Autorenlesung am 11. Februar im Haus Ennepetal

Gabi Dallas (Pressefoto)

[Ennepetal]  Am 11. Februar, ab 19.00 Uhr, lädt die Stadtbücherei zur Autorenlesung ins Haus Ennepetal, Gasstr.10, ein.
Die Nachwuchs-Schriftstellerin Gabi Dallas liest aus ihrem Debüt-Roman „Nie weit genug“.
Der Eintritt ist frei.

Über das Buch
Frei wie ein Vogel will sie sein: Auf eigene Faust reist die junge Marleen nach Amerika – sorglos, ohne feste Pläne, nur mit einer Reisetasche, etwas Geld und einem Talisman. Brennendes
Fernweh, Lebenshunger und Sehnsucht nach dem Unbekannten treiben sie am Pazifik entlang Richtung Süden.
Doch ihre inneren Dämonen begleiten Marleen auf Schritt und Tritt. Und eines Tages verändert die Begegnung mit der geheimnisvollen Giuliana ihr Leben für immer …

Über die Autorin
Im Alter von 21 Jahren brach Gabi Dallas ihr Philosophie- und Germanistikstudium ab und begann eine zehnjährige Odyssee. Mit gefährlicher Lust am Abenteuer und ohne Angst vorm Risiko
bereiste sie Kontinente und Weltmeere, um Antworten auf die großen Fragen des Lebens zu suchen. Unterwegs schlug sie sich mit Gelegenheitsjobs, Kunst und Straßenmusik durch und
gründete in den karibischen West Indies, wo ihre handgemalten T-Shirts Kultstatus erlangten, eine Familie mit einem Rastafari.

Heute lebt die gebürtige Sauerländerin und Mutter zweier erwachsener Kinder wieder in Deutschland und ist glücklich neu verheiratet. Ihre Erwerbstätigkeit als Marketingfachfrau hat sie für
das Schreiben und für die Musik an den Nagel gehängt.

Berufsinformationsmesse Ruhr 2017

[Bochum · 06.02.2017]  Berufsinformationsmesse Ruhr 2017 — Weit mehr Aussteller als 2015 erwartet

Schon jetzt, 3 Monate vor dem Start der Ausbildungsmesse, liegen mehr Anmeldungen vor als im Jahr 2015. Die BIM Ruhr findet am 05. und 06. Mai 2017 in der Jahrhunderthalle Bochum statt. Über 70 Aussteller haben sich bereits für die Messe angemeldet. Das Angebot reicht von namenhaften Konzernen, über mittelständige Unternehmen bis hin zu Hochschulen und Universitäten, die gemeinsam weit über 300 Ausbildungs- und Studienangebote vorweisen. Im zusätzlichen, deutlich vergrößerten Berufsparcours haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit anhand praktischer Aufgaben in Unternehmensbereiche hinein zu schnuppern und dabei ihre persönlichen Talente und Vorlieben zu entdecken. Anschließend findet dann, auf Basis der Erfahrungen im Berufsparcours, der direkte Austausch mit den ausstellenden Unternehmen statt.
„Uns freut es sehr, dass das veränderte Format so viel Zuspruch aus der Wirtschaft, den Unternehmen, Verbänden und verschiedensten Institutionen erfährt. Wir hoffen, dass wir zusammen mit vielen weiteren Partnern wie z.B. der Agentur für Arbeit Perspektiven für jeden Schüler und jede Schülerin aufzeigen können und dazu beitragen, dass sie ihre persönlichen Talente entdecken.‘‘ so Andreas Kuchajda, Geschäftsführer der veranstaltenden Bochumer Veranstaltungs-GmbH.
Auch weiterhin haben interessierte Unternehmen aus der Region die Möglichkeit sich für die BIM Ruhr 2017 zu akkreditieren und sich als Arbeitgeber auf der Messe zu präsentieren. Bei Anmeldung bis zum 09.02.2017 ist die Aufnahme in das Ausstellerverzeichnis der gedruckten Messebroschüre noch garantiert. Diese wird bereits im Vorfeld der BIM an die Schulen der Region verschickt wird und dient während der Messe als Informationsmedium für die Besucherinnen und Besucher. Wer noch etwas mehr Zeit braucht, kann sich auch nach dem 09. Februar natürlich noch anmelden, allerdings ist dann im Vorfeld der Messe nur noch eine Aufnahme in das Online-Ausstellerverzeichnis auf der Messewebsite möglich.
Ausführliche Informationen zur Messe sowie alle relevanten Unterlagen für die Registrierung als Aussteller auf der BIM Ruhr, finden interessierte Unternehmen auf der Website unter www.bim-was-geht.de

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Die Zukunftschance des Lokaljournalismus – Perspektiven

v.l.: Moderatorin Andrea Hansen, Alexander Völkel, Holger Jahnke, Anna Mayr, Hans-Josef Vogel   Foto: © Linde Arndt

[jpg] Pünktlich zu den neuen Zahlen der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW) diskutierte die LfM-Stiftung „Vor Ort NRW“ im Dortmunder Lensing-Carrée der Ruhrnachrichten mit rund 100 Medienmachern unterschiedlicher Richtungen.

Print-, e- und Onlinemedien an einem Tisch, wenn das mal gut geht. Vorab gab es einen Workshop von Karsten Lohmeyer und Stephan Goldmann, Inhalt: Wie gehe ich mit dem Internet als Lokaljournalist um. Es war ein mehr technisch gehaltener Vortrag der von einzelnen Fragen unterbrochen wurde. Der Tenor dieses Workshops, Lokaljournalisten müssen mehr Geld bekommen um ihrem Anspruch, welchen auch immer, gerecht zu werden. Die grundsätzliche Frage, hat der lokale Journalismus eine Zukunft, wurde noch nicht einmal im Ansatz gestellt. Wie denn auch?

v.l.: Stephan Goldmann und Karsten Lohmeyer während des Workshops Foto: © Linde Arndt

War man doch nicht einmal bereit eine Definition des Lokaljournalisten zu erstellen. Da mutet die Forderung nach mehr Geld etwas seltsam in unserem Marktwirtschaftssystem an. Es war schon irritierend wie erwachsene Menschen, die ihr lokales Biotop erklären sollten, da saßen und nicht wussten für wen sie arbeiten sollten. Und weil sie das nicht wussten, machten sie einfach das was sie konnten und schrieben schöne Artikel, wie man Artikel so halt schreibt.

 

Nach 5 Stunden fand eine Podiumsdiskussion mit der Moderatorin Andrea Hansen statt. Teilnehmer waren:

 

  • Hans-Josef  Vogel, Bürgermeister von Arnsberg
  • Anna Mayr, Journalistin Ruhrbarone u. a.
  • Holger Jahnke, Chefredakteur Radio Märkischer Kreis
  • Alexander Völkel, Journalist Nordstadtblogger

 

Und ein leerer Stuhl der zwei oder dreimal  für Statements belegt wurde.

v.l.: Moderatorin Andrea Hansen mit Simone Jost-Westendorf und Dr. Tobias Schmid Foto: © Linde Arndt

Vorher wurden Dr. Tobias Schmid (Direktor der LfM) und Simone Jost-Westendorf („Vor Ort NRW – LfM-Stiftung für Lokaljournalismus“ ehemals Stiftung Vielfalt und Partizipation) von Andrea Hansen interviewt. Auch hier eine unscharfe Einstellung was Lokaljournalismus ist oder sein kann, Wunschdenken war angesagt.

