herz angeht, so würde ich ihn als anatomisches Wunder bezeichnen. Denn wo normale Menschen im Geschlecht unterschieden werden, ortet er sein Herz. So hat seine Liebe zu Gevelsberg eine ganz einfache Erklärung, nämlich eine Beziehung die er während des Wahlkampfes wieder auf genommen hat.
    Zwangsläufig muss jetzt Bürgermeister Jacobi von Gevelsberg um seinen Job bangen, wie ehedem die Bürgermeister Baumann/Breckerfeld, Eckhardt/Ennepetal oder Steinrücke/Schwelm, wo er eben ist, haben andere keine Daseinsberechtigung. Sein Problem: Er kann nicht überall sein.

  34. EIN ENNEPETALER says:

    @ 36 Redaktion

    Mich interessiert das Datum, an dem Mehner seine Zugangsdaten veröffentlicht hat. Ich möchte es einmal in Beziehung setzen zu anderen Beobachtungen, die man rund um den Mehner-Blog machen konnte.

    > „[…] der gute Ingo hat 212 Artikel und 104 Kommentare gelöscht, […]“

    Donnerwetter, das sind beeindruckende Zahlen! Dass er Kommentare löscht/e, die ihm nicht passten/passen, kann ich verstehen, aber 212 Artikel? Das ist mehr als eine normale Aufräumaktion. So etwas macht allenfalls Sinn, wenn man etwas vertuschen möchte.

    Die anderen Punkte, die Sie darstellen, dürften ja auch seinen Mitspielern nicht verborgen geblieben sein. Wieso haben sie sich trotzdem vor seinen Karren spannen zu lassen? Das ist mir ein Rätsel!

  35. Redaktion
    Redaktion says:

    „Wieso haben sie sich trotzdem vor seinen Karren spannen zu lassen? Das ist mir ein Rätsel!“

    Ne,ne, für mich war das ein Auftrag. System aufsetzen und pflegen, mit allem was dazu gehört.
    Anfänglich war da auch noch der Support, was wir aber schon in 06/09 aufgaben, weil es Kosten/Nutzen mäßig keinen Sinn machte.

    Dann war er ja auch noch redaktionell sehr interessant, was wir nicht übersehen konnten. Letztendlich war er jedoch
    für uns im Wahlkampf chancenlos. Er brachte aber Farbe in diesen drögen Wahlk(r)ampf.

    Und das Dritte war,ich erhoffte mir ein paar Informationen über das Thema Haus Ennepetal. Beim Thema Haus Ennepetal blockierte er aber genauso wie die anderen politischen Spezies. Schade drum, wäre ein sehr interessantes Thema gewesen. Aber damals,so meine Information, hat ja sogar die Staatsanwaltschaft abgewunken.

    Das eine hat aber nichts mit dem anderen zu tun.

  36. EIN ENNEPETALER says:

    @ 38 Redaktion

    Missverständnis!

    Ich meinte nicht „Sie“, sondern die Leute aus Milspe („sie“ klein geschrieben), die bei Mehner mitmachen. Es sind bekannte Geschäftsleute dabei, die mit beiden Füßen auf dem Boden stehen.

  37. Redaktion
    Redaktion says:

    „Mich interessiert das Datum, an dem Mehner seine Zugangsdaten veröffentlicht hat. Ich möchte es einmal in Beziehung setzen zu anderen Beobachtungen, die man rund um den Mehner-Blog machen konnte.

    Da gibt zwei Daten wo er mal ausflippte, entweder 04/09 oder 07/09. Ich müsste dann die Datenbank aufbereiten um an das genaue Datum zu kommen.

  38. Redaktion
    Redaktion says:

    „Es sind bekannte Geschäftsleute dabei, die mit beiden Füßen auf dem Boden stehen.“

    Das war so eine Gemengelage. Er versprach am Anfang z.Bsp., dass eine Klage gegen den Bescheid der Stadt, in punkto Fuzo, Erfolg haben könnte. Dann seine Ausführungen, die Fuzo wieder uneingeschränkt befahrbar machen zu lassen.
    Oder das er in der Voerderstr. Immobillien von der Stadt kaufen lassen würde. Da konnte man leuchtende Augen sehen.
    Und die Sprüche die ich zu hören bekam: Er hat ja viel drauf und gute Ideen.
    Dieser Eindruck wurde noch befördert,indem seine politischen Gegner nichts Konkretes zu bieten hatten.
    Beispiel FUZO: Wiggenhagens Aussage. Wir müssen der Fuzo eine Chance geben.Dem setzte Mehner entgegen: Die Fuzo muss für den Autoverkehr geöffnet werden.
    Beide Aussagen verweigern aber die Realitäten.

    Der einzige der von ihm nicht „gerettet“ werden wollte, war Bürgermeister Baumann aus Breckerfeld, der ihm in Voerde unmissverständlich sagte, Breckerfeld und er als Bürgermeister brauchen einen Ingo Mehner nicht.

  39. EIN ENNEPETALER says:

    @ 38 Redaktion

    > „[…] ich erhoffte mir ein paar Informationen über das Thema Haus Ennepetal. Beim Thema Haus Ennepetal blockierte er aber genauso wie die anderen politischen Spezies. Schade drum, wäre ein sehr interessantes Thema gewesen.“

    Heißt das, dass Sie das Thema Haus Ennepetal aufgegeben haben?
    Ich stelle diese Frage, weil das HE exemplarisch für das „System Ennepetal“ steht. Die „alten“ Akteure (u.a. Mehner und Faupel) sind nach wie vor tätig und beglücken uns mit ihren Inszenierungen. Die alten Seilschaften funktionieren immer noch. Der zurückliegende Wahlkampf, insbesondere Mehner zeigten das überdeutlich.

