wünscht EN-Mosaik Ihnen, Ihrer Familie  und den Ihnen nahestehenden Personen. Eine kleine besinnliche Auszeit vom Alltag, die Kraft und neuen Schwung bringen soll.

[la] Auch der Monat April 2018 wird im LEO-THEATER im Schwelmer Ibachhaus wieder bunt und abwechslungreich. Viele bereits mit großem Erfolg präsentierten Kommödien und Theateraufführungen stehen wieder auf dem Programm.

Um alle Veranstaltungen zu sehen, klicke auf das Bild.

Programm-Screen

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[s.n.] Sprockhövel-Haßlinghausen
330

 

Beginn: Samstag, 24. März 2018 Betriebsbeginn

Ende: voraussichtlich Samstag, 07. April 2018 Betriebsende

Haltestellen: Trompete / Scheven / Holland

Informationen: Aufgrund einer Baumaßnahme wird die Schevener Straße zwischen Mittelstraße und Kleinbeckstraße für den gesamten Verkehr gesperrt.
Umleitung: Alle Fahrten werden über die Quellenburgstraße, Wuppertaler Straße und Kleinbeckstraße umgeleitet. Die o.g. Haltestellen können in der Zeit nicht bedient werden.

[s.n.] Kundeninformation zum Warnstreik von Verdi bei der VER

Nach Auskunft von Verdi wird die VER am Mittwoch, den 21. März 2018, ganztägig bestreikt. Auf Grund dieses Warnstreiks entfällt das komplette reguläre Fahrangebot im Busverkehr. Das gilt auch für den gesamten Schülerverkehr.

Damit die Kunden trotz der starken Einschränkungen weiterhin mobil bleiben, bietet die Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr ihren Fahrgästen einen eingeschränkten Notfallfahrplan an. Die VER hat Fremdunternehmen mit der Bedienung dieser Notfallfahrpläne beauftragt. Die Fahrpläne können zeitnah auf der Homepage der VER unter www.ver-kehr.de eingesehen werden.
Die VER möchte ihre Kunden zudem darauf aufmerksam machen, dass aufgrund des Warnstreiks sowohl die Mobilitätsgarantie als auch das Pünktlichkeitsversprechen entfallen. Es ist auch mit Einschränkungen im Bereich des Kundenservice zu rechnen.

Am Dienstag, dem 20. März, fährt die VER nach regulärem Fahrplan. Es könnte allerdings durch Streikaktionen bei benachbarten Verkehrsunternehmen auch an diesem Tag zu Beeinträchtigungen im Linienverkehr der VER kommen.

Informationen erhalten die Kunden am 21. März 2018 unter der ServiceTelefonnummer 01806 50 40 30 (aus dem Festnetz 0,20 € / Anruf, dt. Handynetz max. 0,60 € / Anruf).

Banner/Veranstalter

„HORIZONTE“
Ein Musiktheaterstück mit Schülerinnen und Schülern aus Schwelm und Umgebung

Einladung zur Premiere
Premiere: Dienstag, 20.3. 2018
Ort: LEO THEATER im Ibach-Haus
Wilhelmstr. 41 58332 Schwelm

Einlass zur Premiere: 18.00 Uhr. Beginn: 18.30 Uhr

Eintritt frei.

Vierzig junge Menschen erzählen in diesem multimedialen Musiktheaterstück ihre persönliche Vision eines friedlichen Zusammenlebens von Religionen und Kulturen. In sechs Monaten haben die Schülerinnen und Schüler in den künstlerischen Workshops und den Fortbildungen ihre Ideen und Wünsche formuliert und in eigene Texte, Schauspiel-Szenen und Musik umgesetzt. In der Auseinandersetzung und im Dialog wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennbar, gleichzeitig aber auch die Chancen und Perspektiven eines friedlichen Zusammenlebens der Religionen und Kulturen.

Was sind unsere gemeinsamen Werte – und was bedeuten uns Vielfalt, Gerechtigkeit und ein friedliches sowie respektvollen Zusammenleben?

In ihrer Show beantworten die jungen Menschen auf berührende Weise diese Fragen. Sie zeigen, wie sie sich ein Leben jenseits von religiösem und politischem Extremismus vorstellen und wie sie diesen vor Ort gestalten möchten.