 

Podiumsdiskussion

Andrea Hansen stellte nette Fragen und erwartete auch nette Antworten – harmonisch sollte es sein. Auch hier der Tenor, man muss dem Lokaljournalisten nur mehr Geld geben. Und dann passiert was? Der Arnsberger Bürgermeister meinte sogar, man könne doch ehrenamtliche Journalisten, z.Bsp. die Bekanntmachungen von Veranstaltungen in einem Blog machen lassen. Verhaltene Proteste flammten auf. Was die Teilnehmer alle gemein hatten, sie versuchten die Printmedien auf die Online Medien Eins zu Eins zu übertragen. Keine Frage nach qualitativen Veränderungen, im Gegenteil, es herrschte eine gemeinsame Sehnsucht die letzten Bäume im finnischen Karelien zu Papier zu verarbeiten. Etwas verhalten Anna Mayr, die mal für die Ruhrbarone geschrieben hatte und mit dem Artikel „Warum mich der Lokaljournalismus anekelt“ so was wie einen Weckruf erstellt hat, sie wagte die papierlose Ausgabe eines Artikels in die Gesprächsrunde einzuführen. Da ging man jedoch nicht weiter darauf ein.

Ach ja, und da war ja noch der Nordstadtblogger Alexander Völkel dem seine Bloggerei doch nicht so geheuer ist und er deshalb etwas gedrucktes haben wollte. Deshalb gibt es ab sofort, ein richtig gedrucktes Nordstadtmagazin, eben wie früher, als alles noch besser war, als es noch richtiges Geld gab und der Lokaljournalist etwas war in seinem Kiez.

 

Zahlen, Zahlen, Zahlen

5,8% hat alleine die Funke Medien Gruppe (WR,NRZ,WP,WAZ) einer der Medienmonopole nur im letzten Quartal 2016 verloren. Absolut sind das von 534.346 Kunden 33.130 Kunden die sich leise verabschiedet haben.

Im Gebiet unserer Redaktion (168 WR/WP) hat die Gruppe von 04/2009 bis 04/2015 rund 30% an Kunden verloren. Aber und das muss man dazu sagen, auch die anderen Erzeugnisse in den Regionen haben nach den neusten Zahlen teilweise zweistellig verloren.

Diejenigen die dazu gewannen konnten den Verlust im Printbereich durch E-Abo wieder ausgleichen, wie zum Beispiel der Tagesspiegel.

Und die Paywall (Paid Content) scheint auch nicht das neue Geschäftsmodell schlecht hin zu sein. Denn sie geht immer einher mit dem Rückgang von Lesern/Usern.

Und noch ein paar Zahlen: Der Spiegel -2,3%, die Zeit -1,5% und die FAS -6,3%. Und das, Quartal für Quartal, es gibt nur eine Richtung, nach unten. Da mutet es doch wieder anders an, wenn der Freitag (+12,1%) und die Junge Freiheit (+9,7%) jedesmal an Zuwächsen melden kann.

Schaut man etwas genauer hin, sieht man bei beiden Medien diese kritische Distanz zur Mainstreammeinung und die kritische Distanz zum politischen Alltag. Beide Medien haben eine andere Qualität, sie bereiten den Hintergrund mehr auf, um die eigentliche Information verständlicher zu machen. Kann es sein, dass die dramatischen Rückgänge der Printmedien etwas mit der journalistischen Sorgfalt und Qualität zu tun hat?

 

Ausblicke

Wagen wir doch einmal einen Blick in die Glaskugel.

Zur Zeit befinden sich die etablierten Print-Medien (lokal, regional oder überregional) in ihren virtuellen Schützengräben um mit ihren alten Waffen das Internet nach ihren Vorstellungen zu formen und geraten dazu immer mehr in Nöte, denn das Internet funktioniert nicht so, wie ehedem die etablierten Medien (Print- und E-Medien) funktionierten. Quartal für Quartal laufen ihnen dabei die Konsumenten weg.

Durch die etablierten Medien werden Kampagnen gegen das Internet gefahren, die doch recht nachdenklich machen. Da wird der Eindruck erweckt als wenn das Internet voller Kinderschänder, Mafiosis oder Hacker und Fake-Newsschreiber ist, es wird von rechtsfreien Räumen gesprochen.

Das führt dazu, dass Europa und damit Deutschland medial immer mehr ins Hintertreffen gerät. Schaut man sich Twitter, Facebook, Amazon, Ebay und Google an, fragt man sich, warum sind solche Geschäftsmodelle in Europa nicht möglich? Ganz einfach, fragt man als 30 jähriger eine Bank nach einem Kredit über 1 Million, würde man sicher sofort vor die Tür gewiesen. Anders in den USA wo so was möglich ist. Wir Europäer lieben das Risiko nicht und damit bremsen wir unsere Entwicklung in der Geschwindigkeit aus.

Und so ist auch das Verhalten der Mainstreammedien zu erklären, anstatt inhaltlich die medialen Erscheinungen auf den Prüfstand zu legen und neu zu denken, wartet man ab, bis alles wieder so wird wie es früher war.

 

Wir können heute mit 100%iger Sicherheit sagen, das Internet wird es weiter geben, es wird vielleicht seine Erscheinung ändern, mehr aber nicht.

Und so wird der Lokaljournalist, er ist ja der letzte in der Nahrungskette, finanziell und personell immer weiter wie eine Zitrone ausgepresst. Hat der Lokaljournalist denn eine Zukunft als „Litfaßsäule“, an der man Veranstaltungen, Angebote oder Ankündigungen erfahren kann? Nein, über kurz oder lang braucht man die Form nicht mehr. Denn durch eine App oder push-mail könnte man heute schon die vorgenannten Bereiche abbilden, die Anbieter hätten über Wlan/Wifi einen direkten Zugriff auf die App um ihre Angebote aktuell in die App einzupflegen. Mehr noch, der Konsument könnte in Interaktion mit dem Anbieter gehen um inhaltlich seine Häppchen serviert zu bekommen. Das Smartphone wäre die erste Wahl für den Konsumenten von heute. Hinderlich ist zur Zeit in Deutschland das fehlende flächendeckende Breitbandnetz, was andere Staaten ihrer Bevölkerung schon lange vorhalten.

Der Nordstadtblogger Alexander Völkel stellt die neue Printausgabe vor Foto: © Linde Arndt

Was leistet der Lokaljournalist überhaupt?

Er besucht den Kaninchenzüchterverein, die Oma die gerade 95 geworden ist und das Ehepaar welches eine goldene Hochzeit erlebt. Aber welche Zielgruppe fragt solche Informationen noch ab? Wie groß ist sie und wie viel ist sie bereit zu bezahlen. Muss der Lokaljournalist evtl. einen Mehrwert anbieten? Wird der Konsument zeitlebens einen Obolus entrichten um dann mit 95 garantiert eine Veröffentlichung seines hohen Lebensalter in seiner tausend Jahre alten Lokalzeitung zu erwarten? Wohl kaum.

