Meeting inne Milspe – oder wir wollen`s wissen

 

Da haben wir am Montag  mit der FWE (EWG) zusammen gesessen und erfahren, dass

                                    am kommenden Montag,  27. April 2009 ab 18:00 Uhr

je nach Wetter vor oder in der Teeinsel, Voerder Straße 63 "inne Milspe" ein von der FWE veranstalteter Bürgertreff stattfinden soll.

Thema des Abends ist:

 

  • Bewegung in der Fußgängerzone
  • Welches Konzept hat Frau Drees für die neue CityManagement Ennepetal  GmbH & Co KG aufgestellt,  
    wodurch der Einzelhandel nachhaltig gestärkt und erweitert werden kann.
     

Zu diesem Termin ist Herr Wiggenhagen in seiner Funktion als Wirtschaftsförderer und Beigeordneter der Stadt  (und  n i c h t   in der Funktion als Bürgermeisterkandidat)
und Frau Drees eingeladen.

Diese Veranstaltung wird noch über die Tageszeitungen angekündigt. Wir möchten schon vorab informieren, damit sich viele Interessierte diesen Termin vormerken und daran teilnehmen können.

Da diese Veranstaltung unter dem Motto "Bürgertreff" arrangiert wird, haben auch Bürger die Möglichkeit, Ihre Fragen an diesem Abend einzubringen.

Herr Hüttebräuker läßt allerdings anmerken:

"Das Thema kann nicht ausdiskutiert werden, da laufend neue Entwicklungen und Veränderungen eintreten."

 

Wenn Ihnen also Ennepetal und besonders der Einzelhandel in Milspe und in der Milsper Fußgängerzone am Herzen liegt, sollten Sie unbedingt dabei sein.

 

Die FWE und ihr Vorgesetzter  Rolf Hüttebräuker möchten die Bürger besser informiert wissen und diese heiklen Themen intensiv beleuchten.

 

Europawahlen, was geht ab?

Die ersten Informationen von uns.

[jpg]Zum 7. Mal findet am Sonntag dem 7. Juni 2009 die Wahl zum Europäischen Parlament statt.Die anderen 26 Länder wählen schon vom 4.6.2009, weil wir aber traditionell am Sonntag wählen, gilt das obige Datum, also der 7.6.2009.

Deutschland hat im europäischen Parlament 99 Sitze die am obigen Datum gewählt werden müssen. Es werden keine Kandidaten gewählt, sondern nur Parteien.

Die Parteien, 31 auf dem NRW Zetteln, liegen nunmehr fest:

Stimmzettel der Europawahl

1.    CDU    Christlich Demokratische Union Deutschlands
2.    SPD    Sozialdemokratische Partei Deutschlands
3.    GRÜNE    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
4.    FDP    Freie Demokratische Partei
5.    DIE LINKE   
6.    REP    DIE REPUBLIKANER
7.    Die Tierschutzpartei – Mensch, Umwelt, Tierschutz
8.    FAMILIE     Familien-Partei Deutschlands
9.    DIE FRAUEN, Feministische Partei DIE FRAUEN
10.   Volksabstimmung    Ab jetzt…Bündnis für Deutschland, für Demokratie durch
        Volksabstimmung
11.    PBC    Partei Bibeltreuer Christen
12.    ödp    Ökologisch-Demokratische Partei
13.    CM    CHRISTLICHE MITTE – Für ein Deutschland nach GOTTES Geboten
14.    DKP    Deutsche Kommunistische Partei
15.    AUFBRUCH für Bürgerrechte, Freiheit und Gesundheit
16.    PSG     Partei für Soziale Gleichheit, Sektion der Vierten Internationale
17.    BüSo      Bürgerrechtsbewegung Solidarität
18.    50Plus     50Plus Das Generationen-Bündnis
19.    AUF    AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie – Christen für Deutschland
20.    BP    Bayernpartei
21.    DVU    DEUTSCHE VOLKSUNION
22.    DIE GRAUEN – Generationspartei
23.    DIE VIOLETTEN, für spirituelle Politik
24.    EDE    Europa-Demokratie-Esperanto
25.    FBI    Freie Bürger-Initiative
26.    Gerechtigkeit braucht Bürgerrechte – Wir danken für Ihr Vertrauen! FÜR
         VOLKSENTSCHEIDE (Wählergemeinschaft)
27.    FW FREIE WÄHLER     FW FREIE WÄHLER
28.        Newropeans   
29.    PIRATEN    Piratenpartei Deutschland
30.    RRP    Rentnerinnen und Rentner Partei
31.    RENTNER  Rentner-Partei-Deutschland

Außer den Namen der Parteien werden auch die ersten 10 Bewerber einer Liste stehen.
Die Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments findet ausschließlich durch Listenwahl statt. Direktkandidaten in Wahlkreisen gibt es nicht. Insgesamt werden in diesem Jahr in den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union 736 Abgeordnete für das Europäische Parlament gewählt werden. Davon entfallen auf Deutschland 99 Abgeordnete. In diesem Jahr sind 9 Listen mehr zugelassen worden.

Nordrhein-Westfalen hat ein Logo zur Europawahl herausgegeben.

                                                                   

Insgesamt wird aber unter diesem Logo in allen Ländern  gewählt.

                                                                

Das Interesse wird auch diesmal nicht viel größer sein, da die Europamüdigkeit in allen Ländern sehr groß ist.
Auch weiß niemand wie die derzeitige Krise auf die Wahlen einwirkt.

(Quelle: Bundes- und Landeswahlleitung des Landes NRW 14.4.09 über RSS)

 

Ist der Ruf erst ruiniert….!

