Citymanagement ordnet Beschäftigungstherapie an

[jpg]  Das Citymanagement aus dem Hause Wiggenhagen, dem Fachbereich 5, hat wieder zugeschlagen.

Die neuste Idee, ein Vereinssponsoring wurde geboren.
Jetzt ist das ja zu begrüßen, können unsere Vereine, die ehrenamtlich viele Aufgaben bewältigen, immer Zuwendungen vertragen. Nur muss es denn mit solch einem Aufwand verbunden sein. Dieser Aufwand, wenn man ihn denn mal betrachtet, ist doch sehr fragwürdig. Im Fachbereich 5 des Gevelsbergers Wiggenhagen und im Bereich von  Frau Drees müssen die Ennepetaler Kunden und Händler ganz schön dumm sein um sich solch einem Zirkus ausgesetzen.

Lassen wir uns das einmal genüsslich aufdröseln, was uns da so zugemutet wird.

Wir alle sind am Tage den unterschiedlichste Tätigkeiten hinterher, die wir uns auferlegt haben oder die uns von anderen auferlegt werden.  Manchmal reichen die 24 Stunden eines Tages kaum aus,  um diese Aufgaben zu bewältigen.
Abends sitzen wir im Kreis unserer Trauten und denken manchmal, Mensch war das ein Tag, und sind froh wenn wir die Beine mal hochlegen können.

Fast täglich gehen wir einkaufen um unseren Bedarf, also was man so alles braucht, zu decken. Nun sollen wir uns in Zukunft für jeden dieser Einkäufe Quittungen ausstellen lassen. Diese Quittungen sollen wir sammeln und die Summen bis auf EUR 100,– addieren und uns sodann für diese EUR 100,– einen Ennepe-Taler abholen. Diesen Ennepe-Taler übergeben wir einem Verein unserer Wahl und der bekommt dafür Bares, nämlich
EUR 1,–.

Da wir sehr viel einkaufen sollen, gibt es – so der Gedanke – auch ganz viele Euros für die Vereine.

Hört sich ganz toll an, ist es aber nicht. Bei Lichte betrachtet wären die Händler und Kunden gut bedient, wenn sie  1% ihres Umsatzes hälftig freiwillig an die Vereine abgeben. Der Umsatz der Händler steigt und die Vereine bekommen mehr Spenden. Nur  "inne Milspe" gibt es ja nicht einmal ein abgestimmtes Angebot an Branchen. Jetzt gibt es ja sogar nicht einmal mehr einen Metzger.

In der Praxis müsste jeder Händler, Handwerker und Dienstleister, ob Bäcker, Metzger, Friseur, Schuster, Zeitungshändler und was weiß ich noch, ab sofort für jeden Kaufvorgang eine Quittung erstellen. Diese Quittungen werden von uns gesammelt und per EUR 100,– gebündelt und z. B.  beim Händler wieder eingereicht, der die Summe erst einmal prüft, um sodann diesen 1 Ennepe-Taler rauszugeben. Der Bäcker und Metzger, wird sich für diesen Aufwand sicher bedanken. Die KundInnen aber auch, werden sie doch zu Buchhaltern verdonnert um an diesen einen Ennepe-Taler zu kommen.

Aber es kommt ja noch doller, man kann auch Beträge in einen anderen Zeitraum übertragen, wenn es mal mit der Abrechnung nicht klappt. Ich stell mir gerade meinen Bäcker vor wenn ich mit 100 Quittungen komme, die er ja  prüfen sollte um mir sodann 3 Ennepe Taler rauszurücken. Da  könnten ja auch die Metzgerquittung dazwischen sein.  Aber ich kann ja auch mit meinen Quittungen zu meinem Verein gehen, der rechnet das aus und holt sich das Geld oder den Taler vom Citymanagement.

Ich will das jetzt nicht weiter ausführen, es sind da noch mehr Denkfehler drin. Es ist ein System das sicher unter Beschäftigungstherapeuten einen gewissen Reiz auslösen würde.  Für normale Menschen taugt es vorne und hinten nicht. Es ist der Ausdruck von reinem Wunschdenken.