Aber da ist ja noch die Politik. Er besucht die Ratssitzungen und nimmt das Gesagte gottgegeben hin, auch wenn es nicht plausibel ist. Haushaltsrecht, Baurecht oder die Sozialgesetzgebung, dies alles sind für den Lokaljournalisten Bücher mit sieben Siegeln. Der Bürgermeister ist in der Regel ein Fürst in seinen lokalen Gefilden und das von ihm Gesagte ist für den Lokaljournalisten ein Evangelium. Mit der Wirtschaft ist es nicht anders, auch hier schreibt er nur das, was ihm vorgegeben wird. Es wird eine heile lokale Welt gezeichnet die der Lokaljournalist auch noch verstärkt. Manchmal zeichnet er das sogar bis an den Rand einer Karikatur. Man kennt sich und weiß welche Meinung angesagt ist, falls Meinung erwünscht.

Kritische Distanz? Nein. Der Anzeigenkuchen hat eine bestimmte Größe und die will verteilt werden, wie passt da das Internet rein. Verteilungskämpfe in der heilen Welt tun sich auf, zum Schaden der Kommune.

Warum das alles? In der Regel ist der lokale Journalist nicht auf die Facetten die eine Kommune zu bieten hat vorbereitet. Auch die Hintergründe die zu einer politischen Entscheidung führen, kann er nur erahnen. Eine gute Ausbildung wäre jetzt von Nöten, die aber kostet, die der Verlag nicht bereit ist zu tragen. So macht der Lokaljournalist seinen Job, mehr nicht.

Und dafür will er mehr Geld haben? Wo ist der Mehrwert den er bereit ist zu geben?

Um noch einmal die Glaskugel zu bemühen, in ihr steht, in 10 Jahren wird es keinen Lokaljournalisten oder eine -redaktion mehr geben. Die kleinen Städte bis 50.000 Einwohner werden von den Oberzentren journalistisch versorgt werden. Der Kanichenzüchterverein, die 95 jährige Oma aber auch der Stadtrat wird in den Newspapern nicht mehr vorkommen. Die Kleinstadt muss dann zahlen, wenn ein Journalist über sie berichten muss. Es sei denn, jemand fackelt das Rathaus ab; denn das ist eine wirkliche Breaking News.

Hört das jammern auf, packt Euer Schreibzeug ein und versucht als Öffentlichkeitsarbeiter in den großen Firmen unterzukommen. Oder ja,  wenn dieser Journalist etwas mehr Selbstbewusstsein hat, sollte er einen Blog aufmachen und sich mit anderen Bloggern zum Informationsaustausch zusammenschließen. Oder vielleicht selber eine App zu konstruieren?

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Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Dortmund

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Gehen Sie mit auf Entdeckungsreise – „(wieder-)entdeckt“, eine Ausstellung der besonderen Art

v.l.: Rolf Peithmann, Jan Peterson, Barbara Peithmann,  Johannes Dennda,Günter Krause,
Heike Gräfe | Foto: Linde Arndt

[la] Heute möchte ich  auf einen ganz besonderen Termin aufmerksam machen. Eigentlich ist nicht der Termin das Besondere, sondern dass was da präsentiert wird.
Stellt Euch vor, da ist ein junger, sehr kreativer Künstler, der gerade einmal 38 Jahre alt wird und da sein Tod bereits 1959 war sollte man meinen, er wäre längst in Vergessenheit geraten. Wäre da nicht – ja wäre da nicht ein Bewunderer seiner Werke der spontan die Idee aufgriff, den Kontakt zu Nachkommen der Familie aufzunehmen und sich bemühte noch vorhandene Werke zusammen zu tragen.

Und so veranstaltet die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld in Zusammenarbeit mit Herrn Günter Krause (dem Initiator) unter dem Titel „(wieder-)entdeckt“, vom 29.01.2017 – 24.02.2017 eine sehr eindrucksvolle Werkschau von über 40 Originalen, die wirklich beachtenswert sind. Zu sehen sind Öl- und Materialbilder, Holzschnitte und Gouachen, wobei das Besondere daran ist, dass Karl Fritz Friedrich in seinen Bildern Streichhölzer, Nüsse oder Eicheln eingearbeitet hat, was einen ganz besonderen Reiz ausmacht.

Bei unserem Pressetermin vor zwei Tagen hatten wir Gelegenheit, einige dieser Werke persönlich in Augenschein zu nehmen und waren davon begeistert.

Für alle, die gerne in den Besitz eines solchen Unikates kommen möchten gibt es eine Preisliste vor Ort.
Gehen Sie auf Entdeckungsreise – so leicht haben Sie nicht mehr Gelegenheit ein solch umfangreiches Lebenswerk der unterschiedlichen Stilrichtungen eines Malers des Aufbruchs dargeboten zu bekommen.


 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Ennepetal

Eine grundsolide Gevelsberger Sparkasse 2016

v.l.: Mitglied des Vorstandes: Michael Hedtkamp, Vorsitzender des Vorstandes: Thomas Biermann
Foto: (c) Linde Arndt

[jpg] Die Finanzkrise 2008 hatte damals keiner vorausgesagt. Und doch blieb sie nicht ohne Folgen bis in das letzte Dorf auf unserer globalisierten Welt. Dabei betraf es doch nur die US-Amerikanische Lehman Brothers Holdings Inc, New York-sollte man meinen. Haben wir vergessen, als in einigen Stadträten die Gewerbesteuer um bis zu 50% wegbrachen? Wer hätte damals gedacht, dass die WestLB in die Knie gehen musste, weil sie Milliarden Verluste im Zusammenhang mit der Finanzkrise verbuchen musste.  Die beiden NRW Sparkassenverbände der Sparkassenverband Westfalen-Lippe (SVWL), und der Rheinischer Sparkassen- und Giroverband (RSGV) mussten zum Verlust der durch die WestLB enstanden ist, zuschießen und damit auch die angeschlossenen Sparkassen.

Und heute? Es gibt Risiken ohne Ende die auch auf eine lokale Sparkasse durchschlagen könnten und damit evtl. die Kunden der lokalen Sparkasse treffen könnten. Immerhin haben sich die Sparkassen in einem riesigen Verband organisiert, was eine ihrer Stärken darstellt. German Angst heißt das Gespenst mit welchem man den Deutschen zusetzt. Und dieser Angst kann man nur mit Transparenz begegnen.

Trump der neue US-Präsident, schickt unverhohlene Drohung gen Europa und damit auch nach Deutschland. Die AfD, eine rechtspopulistische Partei, kündigt den neuen Nationalismus an, England tritt aus der EU aus oder zu guter Letzt wollen, in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland, die Rechtspopulisten den Nationen und Staaten die Freiheiten in allen Bereichen einschränken. Trump hatte man vorher gesagt, den würde es nicht gegen, jetzt gibt es ihn und zwar als gnadenlosen Rüpe,l den man sich nicht im Traume vorstellen konnte. Und da sollte man schon ein Gefühl haben was die Menschen/Kunden/Leser so denken und wie man mittels Informationen aufkeimende Ängste besänftigen kann. Ein weiter so, wie bisher, sollte da sicher nicht die erste Wahl sein.

Zum Thema Bilanzpressegespräch der Gevelsberger Sparkasse, zu der die Sparkasse eingeladen hatte.
Kaum saßen wir im Rund der Sparkasse,  der Vorsitzende des Vorstandes: Thomas Biermann eröffnete das Pressegespräch , rauschte noch eine junge Journalistein von der Funke-Mediengruppe in den Raum. Anstatt sich ruhig dem Gepräch zu widmen, meinte sie, ob sie nicht vorher ihre Bilder machen könne, sie, die junge Kollegin hätte nicht so viel Zeit.  Schweigen! Thomas Biermann schlug höflich vor, er wolle sich beeilen damit das Bild früher und sicher rechtzeitig für die junge Kollegin gemacht werden könnte. Schräg gegenüber saß ein Kollege der Funke-Mediengruppe, Herr Bröcking von der WP/WR. Warum dieses Bild welches die junge Journalistin machen wollte, es ist ja kein besonders künstlerischen Bild mit dem man einen Preis gewinnen kann, nicht durch den Kollegen übernommen werden konnte, ist wohl das Geheimnis der Funke- Medien Gruppe.