 Ist der Ruf unserer Stadt der Stadtverwaltung nun ganz egal?

Man kann als Ennepetaler schon die Tränen in die Augen bekommen, wenn man die letzten Monate und Wochen die Zeitungen aufschlägt. Aber, war das nicht immer schon so? Hatte man sich nicht irgendwie daran gewöhnt?

"    Da wird eine Fuzo eröffnet und es fehlen Einzelhändler!
"    Da hungern Kinder in den Schulen und der Kinderschutzbund muss eingreifen.
"    Da wird ein Citymanagement gegründet als GmbH&Co.KG, wo es ein Verein auch tun würde.
"    Da kommen Leute mit einem Schienenbus in Ennepetal an, die nicht wissen wo es längs geht.
"    Da wird ein Konzept verwendet, welches nicht frei von Rechten ist und eine Urheberrechtsverletzung in Kauf genommen.

Das alles muss man sich ansehen und kommt sich recht hilflos vor, wenn man die Attraktivität der Stadt doch
erhöht sehen will. Ob in  Schwelm, Gevelsberg und anderswo, überall dieses Grinsen wenn man von Ennepetal spricht. Das Grinsen welches besagt, he, hör mir damit auf, Du hast ja den Schuss nicht gehört.
Mich persönlich hat die Nachricht mit den hungernden Kindern am meisten aufgeregt. Mir fiel auch spontan das Werk von Frau Kollwitz ein, welches im Jahre 1924 entstand. Sind wir wieder soweit?

Und wie reagiert die Stadtverwaltung?
Ein Krisenmanagement sieht aber ganz anders aus. Untergebene oder Andere werden als Verantwortliche zitiert, wobei die eigene Verantwortung nicht zählt.
Und die Politiker? Im Falle des Teckels hat zumindest die SPD Kandidatin die Deckung verlassen, wurde aber sofort von der Stadt auf der CDU Internetseite abgebügelt, wobei es schon ein starkes Stück ist , wenn ein städtischer Angestellter auf einer örtlichen CDU Parteiseite seine Korrespondenz veröffentlicht. 
Nun streitet man sich über das Neutralitätsgebot, während immer noch nicht geklärt ist ob die Besucher das nächste mal nicht doch über die Gleise laufen sollten, bis die sich einigen.

Ist der Stadtverwaltung eigentlich bewusst, dass sie mit solchen Schlagzeilen das Image unserer Stadt schwer beschädigt. Und ist ihr nicht bewusst, dass sie mit diesen Reaktionen  einen noch größeren Imageschaden herbeiführt?
Letztendlich ist der Bürgermeister als die oberste Instanz in der Stadtverwaltung verantwortlich, wenn der nicht anwesend ist, der Beigeordnete. Wo aber nehmen diese beiden Ihre Verantwortung wahr?
Dann die Politiker im Rat –  sie sollen die Verwaltung kontrollieren, wo ist da eine Sitzung gewesen, wo solche Dinge behandelt wurden – und zwar öffentlich.

Man sollte nicht nur über die Attraktivität der Stadt Ennepetal reden, sondern auch etwas für unser Image tun!!!
Und dazu gehört z. B.: "Der Rat der Stadt Ennepetal beschloss in einer Eilsitzung die Mittel für Kinder in Not aufzustocken. Das Credo: Kein Kind in unseren Stadtmauern ohne warme Mahlzeit!!!!!! "

Und liebe Leute, diese Schlagzeile geht durch die ganze Republik, eine Imgagewerbung, die ihr Geld wert ist.

Wenn nun aber niemand eingreifen will, so sollte man doch einmal ernsthaft überlegen ob man nicht die kommunale Aufsichtsbehörde ansprechen sollte, die das Funktionieren der Kommune herstellt. So wie es bisher läuft wird der Stadt und damit den Bürgern ein Schaden zu gefügt, der in Zukunft nicht getilgt werden kann. Im Zweifelsfall sollte der Bürger überlegen ob er nicht ein Bürgerbegehren in Gang setzen sollte.

Einen richtigen Wahlkampf wird es geben!!!

 
[jpg] Man hat den Eindruck, alle Politiker sind irgendwie im Bermuda Dreieck verschollen.
Manchmal sieht man die Protagonisten auf öffentlichen Veranstaltungen, aber es fehlt etwas – uns oder den Politikern.
Da fiel uns doch ein Eintrag von einem Ennepetaler Politiker auf, wir zitieren:

Zitat:" Es wird natürlich noch einen richtigen Wahlkampf geben.
Mit Info Ständen, Plakaten..etc.
Allerdings haben die meisten Ortsverbände wahrscheinlich noch kein Wahlkampf Material, denn die Landesverbände bzw. Bundesverbände sind in der Regel nicht so schnell wie die Basis."

Oha, also brauchen unsere Politiker etwas wohinter sie sich verschanzen können?
Es ist aber auch schlimm, wenn man einen Politiker so in der freien Wildbahn sieht. Er wirkt irgendwie unbeholfen. Aber wir (Wähler) haben doch jetzt bis zum 30.08.09 Jagdzeit, danach berufen sich die Politiker dann wieder auf ihre Schonzeit. Und die UNO denkt darüber nach ob man die Ennepetaler Kommunalpolitiker nicht auf die Liste der bedrohten Arten setzen sollte. Wohl wahr, es sind schon besondere Spezies, die nur dafür  taugen, dass man sie alle 5 Jahre mal in die freie Wildbahn lässt. Man weiß nie was sie  in den 5 Jahren so alles machen – man darf sie aber auch nicht so richtig fragen.

