24 Begegnungen zum Staunen im Advent

 

(v .l. n. r.): Marvin Klein, City-Manager ProCity Gevelsberg, Sabine Langenbach, Autorin, Petra Pientka, Unternehmensleitung Gebrüder Nolte und Andreas Niehues, Betriebsleiter Opel Gevelsberg.Foto: Linde Arndt


 

[la]   Je näher uns Weihnachten kommt, desto mehr steigt die freudige Erwartung auf besondere Momente.
Wenn die Wohnung mit Plätzchenduft erfüllt ist, der erste Schnee fällt, Häuser in der früh einsetzenden Dunkelheit mit Lichterketten geschmückt sind, Weihnachtsmärkte ihren besonderen Duft und Flair verbreiten, dann ist ab 1. Dezember auch die Zeit des Adventskalenders gekommen.

Es ist nicht nur eine besonders spannende Sache für Kinder, jeden Tag nur ein Türchen öffnen zu dürfen und die Überraschung dahinter in Empfang zu nehmen. Nein, auch die Erwachsenen haben längst ihre Liebe zu dieser Tradition entdeckt.

Eine außergewöhnliche Gestaltung eines Adventskalender für die ganze Familie oder Alleinstehende hat sich nun die Autorin Sabine Langenbach aus Altena einfallen lassen.
Mit ihrem Büchlein „24 Begegnungen zum Staunen im Advent“ öffnet sich jeden Tag ein neues spannendes Kapitel, eine Botschaft, die unsere Gefühle und Gedanken anregt. Und so gibt es jeden Tag eine Überraschung. Sabine Langenbach erzählt hier von 24  Begegnungen, die uns in Erstaunen versetzen können und zum Teil einen ganz neuen Einblick, bzw. Ausblick auf unser Leben geben. Auch Gott, der hinter dem Fest der Feste steht, ist dabei, mitten unter uns.
In diesem Büchlein versteckt sich hinter jedem Türchen eine besondere Begegnung. Ob es um Playmobilfiguren im Altersheim, einen geplatzter Reifen auf der Autobahn oder die Unterhaltung an der Supermarktkasse geht, es sind immer  Geschichten, die unser Herz und unseren Sinn berühren und dabei bestimmt auch eigene Erlebnisse in uns wach werden lassen, wo auch uns solche besonderen Momente begegnet sind. Und das nicht nur zur Weihnachtszeit.
 
Wenn am 14. Dezember 2017 die schicken Autos der Gebrüder-Nolte Gruppe das Opel-Autohaus in Gevelsberg kurzfristig den Ausstellungsraum verlassen und ihren Platz vor der Tür einnehmen müssen, so hat das einen ganz besonderen Grund. An diesem Tag öffnet sich hier das 14. Türchen des Gevelsberger Adventskalenders um für alle Besucher eine besondere Überraschung bereit zu halten. Sabine Langenbach wird dann in einer stimmungsvollen und emotionalen  Benefiz-Lesung ihr Buch “24 Begegnungen zum Staunen im Advent” vorstellen und für viele schöne Momente sorgen. Untermalt wird diese Zusammenkunft noch durch ihren Gesang und ihre JazzCombo. Also auch ein musikalischer Genuss für alle Jazz-Fans.
Diese Veranstaltung ist eintrittsfrei, die Gebrüder Nolte Unternehmensleitung würde sich jedoch über großzügige Spenden freuen, die für  "Weihnachten im Schuhkarton – Geschenke der Hoffnung“ verwendet werden sollen.
Wir haben einen Link auf die Seite gesetzt, damit Sie sich einmal von der wunderbaren Idee überzeugen können, wie durch diese Aktion vielen bedürftigen Kindern eine Freude bereitet werden kann, bzw. diese glücklich machen kann.

Gönnen sie sich diesen Abend in besonderer Atmosphäre im Opel Autohaus in Gevelsberg, Im Winkel 1.
Donnerstag, 14. Dezember 2017  um 19:00 Uhr (Einlaß 18:30 Uhr)

Es ist Zeit zu entschleunigen und sich selbst einmal eine Atempause zu gönnen.

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

Polizeistation Gevelsberg Update 08.12.2017

Update:08.12.17 zum Artikel: “Mehr Sicherheit mit mehr Polizei, auch in Gevelsberg”

Landrat Olaf Schade Foto (c) Linde Arndt

Landrat Olaf Schade als Chef der Kreispolizeibehörde und Klaus Menningen als Leiter der EN-Polizei luden die Funke-Medien Gruppe ein damit diese die Ansicht des Kreises, hinsichtlich der Schließung der Gevelsberger Polizeiwache, weiter gibt. Durch die Veröffentlichung in den Publikationen der Funke-Medien Gruppe, soll die Meinung des Kreises verstärkt werden. Ein Pressegespräch oder eine Pressekonferenz scheut der Kreis jedoch, anscheinend will man unbequemen Fragen anderer Journalisten aus dem Weg gehen.