Der Vorsitzende des Vorstandes: Thomas Biermann stellte nun die Zahlen 2016 der Sparkasse Gevelsberg vor, allesamt zielten sie in Richtung, seriöse und grundsolide Zahlen einer Sparkasse.

Das Zahlenwerk

Dass die Bilanzsumme um 5,4% auf 993,4 Millionen Euro stieg ist zwar schön, sagt aber im Grunde nichts aus. Anders sieht es beim Jahresüberschuss aus, der um 0,2 Millionen Euro auf 1,4 Millionen gestiegen ist. Die Aufwand-Ertrag-Relation, also die Cost income ratio  von 56,60% deutet auf eine effiziente Verwaltung hin; denn der Vergleichswert im Gesamtverband liegt 2015 bei 67,4%. In dem Bereich fehlte aber noch die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern. Die Kernkapitalquote gem. Basel III aufzuführen bringt jedoch nichts, wenn nicht zwischen Hartem Kern-, Weichem Kern- und Ergänzungskapital unterschieden wird. Auffallend sind auch die gegenüber den Privatpersonen hohen Darlehenszusagen an Unternehmer/Selbstständigen in Höhe von 66,6 Millionen Euro. Dies deutet auf Investitionen hin und damit einer gesunden Gevelsberger Wirtschaft. Im Privatpersonenbereich wurde überwiegend in “Betongold” also Wohnungsbau investiert. Das neue Baugebiet Dörnerbusch wird sicher für die Sparkasse Gevelsberg weitere Kunden bringen.

v.l.: Michael Hedtkamp und : Thomas Biermann präsentieren stolz das Bilanzergebnis
Foto: (c) Linde Arndt

Gewinnverwendung

Ein wesentlicher Teil ihres Selbstverständnisses der Sparkasse Gevelsberg ist ihr bürgerschaftliches Engagement in dem sie für die Bürger und Bürgerinnen in Gevelsberg gestalterisch das kulturelle Umfeld in Maßen mitbestimmt. Es ist die Sparkasse der Gevelsberger die eine Ausschüttung der Sparkassen-Bürgerstiftung in Höhe von 33 Tsd. Euro 2016 vornimmt. Mit Spenden oder dem Sponsoring in Höhe von 285 Tsd. Euro wurden Kunst und Kultur, Soziales, Sport, Bildung und Umwelt initiiert und/oder unterstützt.  450 Tsd. Euro konnte der Kämmerer der Stadt Gevelsberg seinem Stadtsäckel zuführen. Aber auch die städtische Gewerbeertragssteuer kam der Stadt in Höhe von 1.761 Tsd. Euro zugute. Und ein nicht unerheblicher Teil an Steuern, wie der Körperschaftssteuer, ging als Gemeinschaftssteuer auch an Bund und Land.

Das Fillialnetz der Sparkasse Gevelsberg
Sechs Filialen, einschließlich der Hauptstelle hält die Sparkasse Gevelsberg vor. Letztendlich bedeutet dies auch Kosten die in der Bilanz gewinnmindernd zu Buche schlagen. Im Gegensatz zu seinen Kollegen in anderen Städten möchte Thomas Biermann diese Filialen als Ausdruck von Kundennähe nicht nur behalten, vielmehr will er diese auch modernisieren. So wird die Filiale  Vogelsang an der Hagener Straße demnächst modernisiert.

Fusion der Sparkasse Gevelsberg mit der Sparkasse Wetter

Die Gespräche zwischen den beiden Sparkassen sind ziemlich weit gediehen. Am 26. Januar  dieses Jahres werden die beiden Stadträte der Städte Wetter und Gevelsberg der Fusion wohl zustimmen, so der Vorsitzende des Vorstandes, Thomas Biermann. In einem weiteren Schritt wird ein Zweckverband gebildet, dem in der Regel die beiden Bürgermeister Jacobi und Hasenberg vorstehen werden. Am 1 .Juni wird die Sparkasse Gevelsberg-Wetter im Zweckverband ihre Arbeit aufnehmen.
Zur Zeit steht die Sparkasse Gevelsberg im Ranking an Position 309 und die Sparkasse Wetter im Ranking an Position 369, danach wird der Zweckverband auf die Position 236 mit einer Bilanzsumme von über 1,5 Milliarden Euro vorrücken, heißt, dieser Zweckverband wird in etwa gleich groß wie die Sparkasse Iserlohn sein.Wobei Iserlohn  1 ½ mal  so viel Einwohner wie Wetter und Gevelsberg zusammen hat.
Hier sollte man auch die Synergieeffekte (Zusammenwirkungseffekte) betrachten die durch das Zusammengehen Kostenvorteile erbringen.  Beispiel: Es braucht keine zwei Revisions- oder Presseabteilungen. Die personellen Einsparungen werden  durch Umbesetzungen die durch neue Aufgabengebiete entstehen kompensiert. Betriebsbedingte Kündigungen wird es auf keinen Fall geben.

Perspektivisches

Hier scheint der Vorstand der Sparkasse Gevelsberg unisono keine kurzfristigen Änderungen auf dem Finanzmarkt zu sehen. So hat Janet Yellen, von der Fed in den USA, im Dezember die Zinsen um einen Viertelpunkt erhöht. Die Gefahr eines Abwürgens der US-Wirtschaft, die 3,2 % zugenommen hat sieht Janet Yellen  nicht. Trotzdem ist das Risiko welches durch die Ankündigungen des neuen Präsidenten entstehen nicht von der Hand zu weisen. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird auf Zeit ihre Zinspolitik des billigen Geldes nicht ändern. Die von Mario Draghi definierten Ziele sind noch nicht erreicht, Beispiel, die 2% Inflation als Zielmarke im EU Raum, die derzeit bei 1,1% liegt.
Der Vorsitzende des Vorstandes, Thomas Biermann sieht kurzfristig für das Jahr 2017 weder eine Veränderung in der Finanzpolitik noch sieht er politische Einwirkunsgmöglichkeiten, die eine Änderung in der Geschäftspolitik bedingen.

Was bedeutet das nun für die Sparkassenkunden in Gevelsberg? Kunden die eine günstige Anlagemöglichkeit suchen, sollten sich entweder mit den Aktienmärkten oder sich mit dem Bauen von Wohnungen als eine günstige Anlagemöglichkeit  befassen. Beide Anlagemöglichkeiten sind eher als langfristige Anlagen zu sehen. Kurzfristig wird es keine Änderung geben.