Geklärt ist noch gar nicht, welche Händler alle mitmachen. Müssen die Händler Mitglieder in diesem exklusiven Citymanagement sein,? Immerhin EUR 500,– kostet solch ein Mitgliedsstatus.  Sind dann alle Vereine als Sammelstelle vorgesehen? Sind Handwerker und Dienstleister mit von der Partie? Was ist mit den Discountern oder Filialisten und den Markthändlern?

Diese Idee hat auch deshalb keinen Sinn, weil der Kunde selber keinen Vorteil hat.

Man mag das Payback System als Datensammelstelle verteufeln, nur das Bonusprogramm hat eindeutige Vorteile. Auch das Bonusprogramm der Tankstellen war und ist immer auf den Vorteil des Kunden bedacht. Und diese Systeme haben noch einen weiteren Vorteil –  ich habe keinen Aufwand mit den Quittungen. Und noch etwas, was ganz wichtig ist, der Kunde möchte selber die Entscheidung treffen, was er mit den gesammelten Punkten oder Talern macht. Ob er sie danach einem Verein seiner Wahl hingibt sollte ihm überlassen bleiben.

Kunden mögen keine Gängelungen. Gegängelte Kunden machen eines, sie bleiben weg.

Was bleibt? Ein erheblicher Aufwand beim Händler, dem Verein und dem Kunden wogegen der Ertrag in keinem Verhältnis steht. Bei der Stadt entsteht dadurch ein personeller Aufwand, der falls das System scheitert, und das wird es, evtl. nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Von Kosten bei allen Beteiligten wollen wir mal gar nicht sprechen. Kosten können nur bei Personen erörtert werden die auch ein entsprechendes Kostenbewusstsein haben.

Ach ja, und da das alles aus dem Hause Wiggenhagen kommt, sollte es auch schön geredet werden. Und wenn es nicht klappt, sollte das einfach dem Schweigen ausgesetzt werden.
Wie kann solch eine Idee so schlecht umgesetzt werden? Ganz einfach, es gibt Theoretiker die wollen eine Welt, die es in der Praxis nicht geben kann. Und zu diesen Theoretikern gehören Verwaltungsmenschen und Akademiker die noch nie für die Umsetzbarkeit ihres Tuns in der Praxis Rechenschaft ablegen mussten.

Das Stadtmarketing oder die Fortuna Apotheke haben solche Systeme, nebst der Erfahrung dazu. Was hat das Citymanagement gehindert sich mit den Leuten zusammenzusetzen? Wo sind die runden Tische? Gibt es da Ennepetaler 1. und 2. Klasse?

Aber nein, das Rad muss ja immer neu erfunden werden. Wegen der Profilierung oder dem Rechtfertigungsdruck? Und was ist mit anderen Städten in Deutschland? Dort denkt man schon viel weiter und entwickelt ein regionales Zahlungsmittel.  Aber ambitioniert waren wir ja noch nie, wir wollen ja immer hinterher laufen. Diese so genannten ersten Schritte, die wir jetzt schönreden sollen, die hat es doch alle schon einmal gegeben. Diese müssen mit den Beteiligten ausgewertet und dann weiter entwickelt werden. Denn damals gab es kein Geld von der Stadt, damals wurde der Einzelhandel im Regen stehen gelassen. Mal ein paar Mark Zuschuss zu den Kosten der Weihnachtsbeleuchtung. Aber jetzt haben wir ja EUR 150.000,– + Kommanditistenbeiträge. Da können wir Geld raushauen ohne Sinn und Verstand.

Übrigens, am 01.07.09 hatte Brüssel die Verordnung über den Biegegrad unserer Salatgurken wieder aufgehoben, jetzt dürfen wir wieder selber entscheiden ob wir eine krumme oder eine gerade Gurke essen wollen. Aber Brüssel ist ja nicht Ennepetal. Oder?

