Garten der Generationen – MGH Ennepetal

Samstagnachmittag, 8.8.2009 im Mehrgenerationshaus in Ennepetal. Der VDK hatte seine Mitglieder zu einem Grillnachmittag eingeladen und die Gelegenheit genutzt, den Gästen die Kandidaten und Kandidatinnen für die Bürgermeisterwahl vorzustellen.

 
Nachdem bei einem gemütlichen Kaffeetrinken die Vorstellungsrunde beendet war, ging es zunächst nach draussen, wo die beiden "Grillmeister" schon fleißig tätig waren.                                Nach einer kurzen Pause der Stärkung führte Frau Steinbrink-Neubacher die Gäste durch den frisch angelegten Garten des MGH (Mehrgenerations-Hauses).

Obwohl auf Grund des wechselhaften Wetters in letzter Zeit noch nicht alles völlig fertiggestellt ist, gab es doch eine Menge zu sehen und die Betrachter nahmen sich richtig Zeit, die ganze Anlage zu besichtigen und erklären zu lassen. Der Rasen war gerade kurz vorher frisch aufgetragen und durfte noch nicht betreten werden, aber das satte Grün ringsherum zeichnete schon ein sehr ansprechendes Bild. Der Garten soll zukünftig für alle Gruppen, (ca. 30 – 40) die dem Mehrgenerationshaus angeschlossen sind zugänglich sein.

An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön auch an alle fleißigen freiwilligen Helfer, von denen ein Teil auf den Seiten der Stadt zu sehen sind, wo ihr Werken und Wirken in einer Fotoserie festgehalten wurde.

Wie wir erfahren haben, wird Ende August /Anfang September 2009 der Garten der Generationen eröffnet und dann kann es losgehen. Um die Anlage vor evtl. Vandalismus zu schützen ist der Garten eingezäunt und kann auch nur während bestimmter Öffnungszeiten mit den entsprechend Verantwortlichen betreten werden.  Dieser Garten der Generationen, sowie auch das Mehrgenerationshaus, stehen augenblicklich noch in ihren  Anfängen.  Freuen wir uns schon jetzt auf ein weiteren gutes Gelingen und mannigfaches Grünen und Blühen, wo alle Generationen Ennepetals gemeinsam schöne Stunden verbringen können und sich ein wenig näher kommen.

Hier noch ein paar Fotos, die wir veim VDK-Treffen aufgenommen haben.

 
     
 
     
 
     
 
     
     

 

Hier noch einige Informationen zum Mehrgenerationshaus

Linde Arndt

 

Der EN-Kreis macht mobil für die Demokratie

                                                                             

[jpg]  Zeit: 06.08.09  der Kreis hatte die Presse ins Kreishaus eingeladen. Alle neun Städte hatten ihre Vertreter entsandt.
Thema: Demokratie verteidigen! EN – keine Chance den Rechtsextremisten.

Der Landrat Dr.Arnim Brux hatte alle Bürgermeister der Städte des EN-Kreises geladen um eindrucksvoll gegen die in fast allen Städten angetretenen Neonazis den Schulterschluss herzustellen. Wer kam:

"    Dr.Arnim Brux Landrat des EN-Kreises
"    Dr.Dagmar Goch, Bürgermeisterin Hattingen
"    Sonja Leidermann, Bürgermeisterin Witten
"    Claus Jacobi, Bürgermeister Gevelsberg
"    Dr. Jürgen Steinrücke, Bürgermeister Schwelm
"    Dr. Klaus Walterscheid, Bürgermeister Sprockhövel
"    Frank Hasenberg, Bürgermeister Wetter
"    Hans-Dieter Weber, 1. Stellvertretender Bürgermeister Herdecke
"    Anita Schöneberg, 2. Stellvertretende Bürgermeisterin Ennepetal
"    Hans-Peter Breer, 2. Stellvertretender Bürgermeister Breckerfeld

Alle der Anwesenden waren sich einig, dass man gegen die aufkommenden Neonazis Flagge zeigen sollte.
Wenn man bedenkt, das bei einer niedrigen Wahlbeteiligung von um 50% es relativ wenig Stimmen bedarf um einen Ratssitz zu bekommen, so ist es für jeden Demokraten quasi Pflicht zur Wahl zu gehen um die Neonazis zu verhindern. Hier in Ennepetal würden schon rund 300 Stimmen reichen bei der derzeitigen prognostizierten Wahlbeteiligung. Das kann und darf nicht sein, so Arnim Brux. Alle Bürger sind deshalb aufgerufen gemeinsame Anstrengungen zu unternehmen um der damit einhergehenden Gefährdung der demokratischen Gemeinschaft und des friedlichen Zusammenlebens verschiedenster Kulturen entgegen zu wirken.

Das von unserer Stadt nur Anita Schöneberg anwesend war, zeigt ihren hohen Grad an Verantwortung das sie diesem Thema entgegenbringt. Danke!
Auch unsere Redaktion hat sich schon lange der Initiative der Amadeu Antonio Stiftung, "Netz gegen Nazis" angeschlossen, deshalb war es uns auch aus diesem Grunde ein persönliches Anliegen diesem Treffen beizuwohnen.

Allerdings sehen wir  das nur als einen ersten Schritt um die Bürger unserer Stadt weitergehend zu sensibilisieren, zumal denn die Neonazis ihre Strategie grundlegend geändert haben.
Was uns allerdings irritierte war die Abwesenheit des Bürgermeisters Michael Eckhardt , der Frau Schöneberg angesprochen hatte, nachdem der stellvertretende Bürgermeisters Kraft abgesagt hatte. Wir können uns das nur so erklären, dass bei einer höheren Wahlbeteiligung die CDU evtl. das Nachsehen in unserer Stadt hat und deshalb dieses Treffen nicht aufwerten wollte. Wenn dem so ist, so muss man der CDU und deren Kandidaten, bzw. Amtsträgern ein hohes Maß an Gleichgültigkeit gegenüber diesem Thema vorwerfen.

Jürgen Gerhardt
 

Breaking News: Wiggenhagen will Second Hand Läden in der Fuzo?

 

Neues Wirtschaftsförderungskonzept für "inne Milspe"?

Wie wir soeben auf der Internetseite des Gevelsbergers und Bürgermeisterkandidaten der CDU Wilhelm Wiggenhagen   sehen durften, favorisiert unser aller oberster Wirtschaftsförderer der Gevelsberger Wilhelm Wiggenhagen die Ansiedlung von Second Hand Läden in den 1A Lagen unserer Stadt.

Er schreibt:

"Ist die City wirklich nur für diejenigen gebaut worden, die sich z.B. bei Douglas mit den teuersten Parfums ausstatten können?"