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Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg
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NRW Landesverdienstorden an den Schwelmer Wilhelm Erfurt

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Wilhelm Erfurt Foto: (c) Land NRW / R. Sondermann

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Wilhelm Erfurt
Foto: (c) Land NRW / R. Sondermann

[jpg] Es ist schon etwas besonderes, wenn sich Ministerpräsidentin Hannelore Kraft als auch ihre Stellvertreterin Sylvia Löhrmann einfinden um Bürger des Landes NRW zu ehren.
Zusammen treten sie nur auf, wenn hohe Staatsgäste sich in NRW einfinden oder wie bei den Feiern zum 70. Geburtstag des Landes NRW.
So betont Hannelore Kraft immer wieder, wir haben starke Menschen in unserem Land die großes geleistet haben. Und so stand auf der Liste der zu ehrenden der Schwelmer Wilhelm Erfurt, neben Menschen wie Prof. Dr. Claus Leggewie, Professor für Politikwissenschaft und Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) in Essen sowie des Centre for Global Cooperation Research in Duisburg und Präsidenten der Justus-Liebig-Universität als erster Amtsinhaber auf die jüngst etablierte Ludwig Börne-Professur oder Prof. Dr. Josef Meyer zu Schlochtern, Theologe und Professor für Fundamentaltheologie, Vergleichende Religionswissenschaft und Konfessionskunde an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Paderborn. Hier gehörte und gehört Wilhelm Erfurt auch hin, einer von unseren Besten in NRW um dann aus der Hand der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft den Landesverdienstorden zu erhalten.

Wilhelm Erfurt ist einer von den Menschen der sich um seine „Heimat“ gekümmert hat und sich für sie pragmatisch einsetzt. Dem Kultur und Tradition als Basis für eine prosperierende Kommune essentiell ist und darüber hinaus den sozialen Faden zwischen den einzelnen Gruppen als erhaltenswert einstuft. In der Person Wilhelm Erfurt zeigt sich ein Leben als Vorbild, ein Mensch, der sich mit seiner Person nicht in den Vordergrund drängt, der Schulter an Schulter ohne Dünkel sich für das Gemeinwohl einsetzt.

So war der Einsatz für das Schwelmer Haus Martfeld und die Gesamtanlage von ihm mit einem persönlichen und körperlichen Einsatz verbunden. Hier rüttelte er die Schwelmer wach indem er als Bürger unter Bürgern die Schippe in die Hand nahm und das abbruchreife Haus Martfeld von einer Schlammschicht befreite. Eine Schlammschicht unter deren Decke die verschütteten Eigeninteressen der Schwelmer lagen, die dann nicht zögerten um mit Erfurt Martfeld zu retten.

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Düsseldorf

Wie viel Merkel darf´s sein für eine lebendige Demokratie?

François Hollande und Angela Merkel Foto und Collage: Linde Arndt

François Hollande und Angela Merkel Foto und Collage: Linde Arndt

[jpg] Sechs Minuten soll der Applaus gedauert haben als Angela Merkel mit 95,9 % der Delegierten am 10. April 2000 in der Essener Grugahalle zur Nachfolgerin des damaligen Übervaters Helmut Kohl zur neuen Parteivorsitzenden gewählt war. Angie, Angie, der Stones, trällerten die anwesenden CDU Delegierten überglücklich. Angela Merkel sollte wieder die damals zerrissenen CDU zusammenführen und ihnen eine neue Perspektive geben. Angela Merkel führte die CDU zu neuen Ufern, sie, die ja schon die Mitte für sich in Anspruch nahm, rückte die CDU mehr nach links und eroberte sich die Politikfelder der SPD. Rechts von ihr hielt ihr die bayrische Schwesterpartei den Rücken frei. Mit der Zeit entwickelte sie eine Strategie wo nach Bedarf die CSU als Opposition auftrat oder auch als Mehrheitsbeschaffer. Zwischen CDU/CSU passte und passt kein Blatt Papier.

Alles Schauspiel? Ich denke ja. Wobei sich die Frage stellt, wer die/der bessere Schauspieler ist, Angela Merkel CDU oder Horst Seehofer CSU.

Der chinesische General Sun Tsu, dessen Weisheiten von den Eliten der damaligen DDR, und zu diesen gehörte eben eine Angela Merkel, gerne gelesen wurde, umschrieb die Strategie einer guten und effizienten Führung mit, „Siegen, ohne zu kämpfen“ (Die größte Leistung besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne einen Kampf zu brechen.). Denkt man an Roland Koch oder an Friedrich Merz und deren Verschwinden von der politischen Bühne, immerhin stellten beide eine Alternative zu Angela Merkel, so kommen die Weisheiten des chinesischen Generals unweigerlich ins Gedächtnis. Ja, Angela Merkel könnte von General Sun Tsu gelernt haben.

Nur General Sun Tsu hatte nichts mit unserer heutigen Demokratie zu tun, vor 2.500 Jahren hatte man in China den „Absolutismus“ in dem der oberste Herrscher Gottgleich regierte.

2017 sehen wir die Demokratien in Europa und damit auch in Deutschland in der Krise. Brexit, Ukraine, Russland, Rechtspopulisten, EU, Protektionismus, Nationalismus oder auch Isolationismus um nur einige Baustellen in Europa und damit auch Deutschlands zu nennen, erfordern Köpfe die überzeugend die Demokratie vertreten können. Deutschland kommt hierbei als europäischer Staat eine besondere Rolle und Verantwortung zu. Der Motor Frankreich – Deutschland ist ausgefallen, Frankreich hat Präsidentenwahl und Deutschland Bundestagswahl.

Vor der Wahl wird immer ein Spitzenkandidat gesucht und da machte die CDU es sich leicht, allzu leicht, sie verschwand in die Hinterzimmer und kam mit einer Kandidatin zurück – Angela Merkel.

Kein Gegenkandidat, keine Alternative und auch keine Vision. Bei einer Partei mit über vierhunderttausend Mitgliedern, eine beschämende und nichtssagende demokratische Vorstellung.

So wählten die CDU Delegierten „ihre“ Angela Merkel mit 89,5% zu ihrer Spitzenkandidatin, wen sollten sie denn auch wählen? Viele der Delegierten blieben der Abstimmung fern indem sie sich mit dem Buffet befassten.

Was machen eigentlich unsere Nachbarn, unsere Freunde?

Schauen wir bei unseren französischen Nachbarn, wie dort die „les Républicains (früher UMP)“, also die Konservativen ihren Spitzenkandidaten auswählten, denn auch die Franzosen haben die gleichen Probleme mit der Demokratie.

Sieben Kandidaten hatten die Konservativen öffentlich aufzubieten, alle Kandidaten mit einer eigenen Agenda, alle stellten sich den Fragen von unabhängigen (!) Journalisten.

  • Jean-François Copé       
  • François Fillon    
  • Alain Juppé       
  • Nathalie Kosciusko-Morizet    
  • Bruno Le Maire    
  • Jean-Frédéric     Poisson    
  • Nicolas     Sarkozy    

 

François Hollande (Frankreich) Foto: Linde Arndt

François Hollande (Frankreich) Foto: Linde Arndt

Zur Wahl, bzw. Vorwahl wurden alle Franzosen aufgerufen die die Parteistatuten respektieren konnten. Und die Franzosen kamen und wählten – 4 Millionen Wähler fanden sich ein. Es war neu, dass die Franzosen über einen bzw. ihren Spitzenkanditaten,zumal von einer anderen Partei, selber bestimmen sollten, selbst die Linken wählten mit, wen sie denn als ihren politischen „Gegner“ haben wollten. Wäre es nach den Parteimitgliedern gegangen hätten Nicolas Sarkozy oder Alain Juppé das Rennen um die Kandidatur gemacht. Durch die allgemeine Vorwahl und die nachfolgende Stichwahl wurde jedoch ein Außenseiter, nämlich François Fillon, ein Erzliberaler, zum Kandidaten der „les Républicains“ erkoren.