Zur Sache hat der Kreis nichts Neues über die Funke-Medien verbreiten lassen.

Schade und Menningen wählten die Büttenberger Polizeistation für ihre Ausführungen, weil diese Station sicherlich als renovierungs- und sanierungsbedürftig selbst für einem Laien klar erkennbar ist. In dieser Büttenberger Station über die Gevelsberger Station zu sprechen, verbietet sich eigentlich; denn die Gevelsberger Wache wurde ja vor 5 Jahren komplett saniert. Auch verbietet sich die Zusammenlegung der Polizeistationen im Südkreis als reine Investitionstätigkeit des Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen (MIK NRW) zu sehen, damit will man sich vor der Verantwortung drücken, die diese Investition beinhaltet. Das MIK hatte aber zu keinem Zeitpunkt über sein Weisungsrecht die Zusammenlegung der Polizeistationen veranlasst. Warum auch? Und eine Polizeidienststelle unter Kostengesichtspunkten zu sehen, würdigt in keinster Weise die Stellung der Polizei in unserer Gesellschaft. Ein Polizist und darüber hinaus eine Polizeiwache in der Mitte einer Stadt befriedigt in nicht unerheblicher Weise das Sicherheitsbedürfnis der Bürger einer Stadt. Ein Streifenwagen kann dieses Sicherheitsbedürfnis nicht gleichrangig befriedigen. Schade und Menningen wollten mit diesem Statement ihre Gesichter wahren; denn im Grunde genommen geht es wohl darum, mit dem Gefahrenabwehrzentrum, welches ja aus einer organisatorischen Notwendigkeit entstanden ist, eine neue größere Einheit zu schaffen die sicher den persönlichen Egos von Kreisangehörigen geschuldet ist.

Die ganze Sachlage hat sich verselbständigt und dient nicht mehr den Interessen der Bürger.

 

Jürgen Gerhardt von EN-Mosaik aus Gevelsberg

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Ausfälle bei der VER

Die VER kämpft derzeit mit einer erneuten Krankheitswelle.
Die Folgen bekommen leider unsere Fahrgäste deutlich zu spüren. Es kommt zu Ausfällen im gesamten Liniennetz. Da die meisten Krankmeldungen immer recht kurzfristig eingehen, kann man nicht durchgehend verlässlich voraussagen, wo Ausfälle zum Tragen kommen.

Unsere Mitarbeiter und Teamleiter versuchen mit Hochdruck, die Defizite aufzufangen. Auch Mitarbeiter aus der Verwaltung und Mitglieder der Geschäftsleitung sitzen am Steuer. Alles was einen Busführerschein hat, fährt. Sobald eine Krankenmeldung vorliegt, versuchen wir, einen Ersatz zu finden. Aufgrund der personellen Engpässe ist es nicht möglich, die Ausfälle zu kompensieren. Etwa 20 Prozent der Fahrerinnen und Fahrer hat sich krank gemeldet.

Wir bedauern die Ausfälle und möchten uns bei unseren Fahrgästen für den Ärger Unannehmlichkeiten entschuldigen. Doch bitte bedenken Sie auch, dass Busfahrer täglich mit vielen Menschen in Kontakt kommen – sie sind den Krankheitserregern quasi schutzlos ausgeliefert. Auch wenn die Situation für alle sehr ärgerlich und unbefriedigend ist, hoffen wir auf Verständnis. Es ist verboten und wäre auch fahrlässig, sich unter Medikamenteneinfluss ans Steuer zu setzen. Auch Medikamente gegen Erkältung haben gravierende Auswirkungen. Aus diesem Grunde sind in unserer Branche die Nebenwirkungen einer Krankheitswelle besonders spürbar.

Wir bitten daher um Verständnis. Unsere Fahrgäste können versichert sein, dass wir alle Kräfte mobilisieren, um Sie wieder zufriedenzustellen.