Jürgen Gerhardt

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23 Kommentare
  1. EIN ENNEPETALER says:

    > „Bei der Stadt entsteht dadurch ein personeller Aufwand, der falls das System scheitert, und das wird es, evtl. nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.“

    Unser vorausschauender Gevelsberger Bürgermeister-Kandidat sichert (Verwaltungs-) Arbeitsplätze, er beugt dem Bürokratie-Abbau vor! Ich vermute mal, dass ihn der Workflow-Bazillus erwischt hat (http://en-mosaik.de/?p=5270).

  2. Redaktion
    Redaktion says:

    Ne, ne, wenn er das Workflow System einführen würde, wären so an die 100 Mitarbeiter über. Viele Aufgaben einer Gemeinde sind doch schon ausgelagert worden, entweder in den ehrenamtlichen- oder in den privatrechtlichen Bereich.
    Provozierend kann man sagen, die Verwaltung verwaltet sich selber zumindest in den meisten Bereichen. Da stellt sich bei mir die Frage der Effizienz.

  3. EIN ENNEPETALER says:

    > „Ne, ne […] privatrechtlichen Bereich.“

    Sorry, ich ‚Sa tire‘ – der Zusammenhang ist mir klar!

  4. Tagwächter says:

    Seht Euch mal den Prüfungsbericht der Stadt (von Stadt selbst veröffentlicht, Internet) über Personalkosten an. Spitze unsere Stadt in den Kosten insgesamt und auch für den Einzelnen. In EN wird bei der Stadt im Durchschnitt besser als in vielen anderen Städten danach verdient. Wenn Beamte aus dem eigenen Haus BM werden. Helfen sich alle gegenseitig. Anerkennung gegen guten Stellenplan.

  5. Redaktion
    Redaktion says:

    @Tagwächter #4

    Die Gebühren sind in unserer Stadt auch höher als in anderen vergleichbaren Städten.
    Der Pendlerüberschuss, es kommen viel mehr zu uns arbeiten, ist höher.
    Der Wegzug, überwiegend junge Menschen, ist höher als in anderen Städten.
    Die Einzelhändlerquote auf 1.000 Einwohner ist niedriger als in anderen Städten.

    Daraus folgt, niedrigere Umsatzsteuer- und Einkommenszuteilung durch Bund und Land.
    Aber höhere Gewerbesteuereinnahmen.
    Daraus folgt, höhere Kreisumlage an den Kreis.

    Austariert ist das Ganze nicht.

  6. Tagwächter says:

    Dafür baut EN als Wirtschaftsförderer aber die Siedlung am Büttenberg in der Schnittstelle zwischen Schwelm und Gevelsberg mit Zuschüssen und Subventionen der Bürger Ennepetals. Ein echter Beitrag für Schwelm und Gevelsberg. Bald wollen die Stadte Schwelm und Gevelsberg eine Extra BusLinie mit einer Schleife in das Gebiet einrichten. Das ist die Fortsetzung von der Brunnenbebauung. Eine Orienterung nach Ennepetals Schlafstrasse (deswegen Autofrei) ist doch wohl nicht vorstellbar. Das wird eine echte Pendlersiedlung. Das Gebiet sollte früher mal für Zentrale Einrichtung (nicht Wohnbebauung) für alle 3 Stadte sein, dafür hat Kormann/Rettberg die Grundstücke nicht gekauft.