Richtig für solche Läden sind die 1 A Lagen eben gebaut worden, weil sie ein gewisses Flair vermitteln können und sollen , nur die würden nicht hierhin kommen, also müssen wir zu denen hin. Oder weiß der Gevelsberger nicht was eine 1A Lage ist?

Und weiter:

"Nein! Ich habe sehr bewusst den Kinderschutzbund bei seinem Bemühen unterstützt, „Bärti“ in die Fußgängerzone zu verlegen."

Also gibt es ein neues Konzept für die Fuzo: Second Hand Läden in die Fuzo? Eine Beantwortung der SPD Anfrage kann das doch wohl nicht sein. Oder doch?
So in der Art: Mein Ennepetal, alles Second Hand? Oder will unser Gevelsberger gar alle Ennepetaler Konsumenten in seine Stadt  Gevelsberg locken?

Jürgen Gerhardt

“Wilhelm, erklär uns mal was ist Kompetenz……”

[JPG] Wilhelm mutiert in der Zwischenzeit zu einem wahren Tausendsassa, mal ist er in seiner Jugend unterwegs, mal ist er besonders sportlich interessiert, mal bewundert er die Senioren aber auch juristisch macht er sich fit.

Politisch sind das allerdings Null Nummern. Er will halt der nette "junge" Mann von nebenan sein, der den sich jede Mutter als Schwiegersohn wünschen würde. So schaut er auch verträumt von seinen Plakaten, etwas den Kopf nach rechts geneigt, so als wenn er sagen wollte: "Bist Du meine neue Mama?" Wenn nicht da noch was anderes wäre: Er will Bürgermeister werden! Nun hat sein politischer Schwiegervater unser aller guter "Silberrücken" Walter Faupel (CDU) nach langem Suchen, man spricht, er habe 8 Kandidaten vorher angesprochen, ihn zu seinem Kandidaten erkoren.  Das Argument von unserem "Silberrücken" für unseren Gevelsberger Wilhelm Wiggenhagen ist, er hat eine  für das Amt wichtige Kompetenz, weiter, er ist im Gegensatz zu den" blümchenschwingenden" Damen ein kompetenter Bürgermeisterkandidat.

Was aber bedeutet Kompetenz, Wilhelm? Nun, Kompetenz kommt von dem lateinischen "competere", übersetzt heißt das "zu etwas fähig sein" oder das "Zusammentreffen von verschiedenen Befähigungen".

Wenn der Gevelsberger Wilhelm Wiggenhagen Dipl.-Verwaltungswirt ist, sagt das etwas über seine Kompetenz aus? Nein! Es sagt nur etwas über seinen Ausbildungsgrad oder Wissensstand aus, mehr nicht. Wofür soll er denn kompetent sein?

Frau Hofmann von den Bündnisgrünen hat mehrere Studiengänge mit Abschluss gemacht, ist sie deshalb kompetent? Nein! Frau Dr.med. Siekerman gar hat einen Doktor gemacht, ist sie kompetent? Nein!  Frau Schöneberg hat auch mehrere Abschlüsse, ist sie deshalb kompetent? Auch nein!
 
Wir alle haben mehr oder weniger die Schulbank gedrückt, haben gelernt und ein Anderer hat das gelernte abgefragt und hat uns benotet und gar evtl. einen Titel gegeben. Das abgefragte Wissen was letztendlich zu einem Titel führte sagt aber nur etwas über unseren Wissenstand aus. Das Wissen anwenden ist aber das eigentliche Problem, denn nun kommt unsere Persönlichkeit ins Spiel. Persönlichkeit ist aber etwas was sich bildet, sie ist nicht erlernbar. Sie bildet sich in der Regel durch soziale Beziehungen (Interaktionen), und ist letztendlich eine psychisch soziale Komponente in uns, die nach außen auf andere wirkt. Ergebnis ist eine gefestigte oder nicht gefestigte Führungspersönlichkeit. Umgangssprachlich würde man sagen, der/die weiß wo es lang geht. Eine gefestigte Führungspersönlichkeit ist aber kein Mensch der Gott ähnlich handelt, fehlerfrei durch die Lande zieht. Er macht Fehler, nur er kann damit umgehen, er weiß sich selber zu korrigieren, so dass letztendlich die Fehler auf ein Minimum sinken.Fehlerfrei werden wir nie.

"Einem Menschen bereitet es Freude, sein Land zu verbessern, einem anderen seine Pferde. Mein Vergnügen liegt darin zu beobachten, dass ich selbst von Tag zu Tag besser werde (Sokrates)"

Das ist wahre Kompetenz, besser kann man es nicht definieren.

Nun, Wilhelm will unsere Stadt attraktiver machen, ein hehres Ziel, keiner mag etwas dagegen sagen. Nur welchen Weg geht er, wie agiert er um sein Ziel zu erreichen? Und was ist es was uns immer verzweifeln lässt? Die Ergebnisse. Und diese Ergebnisse lassen uns an seiner Kompetenz nachhaltig zweifeln.

Beispiel: Die Teckel Sonntage.

Als die vielen auswärtigen Besucher im Frühjahr über die Gleise am Klutert irrten, stolperten  und sich fragten, wo bin ich hier nur gelandet, sah jeder ein, dass dieses der Attraktivität unserer Stadt abträglich war, ja, dass ein negatives Images geradezu gefördert wurde.

Von der WR durch Herrn Schulte, danach durch die Redaktion en-mosaik und sogar Frau Nachbarin unterbrach ihr tägliches Nickerchen, wurden in einer konzertierten Aktion die Verantwortlichen unserer Stadt "aufgeweckt".

Zuständig für die Außenwirkung einer Stadt ist zuerst einmal der Bürgermeister und wenn der nicht da ist der erste Beigeordnete, fach- und sachlich ist der Fachbereich 5 zuständig. Personell war das also zweimal Wilhelm Wiggenhagen, denn der Bürgermeister war in Urlaub.

Und was tat dieser Wilhelm Wiggenhagen? Er schob erst einmal alle Verantwortung von sich weg, auf Herrn Kern von der Freizeit GmbH&Co KG. Das war ein inakzeptables und inkompetentes Verhalten. Warum?

Besucher dieser Stadt als auch Bürger haben dadurch den Eindruck gewonnen, die, also Stadtverwaltung und zugeordnete Betriebe ( über die GmbH ist die Stadt Eigentümerin der Freizeit GmbH ) sind sich nicht einig über die Zielsetzung "Attraktivität der Stadt". Erst auf weitere Intervention der pööösen Schreiberlinge, die teilweise sogar selber organisierten,  waren sich die beiden Herren Wiggenhagen und Kern einig und taten etwas.