Hier stellen wir Ihnen das Team von Horizonte als pdf  vor. Bitte klicken oder downloaden.

 

Projektträger:
Evangelische Kirchengemeinde Schwelm Potthoffstr. 40, 58332 Schwelm
Tel.: 02336 / 9186-0 http://www.kirche-schwelm.de

Das Projekt wird gefördert durch die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW.

Kooperationspartner:
Märkischen Gymnasium Schwelm, Dietrich-Bonhoeffer-Realschule Schwelm, Berufskolleg Ennepetal,
City Church Schwelm, Probsteigemeinde St. Marien Schwelm, Evangelischer Kirchenkreis Schwelm, LIB, Diakonie Mark Ruhr, Integrationsagenturen NRW, FEG Schwelm, Evangelisch- Freikirchliche Gemeinde Schwelm, DITIB – Türkisch – Islamische Gemeinde zu Schwelm e.V.

Die Jugendarbeit der Evangelische Kirchengemeinde Schwelm wird unterstützt durch:

und dem Verein für Heimatkunde Schwelm

Buch, Regie, künstlerische Leitung: Gandhi Chahine
Projektleitung: Dirk Schubert
Song- und Musikproduktion: Germain Bleich (Sons of Gastarbeita)
Workshops Islamismus-Prävention: Lamya Kaddor
Workshops Extremismus-Prävention: Sascha Schmitt
Begleitung vor Ort und Dolmetscherin: Faten Günther
Film- und Videoproduktion: Achim Böcking
Assistenz: Sarah Burkhardt (Musik)
Jasmin Günter (Schauspiel)
Gestaltung: Christof Becker
Konzept: Dirk Schubert, Gandhi Chahine

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v.l. Sparkassen-Vorstand Christian Becke,Vorstandsmitglied Michael Hedtkamp,Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Thomas Biermann Foto:(c) Linde Arndt

[jpg] Es war ja nur die Bilanzpressekonferenz 2017 für die Sparkasse Gevelsberg-Wetter. Und dieses NUR hatte und hat es in sich.

Stand der Fusion

Muster einer Tabelle im IT-Bereich

2017 haben die beiden Sparkassen die Fusion eingeleitet und mit der Bilanz per 31.12.2017 vollzogen. Es sind also nicht nur die Äußerlichkeiten die die Fusion sichtbar macht, vielmehr sind viele Hebel umgelegt worden oder müssen noch umgelegt werden.
So wurden 1.178 Projekte angestoßen die durch die Fusion notwendig wurden, wovon 817 Projekte erfolgreich abgeschlossen wurden. Ein Beispiel sind die Kontennummern der beiden Institute, die überarbeitet werden mussten, damit es nach dem Zusammenschluss keine Duplikate gibt. Geschäftsbriefe mussten geändert werden, Visitenkarten neu gedruckt werden. Dies alles musste auch mit dem Kunden kommuniziert werden. Selbstredend für den Vorstand der beiden Sparkassen war, diese Vorgänge sollten unbemerkt vom Kunden über die Bühne gehen, der Kunde sollte ohne Einschränkung mit seiner Sparkasse verkehren.
Aber, es gibt übrigens immer ein aber, technisch muss die Fusion noch vollzogen werden.Denn beide Sparkassen müssen ihre IT Daten noch zusammen führen. Beide Sparkassen haben im Moment zwei Datenbanken, die in zukünftig eine Datenbank überführt werden muss. Dafür benötigt die Sparkasse zwei Tage in der die Kunden ihre Konten nicht erreichen können!

So werden vom

Freitag 16. März 2018 ab 18:00 Uhr bis Sonntag 18.März 2018 18:00 Uhr

die Systeme außer Betrieb sein. Stellen sie sich darauf ein, dass sie mit ihrer Karte im Handel abgewiesen werden, weil das System nicht antwortet.Die Geldautomaten,Kontoauszugdrucker oder das Online Banking sollten sie in dem Zeitraum nicht benutzen.

Konsequenz für sie als Kunde:

  • Decken sie sich für dieses Wochenende mit für sie ausreichend Bargeld ein.
  • Falls sie eine Terminüberweisung tätigen müssen, machen sie diese am Donnerstag bis Freitagnachmittag.
  •  oder benutzen sie alternativ eine Kreditkarte mit PIN.