Mehr Sicherheit mit mehr Polizei, auch in Gevelsberg

[jpg] Ich weiß, wir Wähler haben nur ein Kurzzeitgedächtnis von 14 Tagen. Macht doch nichts, dafür sind wir Journalisten mit einem gut funktionierenden Langzeitgedächtnis ausgestattet.
Wir erinnern uns, als aufgrund der sexuellen Übergriffe Silvester 2015/2016 in Köln, alle Politiker danach und im Wahlkampf versprachen, mehr Polizeikräfte einzustellen. 15.000 Polizeikräfte hatte seinerzeit die Regierung unter Ministerpräsident Jürgen Rüttgers eingespart. Durch die Kölner Vorfälle sollten diese Einsparungen wieder zurückgenommen werden, um damit dem Sicherheitsbedürfnis der NRW Bevölkerung Rechnung zu tragen.
NRW hat gewählt und jetzt sollte man meinen, dass diese Versprechen auch umgesetzt werden.

Die Stadt Gevelsberg ist eine kreisabhängige Stadt und ist dem Ennepe-Ruhr-Kreis (EN-Kreis) zu geordnet. Der EN-Kreis hat die Polizei in einer Kreispolizei organisiert, wobei Witten sich selber organisierte.

Gevelsberger Polizeistation und Bürgermeister Claus Jacobi Collage: Linde Arndt

Als solches hat jetzt der Kreis dem Kreistag ein neues Sicherheitskonzept vorgelegt, nach dem die Polizeiwachen Gevelsberg und Büttenberg geschlossen werden sollen und sodann in ein neues, noch zu erstellendes, Gefahrenabwehrzentrum am Strückerberg überführt werden. So weit, so gut. In der Vorlage 104/2017, die am 18.12.2017 im Kreistag zur Abstimmung gelangen soll, spricht der Kreis von Synergieeffekten, die durch die Zusammenlegung erreicht werden sollen. Das heißt ja, es ergeben sich Einsparungen auch im Personalbereich der Polizei.

Das im Kreis kein Aufschrei bei allen Städten zu vernehmen war, waren sich doch alle Parteien einig, dass für die Sicherheit personell und organisatorisch etwas geschehen muss, ist verwunderlich. Zumindest weitere Einsparungen oder Einschränkungen sollten nicht hinnehmbar sein. Denn ist die Realität im EN-Kreis, dass bei Streitigkeiten meinetwegen in Breckerfeld, die Streifenwagen vom Büttenberg losgeschickt werden, die aber frühestens nach 3 Stunden wieder zur Verfügung stehen können. In der Zwischenzeit müssten die Kriminellen eine Pause einlegen. In Gevelsberg ist es nicht anders, denn die Stadteile Berge oder Silschede liegen nicht gerade um die Ecke. Der EN-Kreis ist nun mal flächenmäßig einer der größten Kreise.
Nun, die Stadt Gevelsberg sah sich genötigt die konzeptionellen Aussagen des Kreises infrage zu stellen und empört zu protestieren. So argumentiert Bürgermeister Jacobi, dass die Polizeiwache Gevelsberg die Nähe zur Gevelsberger Bevölkerung erreicht, indem die Wache mitten in der Stadt ihren Dienst verrichtet und damit das Sicherheitsbedürfnis der Gevelsberger Bevölkerung befriedigt.

Diese Empörung mündet jetzt in einen Resolutionsentwurf, der vom Rat der Stadt Gevelsberg beschlossen wird und dann dem Kreistag und dem Landrat vorgelegt werden soll.
Was bleibt ist eine bittere Gewissheit, dass die Versprechungen der politischen Parteien vor der Wahl, nach der Wahl hinfällig sind. Ja, nicht nur das, sondern die politischen Parteien sehen bei der Sicherheit immer noch Einsparpotenzial, obwohl seit Jahren keine Einsparungen mehr möglich waren und sind.

 

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

Strahlende Kinderaugen und ein strahlender Baum

Der Weihnachtsbaum ist geschmückt Auf dem Foto v.l.n.r.: Praktikantin, Frau Bongen, Frau Imlau, Herr Dennda Foto: Heike Gräfe

[la]  Alle Jahre wieder steht in der Kundenhalle der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld ein wunderschöner, großer Weihnachtsbaum, der nur darauf wartet geschmückt zu werden.

Und so waren es auch in diesem Jahr (wie bereits im Vorjahr) die Kinder des Kath. Kindergartens, die ihn liebevoll mit ihren selbstgebastelten Christbaumschmuck verzierten. Und da gerade in der Weihnachtszeit ein gegenseitiges Schenken üblich ist, wurden sie dafür mit einem wunderschönen kleinen Plüschelch beschenkt. Da war die Freude groß und die Kinderaugen strahlten um die Wette.

So wurde ihe Mühe und ihr Einsatz doppelt belohnt.

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Ennepetal

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Laßt uns froh und munter sein . . .

