Gevelsberger Familie wird durch Bundespräsident beschenkt

Übergabe der Ehrenurkunde von Joachim Gauck an Fam. Butkerat Foto: (c) Linde Arndt

Übergabe der Ehrenurkunde von Joachim Gauck an Fam. Butkerat Foto: (c) Linde Arndt

[jpg] Auch in einer Kleinstadt wie Gevelsberg kommt der Bürgermeister nicht jeden Tag zu Besuch.
Das Ehepaar Susanne und Carsten Butkerat hatte jedoch das Glück den Gevelsberger Bürgermeister Claus Jacobi als Gast begrüßen zu dürfen. Der Anlass war das 7. Kind welches in diesem Jahr zur Welt kam. Bundespräsident Joachim Gauck übernimmt die Ehrenpatenschaft für das 7. Kind und passend zur Weihnachtszeit überbrachte der Bürgermeister 500,– Euro in bar.

Bürgermeister Claus Jacobi freute sich für seine Gevelsberger Stadt, die ja als „Familienfreundliche Stadt“ von Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen Kampmann Anfang des Jahres 2016 zertifiziert wurde. Des weiteren erinnerte sich der Bürgermeister an die Vorgenerationen die ja wie selbstverständlich in „Großfamlien“ lebten. Familien mit 7 Kindern bringen eine ganz besondere Leistung innerhalb des Famlienverbandes aber auch der Gesellschaft.

Schützenprinzessin Tjorven Butkerat Foto: Carsten Butkerat

Schützenprinzessin Tjorven Butkerat Foto: Carsten Butkerat

14 Jahre ist das älteste Kind und das jüngste Kind, was von Mutter Susanne auf dem Arm getragen wurde, ist in diesem Monat Dezember 2016 zur Welt gekommen. Die Tochter Tjorven Butkerat,
die immerhin in diesem Jahr, mit selbstgewählten Prinz Justin Gellert, im Altenvoerder Schützenverein Schützenprinzessin wurde, spekulierte von den 500,– Euro auf einen Anteil. Es geht der Familie augenscheinlich gut, wobei jedes Kind sein eigenes Zimmer in dem 240m² großen Haus mit Garten hat.

Ach ja, manchmal ist es halt nicht so leicht mit sieben Kindern einkaufen zu gehen wenn man mit einem übervollen Einkaufswagen vor einer Kasse steht. Aber was soll es, wir wollten unsere Kinder und sind jetzt auch glücklich damit, so Vater Carsten und seine Frau Susanne nicht dazu zustimmend.

Und der Gevelsberger Bürgermeister Claus Jacobi erinnert sich noch ganz genau, wie Carsten Butkerat vor ihm stand und ihn auf einen Antrag aufmerksam machte, den er dann auch gerne auf den Weg zum Bundespräsidenten brachte.
Es war eine lustige Rasselbande die in dem Haus herum lief und uns von der Presse als auch den Bürgermeister freundlich begegneten. Und jetzt gibt es einen Ehrenpaten der unser aller Bundespräsident ist.

Und so verabschiedeten wir uns alle mit einem frohen Weihnachtswunsch nach diesem Besuch.

Besuch des Gevelsberger Bürgermeisters Claus Jacobi bei Familie Butkerat Foto: (c) Linde Arndt

Besuch des Gevelsberger Bürgermeisters Claus Jacobi bei Familie Butkerat Foto: (c) Linde Arndt

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Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

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Projekt „Vision 100“ dankt in einer Abschlussfeier in Gevelsberg allen Beteiligten

Foto: © 2016 Staatskanzlei NRW / Collage: Linde Arndt

Foto: © 2016 Staatskanzlei NRW / Collage: Linde Arndt

[jpg] Menschlichkeit ist eigentlich etwas einfaches, sie ist in der DNA eines jeden Menschen vorhanden. Zu dieser Menschlichkeit gehört es, sich für die schwächeren Mitmenschen einzusetzen. Mit dem Projekt „Vision 100“ vom 27. November 2016 hat das Netzwerk „KulturgartenNRW“ diesem mitmenschlichen Anspruch entsprochen, indem es das Gevelsberger ökumenische Hospiz Emmaus materiell unterstützte. Primäres Ziel war, Kindern, die mit einer lebensverkürzenden Krankheit leben, mehr oder eine bessere Lebensqualität zukommen zu lassen.

Etwas Statistik

134 Menschen haben dieses Projekt unterstützt, wovon 76 regionale Künstler die Hauptlast trugen, indem sie dem Projekt „Vision 100“ 104 ihrer Kunstwerke mit einem Gesamtmarktwert von 29.523,– Euro unentgeltlich zur Versteigerung überließen.

25 Unterstützer stellten Waren und Leistungen unentgeltlich zur Verfügung, 4 Spender unterstützen dieses Projekt mit ihren Spenden. Das Projekt „Vision 100“ war aber auch ein Impuls für mehrere Initiativen um dem Gevelsberger ökumenischen Hospiz Emmaus weitere Unterstützung zu kommen zu lassen. In Ennepetal sammelte eine Einzelhändlerin während eines organisierten Weihnachtsmarktes rund 1.100,– Euro. Und so ist denn heute schon absehbar, dass „Rock for Children“ mit der Band „Proscription“ in der Schule „Alte Geer“ am 14.1.17 zugunsten des ambulanten Hospiz ein Rockkonzert abhält, dessen Erlös dem Hospiz zugute kommt.

Und zu guter Letzt, gab es 27 Helfer die körperlich anpackten, die transportierten, zusammen bauten, montierten oder sonstige Hilfestellungen leisteten. Unterm Strich gab es 134 Helfer oder Unterstützer die dem Projekt „Vision 100“ zur Seite standen. Logistisch mussten sowohl Lieferwagen als auch PKW´s Transporte erledigen. Drei Lagerstätten wurden unendgeltlich zur Verfügung gestellt. Und das alles ohne einen Cent dafür zu verlangen.