Nun haben wir uns auf die Suche gemacht um zumindest ein Utility oder Tool zu sehen, welches diese Politiker für ihre Wahl brauchen. Und wir sind fündig geworden.

Unschwer ist zu erkennen, es ist ein Wahlplakat, wie wir es schon seit Jahrzehnten ansehen müssen. Schiller hat schon in seinem Tell das Plakat des Gessler`s als besonders schlimm gebrandmarkt. Na ja, Gessler hatte damals kein Papier einführen dürfen, also hat er halt einen Hut aufgehängt. Was soll´s, die Schweizer waren schon immer anders.
Nun dieses Wahlplakat wird jetzt auf den vorgesehenen Orten aufgehängt und wir sollen uns Gedanken darüber machen.

Ich mach mir mal ein paar Gedanken zu dem gefundenen Plakat:

Das Kreuz oben sagt mir, irgendwo ist ein Kreis oder auch mehrere und da muss ich ein Kreuz oder mehrere Kreuze machen. Die nette Dame auf dem Plakat mit der modernen Frisur ist wohl  ein Model welches von der Bürgermeisterkandidatin Sabine Hofmann engagiert wurde.

Hier ein Bild der Kandidatin Sabine Hofmann, die unschwer zu erkennen ist.  Die obere Dame ist aber auch nicht übel, vor allen Dingen diese  Frisur –  voll im Trend. Gut Frau Hofmann ist augenblicklich nicht so im Trend (oder noch nicht) aber sie steht mit beiden Beine auf dem Boden der Realität. Steht sie?

Da sagt uns die Kandidatin, sie wäre ökologisch, sozial und zukunftsorientiert. Na das ist ja ein Ding.

Nun frag ich mich doch, wo haben sich die Grünen in den letzten Jahren ökologisch profiliert? Immerhin sind die Grünen seit Jahrzehnten im Rathaus. Break. Zeiten des Wahlkampfes sind auch Zeiten des Bilanzierens.

 

Also, was haben die Grünen in den letzten 10 Jahren ökologisch gemacht? Da kommen ja schon ein paar Stündchen an Ratssitzungen zusammen. Die Homepage der Grünen gibt dazu nichts her, außer ein paar allgemeine  Floskeln und das sich dort jemand müht eine Homepage zusammen zu frickeln.  Womit wir schon beim Punkt zukunftsorientiert sind. Mit dem Internet haben die Grünen genauso wie die freien Wähler ihre Probleme. Wo dokumentiert sich also dieses zukunftsorientiert denn nun? Wollen die Grünen nach ihrer Wahl eine Notebookfraktion aufmachen und Hotspots im Rathaus installieren lassen. Dann könnte man sich innerhalb und außerhalb des Rathauses relativ leicht ins Internet, Intranet oder sogar ins Supranet einklinken. Fände ich super gut.

Oder gibt es Wahlkampfschirme  die nach Gebrauch verrotten? Die Luftballons könnten ja, nach Gebrauch, wieder zum Produzenten zurück fliegen.

Dann der Punkt Soziales. Also, ich habe mich geschämt für meine Stadt, als ich über die Aktion des Kinderschutzbundes erfuhr, die hungernden Kindern in der Schule zu einem warmen Essen verhalfen. Die Schulen sind doch städtische Einrichtungen und der Rat der Stadt soll die Stadtverwaltung in ihrem Tun kontrollieren. Waren die Grünen nicht im Rat der Stadt?

Jetzt schreibt ein anderer Parteigänger folgendes:

Zitat:" Wir Bürger, ohne die Detailkenntnis der Politiker ausgestattet, können bei den Argumenten letztlich nicht mehr unterscheiden welcher Vorschlag wirklich für uns nutzvoll ist."

(Na ja, der Gute ist aber noch so  in einem Obrigkeitsstaat verhaftet)

Diese Aussage wage ich aber sehr zu bezweifeln. Denn Bürger und damit auch Wähler, die mit einem gesunden Menschenverstand ausgestattet sind, können wohl unterscheiden was für sie von Nutzen ist. Detailkenntnisse kann man sich aneignen, gesunden Menschenverstand jedoch nicht.
Und noch eines, wir haben nicht die Zeit tagsüber während unserer Arbeitszeit oder an Wochenenden uns an Parteitischen unter Schirmchen, um Kugelschreiber, Luftballons, Fähnchen und sonstigen Kram zu buhlen. Nein, wir wollen harte Facts und zwar in direktem Vergleich.

Ob das Plakat oben  ein mittels Adobe Photoshop gehübschtes  Plakat und daher professionell gemacht ist? Man weiss es nicht, wenn, ist es sicher nicht umsonst zu haben. Hier im Hause wissen wir wie teuer so etwas ist. Wenn das Geld genommen und für eine Podiumsdiskussion im Haus Ennepetal benutzt würde, wäre es sicher besser angelegt worden. So wird es eher die Politikverdrossenheit erhöhen. Wie war das noch mit der Demokratie? Sie muss immer wieder neu erkämpft werden, sie gibt es nicht umsonst.
Na dann seid mal schön ökologisch, sozial und zukunftsorientiert, mit Worten das reicht doch auch.

Ach ja, nochmals die beiden Fragen:

  • Was haben Sie die letzten 10 Jahre an politischer Arbeit gemacht?
  • Was gedenken Sie in den nächsten 5 Jahren zu machen, als Partei und evtl.als Bürgermeisterin?

Bitte ganz konkrete Antworten.

Mal sehen was die Anderen so bringen.