Der Tannenbaum 2017der Städtischen Sparkasse zu Schwelm ist fertig geschmückt Foto: Linde Arndt

[la] Sie kamen, wie schon viele Jahre zuvor, um in der Adventszeit den Tannenbaum in der Städtischen Sparkasse zu Schwelm zu schmücken und ihre selbstgebackenen Plätzchen an die Besucher zu verteilen. Die Kinder der KITA “Kleiner Häwelmann” in Schwelm und die Städtische Sparkasse zu Schwelm gehören untrennbar zusammen.

Keks gefällig? Foto: Linde Arndt

Und auch diesesmal war es wieder ein wunderschöner Anblick, wie sie die Kundenhalle enterten, ihre roten Wichtelkostüme und Mützchen aufsetzten und ihre selbstgebastelten großen Papiersterne und viele bunte Anhänger an den Baum brachten. In diesem Jahr gab es einen großen Weihnachtsbaum, der bis zum Boden ging, so dass viele der Kleinen direkt loslegen konnten. Aber was wäre das alles, wenn nicht gerade die obere Region, die die Manpower von Vortandsvorsitzender Michael Lindermann und Vorstandsmitglied Johannes Schulz bedurften, besonders begehrt.

Und wie auch schon im Vorjahr und davor gab es die unwiederstehlichen Plätzchen, welche die Kinder selbst gebacken hatten. Sie verteilten sie fleissig an die Kunden und Besucher der Städtischen Sparkasse zu Schwelm und ab und zu wanderte auch das eine oder andere in den eigenen Mund. Lecker ist es, das Naschwerk, welches ohne Ei, Milch und Butter gebacken wurde, da in der Kita kleine Allergikerkinder sind.

Es wurde wieder kräftig gesungen und man sah ihnen die Vorfreude auf den Nikolaus an.

Die kleinen Häwelmänner mit ihren Gruppenleiterinnen und Vortandsvorsitzender Michael Lindermann und Vorstandsmitglied Johannes Schulz Foto: (c) Linde Arndt

Dann bis zum nächsten Jahr.

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Schwelm

Klimawandel (COP21) ist in Gevelsberg angekommen

[jpg] 20 Jahre ist das Kyoto-Protokoll (COP3) jetzt alt, indem erstmals verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen  für die Industrienationen festgelegt worden sind, und vor 2 Jahren hatten wir in Paris mit der Klimaconferenz (COP21) endlich den erwarteten Durchbruch. 195 Staaten haben sich auf ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen, das Verpflichtungen für alle enthält, geeinigt.
Deutschland hat sich verpflichtet den Treibhausgas-Ausstoß um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken, erreicht werden soll dieses Ziel im Jahre 2020. Tatsächlich hat oder wird Deutschland, bedingt durch das erhöhte Verkehrswachstum, seine Zielvorgaben nicht erreichen können und wird sie auch in 2020  nicht erreichen.
Was fehlt, ist ein abgestimmtes Verhalten von Bund, Land und Regionen bis zu den Kommunen. Denn tatsächlich greifen die Gebietskörperschaften, wie die Kommunen, auf die schon erarbeiten Regeln und Normen der übergeordneten Gebietskörperschaften, wie Bund und Land, zurück. Was aber, wenn bedingt durch die Förderpraxis von Bund und Land, fehlerhafte oder zweifelhafte Regeln und Normen in die Klimaschutzaktivitäten einer Kommune einfließen? Was wenn, durch die Gesamtkomplexität des Systems, ein Teilbereich des Systems der durch die kommunale Investition abgedeckt werden soll, sich kontraproduktiv sowohl auf das System als auch auf das Nachbarsystem auswirkt?
Wir wollen einmal  an zwei Beispielen die Ambivalenz der geförderten Maßnahmen darstellen.

Foto: Archiv EN-Mosaik

In Gevelsberg resümierte Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung und Umwelt Björn Remer über die von der Stadt Gevelsberg schon in Angriff genommenen oder in Planung befindlichen Arbeiten im Zusammenhang mit den Einsparungen von Treibhausgasen. Unter anderem war da von Wärmedämmung der städtischen Gebäude die Rede gewesen, wie es  landauf und landab auch im Privatsektor vorgenommen wird. Das ist gut und bringt auch sicher den gewünschten Effekt, durch Einsparung von Heizungswärme weniger Energie in den Kraftwerken zu erzeugen.

Falsche Materialien durch Lobbyismus?