Und nicht zu vergessen die Bandmitglieder der „Fighting Spirits“ die einen wunderbaren musikalischen Rahmen am 27.November 2016 abgaben und die Anwesenden bewegten.

Die Fighting Spirits Foto: Trey Pics

Die Fighting Spirits Foto: Trey Pics

 

Die Veranstaltung am 27. November 2016

Es war eine schwierige Veranstaltung, denn am Vortage und morgens meldeten sich 8 Helfer telefonisch krank, gleichzeitig musste die Organisation zeitlich total umgeschmissen werden. Wenn uns die Ennepetaler Bürgermeisterin Heymann nicht zur Seite gesprungen wäre, hätte es eng werden können. Danke dafür. Es ging um eine Stunde, die nach hinten verlegt werden musste. Gottseidank waren die Fighting Spirits da, die die größten Hürden grandios umschifften.

Als die Auktion vorbei war, hatte der Hagener Regisseur Werner Hahn mit seiner charmanten Art der Versteigerung 6.500,– Euro ersteigert. Der Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld Bodo Bongen mit seinem Vorstandskollegen Uwe Volkmer stockten spontan die erlöste Summe auf 7.000,– Euro auf. Es war ein überwältigender Erfolg, der allein schon durch die anwesenden Personen dargestellt wurden. Eine gut aufgelegte Landtagspräsidentin Carina Gödecke, eine Bürgermeisterin Imke Heymann, ein Regisseur Werner Hahn, ein Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld Bodo Bongen und die Band Fighting Spirits, machten der Veranstaltung alle Ehre. Aufmerksamkeit für die Hospizarbeit, die war ja wohl gewährleistet. Damit war eine der Zielvorgaben erfüllt.

v.l. Linde Arndt und Michaela Pesenacker Foto: Wolfgang Vogel

v.l. Linde Arndt und Michaela Pesenacker
Foto: Wolfgang Vogel

Bis zum 12. Dezember 2016, dem vereinbarten Tag der Abrechnung hatte sich dann die erlöste Summe auf sage und schreibe 10.557,13 Euro noch erhöht. Die 13 Cent waren aus einer Spendensammlung die das Team um den Friseursalon Stephan Schneider gesammelt hatte. Spontan hatten sich die Friseurinnen zu dieser Spendenaktion entschlossen als sie von dem Projekt „Vision 100“ hörten.

Danke, Tag der Abrechnung am 12.Dezember 2016

Im Vorfeld hatte sich Linde Arndt mit ihren Mitstreitern entschlossen nicht nur den pressewirksamen Scheck zu überreichen, nein, es sollte ein ganz persönliches Dankeschön im Namen der betreuten oder zu betreuenden Kinder werden.

Für jede Gruppe sollte eine Person geladen werden, die die Gruppe vertreten sollte. Die Räumlichkeiten sollte das Gevelsberger Hospiz für diese, sicherlich ungewöhnliche Aktion, stellen.

24 Personen plus die Presse waren geladen um einmal der Scheckübergabe beizuwohnen und zum anderen das Danke für die geleistete Hilfe im Zusammenhang mit der Auktion mit zu erleben.

Herr Gerhardt begrüßte die anwesenden Gäste und machte nochmals deutlich, wie dankbar das Netzwerk „KulturgartenNRW“ ist, mit seinem Projekt „Vision 100“ eine derartige Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität ausgelöst zu haben. Linde Arndt hat einen Impuls ausgelöst, der viele erreichte, trotz unserer Schnelllebigkeit und einer überhitzten Zeit. Es ging nur um die Hilfe für unheilbar kranke Kinder und deren Lebensqualität und um keine persönlichen Eitelkeiten.

Der Gevelsberger Bürgermeister Claus Jacobi ließ es sich, trotz übervollem Terminkalender, nicht nehmen die Keynote vorzutragen. So betonte er denn auch, dass ihm die Arbeit der Gevelsberger Hospizstation sehr am Herzen liegt und mit Stolz erfülle.

Danach bekamen die anwesenden Gäste von einer der beiden Leiterinnen des ökumenischen Hospiz EMMAUS Frau Michaela Pesenacker und dem Moderator Herrn Gerhardt jeweils ein paar passende Dankesworte übermittelt. Linde Arndt übergab dann als Dank stellvertretend für die Kinder eine Rose; denn die Kinder sollten der Mittelpunkt sein.

Die Unterstützer der "VISION 100" erhielten eine weisse Rose als Zeichen des Dankes Fot: (c) Wolfgang Vogel

Die Unterstützer der „VISION 100“ erhielten eine weisse Rose als Zeichen des Dankes Foto: (c) Wolfgang Vogel

So bekam die anwesende Bürgermeisterin Imke Heymann folgende Dankesworte:

Das einer Bürgermeisterin Dank gebührt ist offenbar in Vergessenheit geraten.

Sie liebe Frau Heymann haben sich von Anfang an für das Projekt „Vision 100“ nicht nur interessiert, sondern sie haben es auch noch unterstützend begleitet. Sie waren aber auch Mutmacherin, wenn es mal hakte und am Tage der Veranstaltung reihten sie sich in die Reihe der Helfer ein, als sie sahen wie personelle Engpässe auf die Veranstaltung Einfluss nehmen konnten. Sie wussten die prominenten Gäste hervorragend zu begrüßen und damit die Veranstaltung als auch ihre Stadt in positivem Lichte erscheinen zu lassen.

Danke dafür, es war schön sie als Begleiterin der Veranstaltung zu haben.