Jürgen Gerhardt
 

Arbeitsmarkt-Situation und Kurzarbeit in Ennepetal

Immer mehr Menschen geraten unverschuldet in Krisensituationen. Viele davon wissen nicht, wo sie eventuelle Hilfe anfordern oder bekommen können.

Vera Zenker, vielen Ennepetaler Bürgern noch bekannt, als Begleiterin durch das soziale Netz, nimmt sich  wieder einmal Zeit,  hört sich Ihre Probleme und Sorgen an und gibt, soweit es möglich ist gute Tipps und Ratschläge.

Bürger, die  auf Grund der augenblicklichen Arbeitsmarkt-Situation (Stellenverlust oder Kurzarbeit, vorgezogene Rente, finanzielle Nöte durch veränderte Lebenssituation u.a.) froh sind, wenn sich jemand um sie kümmert und ihnen Wege aufzeigt, mit welchen Anträgen und Formularen sie soziale Unterstützung erhalten können, sind bei ihr an der richtigen Stelle, denn sie kennt sich seit Jahren auf diesem Gebiet bestens aus.

 Anita Schöneberg  hat daher mit Vera Zenker  eine Fragestunde organisiert.

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Wer A sagt sollte auch B sagen können!

 Eine Nebelkerze bringt keine neue Verantwortung.

[jpg] Es ist schon ein Kreuz mit der Verantwortung. Einesteils bringt sie einem den Vorteil einer höheren Gehaltsstufe andererseits verlangt sie jedoch auch mehr  Pflichten.

Nun, da wird seit Jahren groß und breit über die touristische Verwertung von Ennepetal gesprochen, sprich die Mindestwahrnehmung von unserer Stadt um sie attraktiver zu machen, und da passiert das.

Der Teckel, also der Schienenbus VT95, soll ab April  des Jahres in der ersten Woche sonntags des Monats in Altenvoerde halten. [Wir berichteten bereits darüber]  So auch am 5.4.09, an welchem ein paar Meter weiter auch eine Ausstellung von dem Künstler Charly Grüne eröffnet wurde. Also die Gelegenheit allen ankommenden Touristen zu zeigen, wir haben ein Industriemuseum, wir haben eine Vernissage und vielleicht noch ein paar Meter weiter ein Hülsenbecker Tal. Von der Höhle will ich ja gar nicht reden.

Was aber passiert? Die ankommenden Leute, z. B. aus Hagen, wussten nicht wie sie an ihr gewünschtes Ziel ( Industriemuseum o.a.) kommen konnten und irrten über die Gleise. Personen, die in Gegenrichtung Hagen usw. fahren wollten, hatten ihre helle Not, da Sie keinen Parkraum fanden und wollten die Stadt schnellstmöglichst wieder verlassen.

Wer will schon in einer Chaosstadt länger als notwendig bleiben? Sicher werden einige gesagt haben: "He, da gibt es eine Stadt Ennepetal, die beherrschen noch nicht einmal die Grundregeln der Gastfreundschaft. Hm, oder war das überhaupt eine Stadt?"

Nun wäre das vielleicht niemanden aufgefallen, wenn nicht zufälligerweise auf vorgenannter Ausstellungseröffnung die stellvertretende Bürgermeisterin Anita Schöneberg anwesend gewesen wäre. Als diese auf die Zustände ein paar Meter weiter aufmerksam gemacht wurde, muss ihr wohl irgendwie der Kragen geplatzt sein. Sie schrieb einen geharnischten Brief ( liegt uns in Kopie vor ) an unseren allseits bekannten und geliebten Beigeordneten aber auch Leiter der Wirtschaftsförderung.

Mit Recht, wie wir auch meinen. Denn wie sollen wir zu mehr Attraktivität mit einer unprofessionellen Organisation und Führung kommen? Oder soll unsere Attraktivität darin bestehen, dass wir uns der Lächerlichkeit preisgeben? Wenn Herr Wiggenhagen seine angeblichen Anweisungen nicht umsetzen und auch kontrollieren kann, so mag er doch bitte nochmals die offensichtlich nicht mit bekommenen  Führungsvoraussetzungen in einem Kurs nachschulen. Liebe CDU könnten sie bitte aus ihrer Parteikasse nicht ein paar Euro für ihren Kandidaten locker machen? Oder sollen wir sammeln?

Das war ja nun nicht  alles. Anstatt wie wir es anregten, sich für das Unvermögen der Stadt öffentlich zu entschuldigen, schreibt er seinerseits einen offenen Brief an die stellvertretene Bürgermeisterin auf der Seite der CDU ins Internet (Screenshot als PDF). Nicht nur, dass er in diesem Brief zugibt, dass er "seinen Laden" nicht im Griff hat, auch seine Untergebenen machen was sie wollen. Er gibt auch noch zu, dass er überhaupt in solch einer Angelegenheit nicht informiert wird.

Es kommt noch schlimmer!! (Wir zitieren nun aus dem offenen Brief an Frau Schöneberg

Zitat:" Eigentlich sollten Sie – gerade als Vorsitzende des Verkehrsvereines – wissen, wer in der Stadt Ennepetal förmlich und tatsächlich für "Tourismus" zuständig ist, nämlich die Haus Ennepetal GmbH".