Herr Kern delegierte an einen Mitarbeiter und "Wilhelm das Brot" kam höchstpersönlich, weil er offensichtlich keine personellen Ressourcen hatte.

Aber keine personellen Ressourcen für die Attraktivität der Stadt?

Wie hätte es kompetent laufen müssen?

Ganz einfach. Als die Nachricht dem ersten Beigeordneten auf dem Tisch flatterte, hätte er sofort und ohne wenn und aber die weiteren einzuleitenden Maßnahmen an und auf sich ziehen müssen. Das Problem Freizeit GmbH hätte auf keinen Fall kommuniziert werden dürfen, legte es doch eine Schwachstelle der Organisation frei; dieses Problem hätte intern behandelt werden müssen, es war nachrangig.

Innerhalb einer Woche hätte die Wirtschaftsförderung, meinetwegen neue werbewirksame Schilder, ausreichende Sitzgelegenheiten, Flyer, Wanderkarten, Begehungskarten usw. erstellen können und müssen. Innerhalb der zweiten Woche hätte man den Empfang der Gäste meinetwegen durch Überreichung einer Blume, plus dem vorgenannten Infopaket vorbereiten können.

Parallel hätten die Verantwortlichkeiten überprüft und neu definiert werden müssen indem das Ziel "Attraktivität der Stadt" an die sensibilisierten Mitarbeiter, sei es ehrenamtlich oder nicht, mittels Schulung oder Ansprache hätte verfestigt werden müssen..

Das nenne ich kompetentes Auftreten und Verhalten. Eine kompetente und souveräne  Führungspersönlichkeit muss nicht auf seine höhere Verantwortung erst hingewiesen werden, sie hat sie mittels eines persönlichen Bewusstseins. Kompetente Führung heißt auch nicht, ich muss alles selber machen und überall meine Nase zeigen, sondern, ich muss die Voraussetzungen, sei es personell,  materiell oder auch ideell schaffen.

Motivation der Mitarbeiter ist hier eines von vielen Stichworten.

Als ich am Sonntag, dem 02.08.09 die Situation an der Klutertstation in Augenschein nahm, habe ich schon Wilhelm mit seiner "Adoptivmutter" der "Ennepetaler Mutter Beimer" gesehen, der einzige der arbeitete, war allerdings Herr Vetter im "Büdchen". Und als die Gäste weg waren, haben "Willhelm das Brot" und die "Ennepetaler Mutter Beimer" sich als einzige die Pferdekutsche geschnappt und ihre Fotosession für die Bürgermeisterwahl im Industriemuseum abgearbeitet.

Das ist ja auch so in Ordnung, macht auch Sinn, nur das Ganze dann als,

"Meine Oma pflegte immer zu sagen, die einen kommen in Arbeitsklamotten und packen an und die anderen im Blüschen und gucken, was die anderen getan haben."

als Arbeit zu verkaufen, wie es unsere liebe "Ennepetaler Mutter Beimer" in ihrem CDU Kuschelforum postet, ist doch etwas dreist.

Und dann noch,

"Frau Schöneberg brachte 250 Stadtpläne vorbei. Super. Besser wäre es, erst einmal weniger zu bringen, denn dann bräuchte Herr Vetter die nicht alle hin und her zu schleppen. Frau Schöneberg kann ja öfter mal vorbei gucken."

zu posten, weil Frau Schöneberg eine Mitbewerberin um das Bürgermeisteramt ist, dass nenne ich wahrlich "kompetente Führung". Soll also Frau Schöneberg nicht anpacken, indem sie die Stadtpläne vorbeibringt?

Soll Frau Schöneberg vorher "Wilhelm das Brot" oder die "Ennepetaler Mutter Beimer" fragen, Darf ich?

Was denn nun? Auf der einen sollen alle anpacken und auf der anderen Seite gehört Frau Schöneberg nicht zu der Gruppe "Alle"?

Vielleicht sollte ich die beiden mal hinsichtlich eines kompetenten Auftrittes schulen, Hobbymarketing ist ja ganz schön, dient aber letztendlich nur der allgemeinen Unterhaltung, wobei dies eine schlechte Unterhaltung war.

Kompetentes Verhalten wäre hier angesagt, indem derjenige der das Ziel, "Attraktivität der Stadt" mit trägt in seiner Handlungweise unterstützt wird, dieser Text oben dient doch wohl nur der Ausgrenzung oder umgangssprachlich einem "Stutenbeißen".

Ach ja, weil wir gerade dabei sind, "Wilhelm das Brot" hat "Aua" geschrieben auf seiner wunderbaren Internetseite. Ich solle doch die Tastatur und den Pece zur Seite legen und lieber mit anpacken. Da ich inzwischen zur Presse gehöre, heißt das Herr Schulte, Frau Noelken und andere von der WR, WP oder WAP wir sollen unsere Arbeit einstellen, und alle wo auch immer anpacken?

Ich für meine Begriffe, möchte sagen, "Gerne packe ich an". Wo soll ich anpacken, soll ich zuerst die rund 7.000 verlorenen Bürger zurückholen, die rund  100 gegangenen Einzelhändler aktivieren, das Brandhaus aufkaufen, Gut Ahlhaus in die richtigen Hände vermitteln, die Gastronomie in Ennepetal-Burg, übrigens da gab es mal eine Mühle,  an den Mann oder die Frau bringen, und,und,und? Aber diese Probleme wurden doch erst durch die Stadt durch Untätigkeit geschaffen. War das denn falsch?

Ne, ne, lieber  "Wilhelm das Brot" und auch liebe "Ennepetaler Mutter Beimer" das was sie da anstellen ist mir zu vordergründig nur ihrem beiderseitigen übersteigertem Geltungsbewusstsein oder einer diffusen Profilierungssucht geschuldet. Ennepetal braucht eine nachhaltige Strategie um Attraktivität zu erlangen und keine vordergründige Strategie um einen Posten zu ergattern.
Um es noch klarer zu sagen, Michael Eckhardt ist weg, also sollten das alte Vasallentum mit ihm abgeschafft werden und auch die Vasallen sollten gehen. Es braucht dringend einen Wechsel und zwar JETZT.

Ach Wilhelm, erzähl uns bitte, bitte  nichts von Kompetenz, Du kannst nicht der Erklärbär sein, erzähl uns lieber etwas von den früheren Zeiten, als die Welt noch in Ordnung war. Sei unser lieber Erzählbär.