Und Suna Belek die stellvertretend für alle Helfer stand:

Ein herzliches Dankeschön an Suna Belek, die vollkommen selbstlos mit ihrer ganzen Firma und Familie, selbst in schwierigen Situationen, Hilfe bieten konnte. Sie war immer an unserer Seite und sah manchmal Dinge die noch nicht sichtbar waren. Mit ihrem Mann Taylan war sie ein zuverlässiger Begleiter, immer ansprechbar, freundlich und reaktionsschnell mit einem profunden handwerklichem Können, waren sie da.

Danke nicht nur dafür, sondern auch für ein aufmunterndes Lächeln, wenn es manchmal drunter und drüber ging. Danke.

Oder Diana Marie, die für die 76 Künstler den Dank entgegen nahm:

Danke Diana Marie. Sie steht für die 76 Künstler für die sie auch ansprechbar war und unermüdlich den Hospizgedanken in den Vordergrund stellte. Auch spendete sie nicht nur ihre Kunstwerke, sondern wusste sich auch finanziell einzubringen. Sie war aber auch Ansprechpartnerin wenn es galt Probleme zu lösen. Danke für die zupackende burschikose Art, die immer wieder eine Stärkung war. Danke.

Für alle Anwesenden wurde ein passendes Dankeswort gefunden, die die Anwesenden doch berührten.

Ein Dankeschön an die Ehrenämtler Foto: Wolfgang Vogel

Ein Dankeschön an die Ehrenämtler Foto: Wolfgang Vogel

Persepktivisches

Linde Arndt die vorher schon das Resümee gesprochen hatte, gab dann auch bekannt, dass es nach diesen beiden guten und erfolgreichen Aktionen Zeit für die Gründung eines Netzwerkes „KulturgartenNRW“ wäre, welches nachhaltig in der Kultur tätig sein sollte. Das Netzwerk „KulturgartenNRW“ sollte dann in die Rechtsform eines Vereins überführt werden um sodann die Gemeinnützigkeit nach §52 Abs.2 Nr.5 i.V. mit Nr. 25 AO zu beantragen.

Das die Förderung der Kultur eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, ist im Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Disput über eine deutsche Leitkultur im Angesicht leerer Kassen als unabdingbar anzusehen. „KulturgartenNRW“ wird der Container sein, der die vielfältigen Möglichkeiten der Kultur transportieren wird. Über 100 Millionen Euro hat denn alleine das Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für weitere Aktionen dieser Art für 2017 bereitgestellt. An diese Gelder heranzukommen, bedeutet eine andere Organisation aufzubauen.

Linde Arndt sucht denn auch die unterschiedlichsten Menschen die kulturell als interessiert anzusehen sind. Hierbei soll die gesamte Breite von Kultur, wenn möglich, abgebildet werden.

Epilog

Michael Lindermann (Vorstandsvorsitzender der Städtischen Sparkasse zu Schwelm) erhöht spontan mit seinem Vorstandsmitglied Johannes Schulz den Spendenbetrag auf 12000 Euro Foto: Wolfgang Vogel

Michael Lindermann und Johannes Schulz erhöhen spontan den Spendenbetrag auf 12000 Euro Foto: Wolfgang Vogel

Als die Dankesworte die jedem zuteil wurden und die von Linde Arndt bekanntgegebene Gründung eines Kulturvereins erfolgt war, wäre man für ein oder zwei Worte sicher zusammen gestanden. Der Vorsitzende des Vorstandes der Städtischen Sparkasse zu Schwelm, Michael Lindermann und sein Kollege im Vorstand Johannes Schulz,  erklärten sich dann spontan zu einer Aufstockung des Erlöses von 10.557,13 Euro auf

12.000,– Euro

bereit. Und die anwesende Bürgermeisterin Grollmann lud die anwesenden ehrenamtliche Begleiter zu einer Veranstaltung der Klinikclowns nach Köln ein. Dieser Erfolg für die Kinder und durch die Künstler ist eine wunderbare Sache. Was für ein Erfolg auf allen Ebenen.

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  Drei Ziele wurden von „KulturgartenNRW“ im Zusammenhang mit dem Projekt „Vision 100“ definiert, zwei Ziele wurden erreicht.

    1. Die angedachte Summe von 10.000,– Euro wurde erreicht und um mehr als 20% überschritten.
    2. Die Publizität oder die Bekanntheit des Ökumenisches Hospiz Emmaus e.V., Gevelsberg zu erhöhen.
    3. Den Hospiz- und Palliativgedanken alternativ zur Sterbehilfe und Euthanasie als eine zutiefst menschenwürdige Art der menschlichen                      Zuwendung in die Gesellschaft zu tragen ist uns kaum gelungen. Dazu waren wir personell und zeitlich überfordert. Schade drum.    

Eindrucksvoll wurde durch dieses Projekt das bürgerschaftliche Engagement unterschiedlichster Akteure gezeigt, die damit denen widersprachen, die immer wieder Eigeninitiative der gesellschaftlichen Gruppen anmahnten und anmahnen.
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Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik und KulturgartenNRW aus Gevelsberg und Ennepetal

Umleitungen Schwelm, Sonderfahrplan Jahreswechsel 16/17, Öffnungszeiten VER

Umleitungen Schwelm Wilhelmstraße
Schwelm. Aufgrund von Straßenbauarbeiten auf der Wilhelmstraße muss die Verkehrsführung der Buslinien SB37 / 550 / 556 / 566 / 568 / 586 / 608 in Fahrtrichtung Innenstadt ab Donnerstag, den 15. Dezember bis Anfang Februar geändert werden.
Umleitung: Alle Fahrten werden über die Kaiserstraße und die Mittelstraße umgeleitet. Die Haltestellen „Möllenkotten“, „Kreishaus“ und „Wilhelmstraße“ können nicht bedient werden. Stattdessen werden in der Kaiserstraße (Höhe Schule sowie im Einmündungsbereich Kaiserstraße/Mittelstraße) Ersatzhaltestellen eingerichtet. Diese werden auch von der Schnellbuslinie 37 angefahren. In Fahrtrichtung Ennepetal ergeben sich keine Veränderungen