Und die Linken, sie schaffen es nicht nochmals eine „Front de Gauche“ („Linksfront“) wie 2005 entstehen zu lassen. Zu groß war die Enttäuschung über den derzeitigen Präsidenten François Hollande, der Sozialistischen Partei (PS). François Hollande zog denn auch die Konsequenzen und kündigte an, nicht mehr zur Wahl 2017 anzutreten. Von der Linken sonderten sich Jean-Luc Mélenchon, der Deutschland mit seiner derzeitigen Regierung sehr kritisch gegenübersteht und Emmanuel Macron, ein Querdenker der zwischen links und rechts nicht unterscheiden mag und mit seiner Partei „En Marche“ (Vorwärts oder voran) den Rückwärtsgang aus der französischen Politik rausnehmen möchte. Und dann sind da noch die sieben Kandidaten die sich im TF1/RTL/LÓBS eine erste Debatte lieferten und sich den Fragen von Journalisten stellten.

  •     Jean-Luc     Bennahmias
  •     Benoît     Hamon    
  •     Arnaud     Montebourg    
  •     Vincent     Peillon        
  •     Sylvia     Pinel    
  •     François     Rugy    
  •     Manuel     Valls    

 

Fast alle Kandidaten waren schon mal im Kabinett François Hollandes als Minister, wobei Valls sogar Ministerpräsident war. Nach einer ersten Umfrage führten Arnaud Montebourg mit 29% und Manuel Valls mit 26%. Man darf gespannt sein welcher der sieben Kandidaten die Sozialisten anführt. Bei dem öffentlichen Auftreten, sah man ein breitgefächertes politisches Tableau, welches jeder der Kandidaten zu bieten hat.

Und dann ist da noch Marine Le Pen Parteivorsitzende des Front National (FN) und Europaabgeordnete, sie treibt mit ihren politischen Äußerungen, die mehr oder weniger populistisch geprägt sind, Linke und Konservative vor sich her. Sie ist die Analogie der deutschen AfD. Beide Parteien, in Frankreich die FN und in Deutschland die AfD, bestimmen die Marschrichtung der Politik. Wobei man Marine Le Pen sogar den Sieg der Präsidentschaftswahl zutraut. Anfang Februar werden wir mehr wissen, weil dann alle Kandidaten feststehen.

Die eigentliche Präsidentenwahl wird am 23. April 2017 stattfinden  und am 7. Mai 2017 wird in der Stichwahl der neue Präsident feststehen.

Soweit ich das zur Zeit übersehe, gibt es also 17 Kandidaten*innen die sich einer Wahl stellen, jeder war aufgerufen und konnte seinen Hut in den Ring werfen. Fillon von den Konservativen war die erste Überraschung, ihn hatte keiner auf dem Radar. Bei den Linken diskutiert man über die ehemalige Justizministerin Christiane Taubira von der PRG als Kandidatin. Sie hätte zwar keine Chance gehabt in die Endrunde zu kommen, hätte der Linken jedoch eine moralische Basis gebracht.

 

Wieder zurück nach Deutschland, was macht die deutsche Linke ?

 

Bundeskanzlerin  Angela Merkel  Foto: Linde Arndt

Bundeskanzlerin
Angela Merkel Foto: Linde Arndt

Die SPD diese über 150 Jahre alte Partei will eine Linkspartei sein, zumindest betont sie es immer wieder. Tatsächlich hat sie sich unter Bundeskanzler Gerhard Schröder mit der Agenda 2010 zu einer liberalkonservativen Partei entwickelt. In der großen Koalition mit Bundeskanzlerin Merkel hat sie sich so schleifen lassen, dass kaum Unterscheidungsmerkmale vorhanden sind. Wenn die CDU heute konservativ ist, so ist die SPD als konservativ light einzuordnen. Und wie das so ist, wenn man kein Alleinstellungsmerkmal mehr hat, geht man unter. Heute hat die SPD nur noch einen Bodensatz von 20% an Wählern. Die mehr als vierhunderttausend Mitglieder haben ein Durchschnittsalter wie bei der CDU von 59 Jahren, also findet man eine Mehrzahl der Mitglieder in Pflege- und Altenheimen.

Von einer Volkspartei kann man hier kaum noch reden. Interessant wie sich die SPD ihren Spitzenkandidaten, der/die ja immerhin den Kanzler stellen würde, zusammen bastelt. Der Parteivorsitzende der SPD Sigmar Gabriel hat den Vorgriff auf diese Kandidatur. Immer? Ja, immer, seit Jahren. Nun muss in Brüssel Martin Schulz, der bis dato den Parlamentspräsidenten machte, durch einen Vertrag (Demokratie?) den man mit den Konservativen 2014 geschlossen hatte, seinen Stuhl auf Kosten der Konservativen räumen. Schon wird spekuliert ob nicht Martin Schulz die Spitzkandidatur für die Bundestagswahl machen sollte; denn Schulz ist laut Umfrage beliebter als Gabriel. Ende Januar oder Anfang Februar 2017 wird man wohl den Kandidaten bei der SPD ausgeguckt haben, wie immer wird es wahrscheinlich keinen Gegenkandidaten geben.

Bei der Partei „Bündnis90/Die Grünen“ musste es eine Doppelspitze für die Spitzenkandidatur geben. Katrin Göring-Eckardt als einzige weibliche Kandidatin, ist, da die Grünen ein Paar an der Spitze haben wollen, schon mal gesetzt. Der männliche Part für die Spitzenkandidatur wird denn unter den drei Kandidaten Robert Habeck, und Anton Hofreiter und Cem Özdemir in einer sogenannten Urwahl ausgelost. Wirklich neu und mutig ist diese Art der Kandidatenfindung wohl nicht. Und was den Status „links“ angeht, so kann man das bei Bündnis90/Die Grünen nicht mehr nachvollziehen, auch sie haben sich über die Jahre emsig zur Mitte hinbewegt. Cem Özdemir hat es denn auch, zwar knapp, geschafft der zweite Kandidat neben Katrin Göring-Eckhardt zu werden. Jetzt munkelt man im Mainstream eine Koalition mit schwarz/grün herbei. Alle freuen sich wie Bolle über die beiden grünen Realos, die für politische Bewegungslosigkeit in Deutschland garantieren sollen.

Bleibt die letzte ernstzunehmende Partei in Deutschland „Die Linke“. Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch, beide halten den Fraktionsvorsitz der Linken im Bundestag, sie wurden im Hinterzimmer durch den Parteivorsitz zur Spitzenkandidatur gekürt. Demokratie? Auch hier kann man keine Bewegung sehen, die die Demokratie lebendiger machen könnte.

Ach ja. Und irgendwo tingelt die FDP mit Christian Lindner durch die Lande und wärmt die 70 Jahre alten Themen von Steuersenkung und Bürokratieabbau wieder auf. Dabei hatte die FDP als sie noch in der Bundesregierung saß, die Umsatzsteuer im Beherbergungsgewerbe auf 7% (Wachstumsbeschleunigungsgesetz) herabgesetzt. Dafür gab es von der Substantia AG, die einem der reichsten Deutschen, August Baron von Finck gehört, eine 1,1 Millionen Euro Parteispende. Und August Baron von Finck ist Miteigentümer der Mövenpick-Gruppe, die von diesem Gesetz 2010 profitierte.