Am Samstag, den 17. März werden Vorstand und Mitarbeiter in der Zeit von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr in allen Haupt- und Geschäftsstellen für Fragen der Kunden zur Verfügung
stehen
Am Sonntag spät abends wird der Bankverkehr ganz normal weiter gehen.

Bilanz 2017 der neuen Sparkasse Gevelsberg-Wetter

Das Kreditgeschäft entwickelte sich etwas uneinheitlich. Über alles stieg der Bestand um rund 2%. Wobei das Firmenkundengeschäft mit einem Plus von 3,8% auf 585,5 Millionen Euro herausragte. Durch die sprudelnden Steuereinnahmen der öffentlichen Hand erfuhren die Kredite in diesem Bereich ein Minus von 2,9%. Bei den Darlehenszusagen konnten wir keine Steigerung registrieren, hier pendelten sich alle Zahlen auf das Vorjahresniveau ein. Dies konnte die Sparkasse auch bei den Kundeneinlagen beobachten die um 4,5 Millionen Euro sanken. Herausragend mit einem Minus von 20,5 Millionen Euro waren die institutionellen Anleger (z.Bsp.Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Stiftungen, Kirchen und Unternehmen) Diese Minus 20,5 Millionen Euro konnten jedoch nicht durch die Zuwächse aus anderen Bereichen aufgefangen werden, so dass ein Minus von 4,5 Millionen Euro per anno bestehen blieb.
Erfreulich ist das deutliche Plus bei den Privatkunden mit 33,1 Millionen Euro an Einlagen, was für die Sparkasse eine Vertrauensbestätigung bedeutet. So kann sich die Sparkasse auch über den Anstieg des Wertpapiergeschäftes um 6,2% bei Aktienanlagen und gar 15,6% bei den Investmentfonds freuen. Bei dem Kundengeschäftsvolumen (KGV), es setzt sich zusammen aus Kundenkrediten, Einlagen und Wertpapiergeschäft, hat die Sparkasse ein Volumen von 2,3 Milliarden Euro erreicht, eine Steigerung von 3,8%.
Die nunmehr verkürzte Bilanzsumme von 1,527 Milliarden Euro auf 1,4728 Milliarden Euro mussten auf Grund der Fusion hingenommen werden, die durch die Konsolidierung entstanden ist. Die LBS in Wetter und Gevelsberg verbuchte ein Transaktionsvolumen im Immobilienbereich von 25,4 Millionen Euro, dies entspricht einer Steigerung von 61%. Diese hohe Zahl ist dem veränderten Immobilienmarkt und den niedrigen Zinsen geschuldet. Währenddessen die Bausparkassenverträge zurückgegangen sind, hier waren die niedrigen Zinsen maßgeblich für den Rückgang.
Schlussendlich konnte im ersten Jahr der Fusion eine Ergebnisverbesserung von Plus 10,8 % verbucht werden. Ein Beispiel für den hohen Wert: Ausgelagerte Tätigkeiten, die nicht selber erledigt werden konnten, konnten nunmehr selber erledigt werden, weil der Arbeitsaufwand nunmehr durch eine eigene Abteilung darstellbar war.
Auch die beiden Städte Wetter und Gevelsberg konnten eine höhere Gewerbesteuer verbuchen. Überhaupt wies das Steueraufkommen für den Fiskus insgesamt ein erhebliches Plus auf.
Kommen wir zu den Zuwendungen in Form von Spenden und dem Sponsoring an die beiden Städte. Hier zeigt sich einmal mehr die Wertschätzung der Sparkasse Gevelsberg-Wetter für ihr städtisches Umfeld, indem sie lokale kulturelle, soziale oder auch sportliche Aktivitäten unterstützt. Für Gevelsberg waren dies 312 tausend Euro und Wetter 216 tausend Euro.
Ein Wert fehlt noch, der Wert wie viel Euro wendet eine Sparkasse um den Ertrag zu erzielen den sie am Ende des Jahres meldet, also das Aufwands-Ertrags-Verhältnis. Auch hier können die Sparkassen schon einen Erfolg verbuchen; denn die Cost-Income-Ratio (CIR) beträgt 60,8 % nach 64,3 % in 2016, kurz, die Fusion hat zu einer höheren Effizienz geführt. Dies führt uns sofort zu der Frage des Stellenabbaus der durch Synergien entstanden ist. Und ja, es wurden 10 Stellen durch Eintritt ins Rentenalter (altersbedingt) abgebaut, und nein, es sind keine betriebsbedingten Kündigungen vorgesehen.