  7. Jannik says:

    Liebe Leute,

    Familie Drees ist doch in Ennepetal bekannt. Also kurzer Gedankenstrich, schon ist klar, der Klüngel hat Zugeschlagen. Wie schon einmal geschrieben, musste für Frau Drees eine Stelle geschaffen werden. Qualifikation zweitrangig, denn anders ist es nicht zu erklären, dass ein hochbezahlter Beamter der Stadt Marketing studieren darf (lt. WR Herr Palomba), den ich dann als Leiter des Ordnungsamtes wieder am Telefon hatte. Er war mal Leiter der Wirtschaftsförderung, nur brauchte der Ennepetaler Filz eine Drees-Stelle, also wurde Palomba weggelobt.
    Das Ergebnis ist absehbar. Frau Drees ist der Aufgabe nicht gewachsen, die Stadt Pleite, also wird die Arbeit der GmbH mach der Wahl minimiert und Frau Drees erhält fürs nichts tun in Ennepetal Geld.
    Also machen wir uns nicht zuviele Gedanken über die Projekte des Citymanagement, das ist jetzt schon Tod. Beerdingt wird das ganze spätestens 2011, wenn auch der langsamste Verwaltungsbeamte endlich einsieht, dass es vorbei ist. Unsere Steuergelder bekommt Frau Drees weiterhin, und das, obwohl in der eigenen Verwaltung genügend qualifiziertes Personal zur Verfügung gestanden hätte.

    Jannik

  8. Tagwächter says:

    An IM (informeller Mitarbeiter für die Wähler!! )

    Die neue Siedlung „mit der Sonne“ ich meinte nicht AltBüttenberg ist doch wirklich eine Unterstützung der Kaufkraft für Gev und Schw , oder nicht.? Wird von den aus Ennepetaler Bürgern bezuschussten und subventionierten Häusern/Bewohnern wohl eine Stärkung der Innenstadt erwartet?? Ja, aberr für Schw und Gev nicht für EN. Aber die beiden Städte wird es freuen, kostenlos Kaufkraft und Leben zu bekommen. Wo werden die Wohl abends hingehen, in die tote Fuzo nach Milspe?? Na Voerde und unsere Nachtwächter wird es nicht sonderlich berühren. Wo werden wohl die Jugendlichen zum Gymnasium gehen und ihren Mittelpunkt haben?? EN kann sich dann mit den Hauptschülern begnügen.
    Das hatte sich Rettberg und Kormann anders gedacht, die wohlten zentrale Einrichtung für alle 3 Stadt da haben. Vieles was jetzt 3 fach kostet, hatte da wirtschaftlich vernünftig zusammen erledigt undd geschaffen werden können. Und verkehrstechnisch ist das nun mal die Mitte zwischen den Städten und auch gut angebunden , nach allen Seiten. Das Gegenstück war das Konzept „Banane“ von Rettberg/Heinzer/Kormann (oder waren Sie als IM der SPD da schon akut oder schon wieder weg) um um den Kluterberg.Menschen anzusiedeln.

  9. Dr. Ingo Mehner says:

    @tagwächter
    Vom Konzept „Banane“ habe ich erst jetzt durch Sie gehört. Was hatte es damit auf sich?
    I.M.

  10. Tagwächter says:

    Da sollte mal Voerde und Milspe zusammenwachen. Von Voerde Nord bis zur Kehr. Da sollte die Wohnbebauung hin, damit sollte die Innenstadt gestärkt werden. Das muss aus der Zeit Kormann Rettberg Heinzer Plattenlösung mit Innenstadtverdichtung gewesen sein. Da war mal die Rede von einer Umgehungsstrasse von der Kehr bis Voerde Nord und weiter zur Autobahn. Deswegen wurde die Villvorderstrasse ja so breit und mit Lärmgrünstreifen ausgestattet. Und die Banane war eben die grosse Form um den Klutertberg jenseits des Gymnasiums. Gewerbe nach Oelkinghausen, Innerstädtische Verdichtung mit Plattenlösung und Wohnverdichtung mit Bezug zur Stadt. Dann kam alles anders und gekrönt mit Doppelkreisel in unserem schönen „Wir Voerder“. Schleichern Sie sich doch nochmals an die Gedanken des HHeinzer heran. Es gibt noch ein paar Leute, die sich an die Aufbruchszeit Ennepetals erinnern, Wencken Sie die doch auf. IM war doch mit Fischern umgeben.

  11. Tagwächter says:

    Ach seht doch mal die Zeitungen nach „Banane“ Bebauungvorschlag (nur Hochhäuser,Bandwurm, wie schrecklich) Kehr durch. Ich meine IM haber den Ausdruck selbst eingebracht, aber evtl. verwechsel ich aber auch die Burgenmeister.