Was aber ist, wenn die eingesetzten Dämmmaterialien, überwiegend expandierbares Polystyrol (EPS) sind? Beobachten konnte ich den Einsatz dieses Material schon im Vorbeifahren. Dieses EPS ist für diesen Zweck ausdrücklich zugelassen, es entspricht der vorgeschriebenen Baustoffklasse B1, die nach DIN 4102 als schwer entflammbar eingeordnet wurde.
Als Mitte 2017 die Fassade des Londoner Grenfell-Tower mit 79 Toten ausbrannte, fragten sich die Brandexperten der Londoner Feuerwehr schon, wie konnte die Fassade dieses Hochhauses, das gerade erst saniert wurde, so schnell ausbrennen? Der Brand griff nach 3 Minuten auf die gesamte Fassade über und die Feuerwehr brauchte über 24 Stunden um den Brand zur Gänze zu löschen. Die Fassade war mit diesem EPS verkleidet, welches bei uns zwar etwas anders aufgebaut wird, aber im Grund gleich ist.
Nun, sagten die Produzenten und die Wehren, in Deutschland würden sogenannte Brandstopps eingebaut, die ein Übergreifen verhindern.
Dieses Argument hatte solange Bestand, bis das Institut für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge (IBK Heyrothsberge) in einer Brand Versuchsanordnung mit deutschen Materialien, dass gleiche Ergebnis erzielte, wie beim Londoner Grenfell-Tower mit 79 Toten.
Nach dem Londoner Brand hätten in Deutschland zum ersten Mal die Alarmglocken schrillen müssen und ggfls. zwingend die Materialien verboten werden müssen.
Nun, die Materialien sind noch im Verkehr, weil die Vorschriften noch nicht geändert worden sind, so die Auskunft, nach Anfrage durch die Redaktion.
So gibt es auf allen Ebenen weiter keine Information über die Gefahr, die von diesen Stoffen ausgeht.

Ein ziemlich komplexes System, für unsere Mobilität

Wenn wir von Mobilität, im Zusammenhang mit unseren Pkws, sprechen, so sprechen wir immer von dem Verkehrssystem. Dieses Verkehrssystem ist so komplex, da kann schon mal die Asphaltierung einer Straße  zu Störungen in einem anderen Bereich führen. Ja, diese Störungen können sogar systemübergreifend sein.
Im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ein Teilbereich dieser Initiative lauft unter dem Titel “Klimafreundliche Mobilität”, die letztendlich zu einem „Integrierten Klimaschutzkonzept“ zusammen gefasst wird.

Auftaktveranstaltung zum Klimaschutzkonzept Stadt Gevelsberg Foto: Archiv EN-Mosaik