Also, wem gehört die Kluterthöhle & Freizeit Verwaltungs- und Betriebs-GmbH & Co. KG wohl, nicht die Haus Ennepetal GmbH oder meinte er die GmbH der GmbH und Co.KG, egal?
Herr Kern ist nur der Geschäftsführer aber doch nicht der Inhaber. Dieses ist immer noch die Stadt! Der Zuständigkeitsbereich Tourismus ist zwar delegiert, obliegt aber letztendlich in der Verantwortung der Stadt Ennepetal, wo denn sonst. Und da sind die Verantwortlichkeiten klar bei Herrn Wiggenhagen. Als Wirtschaftsförderer und Beigeordneter, aber auch als Stellvertreter des Bürgermeisters – auf der hauptamtlichen Ebene ist in der Verantwortung  wieder Herr Wiggenhagen. Da drüber gibt es nur noch den Bürgermeister, das ist aber der mit den großen Schuhen. An den gehen wir mal nicht ran.

Weiter!!

 

Zitat:" … Parkplatzes mit Schreiben vom 10.3.2009 genehmigt hatte. Die GmbH soll aber am 30.3.2009 das Angebot abgelehnt haben, weil "eigene Möglichkeiten bestanden hätten, Parkplätze bereit zu stellen."

Und wer hat nunmehr aus dem Verantwortungsbereich diese Information so unprofessionell  verarbeitet? Wo ist einmal ein Kurzanruf getätigt worden und wo hatte man sich einer befriedigenden Regelung versichert? Und überhaupt, welche Möglichkeiten und wo waren diese Möglichkeiten? Waren da etwa Liegestühle bestellt, nur hatte die keiner neben den Gleisen bemerkt? Meine Güte, was schreiben Sie da?

Zitat:" Ich will dies nicht weiter kommentieren, stelle aber fest, dass Sie offensichtlich mit Ihren pauschalen Vorwürfen gegen mich lediglich eine "Nebelkerze" geworfen haben. An sachlicher Darstellung scheinen Sie nicht interessiert zu sein, denn sonst hätten Sie entsprechend angefragt.
Mein Stil ist das nicht und wird es auch in Zukunft nicht sein. Ich bin im Gegenteil bereit, über diese (hoffentlich einmalige) Entgleisung hinwegzusehen und auch in den nächsten Monaten konstruktiv miteinander zu arbeiten."

Jetzt wird es sogar neurotisch. Nämlich jetzt gibt es eine psychologische Projektion. Keine Angst das ist heilbar. Der Unterzeichner hält Frau Schöneberg das werfen einer Nebelkerze vor die er nachweislich mit seinen Zeilen geworfen hat!!! Dann  reklamiert er eine sachliche Darstellung, die bei ihm nur im Ansatz anwesend ist. Dann tituliert er das ganze als Entgleisung, einmalig versteht sich ( wie gnädig ). Wenn dieses Verhalten keine Aufnahme in das Handbuch der Psychologie findet, was dann?

Zitat:" Um aber ein reibungsloses Verfahren zum Thema "Parkplätze bei Teckelfahrten" für die Zukunft sicher zu stellen, werde ich mich gerne auch persönlich der Angelegenheit annehmen."

 
Meine Güte Herr Wiggenhagen, warum denn nicht gleich so. Das ist doch Ihr Job, dafür werden sie bezahlt, von der Stadt, dem Wähler, dem Bürger und mal nicht zu knapp. In der Regel werden die Beigeordneten mit bis zu B10 bezahlt, plus der Geschäftsführergehälter der GmbH´s? In der Industrie hätte das schon mal eine Zurückstufung zur Folge gehabt.

Es gibt aber noch einen Nachtritt:

Zitat:" Abschließend gestatten Sie auch mir bitte nur noch die Bemerkung, dass sich der Fuzo-Brunch als Markenzeichen etabliert hat, egal ob er um 11 oder um 14 Uhr beginnt. Schließlich findet das Hafenfest des Verkehrsvereins auch nicht immer in einem Hafen statt."

Bei diesem Satz musste ich mir vor Lachen den Bauch halten.

Die deutsche Sprache besteht nicht nur aus der Orthographie.

Fuzo-Brunch in den Bereich Markenzeichen so mir nichts dir nichts zu erheben, ist schon ein sehr großer Bildungsmangel. Ein Markenzeichen entsteht nicht durch den 5 oder 6 maligen Gebrauch eines Namens oder der Zusammensetzung mehrerer Namen. Vielmehr entsteht ein Markenzeichen als ™ ® , oder wie auch immer, durch Eintrag oder jahrelange Übung.
Jetzt analogisieren Sie dies mit der Metapher Hafen, wie Hafen der Ehe, Hafenfest oder Hafen der Zukunft.
Brunch ist , wie Frau Schöneberg richtig reklamierte,  ein festes Wort welches in allen internationalen Hotels als verlängertes Frühstück angeboten wird und kein Warenzeichen. Es wird damit eine unnötige Erwartungshaltung gegenüber auswärtigen Gästen aufgebaut, die das Wort Brunch richtig einordnen können. Was ist denn wenn wir Gäste von auswärts haben, laden die zu einem "Fuzo-Brunch" ein? Meine Güte, ich war dann immer um 10:00 Uhr angetreten und nicht um 14:00 Uhr. Also kommen die auswärtigen um 10:00 Uhr und müssen noch 4 Stunden warten, ne, das kann doch nicht wahr sein? Ein mehr an Professionalität könnte wirklich nicht schaden.

Lieber Herr Wiggenhagen, Sie sollten uns, dem Wähler kein X für ein U vormachen. Sie sagen uns zwar nicht die ganze Unwahrheit aber sie sagen auch nicht die ganze Wahrheit. Frau Schöneberg hat in ihrem Brief nachweislich keine Halbwahrheiten verbreitet. Wenn Sie mit Ihrem Job, der meines Erachtens mit dem Tarif B sehr gut bezahlt wird, nicht zufrieden sind, so sollten Sie sich evtl. zurückstufen lassen um der höheren Verantwortung zu entgehen. Es ist nun mal in unserem System so, mehr Geld mehr Verantwortung. In sozialistischen aber auch totalitären Systemen ist das allerdings ganz anders, aber da wollen wir ja nicht hin, oder?