  12. xyz says:

    Nein, habe ich nicht. Aber danke für den Tip.
    Mein Großvater mütterlicherseits war Fischer in Bongsiel. Und der Urgroßvater väterlicherseits Bergmann. Da wollen wir mal sehen wie wir durch den Klutertberg kommen.
    Gebt mir 1 Woche.
    I.M.

  13. Tagwächter says:

    Es geht darum, ob wir in EN weiter eine Zerbröselung am Rande zu Gunsten der beiden Nachbarstädte machen, oder eine Besinnung auf mögliche eigene Stärken erfolgt. Und da ist der Blick in die Vergangenheit ganz nützlich. Das ist es ja eben, viele meinen, was Neues sei ein Wert an sich. Die Nachbarstädte verfolgen jedenfalls ein nachhaltiges Konzept. In En ändert sich mit jeder neuen Wahlperiode und neuen Bürgermeistern die langfristigen Ziele. Soweit diese (siehe Wolf, Born) überhaupt zu Zielen in der Lage waren. EN hat kein nachhaltiges durchgehaltens Konzept. Es gibt ja auch keinen „Stdtbaurat“ mehr. Mal dominiert Altenvoede unter dem früheren fristlos entlassenen Personalratsvorsitzenden, und später aufgestandenen Ratsmitglied. Mal regieren die Nachwächter, mal wird die Voerderstrasse als Fuzo neu entdeckt, obwohl der Bebauungsplan von einer Plattenlösung und einer Fuzo in der Mitte aus geht. Idee des IM. Mal wird das geplante Hotel am Haus Ennepetal in ein Rathauskonzept vor einer Wahl propagiert und dann abseits in Altenvoerde gebaut. Irgendwie ist bei uns in EN keine klare Linie zu erkennen. Die Beispiele kann man unendlich erweitern. Nur wir in Voerde haben ein klare Linie. Das wichtigste sind die Nachwächter mit Kirmes, und das ist gut so für die Bürger. Brot und Spiele wollen die Bürger. Nur weil eine Firma Garthe pleite geht wird das ganze Stadtkonzept, aber wer erinnert sich daran, über Bord geworfen. Ach der Informelle Mitarbeiter IM kann, wenn er nicht so abgetillt wäre, einiges dazubeitragen. Rettberg/Heinzer und die erfolgreiche SPD der Vergangenheit kann es ja wegen Tod der Beteiligten nicht mehr. Der Verfall der früher immer mit Mehrheit regierenden SPD hat auch einen Verfall der Stadt EN im Konzert der 3 Stadte zur Folge. Es fehlen der SPD eigentlich Personen mit Visionen und keine (wenn auch) tüchtige Sekretärin und einem Proletfraktionsvorsitzenden. Der letzte Stadtführer war Kormann. Was kam eigentlich danach. Das muss sich ändern. Lasst uns diese Wahl noch so hinnehmen, aber für die nächste Wahl sollte mal nach Visionären und Leuten Ausschau gehalten werden, die eine Vorstellung von der Zukunft unserer Stadt haben. Sonst ist der weitere Niedergang programmiert. Und das ist das Drama und ist so schade, denn jetzige Mitel und Jung Genaration hat was besseres verdient. Aus der Vergangenheit die Zukunft gestalten.

  14. Redaktion
    Redaktion says:

    Ihr Wort in Gottes Ohr. Nur Persönlichkeiten die über den Erbsensuppentellerrand blicken können, werden Sie bei der hiesigen Politikerkaste nicht bekommen. Das Denken dieser Kaste reicht gerade einmal von einem auf den anderen Tag.
    Und, die von Ihnen angesprochenen und gewünschten Persönlichkeiten wachsen nicht auf den Bäumen.
    Jahr für Jahr, gehen junge Menschen von Ennepetal weg, weil sie hier keine Perspektive sehen, ein Aderlass den die etablierten mit, lass sie doch, kommentieren.
    Was kann man tun?
    Man muss eine Druckkulisse aufbauen, damit die derzeitigen Politiker merken sie können nicht mehr unbemerkt ihr „Unwesen“ treiben. Denn dann kann es passieren, dass sie, weil beobachtet, sich auf ihren eigentlichen Job besinnen oder aber gehen.
    Die Bilanz eines Michael Eckhardt oder WW ist doch bei Licht betrachtet recht dürftig. Aber sie ist deshalb so dürftig, weil in der Vergangenheit niemand hinterfragt hat. Es wurde einfach alles hingenommen.

