Ennepetal macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt

Pressegespräch über die Zukunft des Haus Ennepetal am 16.05.2017 im Büro der Bürgermeisterin
v.l. Britta Kruse [WAP], Hans-Günther Adrian [Pressesprecher Stadt Ennepetal], Bürgermeisterin Imke Heymann, Florian Englert (Geschäftsführer der Kluterthöhle & Freizeit Verwaltungs- und Betriebs-GmbH & Co. KG.) und Volker Rauleff (SPD) Aufsichtsrat von Kluterthöhle und Freizeit Verwaltungs- und Betriebs GmbH & Co. KG und Hartmut Breyer [WP] Foto: (c) Linde Arndt

[jpg] Ennepetal hat beschlossen Haus Ennepetal niederzulegen und woanders (Ein Stück weiter) aufzubauen. Diese Maßnahme wird, geschätzte Kosten von 26 Millionen Euro (Plkus), dem Ennepetaler abverlangen.

Es wurde in den letzten 40 Jahren viel über das Haus Ennepetal geredet, immer schwankten die Gespräche zwischen abreißen und entwickeln. Man kann sagen, die Ennepetaler entwickelten eine gewisse Hassliebe zu ihrem Haus Ennepetal. Wobei die Ennepetaler nicht deckungsgleich mit der Gesamtbevölkerung sind, der einzelne Ennepetaler Bürger ist gegenüber seiner Stadt phlegmatisch und depressiv, er fühlt sich dem Treiben der politischen Kaste und der Verwaltung hilflos ausgeliefert. Wenn wir also von dem Ennepetaler sprechen, so sprechen wir über die politische Kaste und die Verwaltung, die die Stadt Ennepetal irgendwie in Geiselhaft genommen hat.

Das es in Ennepetal schon lange keine Grundversorgung mehr gibt, der Einzelhandel hat sich von der Stadt verabschiedet, bestimmte Bereiche der Infrastruktur werden nicht mehr angeboten oder der kulturelle Bereich niemals einen Faktor in dieser Stadt darstellte, ist ein Zeichen dafür, dass es in Ennepetal weder politische noch administrative Bereiche gab und gibt die die Interessen der Bürger wahrnehmen und umsetzen können.

Als 1973 nach einem Architektenwettbewerb für das Haus Ennepetal der Architekt Scheele mit seinem Entwurf die damalige SPD und FDP überzeugte und den Zuschlag bekam, brach man auf, um eine neue Mitte für Ennepetal zu bauen. Die alten mittelständischen Industriebauten mussten weichen und es entstand ein Mehrzweckbau der weit in die anderen Städte strahlte. Die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld baute neben dem Haus Ennepetal, was die städtebauliche Mitte noch betonte.

Der Bau selber steht außerhalb der damaligen innerstädtischen Bauweise der damaligen Zeit, aber, und das sollte nicht unerwähnt bleiben, dieser Bau entspricht dem damaligen Strukturalismus des Gründervaters dem Niederländer Aldo van Eyck oder eines anderen Vertreters dieser Stilrichtung dem Japaner Kenzō Tange. Nur Ennepetalern mit Kultur zu kommen, ist vollkommen sinnlos und entspricht nicht ihrer Wesensart oder Tradition.

Wenn jetzt in der Pressekonferenz vom 16.Mai ´17 mit Bürgermeisterin Imke Heymann, dem Kämmerer und Beigeordneten Dieter Kaltenbach, dem SPD Vorsitzenden Volker Rauleff und dem Geschäftsführer der Kluterthöhle & Freizeit Verwaltungs- und Betriebs-GmbH & Co. KG Florian Englert, davon gesprochen wurde, dieser Bau wäre ein banaler Bau der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts, ist das schon ziemlich ignorant. Aber in Ennepetal gilt, keine Bildung ist auch eine Bildung.

v.l. Bürgermeisterin Imke Heymann, Florian Englert (Geschäftsführer der Kluterthöhle & Freizeit Verwaltungs- und Betriebs-GmbH & Co. KG.) und Volker Rauleff (SPD) Aufsichtsrat von Kluterthöhle und Freizeit Verwaltungs- und Betriebs GmbH & Co. KG

Auch das Herr Englert von sogenannten verwinkelten Begehungen des Hauses spricht, ist der damaligen bewussten Planung geschuldet, die eine andere Nutzung vorsah als die später in der Realität umgesetzte.

Ach ja, ein Nutzungskonzept für das derzeitige Haus Ennepetal gab es damals nur von Architektenseite und dem damaligen Beigeordneten für das Bauwesen Ingo Mehner, nur wusste man es nicht in Folge umzusetzen. Und das notwendige Geschäftsmodell wurde schlicht und ergreifend nie entwickelt, zumindest war es nicht transparent. Diese fehlenden betriebswirtschaftlichen Grundmodelle, wie man Werte mit einem wirtschaftlichem Objekt (Haus-Ennepetal) schaffen konnte, wurden bis heute nicht erarbeitet. Warum auch, die Stadt schoss doch jedes Jahr Geld in das Haus, und zwar nicht zu knapp. Die Frage nach einer Auslastung dieses Hauses wurde nur im nichtöffentlichem Bereich gestellt. Es fehlte schlicht und ergreifend betriebswirtschaftlich geschultes Personal, welches aus diesem Haus etwas machen konnte. Und von öffentlicher Seite wurde dieses Treiben einfach so hingenommen.

 

Abriss und Neubau von Haus Ennepetal

 

Wenn wir also heute über einen Abriss und einen Neubau sprechen, so verlieren wir die Leuchtturmfunktion dieses Hauses. Mit der favorisierten Vorgehensweise, das Mehrgenerationenhaus wird zuerst auf dem benachbarten Gelände neu erbaut, wahrscheinlich weil für dieses Haus die Förderbeträge gehalten werden müssen nicht zurück gezahlt werden sollen, abgesehen davon, dass es jährliche Zuschüsse gibt. Bis hierhin hat die Stadt Ennepetal schon 11,5 Millionen Euro (plus) verbraten. Plus deshalb, weil die Stadt zwar den Grund und Boden erworben hat, den Wert jedoch nicht in die Kalkulation hat einfließen lassen. EN-Mosaik geht davon aus, hier sollte mit insgesamt 15 Millionen Euro gerechnet werden.

Wenn der Teil Mehrgenerationenhaus neu aufgebaut ist, wird der Gesamtkomplex Haus Ennepetal niedergerissen und entsorgt. Für den Abriss des Gesamtkomplexes Haus Ennepetal wurden nur undurchsichtige Kosten veranschlagt. Hier sind bei dieser Größenordnung an die 2 Millionen Euro zusätzliche reale Abriss- und Entsorgungskosten zu veranschlagen. Denn die damaligen Industrieprojekte wurden sicher nicht nach den heutigen Maßstäben entsorgt, so das der Boden Überraschungen bieten könnte. Die Stadt Ennepetal betont ja auch, dass es sich um eine Grobschätzung handelt, wie grob, bleibt jedem selber überlassen.

Nachdem das Mehrgenerationenhaus für 17-20 Millionen Euro neu aufgebaut wurde und der Komplex Haus-Ennepetal abgerissen wurde, würde jetzt das Veranstaltungsgebäude Haus-Ennepetal für weitere grob (!) geschätzte 15 Millionen erbaut werden müssen. In der Regel laufen solche „groben“ Schätzungen auf eine Investitionssteigerung um mindestens 100% hinaus.

Spätestens hier wird die Stadtverwaltung die Hand heben und sich bettelarm stellen um den Bau zu verhindern. Politik und Verwaltung werden dann auf das Industriemuseum oder das Gymnasium als alternative Spielstätten hinweisen. Volker Rauleff (SPD) ging in der Pressekonferenz noch ein Stück weiter und pries „seine“ Grundschule in Hasperbach als Spielstätte an. Die Grundschule Hasperbach ist seit Jahren außer Betrieb und wird vom Stadtteil Hasperbach „privat“ für unterschiedlichste Nutzungen immer mal wieder herangezogen. Die Grundschule Hasperbach, scheint inzwischen eine „Kultstätte“ für die Hasperbacher, genauso wie die ehemalige Förderschule in Oberbauer, zu sein. Natürlich auf Kosten des Steuerzahlers.

Aber warum sollte der heutige Neubau von Haus Ennepetal anders verlaufen? Als der Neubau von Haus Ennepetal hoch gezogen wurde, ging Ennepetal auch auf einmal das Geld aus. Haus Ennepetal ist bis heute nicht nach Plan fertig gestellt worden. Einige erinnern sich sicherlich noch an die sogenannte Plattenlösung für Haus Ennepetal. Schnee von gestern. Wie schon öfter von uns bemerkt, hatten Verwaltung und Politik nie aus ihren Fehlern der Vergangenheit gelernt. Die Fehler schmerzten, inzwischen findet man die immer mal wieder auftretenden Schmerzen als angenehm und befriedigend.

 

Das neue Haus Ennepetal

So ist der Plan Foto:(c) Linde Arndt

Gehen wir einmal davon aus, alles läuft nach (Grob!) Plan und Haus Ennepetal nebst dem Mehrgenerationenhaus ist 01/2023 komplett hochgezogen worden, alles ist bestens.

Kann das sein? Nein! Was fehlte? Während des Pressegesprächs waren weder ein schlüssiges Nutzungskonzept noch ein ein tragfähiges Geschäftsmodell  auszumachen. Auf Nachfrage von EN-Mosaik, wurde auf später noch zu erstellende Konzepte und Modelle verwiesen. Diese Konzepte und Modelle sind und müssen jedoch immer bei der Berechnung der auszuführenden Bauleistung vorhanden sein. Der SPD Fraktionsvorsitzende Rauleff (SPD) meinte sogar, dass die Politik dies so beschlossen hat und es jetzt auch so umgesetzt wird. Dies deutet darauf hin, dass es zumindest der Politik egal ist ob das Haus Ennepetal weiterhin subventioniert wird und mit roten Zahlen arbeitet. Wirtschaftliche Erwägungen spielen in der Politik, zumindest bei der SPD, keine Rolle. Auch auf die Frage, inwieweit man mit einer zukünftigen Auslastung rechnet, wollten Politik und Verwaltung keine Antwort geben.

Dabei sollte es auch einem „Volksschüler“ wie Herrn Rauleff (SPD) klar sein, dass die Größe eines Hauses auch größere Einnahmen erfordern.

Apropos Wirtschaft. Politik und Verwaltung haben ja vor ein paar Monaten ihr „Meisterstück“ in puncto Haus Ennepetal aufgegeben. Das Restaurant, welches eine Runderneuerung durch die Stadt ( Kluterthöhle & Freizeit Verwaltungs- und Betriebs-GmbH & Co. KG) in nicht zu verachtender Höhe erfahren hatte, wurde nach dieser Investition geschlossen. Der Tanzverein der die Räumlichkeiten angemietet hatte, wurde verprellt und hat heute seine Zelte in Schwelm aufgeschlagen, dann muss der Steuerzahler einen Geopark im Haus Ennepetal finanzieren, und zu guter Letzt hat man das Leo Theater auch noch nach Schwelm „vertrieben“.

Und diesen Leuten aus Politik und Verwaltung, soll man bei einer Investition für das Haus Ennepetal trauen?

 

Architektonische Bedeutung des neues Hauses

Im Moment sehen die eingezeichneten Bauten wie hingelegte Sarkophage aus, billig und zweckmäßig und passend zu den Bauten der Firma Berlet, also, die Verkaufshalle und das Parkhaus. Ein trivialer und banaler Bau, wie es ihn millionenfach auf der Welt gibt. Wie vor beschrieben ist das Haus Ennepetal ein Leuchtturmobjekt welches durch den Dortmunder Architekten Scheele erstellt wurde. Dieser Architekt hatte in der damaligen Zeit Architektenwettbewerbe gewonnen und wurde für seine Arbeiten geehrt.

Ein Wohlfühlort kann es auf keinen Fall werden, noch nicht einmal ein Abklatsch des Gevelsberger Ennepebogen. Da nutzt auch keine Grünfläche.

Erhebt sich die Frage, warum in Gottes Namen, wird das Haus Ennepetal nicht, so wie es ist, renoviert und saniert? Denn die Schwächen des Hauses sind bekannt, die ohne Probleme ausgeglichen werden könnten. Zumal die Kosten mit 21 Millionen Euro (Grob!) doch noch überschaubar sind. Auch wäre der Gastronomiebetrieb im Innenstadtbereich als auch für die Kluterthöhle und die Touristik ein positiver Faktor für die Innenstadt. Die Strukturen des Hauses sind durchaus positiv zu bewerten, nur, man muss sie auch nutzen können und wollen. Und der Bau hat eine Ausstrahlung die der Stadt gut zu Gesicht steht, also Image-fördernd.

Das bis heute fehlende Nutzungskonzept oder das Geschäftsmodell kann man sicher mit einem guten Betriebswirt erarbeiten. Nur qualifiziertes Personal für Ennepetal zu finden, ist sicher schwer möglich. Wer wollte wohl in einer sterbende Stadt seine berufliche Perspektive sehen?

 

Abschlussbemerkung

Dieses ganze Projekt ist sicher aus der Taufe gehoben worden, weil die öffentliche Hand einen Förderantrag bewilligt hatte. Nur, so das Geld des Steuerzahlers zu verbrennen, erscheint für den Bund der Steuerzahler sicherlich eintragungsfähig zu sein.

Ach was ist die Welt schön, wenn man frei von finanziellen Sorgen, das Geld aus dem Fenster werfen kann.“Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune“, so singt Pippi Langstrumpf. Vielleicht hätte sich in Ennepetal, der Insel der Glückseligen wohlgefühlt. Aber nein, lassen wir Pippi ihr unbesorgtes Kinderleben.

Und die Ennepetaler Bürger? Die drehen sich um und fahren weiter durch die Schlaglöcher für die dann kein Geld da ist.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal

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16. Bauern- & Erlebnismarkt am 20. & 21. Mai 2017

 [la] Der  Förderverein der Ev. Kirchengemeinde Rüggeberg e. V. veranstaltet am Samsstag, dem 20.05.2017 in der Zeit von 14 – 19 Uhr und am Sonntag, den 21.05.2017 von 11 – 19 Uhr den 16. Bauern- und Erlebnismarkt.

Das  Kirchcafe hat an beiden Tagen geöffnet. Die Teilnehmer entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Liste.

Eine Tierschau mit Kühen, Pferden, Hühnern und Ziegen wird nicht nur die kleinen Besucher erfreuen. Für die gibt es auf jeden Fall wieder eine Strohburg zum Spielen.
Auf diesem Bauernmarkt wird es viele Produkte der heimischen Region zu kaufen geben, so wie Honig, Fleischwaren, Gewürze, Kräuterprodukte  uvm.
Keiner braucht zu Hungern oder Dürsten, da für das leibliche Wohl  auf vielfältige Weise gesorgt ist.
Zusätzlich wird auch noch die Freiwillige Feuerwehr Löschzug Rüggeberg teilnehmen und die Arbeit bzw. die Ausrüstung der Feuerwehr präsentieren.

Ein unterhaltsames und informatives Wochenende für die ganze Familie ist zu erwarten und bei dem umfangreichen Angebot sicher für jeden Besucher etwas attraktives dabei.
Man sieht sich. Bitte vorher nur noch die Sonne putzen, dann wird das Erlebnis doppelt schön.

Teilnehmerliste:
– Olaf Mann: Kräuterprodukte, Eintopf, Bratkartoffeln
– Ute Kraus www.uteswerkstatt.de
– Manfred Scheibe: Seidenprodukte
– Sandra Lang: Honig
– Heimatverein Rüggeberg: Infostand
– Bauer Brenne: Fleisch und Wurst
– Nabu: Infostand
– Fam. Burgmann: Töpferarbeiten
– Pichlbauer: Seifenprodukte
– Sabine Kind: Schmuck
– Kalthaus: Kühe
– Rollende Waldschule: Infostand
– Pia Ochsenhirt: Ziegen
– Fam. Mütze: christlicher Büchertisch
– Fam. Dresel: historische Landmaschinen
– Kindergarten Rüggeberg: Waffeln, Zuckerwatte
– Förderverein Grundschule: Eis
– Bierwagen (wird bewirtet vom Heimatverein und Turnverein)
– Morhenne: Ponyreiten
– Schülken: Gartengeräte
– Bettina Beckbauer / Jürgen Burggräf: Obst, Spargel, Likör
– Pommeswagen (wird bewirtet vom Förderverein Kirche)
– Kirchcafe
– Marc Dresel: Infostand
– Knollmann: Kleidung
– Oberlinhaus: Deko, Cocktails
– DPSG: Stockbrot, Lagerfeuer, Musik
– Ulrike Märtin: Gartendeko
– Knopf: Schmuck
– Tischendorf: Mineralien
– Strohburg (gesponsert von Gerd Michels)
– Geflügelausstellung
– Antje Schuster / Manuel Kottsieper: Kinderschminken
– Ley: Duftöle, Lederbörsen, Seidenblumen

 

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Ennepetal-Rüggeberg

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Ennepetal: Bürgerbüro hat Computerprobleme

[Ennepetal]  In den letzten Tagen ist es wiederholt zu Computerproblemen im Ennepetaler Bürgerbüro gekommen. Leider war es unvermeidbar, dass Bürgerinnen und Bürger ihr Anliegen nicht erledigen konnten und unverrichteter Dinge nach Hause gehen mussten.
Zwischenzeitlich ist das Problem lokalisiert worden und die IT-Spezialisten arbeiten mit Hochdruck an der Behebung des Fehlers. Dennoch ist es nicht auszuschließen, dass es auch noch in der kommenden Woche zu temporären Ausfällen des Computerprogramms kommen kann.
Die Stadt Ennepetal entschuldigt sich bei allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern und bittet um Verständnis.

Einladung zum Weltspieltag

[Ennepetal] am Samstag, 20. Mai 2017 lädt das Mehrgenerationenhaus in Ennepetal rund um ds Haus Ennepetal zum Weltspieltag ein.
Zahlreiche Aktionen und Attraktionen werden geboten.

Immobilia2017 – das PLUS steht für mehr als bisher

v.l.: Michael Lindermann [Vorstandsvorsitzender der Städtischen Sparkasse zu Schwelm] , Janina Jellinghaus [Immobilienmaklerin der LBS Gebietsleitung], Daniela Weithe [Vorsitzende der Werbegemeinschaft Schwelm], Carsten Hagen [Karl Krebs GmbH], Johannes Schulz [Vorstandsmitglied der Städtischen Sparkasse zu Schwelm ] Foto: (c) Linde Arndt

[la] Viele Menschen aus Schwelm und der umliegenden Region  freuen sich wieder auf ein spannendes Event, die Immobilia2017 PLUS, rund um und in der Städtischen Sparkasse zu Schwelm.
Es gibt ein großes Programm, das durch die zusätzliche Leistungsshow eigentlich alle Sparten abdeckt, die man an Informationen und Möglichkeiten benötigt.

Am kommenden Freitag und Samstag laden wir die Bürger herzlich zu einer großen Ausstellung in und um unsere Sparkasse ein“, so Michael Lindermann, Vorstandsvorsitzender der Städtischen Sparkasse zu Schwelm. Die „Immobilia Plus“ – Immoblilia und Leistungsschau – präsentiert sich am Freitag, 12. Mai 2017, von 14:00 bis 18:00 Uhr, und am Samstag, 13. Mai 2017, von 10:00 bis 14:00 Uhr. Rund 40 Aussteller stellen ihre Angebote und Leistungen vor. Der Eintritt ist frei.

Zu sehen sind aktuelle Wohn- und Mietangebote für private und gewerbliche Nutzung. Jascha Volkenborn, Gebietsleiter der LBS, und sein Team stellen die interessanten Objekte aus der Region  vor – Einfamilienhäuser, Reihenhäuser, Eigentumswohnungen  oder Mehrfamilienhäuser. Es darf auch verraten werden, dass an den Ausstellungstagen neue Objekte vorgestellt werden, die zur Zeit noch an keiner anderen Stelle zu finden sind.

Gerne können Bürger, die in diesem Frühjahr ihre Immobilie noch verkaufen möchten, einen kurzfristigen Sonderservice von der LBS  zur Marktpreiseinschätzung in Anspruch nehmen, um das Objekt auf der „Immobilia Plus“ präsentieren zu können.

Persönliche Beratung wird bei dieser Ausstellung wieder groß geschrieben, „denn zum Beispiel bei einem Neubau oder Umbau von Wohneigentum sind ab einer bestimmten Größenordnung die Erfahrungen und Empfehlungen von Experten besonders wichtig“, so Johannes Schulz, Vorstandsmitglied der Städtischen Sparkasse zu Schwelm. Auch der rechtliche Bereich für die Vertragsgestaltung muss bei einem Kauf oder Verkauf berücksichtigt werden, und auch dafür stehen Juristen auf der „Immobilia Plus“ bereit.

 

Für Fragen rund um die gesamte Finanzierung eines Bau- bzw. Umbauprojekts oder auch die PKW-Finanzierung stehen den Besuchern die Finanzexperten der Sparkasse direkt vor Ort zur Verfügung. Denn das zurzeit sehr niedrige Zinsniveau ist hervorragend für Investitionen geeignet. 

Ein absolutes Hifhlight, vor allem für junge Familien, ist aber folgende Tatsache:

Bei dem von der Städtischen Sparkasse zu Schwelm zusammen mit der NRWBANK aufgelegten Sonderkreditprogramm können sich Bauherren zum Beispiel die niedrigen Zinsen für die gesamte Laufzeit von 30 Jahren sichern und damit auch mit einer festen Rate bis zur Rückzahlung des Darlehens kalkulieren. Es kann zum Erwerb von privatem, selbstgenutztem Wohneigentum in NRW sowie für Prolongationen bzw. Ablösungen von Baufinanzierungen verwendet werden. Dieses ist lediglich eine Option. Ab dem 10. Laufzeitjahr besteht die Möglichkeit eines Sonderkündigungsrechts.

 Einen besonderen Akzent bei dieser Immobilia stellt die Energieberatung dar. Ebenso ist das Thema Brandschutz besonders im Fokus und so wird auch die Feuerwehr Schwelm Präventionsmaßnahmen für Haushalte aufzeigen.

Für die interessierten Besucher stehen Fachleute als lokale Ansprechpartner bereit – von Autohäusern, Spezialisten der Außen- und Innengestaltung, Sanitär, Heizung, Maler und Anstreicher, Elektroinstallation, Tischlerei, Möbel-Wohn-Ideen, Solarsystemen, Fertighausanbieter und Bauträger über Rechtsanwälte und Notare, Sachverständige, Spezialisten für Informationstechnik, Mieterberatung, Versicherung, Immobilien und Vermietungsspezialisten sowie Finanzierungsspezialisten.

Sonderaktion  der Schwelmer Autohäuser:

Die Autohaus-Gruppe Tepass + Seiz präsentiert zu diesem aktuellen Thema die dafür geeigneten PKW-Elektro-Modelle, den VW E-Golf sowie VW E-Up und die Funktionalitäten. Bürger können sich hautnah über die Vorteile der innovativen und zukunftsorientierten Technologie informieren. Darüber hinaus führt Tepass + Seiz viele weitere Modelle aus dem Hause Volkswagen, Audi, Seat und Skoda vor. In diesem Bereich der Römerstraße können auch ganz Sportliche die eigene Mobilität ausprobieren und ihre Geschicklichkeit auf einem eigens dafür eingerichteten Segway-Parcours testen.

Elektroinstallationen aller Art für den Innen- und Außenbereich präsentiert das Schwelmer Unternehmen Elektro-Nockemann. In Kooperation mit der AVU Gevelsberg und dem Autohaus Tepass und Seiz stellt der Betrieb bei der Leistungsschau die Elektro-Ladestation vor und steht für die sicherlich zahlreich auftretenden Fragen zu dieser Innovation zur Verfügung.