Und, Wilhelm, wir Bergischen haben für so was einen Spruch: Was kümmert es den Mond, wenn ihn ein Hund anbellt. Er zieht souverän weiter seine Kreise.  

Jürgen Gerhardt
 

Schön schreiben kommt nach schön reden

 

In der Tat ist es so, dass  es wichtig ist eine positive Einstellung zu haben und zu vertreten. Jeder kennt den schönen Spruch von dem halbleeren oder halbvollen Glas. Die gleiche Situation vor Augen und doch zwei ganz unterschiedliche Betrachtungsweisen.

Nun wird unserer Redaktion vorgeworfen, dass alles "miesepetrig" betrachtet und geschrieben wird. Erst einmal wehre ich mich gegen das Wort "alles", eine durchaus verbale Lüge.
Dann  sehen wir es als unseren Job, so lange noch eine Möglichkeit ist, Bewusstsein zu erzeugen, evtl. Fehler aufzuzeigen und die Möglichkeit zur Korrektur, bzw. Einsicht zu geben, den sogenannten "Finger in die Wunden" zu legen. Nicht um irgend welche Personen zu discreditieren, sondern sie ein wenig an den Schultern zu rütteln und ein anderes Bewußtsein zu erzeugen.

Wenn alles in Ordnung wäre – obgleich nirgendwo gibt es eine so heile Welt – könnten wir uns getrost in die Sonne legen und den Tag genießen. Wenn wir aber mit den anderen verkünden "Oh wie schön ist Panama…" was bitte würde sich ändern?

Fehler machen ist nicht das Schlimme an der Sache, wenn man daraus die richtigen Konsequenzen zieht. Wenn man den Mut hat sie einzugestehen und zeigt, dass man eine Korrektur einbauen will und kann, dann ist das schon etwas Grosses.

Die meisten von denen, die nur das Schöne hier in Ennepetal aufzeigen sind mittlerweile darin verfallen viele Dinge einfach schön zu reden, damit sie anschließend für die Aussenwelt in der Presse oder anderen Medien schön geschrieben werden. Gott sei Dank gibt es wirklich enorm viel Schönes hier in Ennepetal, sonst wäre ich längst weggezogen und Gott sei Dank stehe ich persönlich auch auf dem Standpunkt, dass jeder mit Eigeninitiative, Mut und Kreativität viel für das Gesamtbild einer Stadt tun kann, was im kleinen Ansatz ja auch bereits erfolgt. Aber ich bin nicht so blind, dass ich nicht weiss, dass davon Vieles erst gar nicht in Angriff genommen worden wäre, hätte es nicht unsere anfänglichen "Meckereien" gegeben.

Da in den letzten Jahren viele Dinge leider den "Dornröschenschlaf" geschlafen haben und einiges erst davon aufzuwecken, bzw. aufzuarbeiten ist, wäre es falsch, einfach darüber hinweg zu sehen.

Ich persönlich habe durchaus Sympathien für den Kandidaten Wiggenhagen als Mensch und auch als Beigeordneten. Wenn er mich aber als Bürgermeister überzeugen will, dann fehlt da noch eine Kleinigkeit. Er müsste nicht wie ehemals Michael Eckhardt ständig in der Öffentlichkeit parat sein, sondern seinen vor einigen Wochen ausgesprochenen Worten Gewicht verleihen, als er sagte:
" Wir haben viel für Ennepetal getan, aber es ist auch vieles im Argen. Wenn ich Bürgermeister werde, würde ich sofort vieles ändern und auch eine Umbesetzung verschiedener Personen vornehmen, bzw. mich von denen trennen".

Diese Worte haben nicht nur mir persönlich stark imponiert, sondern auch die über 50 Anwesenden, die sich sicherlich damals entschieden haben, "den wählen wir".

Wenn er an diesem Thema arbeiten würde und erklären könnte, was  er zu verändern gedenkt, (und zwar nicht so pauschal, wie es in seiner Homepage als Programm steht, sondern Fakten nennt) vielleicht brauchte er sich dann nicht mehr um eine wohlwollende Presse so stark zu bemühen, sondern es wären echte, positive Fakten, die ihn auf den Bürgermeisterstuhl heben würden.

So lange aber bleibt es einfach dabei – schön schreiben kommt nach schön reden und das wiederum ist nur für bezahlte Medien, gutgläubige oder abhängige Bürger oder solche, die seine Mehrheit nicht anzweifeln – sei sie auch nur gering – und dann vom Sieger in irgend einer Art und Weise hofiert oder bevorteilt werden wollen. Aber da erzähle ich ja jetzt nichts Neues oder Ungewöhnliches.

Es sind zwar nur noch wenige Tage bis zur Wahl, aber Zeit genug sich zu outen.

 

Linde Arndt

 

Koch und Kellner in Ennepetal

[jpg] Jetzt kenne ich persönlich den Gevelsberger Wilhelm Wiggenhagen nun schon seit 5 Jahre mit wechselnder "Begeisterung". Das erste mal hatte ich ihn auf der Gevelsberger Kirmes in einem Kreis an einem Bierstand kennen gelernt. Ich wusste damals nicht wo ich ihn hin tun sollte, zumindest war mir nicht bekannt, dass er nach Ennepetal gehörte.

Richtig kennen gelernt hatte ich ihn jedoch, als er als Wirtschaftsförderer zu dem Thema Discounter in Ennepetal von den Bündnisgrünen eingeladen wurde. Was haben Braselmann, Arnold und andere ihn damals "aufgemischt", er kam gar nicht mehr aus der Verteidigungsecke heraus. Irgendwie tat er mir damals Leid, seine Argumente waren auch mehr peinlich, fehlte doch der souveräne Auftritt. 

Damals habe ich noch versucht die Debatte in vernünftige Bahnen zu lenken, denn an der Stadtentwicklung war auch ich interessiert, jedoch nicht in Richtung Discountercity. Zwei Bemerkungen von ihm machten mich später jedoch nachdenklich, als wir hinterher beim Wirt  zum Zahlen anstanden. "Wissen Sie, ich bekomme die Stunden im Gegensatz zu Ihnen hier ja bezahlt", so Wiggenhagen, heißt, mir ist es egal was hier passiert, ich bekomme meine "Kohle". Dann als ich die Begriffe, Think tank und Brainstorming verwendete, merkte er an, man solle doch nicht alles aus dem englischem Sprachraum verwenden. Auf den eigentlichen Sinn dieses Dialogs ging er nicht ein. Erst viel später wurde mir die Bedeutung dieser Bemerkungen bewusst. Er kennt nur den reinen Gelderwerb ohne Inhalte, und Ideen die nicht aus seinem erprobten direkten Umkreis stammen sind ihm suspekt zumal sie durch eine andere Sprache schon etwas Fremdes andeuten.