 

Sonderfahrplan Weihnachten, Silvester & Neujahr 2016/2017 – Nacht-Express-Linien in der Silvesternacht
Wie in den vergangenen Jahren auch wird das Verkehrsangebot auf den Buslinien der VER an den Feiertagen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel dem Bedarf angepasst. Es gelten folgende geänderte Betriebszeiten:

Heiligabend: Samstagsfahrplan, Betriebsende zwischen 18:00 Uhr und 19:00 Uhr
1. und 2. Weihnachtstag: Sonntagsfahrplan, Betriebsbeginn zwischen 10:00 Uhr und 11:00 Uhr
1. Weihnachtstag: Sonntagsfahrplan, Betriebsende zwischen 21:00 Uhr und 22:00 Uhr
2. Weihnachtstag: Betriebsende: planmäßiger Sonntagsfahrplan

Silvester: Samstagsfahrplan, Betriebsende zwischen 20:00 Uhr und 22:00 Uhr
Silvesternacht: NachtExpress ca. 0:30 Uhr bis 5:00 Uhr
Neujahrsmorgen: Sonntagsfahrplan, Betriebsbeginn zwischen 10:00 Uhr und 11:00 Uhr

Die genannten Zeiträume sind Richtwerte. Die geänderten Abfahrtszeiten entnehmen Sie bitte den Fahrplantabellen.

Nacht-Express Silvester
In der Silvesternacht (Jahreswechsel 2016/2017) verkehren wieder unsere NachtExpressLinien in den Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises. Im Zeitraum zwischen ca. 0:30 Uhr und 5:00 Uhr sorgen 6 Buslinien für eine sichere und entspannte Heimfahrt. Die Busse orientieren sich dabei weitgehend an den üblichen, bekannten Linienwegen. An den Knotenpunkten „Ennepetal Bus-Bf.“ (NE17, NE27 u. NE47), „Sprockhövel-Haßlinghausen“ (NE4 u. NE27) und „Hattingen Mitte“ (NE4 u. NE41) sind die Linien fahrplantechnisch miteinander verknüpft; in Gevelsberg, Schwelm, Wuppertal-Oberbarmen und Wetter bestehen Verbindungen zur S5/S8. In Herdecke, Hagen-Haspe und Hagen-Westerbauer sind die Linien mit dem Nachtnetz der Hagener Straßenbahn AG (NE3, NE19) verknüpft. In Wuppertal-Oberbarmen bestehen direkte Umsteigemöglichkeiten von und zur Schwebebahn; in Essen-Burgaltendorf besteht eine Verknüpfung zum NachtExpress-Angebot der Essener Verkehrs AG.

Bei der VER wird zum Jahreswechsel das folgende Nacht-Express-Netz angeboten:

NE4 Sprockhövel-Haßlinghausen – Hattingen Mitte – Bochum Hbf.
Die Busse der NE4 verkehren zu den bekannten Abfahrtszeiten auf dem gewohnten Linienweg zwischen Sprockhövel-Haßlinghausen und Bochum Hbf. Am Busbahnhof Haßlinghausen bestehen Anschlüsse zum NachtExpress 27 in und aus Richtung Gevelsberg.

NE17 Hagen-Haspe Zentrum – Ennepetal-Voerde – Ennepetal Bus-Bf.
Die Linie verkehrt von Hagen-Haspe über den Linienweg der 511 nach Ennepetal Bus-Bf. In Haspe bestehen Umsteigemöglichkeiten zum NE3 in und aus Richtung Hagen Stadtmitte.

NE27 Ennepetal-Voerde – Gevelsberg Hbf. – Sprockhövel-Haßlinghausen
Der NE27 verkehrt zwischen Ennepetal-Voerde und Sprockhövel-Haßlinghausen über den Linienweg der 551. In Ennepetal-Milspe bestehen Verbindungen zu den NE-Linien 17 und 47, in Gevelsberg sind Anschlüsse an die S8, in Haßlinghausen an den NE4 gegeben.

NE41 Hattingen Mitte – Niederwenigern – Essen-Burgaltendorf
Zwischen der Hattinger Innenstadt, Niederwenigern und Essen-Burgaltendorf wird der NE41 eingesetzt. Der NE fährt auf dem Streckenabschnitt Hattingen Mitte – Im Eickhof über den Linienweg der Buslinie 141. In Niederwenigern erfolgt eine Anbindung im Einrichtungsverkehr über Essener Straße, Kohlenstraße und Burgaltendorfer Straße. Anschussmöglichkeiten bestehen in Hattingen Mitte (in und aus Richtung Haßlinghausen und Bochum) und Burgaltendorf (in und aus Richtung Essen Hbf.).

NE47 Ennepetal Bus-Bf. – Schwelm Bf. – Wuppertal-Oberbarmen Bf.
Der NE47 folgt zwischen Ennepetal Bus-Bf. und Oberbarmen Bf. dem Linienweg der 608. Die Haltestelle „Helios Klinikum“ wird nicht bedient. Verknüpfungen bestehen an den Knotenpunkten Ennepetal Bus-Bf. (NE17 und NE27) und Oberbarmen Bf. (S8, Schwebebahn).

NE57 Herdecke Hengsteyseestr. – Wetter Bf. – Wetter-Loh – Hagen-Westerbauer
Die Linie verkehrt von Herdecke über Wetter bis nach Hagen-Westerbauer über den Linienweg der Linie 553. Umsteigemöglichkeiten bestehen in Herdecke (NE19), am Bahnhof Wetter (S5) und in Hagen-Westerbauer (NE3).