Filialnetz der Sparkasse Gevelsberg-Wetter

Hier zeigt sich einmal mehr die unterschiedliche Unternehmensphilosophie im Sparkassenbereich. Viele städtische Sparkassen dünnen aus Kostengründen ihre Filialnetze aus und halten ihre Kunden an die Hauptstelle aufzusuchen. Nicht so die Sparkasse Gevelsberg-Wetter die offensiv die Nähe seiner Kunden sucht. So ist es nicht verwunderlich wenn die Sparkasse Gevelsberg-Wetter seine Filialen nicht nur saniert, sondern als kleine Hauptstellen in den Quartieren aufbaut. So wird die Filiale Vogelsang total umgebaut und wird danach dem Bild der Hauptstelle (Corporate Identity oder kurz CI) entsprechen. Der Baubeginn für die Filiale Vogelsang ist für den Juli 2018 terminiert und wird, sofern nichts dazwischen kommt spätestens im Oktober 2018 beendet sein. Während der Bauzeit werden die Geschäfte in einem Doppelcontainer für SB-Technik in gewohnter Qualität weiter gehen.
Eine Schließung von Filialen wird es weder in Wetter noch in Gevelsberg geben.

Perspektiven

Auch die Sparkasse Gevelsberg-Wetter sieht sich mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Veränderter Wettbewerb, wie bei den Direktbanken ohne Filialen, oder die abnehmende Kundenbindung, sowie der Anspruch an Service und Qualität, setzt auch die Sparkasse Gevelsberg-Wetter etwas (!) unter Druck. Dieser Druck auf Veränderung ist jedoch bei der Sparkasse Gevelsberg – Wetter nicht so groß, da sie schon immer einen Schritt den anderen Häusern im Bankensystem voraus war.
Als Universalbank hatte sie immer ihre Leistungsfähigkeit bewiesen, die ihr ein hohes Ansehen bei ihren Kunden, den Beschäftigten als auch den Trägern einbrachten. Sie muss also nur das machen was sie bisher immer getan hat, den Standard einer qualitativen hochwertigen Beratung erhalten.

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

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(v.li.): Wolfgang E. Weick (Freunde des Hoesch-Museums e.V.), Martin Fenner (Kunststiftung Ruth Baumgarte), Dr. Jens Stöcker (Direktor des Museums für Kunst und Kulturgeschichte), Michael Dückershoff (Leiter des Hoesch-Museums) und Alexander Baumgarte, Sohn der Künstlerin und Vorstandsvorsitzender der Kunststiftung Ruth Baumgarte). Foto: Katrin Pinetzki/Stadt Dortmund

[Dortmund] Stahlindustrie aus Sicht einer Künstlerin: Dortmunder Hoesch-Museum stellt Bilder von Ruth Baumgarte aus

11.03.2018 – 06.05.2018

Hoesch-Museum, Eberhardstr. 12, 44145 Dortmund

www.hoeschmuseum.dortmund.de

Ruth Baumgarte ist eine der wenigen Frauen in der Geschichte des Industriebildes, die sich künstlerisch mit den Themen Technik und Arbeit auseinandergesetzt hat. Das Hoesch-Museum Dortmund präsentiert vom 11. März bis zum 6. Mai 2018 die Ausstellung „Ruth Baumgarte und das Wirtschaftswunder. Farbrausch am Kessel“. Die Schau umfasst ca. 60 künstlerische Einzelwerke – Aquarelle, Zeichnungen und Gemälde – der Künstlerin aus den 1940er bis 1970er Jahren zu Industrie und Arbeit. Das Gros der Arbeiten entstand zwischen 1952 bis 1968.

