Angela Merkel und Antoine de Saint-Exupèry haben Recht!

Unperfekthaus Essen  Foto: © uph

Unperfekthaus Essen Foto: © uph


[la] Zunächst noch einmal allen Lesern ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2014. Wir haben unser Traumziel, die 1 Million-Usermarke pro Monat noch im alten Jahr verwirklichen können. Das gibt uns neuen Auftrieb, noch aktiver für unser Magazin – und damit auch für Sie – tätig zu sein.

So war unser Herausstellungsmerkmal, dass wir nicht nur vor die Haustür schauen, sondern in einem weiten Bereich der Nachbarstädte, des Ruhrgebietes und vieler weiterer Städte tätig sind [ebenso wie in unserem seit einem Jahr redaktionell aufgenommenen Tätigkeitsbereich bei der EU in Brüssel].


Dieses „aufsaugen von Impulsen“ gibt uns neue Kraft und neue Ideen und Überlegungen. Und diese Erfahrungen möchten wir mit Ihnen teilen.

Daher wundern Sie sich bitte nicht, wenn wir heute eine Einladung des Unperfekthauses in Essen veröffentlichen. Es ist egal, wo jemand Ideen hat und sich  kreativ für „seine Stadt“ einsetzt. Wir alle sind ein Teil des Ganzen und können, wenn wir aufmerksam sind, nur voneinander lernen.

 

Und nun zur Einladung:

 Angela Merkel und Antoine de Saint-Exupèry haben Recht!

Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen“ schrieb Antoine de Saint-Exupèry, und Angela Merkel geht in genau die gleiche Richtung, wenn sie in der Neujahrsansprache betont: „Am Anfang sind es oft nur wenige, die voraus gehen, einen Stein ins Rollen bringen und Veränderung möglich machen„.

 

In diesem Sinne möchte ich dazu einladen, über die Messe Essen nachzudenken. Denn m.E. macht es keinen Sinn, wenn Menschen, die sich ihr ganzes Leben noch nie mit Messen beschäftigt haben, plötzlich lautstark darüber diskutieren, ob da irgendwelche Kosten realistisch geplant wurden, ob die Baupläne für das Messegeschäft optimal sind uswusw…
ICH habe für solche Fragen keine Qualifikation, und als Pate für den Bereich „Essen.Engagiert“ im Stadtentwicklungsprozess Essen.2030 möchte ich hiermit dazu einladen, etwas zu tun, das ICH und viele engagierte Bürger, Unternehmer und Vereine KÖNNEN:
Lasst uns am kommenden Samstag, 4.1. um 14 Uhr über Ideen nachdenken,
wie wir Bürger, Vereine und Unternehmen „Messe Essen“ für unsere Zwecke nutzen können!
Ort: Unperfekthaus (Anfahrtsbeschreibung…)

Wer will, zahlt die üblichen 6,50€ Kostenanteil für beliebig viele Getränke und die Räume, die wir im Unperfekthaus nutzen. Wer nichts zahlen will, ist von mir eingeladen. Städtische oder Messe-Mittel werden nicht aufgewandt.
Die Messe ist kein Kostenfaktor, sondern eine Chance! Engagierte Bürger KÖNNEN es genießen, Messebesucher gastlich in unserer Stadt zu empfangen. Restaurant Besitzer KÖNNEN während der Security-Messe Krimi-Dinner anbieten. Kultureinrichtungen KÖNNEN während der SHK-Sanitärmesse Händels Wassermusik aufführen. Ehemalige Zechen KÖNNEN während der Schweissen&Schneiden das größte Holzkohle-Grillfest Deutschlands veranstalten. Vereine und Firmen KÖNNEN die Fachleute, die während passender Messethemen in der Stadt sind, zum Austausch einladen oder ihnen etwas bieten. Die Freie Kulturszene KANN passend zu jedem Messethema Stücke entwickeln und dann ganze Aufführungen teuer an Firmen verkaufen.
Das sind nur Beispiele. Lasst uns aufhören, über Sachen zu reden, von denen wir nichts verstehen und anfangen, anzupacken. Mit dem, was wir KÖNNEN! Das Beste, was der Messe passieren kann, ist, wenn ganz viele Akteure in der Stadt helfen, Essen zu einem aussergewöhnlichen Standort zu machen. So läuft das in Leipzig, in Düsseldorf, in Nürnberg und an ganz sicher noch viel mehr Messe-Orten. Wir tun etwas Bewährtes!
 
Eigenen Nutzen mit Nutzen für die Stadt&Messe kombinieren!
Und bitte keine Scheu davor, persönlichen Vorteil von eigenem Engagement haben zu wollen und das auch lautstark zu vertreten! Es breitet sich eine seltsame Stimmung aus, in der alles „GUT“ ist, solange Handelnde bloß keinen Nutzen davon haben. Was für ein Unfug! Die Suppe, die eine ehrenamtliche Helferin unter Rückenschmerzen schlecht gelaunt nur aus reinem Pflichtbewusstsein ausschenkt, kann kein Obdachloser mit gutem Gewissen essen! Erst wenn der eigene Nutzen (gutes Gefühl, Ehre, Kontakte, Wissen, aber auch Geld!) mit gemeinschaftlichem Nutzen KOMBINIERT wird, können beide Seiten ein gutes Gewissen haben (mehr…).
Beispiel: Unperfekthaus
Vom Unperfekthaus aus kooperieren wir inzwischen offiziell mit der Messe Essen und werden zu einer Art Inkubator für neue Messen. Das nutzt der Messe, die vielen Freiberufler, Gründer und Künstler im Unperfekthaus bekommen Profi-Kontakte, und das Unperfekthaus hat wirtschaftliche Vorteile durch Events und Publikum. Für mich ist es erstrebenswert, mit dem, was mir persönlich wichtig ist, auch das Geld für’s eigene Leben, die finanzielle Freiheit für neue Projekte und für die vielen Mitarbeiter in den vielen Projekten zu verdienen. Hinter meinem Engagement für die Messe steht ganz viel Eigeninteresse, sowohl in Form von Spaß, Überzeugung, als auch finanzielles Interesse. Aber GLEICHBERECHTIGT DAZU ist für mich: Siehe hier!!! Man kann Egoismus und Altruismus GLEICHZEITIG verwirklichen.
Kommt jetzt Samstag 4.1. um 14 Uhr in’s Unperfekthaus!
Wir überlegen dann, wie wir die Jahre im Voraus feststehenden Messetermine für unsere Zwecke (und GLEICHZEITIG Nutzen für die Messe/Stadt) nutzen können und bringen uns gegenseitig auf Ideen. Kommt! Ganz besonders dann, wenn Ihr auch eigenen Nutzen für Eure Firma, Verein oder Eure privaten Interessensthemen habt und nicht nur etwas für andere tun wollt, das Euch selbst eigentlich gar nicht interessiert, von dem Ihr aber überzeugt seid, dass es wichtig und für „andere“ ganz toll ist…
EIGEN- UND GEMEINSCHAFTSINTERESSE sollten kombiniert werden!
Liebe Grüße & ein frohes, anpackendes 2014!!!
Reinhard Wiesemann

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Wir werden da sein.
Linde Arndt für EN-Mosaik aus Essen

 

 

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