Deutschland hat einen Kfz Bestand von 62.6 Millionen, darunter 5,5 Millionen Nutzfahrzeuge, wie Lkw oder Busse. Über 900 Millionen Tonnen an Co2 werden jährlich ausgestoßen, wovon rund 20% dem Verkehr zu gerechnet werden können. In diesen ganzen Zahlen ist der Lkw-Verkehr, der von Jahr zu Jahr steigt, enthalten. Es lohnt sich also hier genauer hinzusehen. Um noch etwas Dramatik hinzuzufügen, machen wir einen kleinen Ausflug in den Agrarbereich. Ach was ist diese Idylle schön anzusehen. Rinder stehen auf der Weide und führen sich das frische Gras zu Gemüte. Harmonische Gefühl überwältigen uns, da stehen unsere Steaks und warten nur darauf auf unsere Teller zu gelangen. Nur ganz so harmonisch ist es denn doch nicht. Denn weltweit stehen heute anderthalb Milliarden Rinder auf der Weide. Das bei der Verdauung ausgestoßene Methan heizt das Weltklima 25 Mal stärker auf als Kohlendioxid. 2/3 der landwirtschaftlichen Fläche benötigt die Viehwirtschaft. Gut, etwas Fläche wird noch für die Spritproduktion benötigt. Da bleibt nicht mehr viel übrig um die Menschheit mit Obst und Gemüse zu versorgen. Der Leser ahnt es, Agrar- und Verkehrssystem sind zwei komplexe Systeme, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen. Bleiben wir lieber beim Verkehrsystem, welches ja zu unser aller Mobilität beiträgt. Da gibt es ein paar statistische Ungereimtheiten, die wir noch erwähnen sollten. 1,3 Personen sitzen Tag für Tag in einem Mittelklasse Pkw, fahren immer zur gleichen Zeit zur Arbeit und zurück. Was uns zu der Aussage bewegt, dass der Pkw nicht nur Transportmittel ist, sondern im Laufe der Jahre sich zum Statussymbol „gemausert“ hat. Der Spritverbrauch wird nach bestimmten Regeln gemessen, sodass immer ein Verbrauch jenseits des realen Verbrauchs herauskommt. Logischerweise sollte es dem Konsumenten dadurch erleichtert werden, solch ein Auto zu erstehen.
Es hätte alles so schön weiter gehen können, wenn die Autoproduzenten nicht angefangen hätten, diese Verbrauchszahlen so zu manipulieren, dass jetzt von Betrug gesprochen werden kann. Durch diese Manipulationen, hauptsächlich im Stickoxidbereich der Dieseltechnologie, wurde jetzt eine Diskussion angestoßen die die Autoprodukte grundsächlich in Frage stellten. In diesem Zusammenhang sorgte eine Zahl für eine große Nachdenklichkeit. Deutschland verbraucht 1,7 mal die natürlichen Ressourcen unseres gemeinsamen Planeten Erde. Sägen wir also einen Ast ab, auf dem wir es uns so gemütlich gemacht haben?
Während des Wahlkampfes zur NRW Wahl wurde vielfach die Verkehrssituation in NRW angesprochen und als Lösungsmöglichkeit, mehr Straßen ausgerufen. Das diese Lösung jenseits der realen Möglichkeiten, keinen Bestand haben kann, weiß jeder der mit seinem Pkw durch NRW gefahren ist. Man muss sich nur mal die Trassenführung der Bundesautobahnen A40, A42 oder die A46 ansehen. Auf all diesen Bundesautobahnen kann man während der Fahrt oder im Stau in die Wohnzimmer schauen, ggfls. am Familienleben teilnehmen. Wie sollen in den Ballungsgebieten weitere Fahrspuren eröffnet werden, ohne ganze Stadtteile nieder zu reißen? Und nebenbei, was ist mit der Versiegelung der Landschaften, hat da jemand an den Hochwasserschutz gedacht?
Es nützt nichts, wenn alle Verkehrsteilnehmer, Kfz-Produzenten und Politiker*innen ein Lamento anstimmen, wenn dem Wachstum des Verkehrssystems eine dann zwangsläufig neue entstehende Realität Tag für Tag andere Entscheidungen erfordert. Und es nutzt auch nichts, wenn blinder Aktionismus zu nicht tragbaren Lösungen führt.
Die eMobilität als einzige Option, ist als fragwürdig abzulehnen. Die Akkumulatoren sind in der Regel Lithium-Ionen (vorwiegend Mangan)-Akkus, die mit giftigen Materialien, wie z.B. Kobalt, Mangan oder Nickel ein riesengroßes Problem darstellen. Abgesehen davon, dass für 60 Millionen Kfz das ein Beschaffungsproblem darstellen würde. Woher so viel Lithium, Mangan oder Kobalt nehmen, zumal die anderen Länder dann auch als Nachfrager nach diesen Materialien auftreten? Die vielfältigen Hybridlösungen oder die Wasserstoffmotoren stellen zumindest mit der eMobilität einen diskussionswürdigen Lösungsansatz dar. Insgesamt aber sollte das Verkehrssystem von Grund auf in Frage gestellt werden um einen kritischen und intelligenten Lösungsansatz zu erarbeiten. Es geht kein Weg an einer Wachstumsbeschränkung vorbei, was ja auch möglich wäre. Letztendlich geht es ja nur darum eine Lösung für den Transport von A nach B zu organisieren. Und die derzeitigen Lösungen sind keinesfalls als intelligent zu bezeichnen man merkt ihnen schon an, dass sie in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts gedacht worden sind, später nur fortgeschrieben und nie infrage gestellt wurden.

Die Gebietskörperschaft Gevelsberg macht ihr „integriertes Klimaschutzkonzept“

Bürgermeister Claus Jacobi
Foto: Archiv EN-Mosaik

Wie Eingangs schon erwähnt, hat die Stadt Gevelsberg in einer Kick off Veranstaltung den Rahmen für das integrierte Klimaschutzkonzept abgesteckt.
Bürgermeister Jacobi betont den auch in seiner Grußbotschaft, dass Gevelsberg nicht moralisieren will und auch keine oberlehrerhafte Attitüde zielführend sein kann, vielmehr ist mobilisieren und motivieren das Gebot der Stunde um Gevelsberg auch im Klimaschutz positiv aufzustellen.
Reiner Tippkötter von der Energielenker Beratungs GmbH rief die Anwesenden dazu auf mitzustreiten den Klimaschutz umzusetzen. Vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH, kurz, Wuppertal Institut, wird für die konkrete Umsetzung des Projektes „integriertes Klimaschutzkonzept“ Oliver Wagner als Projektleiter verantwortlich sein.
Nach den Erfahrungen hat es sich für richtig erwiesen zielgruppenorientierte Ansprachen aufzubauen, hierzu wurden denn auch Workshops initiiert, die mit den Problemfeldern übereinstimmen. Viele, viele Ideen fanden nun den Weg auf die Tafeln, die mit den bunten Ideenzetteln letztendlich das Konzept darstellen sollten.