Er ist Dipl.-Verwaltungswirt, dass hört sich nach sehr viel Kompetenz an, sagt aber nichts über die Persönlichkeit aus. Nun ist Kommunalwahlkampf auch für das Bürgermeisteramt, für welches sich der Gevelsberg Wilhelm Wiggenhagen auch, neben anderen KandidatInnen, bewirbt. Das Amt des Bürgermeisters benötigt aber eine Persönlichkeit die nach jahrelangem Stillstand während der Ära Eckhardt, die Impulse geben kann, damit die Stadt sich endlich die Möglichkeit der Weiterentwicklung hat. Und es muss endlich der Verschiebebahnhof der Verantwortungslosigkeiten auf gelöst werden. Das gieren ob man  von dem anderen nicht eine Idee abkupfern kann, dass muss endlich aufhören.

À propos Ideen abkupfern. Ist es denn nicht besser derjenige der die Ideen hat setzt sie auch im Original um, ehe sie von einem Anderen verfälscht umgesetzt werden? In diesem Zusammenhang fiel mir doch folgendes im letzten halben Jahr auf:

Die Sozialdemokraten setzen sich seit Jahren für die Bildung eines Sozialausschusses ( Früher Wohlfahrtausschuss) ein, vergebens, die CDU schmetterte mit ihrer Mehrheit immer die dementsprechenden Anträge ab.

Der Bürgermeisterkandidat der CDU, der Gevelsberger Wilhelm Wiggenhagen, bringt eben diesen Sozialausschuss anlässlich der Forumdiskussion auf der Handwerkermesse als seine Idee raus.
Die SPD wetterte Unverschämtheit. Es war keine Unverschämtheit, es war nur das Fehlen von Inhalten die WW zu diesem Vortrag zwang.

Die Sozialdemokraten organisieren Bürgersprechstunden unter dem Titel "Vor Ort", bei welchen die Bürger ihre Probleme gegenüber der Politik darlegen können. Im Laufe der Zeit ein gut besuchter Treff.

Wieder kupfert der oben Genannte mit seiner ihn tragenden Partei, der CDU, diese Idee gnadenlos ab und trifft sich jetzt auch zu Gesprächen "Vor Ort". Nur läuft das etwas anders ab, die Bürger müssen zuhören was die Politiker der CDU wollen. Wir durften das eindrucksvoll im Zusammenhang mit der Problematik Busbahnhof erleben.

Die Bürgermeisterkandidatin Anita Schöneberg (SPD) organisiert mit Vera Zenker (SPD) Busrundfahrten für interessierte Bürger um denen die Highlights von Ennepetal während der Fahrt zu zeigen. Die Fahrt endet sodann mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken bei "Oma Bienenstich".

Wieder kupfert der oben genannte diese Idee gnadenlos ab, widmet das ganz um in "Wilhelm kannst Du uns das nicht einmal zeigen…." Klar konnte er, weiß auch er, dass die Gruppe der Rentner eine sehr große Gruppe der Wähler sind.

 

So kommt einem das Bild vom Koch und Kellner. Der Koch muss sich Gedanken machen was er für Gerichte macht, welche Zutaten er verwendet und welcher Preis auf der Speisenkarte stehen sollten. Der Kellner hat diese Speisen nur zu servieren. Der Kellner ist das Bindeglied zwischen Küche und Gast, er ist ausführendes Element in einer gut geführten Gastronomie.

Fällt der Koch aus, kann die Gastronomie dicht machen und mutiert zur Kneipe, in welcher die Kampftrinker  oder neuerdings Flatrate Trinker ausgebildet werden. Dies wäre eine unerfreuliche Aussicht, zumal für eine Stadt die soviel Probleme hat, wo man nämlich einen guten Koch gebrauchen könnte, um bei dem Bild zu bleiben.

xx   xx
Das der Gevelsberger Wilhelm Wiggenhagen ein sehr schlechter Koch ist, hat er mit seinem Wirken in den letzten Jahren als verantwortlicher Wirtschaftsförderer und Stadtplaner bewiesen, die beispielsweise Außenwirkung der Stadt ist "unterirdisch". Das Rezept dieses Herrn ist: Die Stadt schön reden oder schön trinken. Und das ist eben nur in einer Kneipe üblich. Und seien wir mal ehrlich, hat Ennepetal es verdient eine billige Kneipe zu sein? Da kommt doch die Frage auf, ist der Gevelsberger überhaupt noch als Kellner einsetzbar? Er hat zwar loyal wie in einer Art sklavischen Ergebenheit alles vom Mund seines Herrn Michael Eckhardt abgelesen und umgesetzt, nur jetzt ist selbstständiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten angesagt.

 

Anita Schöneberg kann kochen. Wie ihre Ideen beweisen, hat sie auch nicht ihre Lernfähigkeit eingebüßt, weiß also wie man neue Gerichte kreiert. Auch hat sie sich nicht nur in ihren eigenen vier Wänden aufgehalten, sie ist raus gegangen um Neues zu erfahren.

 

Also ich möchte nicht die Suppe eines Kellners Wilhelm Wiggenhagen genießen, zumal ich in der Ära Michael Eckhardt ( His Masters Voice ) keine Lust auf diese schalen Speisen hatte, die der Gevelsberger immer so servierte. Ich leugne nie meine Herkunft, das Bergische, da mag man kräftige Speisen, klare Worte und kein drum herum reden, wir packen lieber an um etwas zu gestalten. Nicht wie die beiden Kellner Eckhardt und Wiggenhagen, die nach der Devise leben: Wir haben viel zu tun, lassen wir es liegen.

Jürgen Gerhardt

                                                                                   

Voerde meets Voerde

Sie kamen mit dem Bus vom Niederrhein. 13 Besucher/innen im Alter zwischen 60 und 80 Jahren. Eine fröhliche Truppe, an der manche Jugendliche sich ein Beispiel nehmen könnten.

   
                    

Vor dem "Westfälischen Hof" stellten sie sich auf und entrollten ein Schild auf dem stand: "Wir sind aus VOERDE am Niederrhein und grüssen  VOERDE im Ennepetal"

Ein herzliches Willkommen und Hallo wurde ihnen von der Vorsitzenden des Verkehrsvereins  der Stadt Ennepetal e. V. und stellvertretenden Bürgermeisterin  Anita Schöneberg entgegen gebracht.
 