  15. EIN ENNEPETALER says:

    @ 16 Tagwächter

    > „Der letzte Stadtführer war Kormann. Was kam eigentlich danach. Das muss sich ändern.“

    Der Adlatus von Kormann war Mehner. Beide wurden per Ratsbeschluss entlassen. Die Herren Frühpensionäre haben der Stadt Millionen gekostet – fürs Nichtstun! Uns heute Kormann als „Stadtführer“ vorzuhalten, ist ein schlechter Witz.

    > „EN hat kein nachhaltiges durchgehaltens Konzept.“

    Stimmt! Dennoch hat eines damals wie heute immer gut geklappt: Mitglieder der Gremien (Stadtrat, Ausschüsse) kassieren Sitzungsgelder für schweigendes Stuhlwarmhalten – lauter kleine Kormänner bzw. Mehners. Selbstversorgung statt zukunftsweisender konstruktiver Arbeit für Ennepetal! Wie Sie schon sagten: „Das muss sich ändern.“

  16. Redaktion
    Redaktion says:

    @EIN ENNEPETALER #19

    Warum nehmen Sie die Verwaltung aus, auch von da kamen in den letzten Jahren keine Impulse.

    Von drei Ratsmitglieder habe ich den Spruch gehört: „Mal ehrlich, mit Ennepetal kann man nicht wirklich was reißen“.
    Denken Sie mit dem jetzigen Konzept des „Schönredens“ der Wirtschaftsförderung unter Wilhelm Wiggenhagen kann man etwas verändern?

  17. EIN ENNEPETALER says:

    @ 20 Redaktion | 16 Tagwächter

    Aus dem Themenmix, den Tagwächter ausbreitet, habe ich das aufgegriffen (in @ 19 EIN ENNEPETALER), was nach meiner Einschätzung das größte Gewicht hat: Ein lethargischer Stadtrat, der die Verwaltung nicht kontrolliert, bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück.

    Ein Stadtrat mit Biss, hätte WW schon mehrfach die Rote Karte gezeigt!

  18. Redaktion
    Redaktion says:

    @EIN ENNEPETALER

    „Ein Stadtrat mit Biss, hätte WW schon mehrfach die Rote Karte gezeigt!“
    Dem ist nichts hinzuzufügen.

  19. Jannik says:

    Doch Herr Gerhardt, dem ist etwas hinzuzufügen.

    Jetzt endlich können die Bürger Herrn Wiggenhagen die Rote Karte zeigen und ihn für seine Inkompetenz abstrafen. Hoffentlich die Faupels und Co ebenfalls, was ich aber leider bezweifel, denn diese Herren haben die finanzielle Schieflage zu verantworten. Nennen wir sie doch beim Namen: Faupel, Eckhardt, Wenke und Wiggenhagen. Alle haben sie regiert wie Fürsten und mit der Kohle nur so um sich geschmissen. Jetzt ist alles ausgegeben, Wenke ist weg, Eckhardt geht. Bleiben noch Faupel und Wiggenhagen. Denen müssen wir nun am Sonntag die Rote Karte zeigen.
    Zugegeben, bei Faupel wird das schwer, der hat sich ja als Zeichen der Inkompetenz auf Platz 1 der CDU Liste setzen lassen, um seine weiteren Gelder auch die nächsten 5 Jahre sicher zu haben. Es kann einem doch nur Übel werden, bei so viel Selbstüberschätzung der CDU und ihres Bürgermeisterkandidaten.

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