Wohngebäude/private Haushalte | Reiner Tippkötter, energielenker Beratungs GmbH
Klimafreundliche Mobilität | Björn Remer, Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Gevelsberg
Klimaschutz in Gewerbe und Industrien | Thorsten Coß, Geschäftsführer AVU-Serviceplus
Öffentlichkeitsarbeit und Bildung | Claudia Mahneke, EnergieAgentur.NRW

Zu den vier Gruppen wird bis Anfang 2018 ein Status erstellt um die folgenden Fortschritte zu quantifizieren. Man darf gespannt sein auf den Beginn der gemeinsamen Arbeiten, aber auch die Zusammenarbeit innerhalb der Projektgruppe.

Zu guter Letzt fragt sich der Verfasser dieses Artikels, warum die vor Jahren von den Grünen einmal aufgebrachte Idee der „regionalen Vermarktung“ nicht umgesetzt wurde.
In der Nähe von Lyon/Frankreich haben die regionalen Landwirte eine Vermarktungsgenossenschaft gegründet, ein Gebäude angemietet, um dort ihre Produkte selbst zu vermarkten, mit Erfolg wie die Geschäftsführerin versicherte.

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Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

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VER unterschreibt Kooperationsvertrag

Erweiterung der Kooperation östliches Ruhrgebiet

VER unterschreibt Kooperationsvertrag

 

Im April 1999 von den vier Unternehmen BOGESTRA, DSW21, HCR und Vestische gegründet, hat die Kooperation östliches Ruhrgebiet (KöR) bis heute aufgrund zahlreicher Erfolge Nahverkehrsgeschichte in Deutschland geschrieben. Nun wurde die KÖR um einen weiteren festen Partner erweitert: die Verkehrsgesellschaft Ennepe Ruhr mbH (VER) ist am 27. November 2017 nach mehreren Monaten als ständiger Gast fester Kooperationspartner geworden.

Die Vorstände und Geschäftsführer der KÖR Gisbert Schlotzhauer (BOGESTRA), Hubert Jung (DSW21), Wolfgang Neige (HCR) (oben, v.l.), Martin Schmidt (Vestische), Jörg Filter(GF VER sowie stellv. Vorstand BOGESTRA), Andreas Kerber (BOGESTRA) (unten, v.l.) freuen sich über die Vertragsunterzeichnung.
Foto: (c) Jochen Linz/DSW21

„Wir freuen uns, dass die VER nun  auch offiziell ein Teil dieser starken Gemeinschaft ist“, betonte Jörg Filter, VER-Geschäftsführer, im Rahmen der offiziellen Vertragsunterzeichnung. Was nun am Montag formal besiegelt wurde, hat sich in der Praxis schon bewährt. So wurden bereits gemeinsame Projekte auf den Weg gebracht, zum Beispiel eine Ausschreibung zur Fahrgastinformation ITCS.

 

Die Kooperation östliches Ruhrgebiet wurde vor fast zwei Jahrzehnten gegründet, um in den unterschiedlichsten Bereichen Synergien zu erzielen, sei es bei der gemeinsamen Busbeschaffung, Programmen im Personalbereich oder einem gemeinsamen Betriebsleitsystem.

 

 

Zahlenspiegel der KÖR

Einwohner:         rund 3,04 Mio.

Fahrgäste:          rund 362 Mio.

Mitarbeiter:        5.778

Linien:                  339

Fahrzeuge:          1.058

Netzgröße:         rund 4.400 Km

 

Anlage: (Quelle Jochen Linz/DSW21):

Die Vorstände und Geschäftsführer der KÖR Gisbert Schlotzhauer (BOGESTRA), Hubert Jung (DSW21), Wolfgang Neige (HCR) (oben, v.l.), Martin Schmidt (Vestische), Jörg Filter(GF VER sowie stellv. Vorstand BOGESTRA), Andreas Kerber (BOGESTRA) (unten, v.l.) freuen sich über die Vertragsunterzeichnung.

 

VER-Kundencenter geschlossen

Aus Krankheitsgründen muss das  VER-KundenCenter in Schwelm (Bahnhofplatz 2)
am Samstag, den 02. Dezember 2017 leider geschlossen bleiben.

 

 

Erstens kommt es anders – zweitens als man denkt!