  40. Linde Arndt says:

    Heute um 15:15 Uhr hatte ich folgenden Kommentar in Herrn Mehners Blog unter dem Artikel „www.ingomehner.de ist ein blog und kein portal“ eingestellt und angekündigt, wenn er nicht veröffentlicht wird, ihn hier zu veröffentlichen. Herr Mehner hat den Kommentar, den ich gleichzeitig auch als email verschickt hat, gelesen, aber nicht freigeschaltet.
    Hier der Text:

    „Hallo Ingo,

    wer hat ab 11.4.09 die Beiträge geschrieben? Wer hat sie veröffentlicht? Wer hat Kommentare und Beiträge freigeschaltet
    (oder nach Gutwill auch nicht?) Wer hat selbst Artikel gelöscht?

    War das vielleicht Ingo Mehner und Frau M. Dietz, die auch einige Deiner Beiträge, womit Du z.T. komprimierende Äusserungen über Dir nahestehende Personen von Dir gegeben hast, gelöscht hat.?

    Was hat Frau Kartenberg am 6.4.09 in Deinem Blog gemacht? Natürlich auf Deine Anweisung, da Du zu der Zeit noch nicht klar kamst. (s. Deine email vom 6.4.09).

    Schon einmal 3 Personen!!!

    Die Rechte das alles zu tun lagen bei Euch.

    Dafür braucht man keinen Admin, der hat andere Funktionen!

    EN-Mosaik hat „keinen“ Beitrag von Dir je gelöscht, ich verbitte mir derartige Unterstellungen.

    Und nun halte Dich bitte nicht damit auf, weitere Unwahrheiten in die Welt zu tragen. Du hältst mich nur von meiner Arbeit ab.

    Ach, falls Du vorhast, diesen Beitrag nicht zu veröffentlichen, werde ich es in unser Blog eintragen. Ich habe „nicht“ anonym geschrieben.

    Ich möchte nicht weiter zur Belustigung der Leute beitragen – Du kannst Dich weiter blamieren, wenn es Spass macht.

    Ein Tipp – bevor Du wieder etwas ohne Hintergrund schreibst, frage doch bei einem Experten, z.B. Olli nach, der wird Dich sicher wirklich aufklären können.

    Falls Du Dein Passwort immer noch nicht geändert hast oder ändern willst, sei gewiss, dass DU die volle Verantwortung trägst.
    Das ist jedem Normalbürger klar und es sollten Dich zumindest Deine Damen entsprechend beraten, ansonsten kannst du Dich ja auch bei einem Deiner Kollegen erkundigen.

    Linde Arndt“

    Mir ist auch noch die vierte bekannte Person eingefallen, bzw.ich habe die email wiedergefunden, wo er es selbst schreibt. Es ist seine zweite Freundin Petra. Damit hätten wir die vier zusammen, die absolut nichts mit EN-Mosaik zu tun haben.

  41. Redaktion
    Redaktion says:

    @EIN ENNEPETALER #43

    Nein, aufgeben wollte ich das HE nicht. Ich habe ja schon einige Informationen gesammelt, es gibt nur kein schlüssiges Bild. Wenn ich das ganze Thema aufbereiten müsste,brauchte ich so 12 Monate um zu einen sicher interessanten und spektakulären Artikel zu kommen. In der Zeit könnte ich aber auch nichts anderes machen. Bei Faupel habe ich den Eindruck er gehörte damals nicht zu den Eingeweihten. Aber in einem Gespräch auf Gut Brabant meinte er, er wüsste wie das damals gelaufen wäre. Ich denke aber er wollte sich nur profilieren.
    Mehner ist sicherlich eine Schlüsselfigur, denke ich, er ist aber nicht DIE Schlüsselfigur. Die Zeit hatte damals auch recherchiert und berichtet, gab das Thema aber wieder auf, weil es zu arbeitsintensiv und nur von lokaler Bedeutung war.

    Ja, ich stimme ihnen zu, es gibt hier eine irgendwie geartete Seilschaft, des Gebens und Nehmens. Ich denke sie funktioniert auch interfraktionell und auch noch heute. Im Oktober wird sich der neue Rat etablieren und die Informationen werden auch wieder versiegen. Es braucht eine Zeit bis die einzelnen Ratsmitglieder unzufrieden sind und sodann wieder gesprächiger werden. Bis dahin muss ich mich mit den dauernden Missständen begnügen, die die Untätigkeit und Unfähigkeit des Rates dokumentieren.

  42. Redaktion
    Redaktion says:

    @all

    Könnten wir das Thema Mehner./.EN-Mosaik jetzt zu den Akten legen? Der alte Mann braucht sicher jetzt sein ganzes Gehirnschmalz um seine Schäfchen ins Trockene zu bringen.

  43. EIN ENNEPETALER says:

    Das (@ 44, 45) hört sich gut an! Ich befürchtete schon, Sie hätten aufgeben wollen.
    Jüngere können sich überhaupt nicht vorstellen, wie interfraktionelles Geben und Nehmen als Seilschaft funktioniert oder eventuell sogar ausgeweitet wird zur „Großen Koalition“ von Rat und Verwaltung. Die Fehlentwicklungen in Ept. dürfen größerenteils auf solche die Öffentlichkeit vermeidenden Strukturen zurückzuführen sein.

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.