Lebendige Demokratie und Politikverdrossenheit

Vergleicht man Frankreich mit Deutschland; denn immerhin stehen beide ja vor einer Wahl, so sieht man schon dieses behäbige der deutschen Demokratie. Auch die Themen, welche  die Kandidaten vortragen, könnten nicht unterschiedlicher sein. In Frankreich haben alle,  ich betone alle Kandidaten, eine eigene Agenda womit sie den Wähler und ihre Partei überzeugen wollen. Der Diskurs in Frankreich ist viel tiefer als in Deutschland. Auch Frankreich lässt sich teilweise die Themen von der rechten Front National diktieren, nur, die französischen Kandidaten verlieren sich nicht so tief in die Themen der Front National (FN). Allen ist in Frankreich bewusst, Marine Le Pen könnte Präsidentin der fünften Republik werden, wenn es nicht gelingt die Nichtwähler zu mobilisieren.

Auch in Frankreich herrscht eine Politikverdrossenheit gegenüber den etablierten Parteien und ihren Kandidaten. Die Politikverdrossenheit versucht man jedoch dort mit eigenen Demokratieformaten zu überwinden, wobei sich einige Bürgerbewegungen gebildet haben.

In Deutschland haben sich vor allen Dingen die jungen Bürger und die „armen“ Bürger von der Parteipolitik abgewandt. Und die etablierten europäischen Parteien bieten keine Perspektive mehr und treiben die meisten Menschen in den Egoismus.

Lebendige Demokratie kann so nicht bestehen und wird auch niemals eine Zukunft haben, wenn es weiterhin die abgehobene Schicht der etablierten Politiker geben wird.

Was tun, wie soll es weitergehn?

Der Weg Frankreichs ist da schon der bessere, nur auch dieser Weg führt nicht zu mehr Demokratie, vielmehr werden sich die gesellschaftlichen Gruppen gegenseitig blockieren. Diese Blockade kann man sehr gut an dem Flughafen-Großprojekt von Notre-Dame des Landes (NDDL) absehen. 16 Jahre hat der Widerstand gedauert, bei einer Bürgerbefragung haben sich 55% der Bürger für den Bau des Flughafen ausgesprochen. Damit wären alle Mittel erschöpft. Nicht für die Gegner des Flughafens, sie werfen der Regierung ein falsches Spiel bei der Fragestellung vor.

Die Zukunft sollte einen erweiterten offenen Dialog zwischen der Verwaltung, der Politik und den Bürger bringen. Dieser Dialog sollte auch soweit gehen, indem Teile der Systeme in Frage gestellt werden dürfen. Im Zusammenhang mit dem Flughafen-Großprojekt von Notre-Dame des Landes (NDDL) , ergab sich die Fragestellung nach dem Flächenverbrauch, der zu einem schützenswerten Verlust von Kulturlandschaft führen würde. Bauern und Bürger haben sich im westfranzösischen Departements Loire-Atlantique über alle bürgerlichen Grenzen zusammen gefunden. Wenn die Zentralregierung nicht zu einem Dialog findet, wird die Politikverdrossenheit sich sicher verstärken.

In Deutschland würde solch ein Projekt, man denke da an Stuttgart 21, par ordre du mufti irgendwie durchgedrückt.

Deutschland muss also noch viel Merkel wählen um endlich eine lebendige Demokratie zu bekommen.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik und European-Mosaik

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„Vision 100“ des Netzwerks „KulturgartenNRW“ zieht weitere Kreise

Teilnehmer 12.12.2016 bei der Scheckübergabe im EMMAUS Foto: Archiv EN-Mosaik

Teilnehmer 12.12.2016 bei der Scheckübergabe im EMMAUS Foto: Archiv EN-Mosaik

[jpg] Das Projekt „Vision100“ war durch das Netzwerk „KulturgartenNRW“ konzeptionell weiter ausgelegt als für viele sichtbar. Ganz oben stand jedoch ein Ziel: Kindern mit einer lebensverkürzenden Krankheit ein hohes Maß an Lebensqualität zu erhalten. So brachte die Versteigerung am 27. November in 2016 ein gutes Sümmchen für das ambulante ökomenische Kinder- und Jugendhospiz, welches für die Städte Gevelsberg, Schwelm, Ennepetal, Breckerfeld und Sprockhövel zuständig ist.  Und diese Summe wuchs bis zum 12. Dezember auf sage und schreibe 10.557,13 Euro. An diesem Nachmittag überreichte die Kuratorin Linde Arndt in einem für alle Beteiligten bewegenden Moment den vorgenannten Scheck. Und es war die Städtische Sparkasse zu Schwelm, dessen Vorsitzender des Vorstandes Michael Lindermann und Vorstandsmitglied Johannes Schulz, die die Summe auf 12.000,– Euro erhöhten. Das Projekt „Vision100“ des Netzwerks „KulturgartenNRW“ hatte aber noch weitere Eisen im Feuer indem das in Wuppertal ansässige schwedische Möbelhaus IKEA sich selber für die „Vision 100“ und damit für die kranken Kinder stark machte. Ein Wehnachtsbaumverkauf, der Verkauf von Kuscheltieren und der Verkauf von Adventskalendern des IKEA Möbelhauses erbrachte dann eine Spendesumme von 5.100,– Euro, die am 6. Januar 2017 durch Mirjam Lindner und Bianca Mantz im Hause des Emmaus Hospizes in Gevelsberg übergeben wurde. Damit erhöhte sich die Gesamtspendensumme auf 17.500,– Euro, wobei immer noch der Zustrom an Spenden anhält, indem das eine oder andere Bild noch erstanden wird.

 

Scheckübergabe Ikea Foto: Archiv EN-Mosaik

Scheckübergabe Ikea Foto: Archiv EN-Mosaik

Der Nachahmungseffekt oder „Vision100“ als Impuls

So war es dem Künstlernetzwerk „KulturgartenNRW“ von Anfang an bewusst, dass sie mit ihrem Projekt „Vision100“ einen Impuls auslösen würden, indem sich das bürgerschaftliche Engagement unserer Zivilgesellschaft auch auf das Hospiz in Gevelsberg fokussieren würde. Allein vier Veranstaltungen im Fahrwasser von „Vision 100“ erbrachten über 5.000,– Euro dem Hospiz in Gevelsberg.

Was nicht geleistet werden konnte oder kritische Momente

Betrachtet man das Hospiz in Gevelsberg, so stellt man mit Bedauern fest: Die Leistungen die von vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern Tag für Tag erbracht werden, finden in der Öffentlichkeit kaum Resonanz. Auch der Hospizgedanke, der ja weit in die Vergangenheit zurück geht, löst in der Gesellschaft kaum inhaltliche Reaktionen aus. Es gibt zwar ein Hospiz- und Palliativgesetz (HPG), das vieles regelt aber es gab und gibt kein inhaltliches Gespräch in der Gesellschaft. Dieses Gespräch konnte das Künstlernetzwerk „KulturgartenNRW“ weder personell noch finanziell ausführen. Wobei sich die Frage stellt, warum weder die Politik noch die Verwaltungen sich begleitend mit dieser Thematik befassen wollten.