Die genauen Fahrplanzeiten sind dem Sonderfahrplan „Weihnachten/Silvester 2016/2017“ zu entnehmen. Alle Informationen auch unter
www.ver-kehr.de

 

Öffnungszeiten der VER-KundenCenter
Beide KundenCenter der VER haben an Heiligabend und Silvester geschlossen. Am Montag, dem 02. Januar, sind wir wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für unsere Kunden da.
Hier die üblichen Öffnungszeiten:
KundenCenter Ennepetal, Wuppermannshof 7: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag: 8 Uhr bis 16 Uhr und Freitag: 8 Uhr bis 13 Uhr.
KundenCenter Schwelm, Bahnhofplatz2: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag: 8 Uhr bis 18 Uhr
und Samstag 8 Uhr bis 12 Uhr

VER – Neuer Geschäftsführer

Wie bekannt verlassen die bisherigen Geschäftsführer der VER Thomas Schulte und Stephan Klucken das Verkehrsunternehmen zum Jahresende.
Dieser Entschluss der bisherigen Geschäftsführer führt zu personellen Veränderungen in der Geschäftsführung der VER und der BOGESTRA, denen die Aufsichtsräte und Gesellschafter in den zurückliegenden Tagen zugestimmt haben.

Neuer Geschäftsführer wird Jörg Filter, bislang Leiter des Geschäftsbereichs Infrastruktur und Fahrzeuge der BOGESTRA. Gleichzeitig mit seinem Amtsantritt wird Jörg Filter am 1. Januar auch stellvertretendes Vorstandsmitglied der BOGESTRA. Zu seinem Aufgabenbereich in dieser Funktion gehört neben der Geschäftsführung der VER der komplette und personell stärkste Bereich der BOGESTRA, „Betrieb und Kunde“.

Thomas Schulte und Stephan Klucken wünschen wir auf ihrem weiteren Lebensweg alles Gute.

Jörg Filter Foto: Quelle VER

Jörg Filter Foto: Quelle VER

Vorgestellt: Jörg Filter
Jörg Filter ist gelernter Maschinenschlosser und hat ein Maschinenbau-Studium der Fachrichtung Konstruktionstechnik als Diplom-Ingenieur abgeschlossen. Daran schloss sich ein Lehrgang „Technisches Umweltmanagement“ an, bevor er Anfang 1995 Leiter der Stabsstelle Umwelttechnik bei der BOGESTRA wurde.
Im weiteren Verlauf seiner Arbeit für die BOGESTRA wurde er 2001 Leiter des Bereichs Fahrzeuge. Seit 2003 war er als stellvertretender Betriebsleiter nach BO Strab und BO Kraft bestellt
Seit 2009 ist er Leiter des Geschäftsbereichs Infrastruktur und Fahrzeuge. Ihm wurde Gesamtprokura erteilt und er wurde zum Betriebsleiter BO Strab und BO Kraft bestellt. Seit gut einem Jahr hat er die kommissarische Leitung des Fachbereiches Betrieb und Kunde übernommen.
Jörg Filter ist 49 Jahre alt, verheiratet und hat eine fast volljährige Tochter. Der gebürtige Bochumer lebt seit mehr als 30 Jahren in unserem Betriebsgebiet in Hattingen und ist in seiner Freizeit begeisterter Läufer, der die Halbmarathonstrecke bewältigt. Wenn neben der Arbeit, der Familie und dem „Auslauf“ noch Zeit ist, verbringt er die gern mit seinem Oldtimer, der gewartet, gepflegt und von Zeit zu Zeit ausgefahren werden will

Der Vorhang hebt sich im Ennepetaler Industriemuseum

vision[jpg] Wer hätte das gedacht? Als das Kunstnetzwerk „Kulturgarten NRW“  mit Linde Arndt sich im Frühjahr das Projekt „Vision 100“ einfallen ließen, waren alle zuerst etwas skeptisch. Wer sollte jetzt mit einer Spende bedacht werden? Wieder der Kinderschutzbund? Und wenn der Kinderschutzbund, dann doch alle im Südkreis, so der Gedanke. Über die sozialen Medien wie facebook und Twitter, Instagram, WhatsApp, Google+ oder Telegram wurde eifrigst diskutiert. Bei der Diskussion erweiterte der Kreis sich immer mehr. Die Spendenempfänger sollten in letzter Konsequenz der Ökumenische ambulante Kinder-und Jugend-Hospizdienst Emmaus e.V. in Gevelsberg sein. Denn das Gevelsberger Hospiz betreut 5 Städte des EN-Südkreises, Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Schwelm und Sprockhövel – perfekt.

Als die Entscheidung gefallen war, reihten sich wie bei einer Perlenkette die Künstler mit ihren Bildern in das Projekt „Vision 100“ ein.

76 Künstler aus der Region und darüber aus ganz Deutschland schickten insgesamt 100 Kunstwerke, die kaum ankamen und schon katalogisiert wurden. Es ging aber weiter: Lagerräume wurden von der Firma Belek, Gevelsberg zur Verfügung gestellt, Prof. Dr.-Ing. Reinhard Döpp war ohne wenn und aber sofort dabei und stellte sein Industriemuseum zur Verfügung. Die vier Sparkassen, Gevelsberg, Ennepeteal-Breckerfeld, Schwelm und Sprockhövel wollten nicht abseits stehen und beteiligten sich sofort. Fünf Bürgermeister sicherten ihre Unterstützung zu, übernahmen die Schirmherrschaft und gaben ein Grußwort für die jetzt auf den 27. November ´16 terminierte Auktion. Und Landrat Olaf Schade, er wusste sich auch mit der Schirmherrschaft zu beteiligen und schickte seine Unterstützung in Form eines Grußwortes. Kulturgarten NRW, klopfte an Türen und erfuhr von allen Seiten uneingeschränkte Hilfe.