Lager des Kesselbauwerks (Copyright: Kunststiftung Ruth Baumgarte)

Ruth Baumgarte fertigte ihre Werke direkt vor Ort an. Ihr Auge erfasst nicht nur die Raumdimensionen der Schwerindustrie, sondern auch technische Details und Arbeitsabläufe. In ihren Porträts setzt sie dem Arbeiter ein Denkmal, indem sie Entbehrungen und Stolz festhält. Ein Kennzeichen ihrer Arbeiten ist die ausdrucksbetonte, teils expressive Farbigkeit sowie Farbflächen und Formen, die bis ins Abstrakte gehen. Obwohl sich der umgebende Raum dabei zuweilen auflöst, wirkt der Mensch dabei nie verloren, sondern lebendig und würdevoll. Teils malerisch, teils grafisch dokumentiert Baumgarte bis in die späten 1960er-Jahre ein Stück deutsche Nachkriegsgeschichte und setzt vor allem den Arbeitern dieser Zeit ein sensibles, unpathetisches Denkmal.

Die in Berlin aufgewachsene Künstlerin kam durch ihren zweiten Ehemann, den Bielefelder Fabrikanten Hans Baumgarte, damaliger Eigentümer eines prosperierenden Unternehmens im Kessel- und Apparatebau, Anfang der 1950er-Jahre mit der Stahlindustrie in Berührung. Als eine der wenigen Frauen in der Kunstgeschichte porträtierte sie fortan immer wieder Menschen im Kontext industrieller Produktion. Sie starb 2013 in Bielefeld.

Die Schau im Hoesch-Museum wurde durch das Köln-Darmstädter Architekturbüro KatzKaiser gestaltet. Die Ausstellung bettet die Werke ein in den zeitgeschichtlichen Kontext, den materiellen und politischen Wiederaufbau der Bundesrepublik Deutschland. Kuratoren sind der Wirtschaftshistoriker Prof. Hanno Sowade (Haus der Geschichte Bonn) und die Weimarer Kunsthistorikerin Dr. Sandra Mühlenberend. Begleitend erscheint eine 168 Seiten starke Buchpublikation im Wienand Verlag Köln.

Ruth Baumgarte (Foto Wölbing / Van Dyck)

Vita Ruth Baumgarte

Ruth Baumgarte, 1923 in Coburg geboren, wuchs als Tochter der Schauspielerin Margarethe Kellner-Conrady und des Schauspielers, Regisseurs und Ufa-Direktors Kurt Rupli in Berlin auf. Nach einem Studium an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste siedelte sie 1946 nach Bielefeld über und baute sich zunächst eine Karriere als Illustratorin auf, bevor sie sich ausschließlich der freien Kunst zuwandte. Über die Jahre entwickelte die Künstlerin ein variantenreiches, am Menschen orientiertes Lebenswerk voller Farbenkraft, das durch politisch-soziale Reflexionen sowie ihre zahlreichen Reisen geprägt ist.

Ihr Werk – insbesondere der über zwei Jahrzehnte entstandene Afrika-Zyklus – erlangte durch Ausstellungen in renommierten Institutionen und Galerien internationale Anerkennung. Zuletzt wurde dieser bis Anfang Januar 2018 im Ludwig Museum Koblenz gezeigt. Von Oktober bis Dezember wird er ein weiteres Mal im Ludwig Museum St. Petersburg, im dortigen Marble Palace, zu sehen sein.  

www.ruth-baumgarte.com

Eröffnung

Kranführer (Copyright: Kunststiftung Ruth Baumgarte)

Zur Ausstellungseröffnung am 11. März, 11 Uhr liest die bekannte Schauspielerin Hannelore Hoger ausgewählte Texte zur Industriearbeit von Martin Walser und Egon Erwin Kisch. Der Eintritt ist frei. Eine wissenschaftliche Einführung zur Ausstellung geben der Kurator Prof. Hanno Sowade sowie Prof. Beate Reifenscheid, Direktorin des Koblenzer Ludwig Museums und Ruth Baumgarte-Kennerin.

Hannelore Hoger wurde für ihre Arbeit als Theater- und Filmschauspielerin mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Adolf-Grimme-Preis. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Rolle der Kommissarin Bella Block. Die Künstlerin Ruth Baumgarte hat Hannelore Hoger selbst persönlich kennengelernt.