Übrigens, auch wenn man noch so viele Leute vor sich aufbaut, wie z.Bsp. Frau Drees oder Herrn Schilling in Bereich Citymanagement , so bleibt der "Chef" der Wirtschaftsförderung und darüber der Beigeordnete noch immer in der Verantwortung. Für viele ist das ein Problem, für Andere ist das der Grund solche Jobs anzustreben. Nachher können wir mal über ein Fehler- oder auch Krisenmanagement sprechen, ist ziemlich leicht und macht Laune.

Jürgen Gerhardt

 

Darf der das?

 Macht der Bürgermeisterkandidat Wilhelm Wiggenhagen auf unsere Kosten Wahlkampf?

Die Frage beantworten wir sofort: Ja, er darf.

Es folgt der Versuch einer Begründung, wir geben zu, es gelang uns nicht so richtig.

In den letzten Tagen kam ich mir wie bei der Fabel vom Hasen und dem Igel vor. Wohin ich auch ging, Wilhelm Wiggenhagen war da. Nicht das ich was gegen Wilhelm Wiggenhagen habe, nein, er ist mir inzwischen an mein Herz gewachsen. Wobei mein Kardiologe dies jedoch ganz anders sieht.

Wilhelm Wiggenhagen hat bei der Stadt einen Doppeljob, na ja, mit dem ZET sogar einen "Dreier". Im Grunde der einzige der es mehrfach kann. Als ich die drei Stadtteilforen zum Flächennutzungsplan besuchte, weil mir doch das Wohl und Wehe meines Stadtteils und darüber hinaus der Stadt am Herzen liegt, wer war da, Wilhelm Wiggenhagen. Obwohl das Thema Sache der Stadtplanung ist. Herr Dipl. Ing. Höhl, als Leiter, und ein weiterer Mitarbeiter  ( Dipl.Ing.) waren anwesend, daneben fand sich aber  auch der Beigeordnete ein. Fürsorglich begrüßte er die ca. 250 Wähler, sorry Bürger, auf den Veranstaltungen, freute sich über die rege Beteiligung und verabschiedete nach der Veranstaltung die Wähler, sorry Bürger  wieder. Am Tag der offenen Tür im Haus Elisabeth der Theresia-Albers-Stiftung, wer war wieder da, Wilhelm Wiggenhagen. Hier fragte ich mich:  Ist er jetzt als Beigeordneter, als Wirtschaftsförderer oder als Geschäftsführer des ZET da. Egal, nachmittags war ja noch FUZO Brunch, wo er ja wieder als Wirtschaftsförderer auftrat um seine beiden Angestellten Frau Drees und auch Herrn Schilling zu überwachen. Dabei fiel auf, er stand immer bei den Leuten, hörte sich die Sorgen und Nöte der Wähler, sorry Bürger, an und  redete ihnen gut zu. Halt ein Mensch den man lieb haben muss. Er hatte so mal en passe an die 400 Leute "beglückt". Wenn das Wahlkampf des Bürgermeisterkandidaten gewesen war, hätte er sich bestimmt frei genommen, wäre er nicht bei  Veranstaltungen der Stadt so mal nebenbei aufgetreten.
Es ist halt so, man bekommt nicht immer qualifiziertes Personal, also sollte man die Leute kontrollieren, damit sie keine Fehler machen.

Und wumms, da machen sie auch Fehler. Da kommt der Teckel/Täckel am 5.04.09 zum ersten mal nach Ennepetal und Bürger, die mit dem „Täckel” in Richtung Hagen fahren wollten, fanden keinen Abstellplatz für ihren PKW, da alle Parkplätze von Penny und Aldi mit einer Schranke geschlossen waren. Ankommende Besucher hingegen, die die Bilderausstellung und das Industriemuseum im Kruse-Fabrikgebäude oder das Hülsenbecker-Tal besuchen wollten, waren irritiert, da sie nicht wußten wo sie hin sollten.
Wo wir doch den Tourismus fördern wollen. Ein großer Fehler, aber wie das so bei Fehlern ist, es gibt auch einen Schuldigen.
In der Regel ist das die Führungskraft die dem Amt der Wirtschaftsförderung vorsteht und darüber hinaus  noch Beigeordneter ist.

Frei nach dem betriebswirtschaftlichen Regelwerk, der Anordnung, Ausführung und der Kontrolle, hat der Super Wirtschaftsförderer das zwar alles angeordnet aber die Ausführung nicht kontrolliert. So standen die  Touristen vor verschlossener Schranke, wobei einige wieder unverrichteter Dinge abzogen. Was soll es, es wachsen ja genug Touristen auf den Bäumen.
Ach ja, der Schuldige!  Nun es wird gesagt, das ist der Geschäftsführer der Kluterthöhle & Freizeit Verwaltungs- und Betriebs-GmbH & Co. KG, Herr Kern, der zufälligerweise in Urlaub weilt. Nebenbei bemerkt, hat die vorgenannte GmbH und Co.KG.  nicht etwas mit der Stadt zu tun?

Es sind so viele Dinge die uns an dem Wirken  dieser Führungsperson  zweifeln lassen. Mal seine Aktivitäten im Einzelhandelsbereich betrachtet. Da ist uns doch folgende Statistik ins Auge gefallen.

1999 gab es 161 Einzelhändler mit einem Umsatz von                      51.408.000,–
2006 gab es nur noch 121 Einzelhändler mit einem Umsatz von     41.014.000,–

Umgerechnet sind in den 7 Jahren 25% der Einzelhändler verschwunden, die auch noch rd.10.000.000,–
Umsatz mitgenommen haben.

Verbunden mit den 3.000 Einwohner die spurlos verschwanden, fragt man sich doch, wofür steht ein Wirtschaftsförderer, Bürgermeister usw. überhaupt? Um einen Schuldigen bei Bedarf aus dem Hut zu zaubern?

Herr Wiggenhagen wurde von der konservativen CDU auf das Bürgermeisterschild gehoben, aber hat diese CDU es etwa versäumt  ihrem Kandidaten einen Schnellkurs in freier Marktwirtschaft zukommen zu lassen? Hat sie es ebenso versäumt diesem Mann einen Managementkurs zu verpassen indem etwas von Führungsverantwortung gelehrt wird?

Den Wahlkampfkurs auf Kosten der Steuerzahler scheint es aber gegeben zu haben.  Den scheint er auch erfolgsversprechend anzuwenden. Aber lieber Herr Faupel (CDU) und lieber Herr Kraft (CDU) kann sich bei ihnen ein zukünftiger Bürgermeister aus seiner ihm zustehenden Verantwortung stehlen, indem er einfach auf einen anderen zeigt? Ein kleines sorry, wäre da schon angebracht. Da es ihnen und auch ihrem Kandidaten so schwer fällt, möchte ich das für viele Bürger tun.

Ennepetaler Fuchs bei en-mosaik

Nur die Frage ist halt, sind die Leute überbewertet, wenn sie andauernd überwacht werden müssen? Kann es sein dass Herr Wiggenhagen z. Zt. eine "one man show" abzieht? Clever wäre es sicherlich, ob es aber auch korrekt ist, wagen wir zu bezweifeln. Die anderen Kandidaten haben nicht diese Möglichkeiten, die der Beigeordnete hat.

Da kommt einem doch der Ausspruch "fair play " in den Sinn, der sicherlich auch einem Beigeordneten bekannt ist.
Wenn die Persönlichkeit jedoch nur auf den eigenen Vorteil bedacht ist, wie aber sollte er das Gemeinwohl einer Stadt vertreten. Die anderen Kandidaten müssen sich extra frei nehmen, der Kandidat Wiggenhagen macht das mal eben während der Dienstzeit nebenbei? Auch mit der Verantwortung scheint der Kandidat es nicht so genau zu nehmen, wie wir es an dem obigen Beispiel sehen. Da kommt mir doch direkt die uralt Forderung der Politik wieder in den Sinn, wir Bürger sollten mehr Verantwortung übernehmen. Nur wir Bürger? Ich wusste es ja immer, wir Bürger sind moralisch besser als unsere Politiker, wir stehen für unser Tun gerade.
Nur den eigenen Vorteil, das eigene Fortkommen im Auge, was die anderen machen, egal?
Ich denke, dass ist ein bisschen wenig für einen Bürgermeister an Grundhaltung, an Führungsqualität oder aber an Loyalität und Integrität gegenüber seinem Dienstherrn, der Stadt, dem Wähler oder dem Bürger?

Aber wie gesagt, er darf das.  Es bleibt nur ein fader Beigeschmack. Ein gutes Vorbild, für alle?????
Übrigens, es heißt  freie, gleiche und geheime Wahlen. Das Gleiche steht für,  jeder sollte die gleichen Chancen haben. Hat  jeder das?

Jürgen Gerhardt

 

Vernissage Charly Grüne: Kunst trifft Industrie

"Ich male wie ein Kind" – Diese  Worte gebraucht Charly Grüne von sich selbst, doch seine Bilder sprechen für sich,  gefallen, regen an und zeigen seine Spontanität.

 Sonntag, 05. April 2009 11:00 Uhr. Die ersten Gäste waren eingetroffen und allmählich füllten sich die weiten Räume in der ersten Etage des alten KRUSE-Fabrikgebäudes [jetziges Industriemuseum] bis dass der letzte Stuhl der vorher angeordneten Sitzreihen eingenommen  waren und weitere  Kunstinteressierte sich hinter ihnen stehend platzierten  um der Ausstellungseröffnung  des Gevelsberger Künstlers Charly Grüne beizuwohnen. Es waren an die 200 Personen die zu diesem Ereignis gekommen waren.

                                                              

Danke Professor Döpp,  dass Sie es wieder einmal ermöglicht haben, dass hier etwas Besonderes  veranstaltet werden konnte.

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Free Like A Bird – George McCoy in Ennepetal


Hörprobe:  Free Like A Bird

1. Mai 2009 – Sonntagmittag, Sonnenschein. Mit froher Laune und flotter Musik im Autoradio mache ich mich auf den Weg zum "Mailight" im Café Hülsenbecke ein paar Fotos für unser Magazin schiessen. Der Parkplatz war ziemlich voll und ich hielt verzweifelt Ausschau nach einer Lücke. Plötzlich stockte ich, das ist doch Martina Staubitz und Bernd Hohlweck vom Radio MDU in Ennepetal. Ja, richtig, so etwas haben wir hier vor Ort. Kreative junge Leute, wie ich sie mag. Voll im Trend der Zeit.  Wir telefonieren oft miteinander, tauschen uns aus. Ich höre mir die Lieder der Hitliste an, lerne interessante Künstler über ihre Seiten kennen. Schon spannend.

