Niveaulosigkeit hat einen Namen – ” Ennepetal!”

 [jpg] Niveau- und Instinktlosigkeit hatte immer in Ennepetal ein zuhause. Da nahm man anderen die Ideen weg um sie als seine eigenen auszugeben, ignorierte Menschen die sich um diese Stadt bemühten. Und warum? Nur um des eigenen Vorteils Willen.

Nun ist uns der neuste Clou aus dem Rathaus zu Ohren gekommen, welcher der Stadt wiederum eine negative Duftnote zu kommen lässt. Rainer Peuser und Peter Müller werden demnächst in Pension gehen, eine Nachfolgeregelung steht also an. Sprach man früher von einer Zusammenlegung von Fachbereichen, so will man heute, nachdem Ennepetal aus dem Haushaltssicherungskonzept entlassen wurde, nichts mehr davon wissen. Beide sind immerhin Fachbereichsleiter, also ganz oben in der lokalen Nahrungskette angesiedelt und freuen sich über ein höheres Salär.

 
v.l.: Cosimo Palomba, Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen, Peter Müller und Rainer Peuser         Foto-Collage © Linde Arndt
 

Und wie macht man so was, eine Nachfolge regeln? Gute Führung setzt eine Findungsgruppe ein, in welche der derzeitige Stelleninhaber eingebunden wird. Immerhin will man sein Lebenswerk, so man eins hatte, jemanden übergeben der nahtlos die Arbeit übernehmen und weiterführen kann. Diese Vorgehensweise hat viele gute Gründe und hat sich immer bewährt. Falls Gespräche notwendig sind, wird immer der derzeitige Stelleninhaber hinzu gezogen. EN-Mosaik hat viele gute Informanten in der Stadt Ennepetal die es nicht ertragen können, wenn alles unter dem Mantel des Schweigens der Öffentlichkeit vorenthalten wird. "Aus gut informierten Kreisen" nennt man das Ganze bei der internationalen Presse (Medien).

Peter Müller, Leiter des Fachbereichs 4, Bildung, Kultur und Sport, hatte ein Problem. Die Kniegelenke machten es nicht mehr so, wie er wollte. Also begab er sich in ein Krankenhaus um sich schnellstmöglich wieder zurück zu melden. Es geht ja immerhin um die in Ennepetal vorliegende Schulreform, die der Fachbereich begleiten müsste. Kultur wurde mangels monetärer Masse in den Hobbybereich verschoben. Aber der Sportbereich benötigt noch eine gewisse Führung. Kaum lag er jedoch unter dem Messer eines Chirurgen wurde im Rathaus seine Nachfolge entschieden, ohne ihn versteht sich. Die innerbetriebliche Stellenausschreibung war offensichtlich nur noch eine Alibiveranstaltung.

Cosimo Palomba, der in die Wüste des Jobcenters geschickte Sohn des Ennepetaler Rathauses, soll es sein. Er setzte sich bei einer innerbetrieblich vorgenommenen Stellenausschreibung durch. Er soll sogar mit Klage gedroht haben, falls man ihn nicht berücksichtigen würde. Die Buschtrommeln wurde bemüht um auch die Fraktionsführer der Parteien mit ins Boot zu holen. Und so wie es aussieht, sind sich wieder mal alle einig. Wie viele Leichen muss Herr Palomba eigentlich kennen um die Stadtverwaltung und den Rat so unter Druck setzten zu können? In der Stadtverwaltung soll es einige Zeit, bis Herr Palomba sich durch gesetzt hatte, sehr unwirsch und unruhig gewesen sein.

Um den Schein zu wahren, will man die Personalie nicht sofort bekannt geben. Alle wurden vergattert Stillschweigen bis zur offiziellen Bekanntgabe zu wahren. Man wartet die Entlassung des derzeitigen Stelleninhabers, Peter Müller, aus dem Krankenhaus ab um diesem den Segen für diese Personalie abzuringen. Aber es ist nicht unbedingt nötig, beschlossen ist beschlossen. Das haben wir schon immer so gemacht, wo kämen wir denn hin wenn wir es anders machen würden. Es spricht einiges für diese Art und Weise, immerhin wurde diese Information von 3 städtischen Angestellten bestätigt. Jetzt fehlt nur noch die Abschiedsvorstellung die man einem altgedienten Fachbereichsleiter bietet, indem man ihm eine  etwa 15,– Euro teure Werbeuhr mit Stadtlogo und einen Obstkorb überreicht. Aber wie gesagt, dies alles haben wir nur aus informierten Kreisen oder wie wir international sagen: According to informed sources.

So kennen wir unser Rathaus, Niveau wurde dort immer mit einer Körpercreme verwechselt.

 

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal