“Auf den Spielplatz fertig los”

[la]  Es herrschte eine fröhliche Stimmung im Rathaus Gevelsberg, als Bürgermeister Claus Jacobi die 16 jungen Menschen im Alter zwischen 17 und 23 Jahren und ihre beiden Betreuerinnen mit den Worten "Welcome to Gevelsberg" begrüßte. Und da die Jugendlichen aus verschiedenen  europäischen und asiatischen Nationen angereist waren führte er seine Begrüßung und Ansprache komplett in Englisch. Frau  Katja Kirchhoff- Klamroth, die eigentlich das Gespräch dolmetschen sollte und Bedenken hatte, dass es vielleicht zu schnell oder schwer einhergehen würde, konnte sich entspannt zurücklegen.

Eine Frage an die Runde, woher die Jugendlichen kamen,  ergab folgendes Ergebnis:

1 x   Estonia /  2 x   France/Paris /  1 x   Hongkong /  1 x   Japan /  2  x  Korea /  2  x  Slovakia / 2  x  Tschechien

2  x  Ukraina /  2  x  Weißrussland (Belarus) /  1  x  Spanien /  1  x  Catalonia /  1  x   Finnland

Sie wohnen und schlafen in den geplanten drei Wochen im Jugendzentrum, in dessen Küche auch gemeinsam gekocht wird.

           
Bürgermeister Claus Jacobi (Links) mit den internationalen Workcamp-TeilnehmerInnen und Katja Kirchhoff- Klamroth / Rainer Sprenger und Michael Pfleging vor dem Gevelsberger Rathaus                                              Foto: © Linde Arndt
 

 

Im Rahmen des IJGD ( Internationaler Jugendgemeinschaftsdienst) haben sich diese Jugendlichen  für Gevelsberg entschieden, worüber Bürgermeister Claus Jacobi sehr erfreut war. Er betonte, wie wichtig es ihm und den Gevelsbergern sei, gute Beziehungen zu Partnerstädten, aber ebenso zu Europa und der ganzen Welt zu haben.

Die internationalen Gäste wollen in Gevelsberg  gemeinsam an einem sozialen Projekt  arbeiten.
Der Plan für das " Workcamp" sieht vor, zunächst den alten Spielplatz  am Silscheder Nordhang zu modernisieren.
Hier soll das Erdreich aufgearbeitet werden, anschließend Mutterboden aufgebracht werden und der Oberboden gestaltet werden. Wenn die Baugrube fertig ist, soll Sand aufgefüllt werden. Es soll Kleinspielgeräte geben. Eine neue Rutsche und ein Wipptier sollen installiert werden, Sitzgelegenheiten entstehen, Papierkörbe angebracht werden  und zum Schluss wird das Umfeld  auch noch begrünt.Auch eine Rosenfläche ist im Plan enthalten.


Die IJGD-Betreuerinnen  Corina Maria Stanese aus Rumänien (links) und Rahel Brückner
aus Deutschland
(rechts) mit dem Leiter der Technischen Betriebe der Stadt Gevelsberg, Herrn Rainer Sprenger  (Mitte)                                                                      Foto: © Linde Arndt          
   Katja Kirchhoff- Klamroth und Michal Pfleging stehen den Jugendlichen zur Seite.
Ein großer Plan für die Dauer von  3 Wochen. Unter Federführung von Rainer Sprenger von den Technischen Betrieben soll dieser Plan  gemeinsam umgesetzt werden. Sprenger  wird  die Gruppe in den technischen Dingen anleitet.
Das diesjährige Programm sieht aber noch mehr vor. An der Geer gibt es einen Interkulturellen Bürgergarten in welchem auch noch  eine Kräuterspirale angelegt werden soll. Sie soll in Form eines A (für  Agenda) entstehen.

 Gevelsberg beteiligt sich seit 2008 wieder an internationalen Jugendbegegnungen. In den letzten drei Jahren wurde mit dem ewoca3 Projekt ein Schwerpunkt auf Gevelsbergs Partnerstädte gelegt. In diesem Jahr findet nun das internationales Workcamp in Zusammenarbeit mit dem ijgd (Internationale Jugendgemeinschaftsdienste) statt. Seit über 60 Jahren organisieren die internationalen Jugendgemeinschaftsdienste gemeinsam mit Städten, Gemeinden, Jugendämtern, Forst- und Umweltschutzbehörden oder Vereinen internationale Workcamps in Deutschland. Der Zuspruch ist groß, etwa 2000 junge Menschen aus aller Welt nehmen jährlich daran teil.

Wenn die gute Laune wie beim Empfang im Rathaus anhält, dann erwartet die Jugendlichen neben aller harter Arbeit auch viel Spaß und die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls. Der Startschuss  "Auf den Spielplatz fertig los" ist gefallen. Gemeinsam mit Katja Kirchhoff- Klamroth und Rainer Sprenger und Michael Pfleging haben sie tatkräftige und tolle Partner an ihrer Seite und so darf man schon gespannt sein auf das Ergebnis.

 

 

 Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

 


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