Aber spannender als jetzt im Moment konnte es kaum werden. Neben Ihnen standen George McCoy leibhaftig und seine Frau. Beide waren aus Hamburg angereist, da in Sprockhövel und Wuppertal an diesem Wochenende Live-Auftritte arrangiert waren. Mir viel direkt der Song "Free Like A Bird" ein, den ich schon oft gehört hatte und den ich für Euch oben als Hörprobe eingebaut habe.
Und da war er nun und ich hatte die Chance auf ein Live-Foto, eines das auch Ihr jetzt haben könnt.

 

 George gefällt es bei uns in Ennepetal sehr. "Es ist einfach wunderschön, diese traumhafte Landschaft. Ganz etwas anderes als in Hamburg. Ich werde gerne noch mal wiederkommen" Und auf meine Frage, ob er sich fühle wie in seinem Lied besungen "Free Like A Bird" lachte er und sagte "Genau so, ja vogelfrei och fühle mich gut. Die Luft ist so klar und frei"  Von der Kluterthöhle hatte er schon gehört und es interessierte ihn auch sehr. Aber bei diesem Besuch ist die Zeit knapp bemessen.

Kurze Zeit standen wir noch zusammen und hörten dem Chanti-Chor zu.

Ein kleiner Schwatz mit Wilhelm Wiggenhagen, der anregte, George sollte doch auch einmal hier in Ennepetal auftreten und wissen wollte, wie es ihm denn hier bei uns gefällt.

Georg meinte "Wunderbar, nur die Wege rauf und runter, das sind wir von Hamburg nicht gewöhnt.

 

Nun trennten sich unsere Wege, denn ich mußte ja meine Fotos noch machen.

George McCoy ist morgen in Wuppertal im "Theater intakt", Dahler Str. 32, 42389 Wuppertal.
http://www.theater-intakt.de/

 

 

 

Linde Arndt

Hier mehr von ihm bei Radio MDU (eine wirklich interessante Seite)
 

Jetzt ist die Kuh vom Eis

 

Fuzolösung a la Ennepetal, mit Wirtschaftsförderung.

[jpg] Man soll nicht sagen die Stadt als auch der Rat der Stadt wäre nicht kreativ. Auch die Reaktionszeit ist rasend schnell.

Es gibt endlich eine Möglichkeit tagsüber durch die Fuzo zu fahren. Allerdings zu folgenden Bedingungen:

Man sollte das Parkhaus Voerder Str.76/78 zufahren.
Aber, ausschließlich zu Praxiszeiten eines Augenarztes oder zu den Öffnungszeiten der Commerzbank.
Heißt das nunmehr, wenn ich ein Konto bei der Commerzbank haben darf ich auch? Dann wäre das aber nunmehr Wirtschaftsförderung der besonderen Art.

Als Patient des Augenarztes, ja, aber den Hautarzt darf ich logischerweise nicht aufsuchen. Wegen der Gesundheitsreform?
Also flugs das Konto bei der Sparkasse gekündigt und eins bei der Co-bank aufgemacht. Also, tschüss Sparkasse?
Zumal denn die Wirtschaftsförderung sicher schon weiß, die Dresdner Bank ist ja eh von der Commerzbank gekauft worden, gehört der also. Also können wir auch als Kontoinhaber der Dresdner Bank dieses Angebot nutzen!?
Klar ist auch, wenn die Inhaber der beiden Häuser Feierabend haben, ist Geschäftsschluss , wenn sie aber jetzt raus kommen ist also nach Geschäftsschluss, dann gibt es ein Knöllchen, ist doch logisch.

Vor der Öffnung, also Praxiszeiten in der Bank und Augenöffnungszeiten, zu kommen um evtl. die Türen zu öffen gilt auch nicht, die Türen müssen schon telepatisch geöffnet werden, weil die Augen sind noch nicht geöffnet und die Bank hat keine Praxis.

 

So gibt es für die Augenarzt Öffnung und die Praxis in der Bank pro Tag 2 mal 2 mal 30,– Euro, also 120,– Euro in das Stadtsäckel, eben Förderung der Wirtschaft, die mit den Gläsern und den Pinnchen.

Logisch, ist ja schon überall kolportiert worden, als Radfahrer darf ich ganz und gar da durch, Ausnahmeschild siehe auf dem Bild. Das obere Schild ist quasi eine Ausnahmegenehmigung.
Logischerweise darf ich als Radfahrer nur nach Schwelm oder zum Ennepetaler Bahnhof radeln, die Strecke nach Gevelsberg ist eben nicht messbar.

Jetzt möchte ich gerne einmal Mäuschen sein, wenn die "honorigen" Ratsmitglieder mit ihrer Verwaltung dieses Problem durchsprechen, wie viel Tage  brauchen die wohl um eine klarere Regelung zu bekommen?

Man merkt aber schon, wir sind in Deutschland, im Super Deutschland.
 
Wer bitte soll dies kontrollieren? Und wie viel soll die Kontrolle den Steuerzahler kosten?
Wieso wurde da nicht ein Streifen zu der Einfahrt des Parkhauses angelegt? Andere Städte machen das so, Herr Eckhardt oder Herr Wiggenhagen, wenn sie mal wieder auf der Kö in Düsseldorf sind, schauen sie mal wie die Trinkhaus Bank, Die Deutsche Bank, die Sparkasse usw. ihre Zufahrten geregelt haben, alle haben einen kenntlich gemachten Streifen oder auch eine Spur angelegt. Sie brauchten das Rad nicht mehr zu erfinden.
Das Parkhaus ist doch nicht während der Fuzobauzeit gebaut worden!

Kontrolliert der Rat der Stadt denn überhaupt noch die Verwaltung oder macht die inzwischen was sie will?

Jürgen Gerhardt