ADHS-Selbsthilfegruppe

 

Erstes Treffen nach den Ferien

(pen) Das erste Treffen der ADHS-Selbsthilfegruppe nach den Sommerferien findet am Donnerstag, 3. September, um 19:30 in den Räumen der evangelischen Beratungsstelle, Birkenstr. 11 in Ennepetal statt. Im Mittelpunkt der regelmäßig stattfindenden Treffen steht der Wunsch der Eltern sich auszutauschen, zu informieren und gegenseitig Mut zu machen. Die Gruppe soll ein Platz sein, wo sich Eltern und Angehörige mit ihren Sorgen und Nöten nicht allein fühlen. Sie wird von der evangelischen Beratungsstelle Ennepetal und der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe KISS EN-Süd unterstützt. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter der Rufnummer 02333/60970 (Ev. Beratungsstelle).



ADHS ist keine Erfindung arbeitsloser Psychologen

    

Früher galten Kinder, die sich nicht betragen konnten, schlicht als ungezogen. Und plötzlich spricht alle Welt von einer Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitäts-Störung.

Klar ist jedoch: Der Befund ist keine Erfindung von Journalisten oder von arbeitslosen Psychologinnen. "ADHS ist eine psychische Störung, die genauso real existiert wie beispielsweise Übergewicht", sagt Manfred Döpfner, Experte für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Universität Köln.

Normaler Wildfang: Nur zwei von hundert Kindern sind überaktivFoto: © Sigrid Olsson/Colourbox.com   Warum manche Kinder hyperaktiv werden, ist noch nicht vollständig erforscht. Wissenschaftler nehmen an, dass vor allem Funktionsstörungen im Gehirn verantwortlich sind.

 

Wie stark sich diese auswirken, ist nach Meinung der meisten Fachleute eine Frage der Gene. Doch auch Komplikationen während der Schwangerschaft oder eine schwierige Geburt können eine Rolle spielen. Wie schwer die Kinder leiden, hängt auch von den Menschen ab, die mit ihnen zu tun haben: von der Familie, von der Lehrern, von den Spielkameraden. Die Umwelt mit ihren immer schneller wechselnden Reizen trägt ebenfalls ihren Teil dazu bei.

Vorsichtig geschätzt, leiden in Deutschland etwa zwei bis drei Prozent aller Kinder und Jugendlichen an einer schweren Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitäts-Störung; etwa zehn Prozent sind leicht hyperaktiv. Jungen sind im Durchschnitt dreimal häufiger betroffen als Mädchen.

[Copyright: Maren Wernecke /Zeitschrift Stern ]


Hier noch einen Artikel aus der Zeitschrift Ratgeber-Gesundheit, der dieses Thema ebenfalls noch einmal ausführlich behandelt und wo auch nebenwirkungsfreie Alternativen gegenüber starken Medikamenten aufgezeigt werden.

 

Gern greifen wir auch – wenn Sie, bzw. Ihre Familie, selbst betroffen sind/ist, Ihre Erfahrungen auf. Bitte schreiben Sie uns und vor allem, nehmen Sie den obigen Termin bei der Selbsthilfegruppe wahr.

 


Hier noch ein Film im vom WDR WEB-TV von Quarks und Co. über ADHS


 

Ein weiterer interessanter Link

BfArM schränkt die Zulassung Methylphenidat-haltiger Arzneimittel bei ADHS ein

von der BundespsychotherapeutenKammer.


 

Linde Arndt

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