So viele Unterstützer bei "VISION 100" Collage: Linde Arndt

So viele Unterstützer bei „VISION 100“ Collage: Linde Arndt

Das Sprockhöveler Hotel Eggers gibt einen Gutschein für sein Retaurant für betroffene Kinder heraus, EDEKA Schlöder kam mit Obst, Der Schultenhof (Hattingen) und Café Hülsenbecke (Ennepetal) unterstützen mit feinen Suppen,  Getränke Oliver Dunker lieferte die Getränke und einen Backofen, spicy concepts hat wieder alles ins rechte Licht gesetzt, Projektkino Filmriss sorgt für eine Bühne und eine Projektionsfläche Café Kartenberg stellt alles zur Verfügung, so dass wir leckeren  Kaffee zubereiten können, Suna Belek mit ihrem Team hat seit Tagen die komplette Logistik übernommen, Künstlerbedarf Bösner hat 20 Staffeleien zur Verfügung gestellt, MalDuMal (Annette vom Bruch) hat bei der Vielzahl der Werke ebenfalls Staffeleien aus ihrem Atelier ausgeliehen,Die IdeenSchmiede (Ramona Kuhnig) sorgt für die floristische Deko, Rita Rose hat Linde Arndt mit Arbeiten am Computer unterstützt, Wieberneit-Aussenwerbung fertigte 2 Banner an, Gordon Lappe hat sich nicht nur mit einer Bildspende beteiligt, sondern unterstützt das Projekt mit vielen Hilfsleistungen, AVU, VER, Juwelier Haarhaus und Weller + Kornemann unterstützten ebenso, VitaminC Werbeagentur (Dorit Breyer) fertigte in vielen Stunden in Zusammenarbeit mit Linde Arndt den wirklich anspruchsvollen Katalog an, Kosmetik Mittag (Barbara Mittag) beteiligte sich mit einer Losaktion für „Vision 100“, Stefan Schneider (Friseursalon,Sprockhövel) und Bernd Gollasch (Partytreff Nummer 01, Sprockhövel)stellten Spardosen auf  und, und, und. Bäckerei Welp kommt nicht  nur mit erlesenen Leckereien, sondern auch noch weiteren Überraschunen. Und jetzt gerade aktuell hat sich der Mondpalast von Wanne-Eickel ein Volkstheater des Ruhrgebiets, der Eigentümer ist der Bruder des Bottroper Kabarettisten Ludger Stratmann, entschlossen Freikarten für die ehrenamtlichen Helfer des Hospizes zu spenden. Danke dafür.

Es sind so viele Helfer, Förderer und Unterstützer die hinter dieser Auktion und auch Aktion „Vision 100“ stehen, die von dem Geist der Hilfe beseelt sind. So wird der Hagener Indendant, Regisseur, Schauspieler und Sänger Werner Hahn wieder den Auktionshammer schwingen und die Bilder mit seinen liebenswürdigen Kommentaren bedenken und seinem neuen Besitzer übergeben.
Und zum ersten mal wird die Band „Fighting Spirits“, statt in der Düsseldorfer Mitsubishi Electric Halle (ehemals Philipshalle) bei Carmen Nebel, im Industriemuseum Ennepetal ihre Songs wie „Wir werden leben“ zur Aufführung bringen.

Dieses Projekt zog derartige Kreise, dass sich die Staatskanzlei in Düsseldorf meldete und das Netzwerk Kulturgarten NRW mit der Aktion „Woche des Respekts“ des Landes NRW geehrt wurde. „Hut ab“ sagte die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft auch vor Linde Arndt, die stellvertretend für das Netzwerk „Kulturgarten NRW dem Festakt im Landtag beiwohnte.

Dabei sein wollte das Land NRW auf jeden Fall, denn diese Energie und den Geist der Helfer wollte sich die Landtagspräsidentin Carina Gödecke nicht entgehen lassen und wird am Sonntag anwesend sein.

Der Vorhang wird sich am:
Sonntag dem 27. November ( 1. Advent ) ab 11:00 Uhr

im Industriemuseum Ennepetaler

Neustraße 53

58 256 Ennepetaler

GPS: 51.296681, 7.363990
heben.

Nach einer Stunde der Besichtigung wird die Kinder- und Jugendband „Fighting Spirits“ die anwesenden einstimmen. Kurze, einfühlsame und warmherzige Worte von Landtagspräsidentin Carina Gödecke und der Ennepetaler Bürgermeisterin Imke Heymann [stellvertretend für alle Schirmherren] werden die folgende Auktion in eine sicher frohe Stimmung der Hilfe bringen. Den Ablauf der Veranstaltung entnehmen sie bitte dem Plan im Internet.

Es wird sicher ein schönes Adventsfest ganz im Sinne des Wortes Advent, im Sinne von ankommen. Eine Hilfe für die Kinder im ambulanten Hospiz ist jetzt schon angekommen. Was für ein Geist und was für ein Zuspruch der sich jetzt schon bemerkbar macht.

 

 
Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal

Der Kelch ist aber an Hagen vorbeigegangen

Dominique Caron Bildquelle: Jürgen Pottebaum

Dominique Caron Bildquelle: Jürgen Pottebaum

[jpg] Viele Hagener haben dem Vernehmen nach aufgeatmet und den obigen Spruch ausgesprochen oder gedacht. Dominique Caron, die mit einer denkbar knappen Stimmenmehrheit von 8:7 durch den Hagener Theater-Aufsichtsrat auf den Intendanten Schild gehoben wurde, hat ihre Bewerbung zurück gezogen. Damit steht das Hagener Theater wieder ohne Intendanten da, nur der neue Generalmusikdirektor Joseph L. Trafton, scheint den Vertrag unterzeichnet zu haben. Eine von vier benötigten Führungspersönlichkeiten des Theater Hagen kann das vier Sparten Theater nicht alleine führen. Was hier offensichtlich fehlt ist Klugheit aber auch ein gewisses Fingerspitzengefühl bei der Hagener Verwaltung und dem Stadtrat.
Die Hagener Beigeordnete Margarita Kaufmann, die zum 1. Mai den Kulturbereich von Thomas Huyeng übernommen hatte, hatte offensichtlich nicht das Händchen die kulturellen Belange der Stadt in ruhige Gewässer zu führen. Wobei Margarita Kaufmann eine Persönlichkeit ist, die immer wieder auseinanderdriftende Kräfte zusammenführen konnte. Hier scheint sie allerdings ihrem eigenem Loyalitätsanspruch gegenüber der Stadtspitze im Wege gestanden zu haben.
Letztendlich geht es wie immer ums Geld, nämlich, das Theater möge doch 1,5 Millionen Euro (Und mehr) 2018 einsparen, was per Saldo eine Einsparung von über 10% darstellen würde.Eine Unmöglichkeit auf Seiten des Theaters. Auf Seiten der Stadt ist dies nur ein Beschluss den das Theater „gefälligst“ umzusetzen hat.
Diese „Dickköpfigkeit“ schadet nur der Stadt Hagen, nicht nur intern im Kulturbereich, vielmehr wird das Image der Stadt Hagen schwer beschädigt. Um weiteren Schaden von der Stadt zu nehmen, sollte der Stadtrat sich aufraffen den Beschluss vom November 2013 auszusetzen um endlich einmal den „Dampf aus dem Kessel“ zu nehmen. Trotz Haushaltssicherungskonzept und Stärkungspakt besteht die Möglichkeit mit Aussetzung des Ratsbeschlusses ein ruhiges Gespräch zu führen, zumal die Steuereinnahmen sich wie in anderen Städten positiv entwickeln. So rechnet der Hagener Kämmerer Herr Gerbersmann zum Jahresende 2016 mit einer Verbesserung zwischen 5 und 10 Mio Euro. Wenn dies kein Grund für die Aussetzung des Ratsbeschlusses von 2013 ist?

§ 43 GO NRW – Rechte und Pflichten der Ratsmitglieder
(1) Die Ratsmitglieder sind verpflichtet, in ihrer Tätigkeit ausschließlich nach dem Gesetz und ihrer freien, nur durch Rücksicht auf das öffentliche Wohl bestimmten Überzeugung zu handeln; sie sind an Aufträge nicht gebunden.

Noch Fragen?

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Hagen

Sparkasse Gevelsberg – ein Ort nicht nur zum Sparen für die Kids

Was zu einem sicheren Fahrrad gehört haben die Kinder bei der Stadtsparkasse Gevelsberg gelernt Foto: Linde Arndt

Was zu einem sicheren Fahrrad gehört haben die Kinder bei der Stadtsparkasse Gevelsberg gelernt Foto: Linde Arndt

[la] 1925 wurde der Weltspartag eingerichtet und seit dem kommen am 31. Oktober  die Kinder mit ihren Spardosen um ihr Erspartes auf ihr Konto einzuzahlen. So wird schon früh der sinnvolle Umgang mit Geld geübt. In der Bundesrepublik kann man die „eifrigsten Sparer“ beobachten [2015 lagen die Spareinlagen der privaten Haushalte bei 605,4 Milliarden Euro] .
Und da es für die kleinen Sparer eine besondere Herausforderung bedeutet, ihr Geld nicht einfach für Eis oder andere Schleckereien auszugeben, sondern gezielt anzuhäufen, bekommen die eifrigen Sparer zur Belohnung auch immer ein Geschenk.
In diesem Jahr wurden zu obigem Anlass ca. 250 Spardosen geleert und als Dank erhielten die Kinder eine Taschenlampe, bzw. das Kuschelnashorn „Hugo“.

Aber es ist schon fast Tradition, dass der Auftakt zu dieser Spar-Aktion immer mit einer besonderen Einladung zu einer Veranstaltung für alle Vorschulkinder Gevelsberger Kindergärten und aller Erstklässler Gevelsberger Schulen erfolgt.

Die Polizeipuppenbühne am 27.10.2016 in der Stadtsparkasse Gevelsberg Foto: (c) Linde Arndt

Die Polizeipuppenbühne am 27.10.2016 in der Stadtsparkasse Gevelsberg Foto: C8) Linde Arndt

In diesem Jahr war die Verkehrspuppenbühne des EN-Kreises vor Ort. Sonja Nestmann und Jörg Reifenschneider [Verkehrssicherheitsberater der Polizei] fiel es nicht schwer, die anwesenden Kinder aufzumuntern und durch den liebenswerten Puppenhund Wuschel mit in den sehr lehrreichen Stoff der Verkehrssicherheit rund um das Fahrrad einzubeziehen.

Mit Wuschel am Verkehrsunterricht teilnehmen foto: Linde Arndt

Mit Wuschel am Verkehrsunterricht teilnehmen foto: Linde Arndt

Alle waren gespannt bei der Sache und beteiligten sich an der Aktion. Jeder wusste genau worauf es beim verkehrssicheren Fahrad ankam und so wurde nach dem Diebstahl des Fahradhelms auf der Bühne von den kleinen Beteiligten schnell der Unteschied zwischen „Mein“ und „Dein“ klargestellt. Es war eine rege Beteiligung und besonders Sonja Nestmann wußte in ihrer lockeren Art die Kinder zu begeistern und mit in die Diskussion zu bringen.

Insgesamt 377 Kinder und 53 Betreuer/-innen aus Gevelsberg nahmen an dieser Aktion teil. So wissen nun viele kleine Gevelsbergerinnen un Gevelsberger, das die Stadtsparkasse in jedem Falle und für viele Fälle  „GUT“ ist.