     
 Höhlentropfen und Ennepetaler Prospekte verteilte Frau Schöneberg als Gastgeschenk       Von den Gästen erhielt sie im Gegenzug ein Buch von "Voerde am Niederrhein"

Dann ging es in die Gaststube des "Westfälischen Hofes", wo der Tisch für das gemeinsame Mittagessen bereits vorbereitet war.
Vor jedem Gast lag ein Platzdeckchen (Sparkasse Ennepetal), wo rauf  unter dem Titel "Ennepetal hat viel zu bieten. Lernen Sie uns kennen." viele Sehenswürdigkeiten aufgeführt sind. Eine tolle Idee, die auch bei den Gästen mit Begeisterung aufgenommen wurde, da auch noch reichlich Exemplare zur Mitnahme bereit lagen.

Nachdem die Bestellung der Essenswünsche aufgenommen waren, nutzte Frau Schöneberg die Gelegenheit, die Gäste ausführlich über Ennepetal und auch die auf dem Plan der Sparkasse aufgedruckten Sehenswürdigkeiten zu informieren. Und es waren sehr interessierte Zuhörer, die nicht nur gebannt ihren Ausführungen lauschten, sondern auch selbst einige Fragen zu stellen hatten.
So war es nicht verwunderlich, dass das Interesse der Besucher sich nicht nur auf die vielen Talsperren und die Kluterthöhle beschränkte, sondern dass sie sich auch für die Struktur Ennepetals, die vielen ansässigen, bedeutenden Firmen und sogar die Politik Ennepetals informieren wollten.

Dann waren unsere Gäste an der Reihe über ihre Idee und sich selbst zu erzählen und es war nicht nur für mich eine spannende Geschichte.

Unser Voerder Schützenverein hat wohl schon seit Jahren Verbindungen zu dem Schützenverein Voerde am Niederrhein. In diesem Fall war er aber aussen vor. Die Gruppe wollte gern einen gemeinsamen Ausflug unternehmen und hatte die überaus creative Hanna Haertel (übrigens die Älteste der Truppe – 80 Jahre) beauftragt, die Planung zu übernehmen. Hanna hatte überlegt und gedacht, "Warum soll Voerde am Niederrhein nicht einmal in die Stadt fahren, die den gleichen Namen trägt"  Und so hat sie geplant und organisiert und so waren sie hier.  
     rechts:  Hanna Haertel

Eigentlich sind es immer 12 Nachbarn/Freunde, die sich reihum einmal bei dem einen, dann bei dem anderen zu Hause treffen und dass seit 25 Jahren. Und genau da fing es auch an, dass sie sich anlässlich der Vorbereitung zu einer Goldenen Hochzeitsfeier zusammen gefunden hatten und ein Musikstück eingeübt hatten und es vortragen wollten.

Das war der Grundstein zur jetzigen Gesangsgruppe und so ließen sie es sich auch nicht nehmen ein zwei Ständchen zu bringen, mit der Bemerkung: "Wir singen alle möglichen Stücke, auch klassische".  Und das das Singen Ihnen wirkliche Freude bereitet, dass konnte man aus den strahlenden Augen  und fröhlichen Gesichtern erkennen. Eine wirklich liebenswerte Gesellschaft.

Ja und da in der kurzen Zeit so viel passierte, mit dem herzlichen Empfang, den Gastgeschenken, der Presse und und und….   hörte man immer wieder "Ne Hanna, was Du alles möglich gemacht hast", eine Dame sagte sogar: "Jetzt mußte ich so alt werden und kurz vor dem Sterben erlebe ich so etwas Schönes". Allgemeines Gelächter, denn sie war höchstens Anfang der 60. Und Hanna, die bewundernswerte Dame mit ihren 80 Jahren, strahlte glücklich in die Runde und war dankbar für die ganzen Komplimente, die man ihrer Arbeit und ihrer Idee gegenüber brachte.

Frau Schöneberg hatte wärend der Gespräche noch viele Impulse, was man alles hätte planen und veranstalten können, wenn man von diesem Besuch eher gewusst hätte und auch ich dachte so im Stillen, wenn man endlich eine große Planung und Organisation für die Tourismus-Bereiche in Ennepetal auf die Beine stellen könnte, was wäre alles möglich.

Es war auf jeden Fall schön, wieder einmal zu spüren, dass es in Ennepetal möglich ist, Besucher aus fremden Orten zu begeistern und hier sollte nicht nur geplant, sondern weiter gehandelt werden.

Das Ennepetal-Lied von Karsten Müller hat Frau Schöneberg ebenfalls als Gastgeschenk offeriert und so klingt diese Musik jetzt dank Radio MDU in Oesterreich und jetzt in Voerde am Niederrhein und in wenigstens einigen Familien hier in Ennepetal und vielleicht, wenn einer mal von hier in Voerde am Niederrhein oder in Oesterreich  Urlaub macht und das Lied dann hört wird ihn dieser Ohrwurm auch so begeistern, dass auch er sich zu dem Song bekennt.

Inzwischen hatte die Sangestruppe das Essen serviert bekommen, vorher noch die große Planung für den Nachmittag erstellt (die Kluterthöhle hatten sie schon voller Staunen und Begeisterung besucht) und so machte ich mich auf den Weg nach Hause um diese Zeilen ins Netz zu stellen.

Hier noch einige Bilder von dem Besuch – habe ich den Gästen versprochen. Die möchten sie sich gerne downloaden, ja eine ganz besondere Gruppe, für die Internet in der heutigen Zeit auch im Alter zwischen 60 bis 80 Jahren zum Leben gehört. Alle Achtung.

Von hier aus wünsche ich allen Angereisten eine gute Heimfahrt und das sie weiterhin so fit und gesund und fröhlich bleiben. Es hat gut getan zu sehen, dass Alter kein Abstellgleis sein muss und Musik froh und zufrieden macht.

Linde Arndt

Für unsere Gäste aus Voerde am Niederrhein hier die gesamten Bilder zum Download im zip-Format:

 

5. August 2009 – Inzwischen hat auch die Presse Ihren Bericht eingestellt.

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Ist die FWE in Ennepetal am Ende?

[jpg] Die FWE lud am 03.08.09 zu einem Bürgertreff ins "Platsch" ein. Thema: "Tourismus und Freizeit".

 

Eingeladen waren auch, Anita Schöneberg (SPD), Bürgermeisterkandidatin der SPD, als Vorsitzende des Verkehrsvereins, der Gevelsberger Wilhelm Wiggenhagen, Bürgermeisterkandidat der CDU, als Leiter des Fachbereichs 5, Wirtschaftsförderung und Stadtplanung, sowie Herr Kern als Geschäftsführer der Kluterthöhle & Freizeit Verwaltungs- und Betriebs-GmbH & Co. KG um über dieses Thema zu referieren.

Gekommen waren so an die 30 Besucher, 2 Vertreter von der Presse, die WAZ und en-mosaik, der Rest waren Mitglieder der FWE, CDU und SPD, die zur Unterstützung  ihrer Kandidaten anwesend waren. Nur einen wirklichen Bürger machten wir aus, der auf dem Wege aus dem Platsch auch noch abgefangen wurde.

Was folgte, war ein Zeugnis von Hilflosigkeit, Ignoranz und abschieben von Verantwortung und gipfelte in der Schlussbemerkung des Vorsitzenden Rolf Hüttebräucker sinngemäß: Wir (FWE) haben 5 Jahre nichts in diesem Bereich getan, nun lasst uns (FWE) 5 weitere Jahre versuchen etwas zu tun. Was ist nur aus der alten EWG geworden, die einmal Impulse lieferte? Ein Schatten der kaum noch wahrnehmbar ist, keine Ideen, kraftlos schleppte sie sich als FWE über die zwei Stunden und war froh, als es Zeit zu gehen war.

Lediglich Herr Kern und Frau Schöneberg wussten Positives zu bilanzieren.
Herr Kern trug seinen Bereich, Haus Ennepetal, das Platsch und die Kluterthöhle, als erweiterungsfähig vor, jedoch wären ihm auf Grund der Kostensituation und der damit einhergehenden fehlende Manpower, sprich kein Personal, die Hände gebunden.

Frau Schöneberg wies auf die Renovierung der Muschel, das Anlegen eines Nordic Walking Parcours und auf das erste Konzert  einer Rockband hin. Schöneberg  merkte an, dass der Verkehrsverein nur ehrenamtlich tätig sei und aus dieser Position sich wohl mit einem professionellen Management messen könne. Das Problem sei die nicht ausreichende Verzahnung zwischen den einzelnen Gruppen um letztendlich eine gemeinsame Vermarktungsstrategie zu entwickeln.

Der erste Beigeordnete und Bürgermeisterkandidat schob erst einmal die Verantwortung als Wirtschaftsförderer auf die der Kluterthöhle & Freizeit Verwaltungs- und Betriebs-GmbH & Co. KG und hatte Definitionsprobleme.

Tourismus und Freizeit ist in der deutschen Volkswirtschaft ein  nicht unwesentlicher Faktor, nur um dort bestehen zu können sollten schon entsprechende Angebote vorhanden sein oder  gemacht werden. Nun, Wiggenhagen merkte zwar an, dass etwas getan werden müsse, war aber offensichtlich mit diesem Bereich etwas überfordert und hatte schwere Wahrnehmungsprobleme.

Da fragte doch Herr Schnurbusch von der SPD, warum die Stadt nicht das Gut Ahlhausen  gekauft habe, was ja eine Perle in den Stadtmauern darstellen könnte. Wiggenhagen stutzte, meinte dann Eur 700 tsd. wären zu viel für die Stadt gewesen. Ich muss es mal loswerden. Ersten waren es nur Eur 600 tsd. und da war verhandlungsmäßig noch was drin, zweitens war noch ein Grund von 10.000 qm, so dass bei einer richtigen Betrachtung man schon etwas hätte machen können. Als wir am 21.05.09 über Ahlhausen schrieben http://en-mosaik.de/?p=3118, waren mehrere Interessenten mit dem Hattinger Immobilienhändler im Gespräch, nicht jedoch die Stadt Ennepetal.

Solche Perlen sind noch nicht einmal im Ansatz auf der Agenda einer Wirtschaftsförderung, gilt es doch offensichtlich erst einmal die Citymanagement  GmbH &Co. KG  zu installieren, die 4 Monaten nach ihrer Gründung offensichtlich nur mit Pflastersteinezählen in der Fuzo beschäftigt ist.

Beschämend fiel deshalb auch das Resümee des Vorsitzenden der FWE Hüttebräucker aus, kein Konzept, kein Gestaltungswille nur reiner Machterhalt und der Wille einige Plätze im Rat der Stadt wieder zu erlangen.
Fragt sich nur, wofür?

Vera Zenker von der SPD merkte an, dass sie einmal vor Monaten eine Busrundfahrt mit Patienten/Besuchern der Klinik Königsfeld angeregt hatte, worüber sie aber bis heute keine Resonanz erhalten habe. Sicher ist diese Anfrage in dieser Ideentruhe verschwunden und taucht am Sankt Nimmerleinstag wieder auf.
Was wir von en-mosaik seit Monaten reklamieren, ein Masterplan oder all umfassendes Marketingkonzept der Wirtschafsförderung  mit allen Beteiligten, dazu gehört wohl ein anderes Bewusstsein als das auf dieser "Bürgerrunde" gezeigte.

Das keine Bürger, sondern nur Mitglieder der politischen Gruppierungen, erschienen waren ist wohl verständlich. Wer möchte sich schon 2 Stunden um die Ohren schlagen, die vollkommen sinnentleert sind und keine Aussicht auf eine Änderung bieten.

Was bleibt? Lassen wir doch alles so weiter machen wie wir es immer gemacht haben, nämlich nichts als den anderen die Verantwortung zuzuschieben. Und richtig, der Bürger ist es Schuld, weil er solche Politiker wählt die ihre Lernfähigkeit fast gänzlich eingebüßt haben . Kann man diese FWE denn noch ernst nehmen? Muss man einer sterbenden Gruppierung denn noch beim Sterben zusehen? Vielleicht ist ja die UBE die wirklich bessere EWG.

Jürgen Gerhardt

Ennepetal, Insel der Glückseligen

[jpg] Man sagt ja, Geschichte wiederholt sich nicht. In Ennepetal scheint dies jedoch nicht gültig zu sein. In der Weimarer Republik stand man den Nazis gleichgültig gegenüber, ging man doch davon aus, der Spuk würde sich von alleine erledigen. Sah man damals doch den Feind der Demokratie eher in der linken Ecke. So konnte sich die damalige "völkische Bewegung" ungestört entwickeln und letztendlich als das kleinere Übel auch die Macht übernehmen. Auch damals sah man in den Rathäusern über die vielen, teils hochkriminellen Aktivitäten einfach hinweg, galt es doch die linken Störenfriede, auch die Sozialdemokratie, in Schach zu halten. Über 60 Jahre, nach dem das verbrecherische Regime der Nazi von der Geschichte hinweg gefegt wurde, sollte man meinen jeder Einzelne habe diese Lektion internalisiert.

Nicht so in Ennepetal in der Stadtverwaltung und bei den etablierten politischen Parteien.