[la] Wenn Sie mal so richtig vom Alltag abschalten wollen und sich der stürmischen, komischen Katastrophe “Diskretion Ehrensache” von Lewis Easterman hingeben und aus vollem Hals und Herzen lachen wollen, dann sollten Sie sich dieser Premiere (oder deren weiteren Veranstaltungen) nicht entziehen. Das Leo-Theater im Ibach-Haus hat eine neue Inszenierung vorbereitet, die Ihnen sicherlich  gefallen wird. Denn sie bringt so viel Power und scurrtile Momente zusammen, das Ihnen einfach nichts – außer einem Schmunzeln, oder herzzereizendem Lachen übrig bleibt.
Und auch, wenn am Wochenende überall die Weihnachtsmärkte beginnen – es lohnt sich, diesen Abend des 2.12.2017 im Leo-Theater in Schwelm zu verbringen.
Und wenn Sie dabei sein wollen – beeilen Sie sich – denn es gibt nur noch wenige Restkarten für die Premieren.

Premiere “Diskretion Ehrensache”, hintere Reihe v.l.: André Bornhöft (Co-Regie und Schauspieler der Doppelrolle), Marika Kotulla, Lara Gusowski, Denise Hausmann,
Frank Paßman, im Vordergrund: Carola Schmidt (Regie) Foto: (c) Linde Arndt


Die Handlung:
„Diskretion Ehrensache“ („Don´t Look Now“) ist eine jener Verwirr- und Verwechslungskomödien, in denen sich der Zuschauer auf nichts verlassen kann – außer auf die Tatsache, dass hinter jeder der zahlreichen Türen immer schon die nächste komische Katastrophe lauert.

Das Opfer all der unliebsamen Überraschungen ist der scheinbar so seriöse Ministerialrat Hofer, der von der sprichwörtlichen Diskretion eines Erstklasshotels profitieren will, um nicht nur einen Koffer mit Bestechungsgeld entgegenzunehmen, sondern sich auch noch mit seiner Domina zu einem im wahrsten Sinne des Wortes fesselnden Schäferstündchen zu treffen. Aber dann ist die Domina gar keine Domina, der Mann mit dem Geldkoffer taucht im falschen Moment auf, und eine junge Journalistin wittert einen schlagzeilenträchtigen Skandal. Da hilft nur das, was in Schwänken immer hilft: Lügen, Verstellen, Verkleiden, und immer neue Ausreden erfinden.

Zum Glück arbeitet im Hotel ein Zimmerkellner, der dem Regierungsrat sehr ähnlich sieht. Der wird als Double eingesetzt, was nicht nur der Handlung noch haarsträubendere Verwicklungen ermöglicht, sondern vor allem dem Hauptdarsteller Gelegenheit gibt, in einer Doppelrolle alle Register seines komödiantischen Könnens zu ziehen. Die Verwandlungen werden immer schneller – bis dem Zuschauer nicht nur vor Lachen schwindlig ist.

Auch wenn Sie die Story von von Lewis Easterman bereits kennen, das Ende, was Sie im Leo-Theater in Schwelm erwartet, werden wir hier noch nicht verraten.

Wir möchten Ihnen aber noch etwas verraten, über das großartige Team, welches diese Inzenierung startet. Normalerweise wissen wir, dass Marc Neumeister die Regie führt und das aus gutem Grund bisher mit absoluter Perfektion.
Nun hat man aber zwei Mitgliedern die Chance geboten, die Regie dieses Stückes zu übernehmen. Und die Karten stehen gut.

Die Regie ist bei dieserm Stück zu 51 % in die Hände von Carola Schmidt und zu 49 % in die Hände von André Bornhöft gegeben worden. Während Carola “nur” sich um die Regie kümmert, spielt André in diesem Projekt sogar noch eine Doppelrolle. Vielseitig, erfolgreich und überraschend. Überzeugen Sie sich selbst.

Gleich zwei neue Ensemblemitglieder  musste das Regie-Duo einarbeiten. Lara Gusowski – als Rolle der flippigen Journalistin und Nadine Bonnemeier, die die fromme Ehefrau des  Ministeralrates  Hofer darstellt.

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Linde Arndt für EN-MOsaik aus Schwelm

 

Weitere Termine:

Samstag, 02. Dezember 2017 um 20:00 Uhr
Donnerstag, 21. Dezember 2017 um 20:00 Uhr
Freitag, 22. Dezember 2017 um 20:00 Uhr
Freitag, 05. Januar 2018 um 20:00 Uh

 

Besetzung:

Albert Hofer, Ministerialrat – André Bornhöft
Dorothee, Hofers Frau – Nadine Bonnemeier
Sulzbach, Hoteldirektorin – Marika Kotulla
Maja Dobler –  Denise Hausmann
Annabell Ascher, Reporterin Lara Gusowski
Igor Popov – Frank Paßman
Erwin Müller, Zimmerkellner – André Bornhöft

Rest-Tickets online: www. leo-theater.ruhr

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