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Schwelmer Theater sucht Verstärkung
Heidi Klum und Dieter Bolen tun es. Michi und Smudo von den „Fanta4“ tun es. Und auch das LEO Theater. Sie alle suchen Talente für die Bühne. „Wir benötigen dringend Verstärkung“, erklärt
Marc Neumeister, Künstlerischer Leiter des LEO Theaters im Ibach-Haus. „Denn die Schlagzahl ist, seit wir in Schwelm sind, sehr hoch. Deshalb suchen wir Männer und Frauen ab 18 Jahren für
unser Ensemble, vor allem aber Männer im Alter von 50plus.“ Der Termin: Sonntag, 25. März, ab 15 Uhr.

Immer mal wieder fehlen zur Besetzung der verschiedenen Inszenierungen die richtigen Schauspieler und Schauspielerinnen. „Diese Lücke wollen wir nun für die nächsten Inszenierungen des Spieljahres 2018/2019 schließen“, betont Marc Neumeister. Und da sei das jetzige Ensemble auf Verstärkung angewiesen. Gesucht werden Talente, die gerne auf die Bretter treten möchten, die für viele die Welt bedeuten. „Es ist ein sehr schönes, aber auch ein sehr zeitintensives Hobby“, blickt Marc Neumeister auf das Casting. Denn wochenlang bereite man sich auf die Premiere vor, in der Hauptprobenwoche täglich, oft mehrere Stunden lang, auch mal bis spät in die Nacht.

Auch er frage sich immer mal wieder, warum man bereit ist, so viele Strapazen auf sich zu nehmen für den Beruf des Schauspielers, oder für viele Laien, die ihre Freizeit für die Bühne opfern. Doch findet Marc Neumeister ebenso schnell eine Antwort: „Wenn man dann auf der Bühne steht und das Publikum belohnt einen mit Applaus und Lob, spätestens dann weiß man, warum man magisch von der Bühne angezogen wird.“ Und das gehe allen so, die zum Teil nach Castings im LEO schon viele Jahre auf der Bühne stehen oder die ihre Ausbildung zur Schauspielerin oder Schauspieler absolviert haben.

Viele Mitglieder des aktuellen Ensembles wurden bei den letzten Castings in den Jahren 2014 bis 2016 gefunden, seien es Marika Kotulla oder Frank Paßmann, Steffi und André Bornhöft, Tim Müller, Anke Windgassen oder auch Dylan Lippert-Bruckmann. Sie alle sind aus dem Ensemble des LEO Theaters nicht mehr wegzudenken. Oder auch Marc Neumeister selber, der seine ersten Schritte auf der Bühne 2013 in „Ach Egon“ unternahm. Natürlich entdeckt bei einem Casting. Seit seinem Debüt ist er in beinahe allen Produktionen zu sehen gewesen und seit Anfang Januar 2016 ist er der Künstlerische Leiter des LEO Theaters. Wer einmal Theaterluft geschnuppert hat, den lässt die Bühne nicht mehr los.

Die Aufgaben beim Casting: Einen Text vorlesen, frei vortragen auf der Bühne und einige Improvisationsübungen unter Anleitung absolvieren, mal alleine, mal in einer Kleingruppe. Dabei haben
die Interessen genügend Zeit, sich auf den Text und ihren Auftritt vorzubereiten. Alles läuft unter professioneller Anleitung ab, aber in sehr familiärer, lockerer Atmosphäre. Denn das mache ja auch den Charakter des LEOs aus, das weiter auf eine Mischung aus Laien- und Berufsschauspielern setzt.

Wer sich also seinen Traum erfüllen möchte, um einmal auf den Brettern stehen möchte, die für viele die große Welt bedeuten, der sollte sich unbedingt für das Casting (Sonntag, 25. September, ab 15 Uhr) mit ein paar Zeilen zur Person (Name, Alter, Motivation etc.) und einem Foto anmelden! Bitte per Mail an info@leo-theater.ruhr – weitere Infos unter Hotline 0 23 36 / 47 02 440.

„Wir sehen uns dann“, freut sich Marc Neumeister auf möglichst viele Teilnehmer. „Natürlich im LEO Theater!“

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