Teilen und vermehren

Während der Vorbereitungszeit des Projekts „Vision100“ wurde den Initiatoren, immerhin 76 Künstler und fast ebenso viele Helfer, vorgeworfen, sie würden den doch eher schmalen Topf der vorweihnachtlichen Spender zu Gunsten des Hospizes mindern. Dem ist folgendes zu entgegnen.
Viele von uns kennen den St.Martins Tag. Diesem Tag liegt die Legende der Mantelteilung des Bischofs Martin von Tours zugrunde. Bischof Martin von Tours war ein asketischer Mensch, ein Idealbild eines Christen. Er lebte als Bischof in den damaligen Banlieues der Stadt Tours und wurde nach den Überlieferungen einmal gefragt, warum er als Offizier der römischen Armee seinen Mantel mit einem Bettler geteilt habe. Bischof Martin soll damals geantwortet haben, er habe den Mantel nicht geteilt, vielmehr habe er seinen Mantel verdoppelt.
Und diese Verdopplung beinhaltet keine Wegnahme von etwas sondern die Hingabe von etwas, es entsteht kein Verzicht, sondern nur ein Gewinn.
Man sollte sich in unserer heutigen egoistischen Zeit einmal diese Gedanken zu Gemüte führen, um die Not eines anderen Menschen zu lindern. Es ist verwunderlich, wenn die christlichen Kirchen die Geschichte des heiligen Martinus auf den Aspekt der Mantelteilung reduzieren, denn Bischof Martin von Tours würde mit seiner Denke dem heutigen Europa einen Weg weisen, der dem Anspruch unseres Wertedenkens genüge leisten könnte.

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

Viel Applaus für wundervolles Neujahrskonzert im Schloss Martfeld

 

Marie Giroux (Mezzosopran), Joseph Schnur (Tenor) und Nico Stabel (Piano). Foto Gabriele Grollmann

Marie Giroux (Mezzosopran), Joseph Schnur (Tenor) und Nico Stabel (Piano). Foto Gabriele Grollmann

[Schwelm]  Marie Giroux (Mezzosopran), Joseph Schnur (Tenor) und Nico Stabel (Piano) hatten den Besucherinnen und Besuchern des beliebten Schwelmer Neujahrskonzertes einen musikalischen Hochgenuss versprochen. Und in der Tat waren die Bürgerinnen und Bürger, die am 1. Januar zum Konzert ins Schloss Martfeld gekommen waren, begeistert von den Darbietungen der Künstler.

Marie Giroux berichtete von skurrilen und originellen Neujahrstraditionen und nahm das Publikum auf eine Reise rund um die Welt mit. Gemeinsam mit Joseph Schnurr und Nico Stabel weihte sie die Anwesenden in die amüsanten Geheimnisse verschiedener Kulturen ein. Dazu wurde ein festliches musikalisches Feuerwerk von Klassik bis Musical gezündet.

Auch der vom Fachbereich Schule, Kultur, Sport gewählte neue Zeitpunkt für das Konzert – 14 Uhr – kam gut bei den Gästen an.  

Schwelm, den 3. Januar 2017

Begeisterte Besucher Foto: Gabriele Grollmann

Begeisterte Besucher Foto: Gabriele Grollmann

Glückwunsch: Bestanden

[Iserlohn]   „Prozesscontrolling im Servicebereich des Automobilhandels – Verkaufsförderung durch gelebte Kennzahlensysteme bei der Gebrüder Nolte GmbH & Co. KG“. Diesen Titel trägt die Master Thesis von Philipp Jonatzke, der nun nach sehr erfolgreichem Abschluss seines Studiums als Unternehmensentwickler bei Gebrüder Nolte tätig ist.
Auf den gebürtigen Iserlohner, der neben weiteren Top Abiturienten mit seiner Abiturnote 1,2 und seinem Interesse an „Automotive“ in einem Zeitungsartikel gelistet war, waren Fritzi Bimberg-Nolte und Petra Pientka, die gemeinsam Gebrüder Nolte leiten, aufmerksam geworden. Beim Kennlerngespräch war man sich schnell einig, dass ein gemeinsamer Weg für beide Seiten nur gut sein würde. So war Philipp Jonatzke – der sich damit gegen die RWTH Aachen und für die BiTS in Iserlohn entschied – neben seinem Vollzeit Bachelor Studiengang „Business & Technology Management“ mit dem Schwerpunkt „Automotive Technology Management“ auch als Werkstudent bei Gebrüder Nolte tätig. In den unterschiedlichen Abteilungen und Betrieben der heimischen Autohausgruppe lernte er alle Geschäftsbereiche kennen. Schon bald zeichnete sich ab, dass seine Gaben und Neigungen besonders in der Organisation und im Prozesscontrolling liegen. Um das Wachstum von Gebrüder Nolte auf drei Marken in neun Autohäusern in sechs Städten auch mit entsprechend angepassten internen Abläufen zu unterstützen, schafften die Unternehmerinnen für Philipp Jonatzke eine neue Stelle als Unternehmensentwickler.

Stolz und glücklich nimmt Philipp Jonatzke, bisher Werkstudent, jetzt Unternehmensentwickler bei Gebrüder Nolte, die Gratulation seiner Chefinnen Fritzi Bimberg-Nolte (re.) und Petra Pientka (li.) zum erfolgreichen Abschluss seines Masterstudiums entgegen. Foto: Gebrüder Nolte, Sabrina Lametz

Stolz und glücklich nimmt Philipp Jonatzke, bisher Werkstudent, jetzt Unternehmensentwickler bei Gebrüder Nolte, die Gratulation seiner Chefinnen Fritzi Bimberg-Nolte (re.) und Petra Pientka (li.) zum erfolgreichen Abschluss seines Masterstudiums entgegen.
Foto: Gebrüder Nolte, Sabrina Lametz

„Wir freuen uns, dass Herr Jonatzke bei all seinen Studienerfolgen die Bodenhaftung zur alltäglichen Praxis im Unternehmen beibehalten hat“, zieht Petra Pientka Bilanz über die vergangenen fünf Jahre.
Das anschließende Masterstudium „Finance & Management“ hat Philipp Jonatzke im Übrigen bereits während des letzten Bachelor Semesters begonnen. Eine Besonderheit, die so schnell sicher kaum ein Student, der auch noch ca. zwei Tage pro Woche im Praxisunternehmen lernt und arbeitet, ihm nachmachen wird.

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Die Gebrüder Nolte Gruppe:

Heute beschäftigt das seit 1914 bestehende Familienunternehmen Gebrüder Nolte in seinen neun Autohäusern (Opel, Volkswagen und Honda) 200 Menschen, davon 40 Auszubildende. Fast 50% der Mitarbeiter sind aus der hauseigenen Berufsausbildung hervorgegangen, und Betriebszugehörigkeiten von mehr als 25 Jahren sind auch keine Seltenheit. Der auf dem christlichen Glauben der Unternehmerinnen basierende Firmenleitsatz „Unser Unternehmen soll den Menschen dienen“ konkretisiert sich sowohl im Verhältnis zu Kunden als auch in sozialen Projekten wie Mitarbeiter-Hilfsfonds, Schulpartnerschaften, Benefizveranstaltungen, Sponsorings und Schultaschen-Sammelaktionen.
Die BiTS Business and Information Technology School GmbH:
Die Business and Information Technology School (BiTS) ist eine staatlich anerkannte private Fachhochschule mit Sitz in Iserlohn und weiteren Standorten in Berlin und Hamburg. Die BiTS wurde im Jahr 2000 gegründet. Träger ist die BiTS Business and Information Technology School GmbH, die sich seit 2008 im Eigentum der Laureate Education Inc. befindet.

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