 Auf dem Sparkassenparkplatz präsentiert sich das Autohaus A. Decker mit seiner gesamten Mazda Fahrzeugpalette. Die verschiedenen Modelle bieten für jeden Geschmack und Bedarf das richtige Auto. Durch die innovative, von Mazda exklusiv entwickelte „SKYACTIV“-Technologie erzielen die Motoren sparsame Verbräuche bei maximalem Fahrspaß. Das Autohaus Decker hofft, als Highlight der Ausstellung eine Vorpremiere des brandneuen Mazda CX-5 organisieren zu können, der eigentlich erst eine Woche später zur deutschlandweiten Sonderschau ausgeliefert wird.

 Das Autohaus M+S Automobile zeigt auf dem Sparkassenparkplatz Hyundai YES! Sondermodelle, und in einem REAL-Fahrsimulator können Besucher sogar mit den neuen SUV Tucson um den Nürburgring Probe fahren. Mit der neuen Honda X-ADV stellt das Schwelmer Unternehmen ein neues Motorradkonzept vor. Das revolutionär neue Kraftrad kombiniert Adventure-Design mit Allround-Leistung, Funktionalität und Komfort. Von Peugeot zeigt das Schwelmer Autohaus neben dem Bestseller Roller Speedfight auch den 3-Rad-Roller Metropolis 400: Fahrfeeling wie auf einem Motorrad, aber mit Autoführerschein zu fahren.

 

Unternehmen aus dem Bereich Bauhandwerk, Dienstleistung und Handel stehen für die Besucher zur Verfügung und präsentieren ihre Leistungen. Ein breites Spektrum an weiteren Angeboten zeigen Schwelmer Unternehmen im Rahmen einer Leistungsschau im Außenbereich der Sparkasse. Zu diesem Anlass wird der obere Teil der Römerstraße und des Neumarkts an beiden Tagen für den Durchgangsverkehr gesperrt, damit die Besucher in Ruhe schauen und ausprobieren können.

 

Damit ist die „Immobilia Plus“ eine umfassende Schau, die zeigt, was in Schwelm und Umgebung möglich ist. Für Unterhaltung von Jung und Alt mit Hüpfburg, Kinderschminken, Segway-Parcours und kulinarischen Köstlichkeiten ist ebenfalls bestens vorgesorgt. Das erste Mal ist hier auch eine interessante Thermomix-Vorführung dabei.

Bei diesem reichhaltigen Angebot müsste eigentlich für jeden etwas attraktives dabei sein. Ein Besuch der „Immobilia Plus“ lohnt sich also auf jeden Fall.

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Schwelm

 

 

Sperrung ab Sparkassenparkplatz (s. Sonderseite)

 

Sperrung ab Sparkassenparkplatz 12. und 13.5.2017

Am Freitag, den 12.05.2017 und Samstag, den 13.05.2017, findet die „Immobilia Plus“ – Immobilia und Leistungsschau – im und um das Sparkassengebäude statt.

Dazu ist die Sperrung der oberen Römerstraße und des Sparkassenparkplatzes sowie der oberen Neumarktstraße an beiden Tagen für den Durchgangsverkehr erforderlich. Im genannten Bereich gilt zudem während der beiden Tage ein absolutes Halteverbot. Entsprechende Straßenverkehrsschilder weisen darauf hin.

Die Regelung gilt von Freitag, 12.05.2017, 8:00 Uhr bis Samstag, 13.05.2017, 16:00 Uhr. Der Zulieferverkehr für den Einzelhandel und den Feierabendmarkt ist davon nicht betroffen. Die Städtische Sparkasse dankt allen Anwohnern und Einzelhändlern für deren Verständnis.

 

 

 

 

Hier geht es zur Informationsseite der Immobilia 2017 PLUS

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1. Breckerfelder Museumsnacht

[Breckerfeld]  Der Museumsverein Breckerfeld veranstaltet am  2. Juni 2017 von 19:00 bis 23:00 Uhr die 1. Breckerfelder Museumsnacht. Ein umfangreiches, buntes Programm erwartet bei freiem Eintritt die Besucher.

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Schwelmer Trödelmarkt Umleitungen der Linien SB37 / 550 / 556 / 566 / 568 / 608

[Schwelm] Am Sonntag, den 07. Mai 2017, findet in der Schwelmer Innenstadt der traditionelle Trödelmarkt statt. Aus diesem Grund kann die Wilhelmstraße in der Zeit Samstag, 6. Mai ca.14 Uhr bis Sonntag, 7. Mai ca. 21 Uhr von den Buslinien SB37 / 550 / 556 / 566 / 568 und 608 nicht befahren werden.
Somit können auch die Haltestellen „Möllenkotten“, „Kreishaus“ und „Wilhelmstraße“ nicht befahren werden. Als Ersatz wird der Haltepunkt „Schule Kaiserstraße“ (Richtung Ennepetal) bedient.
Umleitung: Alle Busse in Richtung Ennepetal werden über die Kaiserstraße umgeleitet; Busse in Richtung Schwelm Bf. werden über die Nordstraße geführt

Haltestelle Heinrich-Heine-Straße entfällt

[Ennepetal]  Linien: 572, 578, 579
Wegen Bauarbeiten kann die Haltestelle „Heinrich-Heine-Straße“ ab Freitag, dem 5. Mai für etwa vier Wochen nicht angefahren werden. Alternativ können die Fahrgäste und die Schüler die Haltestellen „Rottenberg“ oder „Friedenshöhe nutzen.

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Kinoerfolg auf der Bühne: „Ziemlich beste Freunde“

[Ennepetal] Komödie am 7. Mai im Reichenbach-Gymnasium
Der Kinoerfolg „Ziemlich beste Freunde“ begeisterte Millionen Zuschauer und ist nun als Theaterstück auf der Bühne des Reichenbach-Gymnasiums in Ennepetal am Sonntag, 07. Mai um 20 Uhr zu sehen.
Der reiche, seit einem Paragliding-Unfall vom Hals abwärts gelähmte Philippe hat genug vom scheinheiligen Mitleidsgetue seiner Umwelt. Und er sucht einen neuen Pfleger, denn keiner hält es länger bei ihm aus. Da schneit der freche Ex-Knacki Driss aus der Pariser Banlieu herein, der – um Arbeitslosengeld beziehen zu können – eigentlich nur Philippes Unterschrift auf seiner Ablehnung braucht. Doch der ebenso respekt- wie furchtlose Außenseiter gefällt Philippe und so engagiert er ihn vom Fleck weg. Eine gute Entscheidung, denn die ungleichen Männer werden mit der Zeit „ziemlich beste Freunde“ – und das nicht nur, weil Driss mit seiner unkonventionellen Art Philippes steife Entourage gehörig aufmischt. Auch Philippe eröffnet dem Underdog Driss neue Lebensperspektiven.
„Ziemlich beste Freunde“ ist ein höchst amüsanter Zusammenprall der Kulturen bzw. Mentalitäten – eine emotionsgeladene Geschichte um Liebe, neuen Lebensmut und Freundschaft. Aus dem gleichnamigen Film von Éric Toledano und Olivier Nakache, dem französischen Überraschungs-Kino-Knüller der Saison 2011/12, hat der Schauspieler, Regisseur und Autor Gunnar Dreßler ein ebenso berührendes wie witziges Theaterstück gemacht, das die tragikomische Ereignisse leicht und liebevoll erzählt. Der Film, den in Deutschland rund neun, in Frankreich sogar 19,2 Millionen Kinozuschauer sahen, basiert auf der Autobiografie des aus adliger Familie stammenden ehemaligen Geschäftsführers der Champagnergesellschaft Pommery, Philippe Pozzo di Borgo.

Karten für das Theaterstück sind an der Touristinfo im Haus Ennepetal, in der Stadtbücherei, an der Rathausinfo, im Bürgerbüro oder an der Abendkasse ab 12,00 Euro pro Person erhältlich. Einlass ab 19:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr. Weitere Infos erhalten Sie bei Ronja Ebner unter der Telefonnummer 02333 988035.
Kluterthöhle & Freizeit
Verwaltungs- und Betriebs GmbH & Co. KG
Gasstraße 10
58256 Ennepetal