NPD Riege im Ratssaal

Da "kräht" der Bündnisgrüne Sven Hustadt: "Als Mitglied im Wahlausschuss , werde ich mir die Unterlagen der NPD genau ansehen" . Wir haben noch nicht einmal einen Mucks von dem Bündnisgrünen gehört. Auch von anderer Seite wurden diesbezüglich Ankündigungen verlautet. Und was wurde daraus? Nun der Wahlausschuss winkte die Neonazis ohne Kommentar durch, keine Frage, nichts wurde bemerkt.  Außer, man könne halt nichts daran ändern.

Mehner, der Paradiesvogel von Ennepetal, wurde jedoch akribisch behandelt, obwohl in diesem Fall die formellen Voraussetzungen offenbar noch nicht einmal im Ansatz erfüllt wurden. Zwei, drei Sätzen wären ausreichend gewesen. Aber eine ganze Stunde?

Nun sind wir davon ausgegangen, die Stadtverwaltung hätte im Zusammenhang mit den Neonazis ihren Job gemacht. Ist es doch bekannt, dass sie an anderen Orten  den Zugang zu den Wahlen erschlichen haben, mit teilweise krimineller Energie. Und hier sollte das anders sein?

Da kommt uns doch die Meldung der WR mit Entsetzen auf den Tisch, ein Bürger unserer Stadt wurde als Direktbewerber auf deren Listen  gesetzt. Er versichert vor der Stadt, er habe nichts davon gewusst.

Ja hat denn die Stadtverwaltung nicht vorher im Falle der Neonazis die einzelnen Bewerber überprüft? In anderen Städten ist das gang und gäbe, will man sich doch nicht dem Vorwurf aussetzen, man wolle ihnen Vorschub leisten. In Ennepetal ist das offensichtlich egal, da ist man mit anderen Dingen beschäftigt.

Die dreitägige Einspruchsfrist ist vorbei und gut ist. So schreibt die Stadt Ennepetal auf ihrer Webseite lapidar:

"Dennoch wird sich an der Kandidatur nichts ändern, da die Beschwerdefristen abgelaufen sind. Damit wird der Kandidat auf den Stimmzettel übernommen und hat natürlich im Falle seiner Wahl das Recht, diese abzulehnen."

Das darf doch nicht wahr sein!!! Wir haben die Landeswahlleiterin angerufen, die uns tatsächlich bestätigte, nach der Einspruchsfrist ist keine Möglichkeit mehr vorhanden in den nun ablaufenden Prozess bis zur Wahl am 30.08.09 einzugreifen. Wir wollten das nicht glauben, gibt es doch bei den Juristen die Möglichkeit des Antrages auf Widereinsetzung in den vorherigen Stand, auch dies, so die Wahlleiterin, wäre nicht vorgesehen. Einzige Möglichkeit wäre nach der Wahl, die Wahl in diesem Bezirk anzufechten, was evtl. zu einer Wiederholung der Wahl führen würde.

Wenn das Schule macht, dann können wir uns, Voraussetzung ist naive und schlafmützige Stadtverwaltung,  auf folgendes einstellen:

Ein unbescholtener, geachteter und bekannter Bürger findet sich ohne es zu wissen auf den Wahlzetteln der Neonazis wieder, womit diese sich die notwendigen Stimmen einholen. Er braucht nicht den Wahlbezirk zu gewinnen, nur die Stimmen zählen, sodass über die Reserveliste ein anderer in den Rat einzieht. Mehrere Wahlbezirke werden auf diese Art und Weise mit besetzt und über die Reserveliste kommen auch mehrere Neonazis in den Rat. Man muss das nur mal zu Ende denken, eine fatale Strategie die unsere Demokratie herausfordert.

Da unsere Demokratie sehr bequem, unbeweglich und meines Erachtens nicht mehr streitbar ist könnte man über ein paar Jahre die Neonazi Bewegung wieder in unserer Demokratie "begrüßen".

Was verdammt noch mal hat die Stadtverwaltung gehindert, die nicht bekannten Bewerber einmal anzurufen und zu fragen ob sie ihre Zustimmung zu dem Wahlvorschlag auch gegeben haben? Wo ist das sogenannte kompenten Verhalten der höheren Verwaltungsfachwirte? Ist die besondere deutsche Geschichte nur noch ein Smalltalk wert, so bei Bierchen und Bockwurst? Man bedauert das Ganze,beißt mal in die Bockwurst und trinkt einen Schluck Bier dabei, und gut ist?

Auch wird es Zeit das die etablierten Parteien sich an ihre Landesvorstände wenden, um eine Gesetzesänderung zu erreichen, so dass nach solch einem Vorgang, immerhin wäre das ja ein Betrug, die Möglichkeit geschaffen wird, diese Partei zum Teufel zu jagen, sprich die Zulassung zur Wahl nachträglich zu verweigern.

Hier in Ennepetal wird sich sicher nichts ändern, wir haben unsere Insel der Glückseligen indem die Vergangenheit vergessen ist. Es zählt nur der heutige Tag  und die Zukunft ist in weiter Ferne. Sensibel sind wir nur wenn wir an unsere persönliche Verantwortung erinnert werden.

Wie sagt unsere Frau Nachbarin so schön sinngemäß: Es wird Zeit, dass wir die Vergangenheit als solche behandeln, sprich vergessen.  Wir müssen uns um unsere Zukunft kümmern und die ist halt rosarot, wenn man den von ihr favorisierten Kandidaten wählt. Sensibilisiert wie sie nun einmal ist, bietet sie unbedarft dem Neonazi Hüsgen  eine Plattform, wo er sich dementsprechend profilieren kann. Das Hüsgen seine Botschaft so unter die Leute bringen kann, interessiert dabei wohl nicht. Hinterher kann sie ja mit einem roten Kärtchen sich dementsprechend profilieren. So schafft man sich halt seine eigene Bühne. Eine wahrlich fatale Einstellung, die uns die Verantwortung nimmt und das reflektierende Denken unterbindet.

Wie infantil muss man sein um solch einem Ruf zu folgen? Denn das hört sich so ein bisschen an wie, "es war ja nicht alles schlecht was im dritten Reich passierte", und bei diesem Gespräch möchte ich nicht dabei sein.

Jürgen Gerhardt

Breaking News: Mehner gescheitert.

 

Wie wir soeben auf Anfrage vom Kreis Ennepe-Ruhr erfahren haben, wurde der Einspruch des ehemaligen und abgelehnten Bürgermeisterkandidaten Dr.jur.Mehner als auch seiner Partei EN(H) vom Wahlausschuss des Kreises abgelehnt.

Es bleibt dabei: Herr Mehner ist draußen.