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

„Nach Hollywood is‘ eh zu weit“ in Gevelsberg

Katie Freudenschuss Foto: Marco Sensche

Katie Freudenschuss Foto: Marco Sensche

[Gevelsberg] Musikcomedy mit Katie Freudenschuss: „Nach Hollywood is‘ eh zu weit“ am Donnerstag, 17.11.2016, in der Aula Schulzentrum- West Katie Freudenschuss ist Sängerin, Musikerin und Sachensagerin aus Hamburg. Und JA, die heißt wirklich so.
Mit ihrem ersten Programm „Bis Hollywood is‘ eh zu weit” steht die Halbösterreicherin mit Rest-Schmäh nach vielen schönen Zusammenarbeiten mit Künstlern aus den Bereichen Musik und Comedy nun erstmals alleine auf der Bühne, spielt hinreißend Klavier, sagt Sachen und improvisiert nur zu gerne mit Zuschauern und Situationen. Aber Vorsicht – gerade wenn man von ihrer warmen Stimme und ihren schönen Songs auf ein poetisches Wölkchen geführt wurde und es sich an diesem flauschi-gen Ort gemütlich machen will, kommt der unerwartete Wolkenbruch.
Ihre Themen sind vielleicht alltäglich, Katies feine Beobachtungsgabe ist es nicht. Präzise nimmt sie ihre Umwelt und sich selbst wahr, präsentiert mit schonungsloser Offenheit die gewonnenen Erkenntnisse oder sinniert darüber, was alles anders ge-kommen wäre, wenn sie aus Schweden käme, wieso Synapsen so gefährlich sind und warum man nicht ohne Windmaschine S-Bahn fahren sollte. Ein Abend mit Katie Freudenschuss ist wie ein gelungener Abend mit guten Freunden, mit ehrlichen Ge-fühlen, lustigen und bösen Geschichten und guter Musik. Mit Mut zu Gefühl & Pathos plädiert Katie für ein bisschen mehr Hollywood im Alltag – für dich, für mich … für alle!

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Info:

Karten sind für 18,00 € – 20,00 € zzgl. 0,50 € Systemgebühr an der Bürgerinfo im Gevelsberger Rathaus, Rathausplatz 1 (Tel.: 02332/771-0; Mo.-Do. 8-16 Uhr, Fr. 8-13 Uhr) oder in der Stadtbücherei, Wittener Straße 13 (Tel.: 02332/83982; Mo., Mi., Fr. 10-12 Uhr, Di., Do. 14-18 Uhr, Sa. 10-13 Uhr) zu erwerben. Karten können ebenfalls im Internet unter www.gevelsberg.de oder www.reservix.de bestellt werden.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 17. November 2016 um 20.00 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) in der Aula des Schulzentrums West, Am Hofe 14, 58285 Gevels-berg, statt und wird vom Kultursekretariat Gütersloh sowie vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Ansprechpartnerin bei der Stadt Gevelsberg ist Frau Korte, Telefon 02332/ 771-174 und E-Mail sylvia.korte@stadtgevelsberg.de.

Gut gebrüllt, Löwe – junger Künstler gestaltet Adventskalender

v.l. Shohag Rahman und Bettina Brökelschen mit dem Kinderadventskalender 2016 des Lions Club Audacia Foto:(c) Linde Arndt

v.l. Shohag Rahman und Bettina Brökelschen mit dem Kinderadventskalender 2016 des Lions Club Audacia
Foto:(c) Linde Arndt

[la] Er ist einfach zauberhaft geworden, der diesjährige Kinder-Adventskalender den die  Damen vom Lions Club Audacia Ennepe-Ruhr  am Martinsmarkt in der Gevelsberger Fußgängerzone vorstellten. Und er fand einfach enormen Zuspruch. Das machte den jungen Künstler Shohag Rahman, der anlässlich der Kalendervorstellung extra mit seiner  Lehrmeisterin angereist war sehr glücklich.

 

Das hätte sich der junge Mann nicht träumen lassen, als er vor 18 Monaten aus Bangladesch nach Deutschland gekommen ist und sein Aufenthalt anfänglich mit ziemlichen Schwierigkeiten verbunden war. Über die Christengemeinschaft in Dortmund konnte ihm und anderen Asyl gewährt werden. Er war von Anfang an wissbegierig und fleissig und bereit zu lernen und Kontakte zu schließen. Und so war er mit anderen in einer Gruppe froh, von Bettina Brökelschen Malunterricht zu erhalten und dabei festzustellen, das dieses Medium ihn beflügelte und zu immer tolleren Ideen inspirierte, die er unter Frau Brökelschens Leitung auch ausleben durfte. Er konnte gar nicht genug davon bekommen und so bemerkte Bettina Brökelschen schon bald, welches ungewöhnliche Talent in diesem jungen Mann schlummerte.

 Seine Bilder zeigen sowohl Motive für Kinder als auch stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen und Alltagssituationen.
Shohag Rahman ist sehr dankbar dafür, dass er so gut aufgenommen und unterstützt wurde.  Als Dankschön  möchte er  mögliche Verkaufserlöse seiner Bilder für Menschen mit Behinderungen und Kindern ohne Eltern zur Verfügung stellen. Der Kalender ist für 5 Euro erhältlich und wird bestimmt noch viele Kinder glücklich machen.

Shohag Rahman und Bettina Brökelschen im Kreise der Damen vom Lions Club Audacia Ennepe-Ruhr beim Martinsmarkt in Gevelsberg Foto: (c) Linde Arndt

Shohag Rahman und Bettina Brökelschen im Kreise der Damen vom Lions Club Audacia Ennepe-Ruhr beim Martinsmarkt in Gevelsberg
Foto: (c) Linde Arndt

Die Anerkennung, die ihm zu Teil wurde, daß ausgerechnet eines seiner Werke diesen wunderbaren Kinderadventskalender ziert, hinter dessen Türchen dann auch noch tolle Geschenke für die Gewinner schlummern, gibt ihm Auftritt genug hier weitere Kenntnisse der Malerei zu erwerben und wer weiss, vielleicht gibt es bald einmal unter Mithilfe seiner Mäzenin auch noch ein von ihm illustriertes Kinderbuch.

Weiter so Shohag!

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg