Das Konzert „Jon Lord in Concert“ muss leider entfallen!

 

 

Das für den 6. Juli 2012 um 20 Uhr in der Stadthalle geplante Crossover-Konzert „Jon Lord in concert“ muss aufgrund der Erkrankung von Jon Lord leider ersatzlos entfallen.

                             
Jon Lord                                                                                                      Foto: Theater Hagen
 

 

 

Die Karten werden an der Theaterkasse zurückerstattet.

 

Theaterkasse: 02331/207-3218.

Öffnungszeiten der Theaterkasse:

– bis einschließlich 6. Juli 2012:

Montag: 10-16 Uhr

Dienstag – Freitag: 10-19 Uhr

Samstag: 10-15 Uhr

 

– 7.und 8. Juli geschlossen

– 9. Juli – 12. Juli: 10-13 Uhr und 14-16 Uhr

 

13. Juli 2012:

10-13 Uhr.

 

Während der Spielzeitpause bleibt die Theaterkasse vom 14. Juli bis 21. August 2012 geschlossen.

 

 

Public Viewing und Extraschicht sorgen an diesem Wochenende für logistische Meisterleistungen

27. Juni 2012
Logistische Herausforderungen im Westpark
Public Viewing und Extraschicht sorgen an diesem Wochenende für logistische Meisterleistungen auf dem Westparkgelände

[Bochum] Längst ist das Public Viewing im Westpark zu einem viel gelobten und mit über 11.000 Fans pro Spiel beliebten EM-Erlebnis geworden. Ebenso geschätzt und seit Jahren hervorragend besucht ist das Programm der ExtraSchicht auf dem Gelände rund um die Jahrhunderthalle Bochum.

Am kommenden Wochenende werden die Mitwirkenden der Projekte auf eine ganz besondere Bewährungsprobe gestellt: Parallel zum Public Viewing, das mit dem Halbfinale Deutschland – Italien in die nächste Runde geht, wird bereits die große Bühne für URBANATIX aufgebaut. Die erfolgreiche Show ist eines der Highlights der diesjährigen Extraschicht mit zwei spektakulären Vorstellungen um 22:30 und 00:30 unter dem Motto „Welcome to the machine“. Dabei wird neben einem 18m hohen Turm u.a. auch die 77qm große Leinwand des Public Viewings genutzt.

   

„Alle Beteiligten arbeiten unglaublich konzentriert und fokussiert. Neben dem Public Viewing und dem Aufbau für URBANATIX bereiten wir weitere Programmteile der Extraschicht wie das Klavierfestival in Halle 1 und den Poetry Slam im Dampfgebläsehaus vor.“, so Andreas Kuchajda, Geschäftsführer der Jahrhunderthalle Bochum.

   

PRESSEMELDUNG
Über 50.000 Besucher in 4 Tagen
Von Donnerstag bis Sonntag werden rund 50.000 Besucher auf dem Gelände erwartet. Denn im Anschluss an die lange Nacht der Industriekultur richten sich die Blicke direkt auf das EM-Finale. „Nach der Show ist vor dem Spiel. So wird die Bühnensituation noch in der Nacht von Samstag auf Sonntag wieder in den Ursprung für das Public Viewing zurück gebaut.“, so Kuchajda.

Von dem ganzen Geschehen unbeeindruckt probt und baut unterdessen schon die Ruhrtriennale in der Jahrhunderthalle Bochum. Von einem entspannten Sommerloch kann bei der Bochumer Veranstaltungs-GmbH also keine Rede sein.


 

Spielstätten / Venues:
RuhrCongress Bochum – Jahrhunderthalle Bochum – Freilichtbühne Wattenscheid – Stadthalle Wattenscheid

Tickethotline: +49 234 / 6103 232

Internet:
www.ruhrcongress-bochum.de;
www.jahrhunderthalle-bochum.de
;
www.freilichtbuehne-wattenscheid.de
;
www.stadthalle-wattenscheid.de

 

Achtung neuer Termin: TALK UND LIVE-MUSIK IM BAHNHOF

TALK UND LIVE-MUSIK IM BAHNHOF

Bekannte TV-Gesichter sprechen über Castingshows
 

Nach der erfolgreichen Premiere Ende April gibt es am 29. Juni 2012 eine neue Ausgabe von „Talk am Gleis“. Radio Ennepe Ruhr-Chefredakteur Tom Hoppe begrüßt diesmal u. a. bekannte Gesichter aus Deutschlands erfolgreichster Castingshow  „Deutschland sucht den Superstar“. Die Sendung wird live von 19.00 bis 21.00 Uhr im Radio übertragen.

Eigentlich sollte „Talk am Gleis“ am 28. Juni stattfinden, das Team des Fördervereins hatte sich aber entschieden „König Fußball“ Vorrang zu lassen. Darum findet die Zweite Veranstaltung einen Tag später, also am 29. Juni statt, einem EM-spielfreien Freitag.

 

Moderator Tom Hoppe freut sich auch diesmal wieder auf hochkarätige Gäste, die vielen aus dem Fernsehen bekannt sein dürften. „Es geht um das Leben nach der Castingshow und den Weg ins Rampenlicht“, verrät Hoppe und verkündet voll Stolz, dass fast alle seine Gäste aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis kommen .

Einer der Stargäste am 29. Juni ist  Daniel Assmann. Der 28jährige kommt aus Hattingen und ist das neue Gesicht bei RTL. Diese Chance bekommen nur ganz wenige. Erst vor kurzem moderierte er den Ableger der Erfolgsshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS), DSDS Kids. Außerdem ist Sängerin Vanessa Krasniqi zu Gast. Die 17jährige hatte es in diesem Jahr in die Top 10-Live-Shows von DSDS geschafft und stand schon mit 13 Jahren im Finale der RTL-Show „Das Supertalent“. Gemeinsam mit ihrem Freund gibt sie Kostproben ihrer ersten Single, die am 29. Juni veröffentlicht wird. Die Talkrunde wird ergänzt von der Gevelsberger Sängerin Lea Bergen, die bereits einmal im Bahnhof aufgetreten ist und sich mittlerweile in der Region schon einen Namen gemacht hat, ebenso wie ein weiteres Nachwuchstalent aus Ennepetal, nämlich Jana Sophie Möllenberg, die bei verschiedenen Auftritten ebenso überzeugen konnte.

                                         
Vanessa
 

Der Musiker, Komponist und Produzent Philipp Kersting aus Schwelm macht die Runde komplett. Er arbeitet gerade an seinem ersten Album und machte erst kürzlich als Herausgeber der CD „Keksplanet“ von sich Reden. Mit seinem Label schrieb er bekannte Songs kindgerecht um und ließ sie von jungen Talenten aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis neu aufnehmen.

 

Einlass in den Bahnhof Ennepetal / Gevelsberg ist ab 18.00 Uhr; Karten sind sowohl im Vorverkauf an der Info des Rathauses in Ennepetal, als auch an der Abendkasse jeweils zum Preise von 5,– Euro erhältlich.

An der „urigen Theke“ können Sie bei einem „Schluck Bier und einem Häppchen aus der Hand“ die Livesendung verfolgen, die Premiere der Single von Vanessa Krasniqi erleben, die Auftritte unserer heimischen Sängerinnen beklatschen und somit das Wochenende einmal ganz anders „einläuten“.   

 

 

 

 

[Text und Foto übersandt 25.6.2012 von  ]

 

 

Kunstraum Grün“ 20 Künstler im Botanischen Garten in Duisburg

[CF] Der botanische Garten in Duisburg an der Schweizer Straße ändert für wenige Tage seine Gestalt und dauerhaft sein Gesicht. Ab dem 28. Juni 2012 ziehen 20 Duisburger Künstler mit ihren, meist nur für diesen Ort angefertigten Werken, auf die Wiesen und Galerien. Diese Ankündigung haben die Gartenbetriebe zum Anlass genommen, diesem Garten eine Frischzellenkur angedeihen zu lassen. Es wird geharkt, geschnitten und gefegt. Die Besucher des Garten freuen sich ganz besonders, denn nun kommen die hier waschenden Schätze wieder in ihrer vollen Pracht zur Geltung.

   

Mit dem "KunstraumGRÜN" geschieht ein Kunstereignis der besonderen Art. Die Künstlerin Claudia A. Grundei, die in Duissern zu Hause ist, hatte die Idee zu diesem Ereignis schon vor vielen Jahren und freut sich mit den anderen beteiligten Künstlern über dessen jetzige Realisierung, die auch vom Duisburger Kulturbeirat gefördert wird. Alle künstlerische Arbeiten für diesen Kunstraum erfolgen ohne Honorare für die Kreativen die hierzu auch die Materialien stellen. Die Beteiligten Regina Bartholme, Dorothee Becker, Stacey Blatt, Klaus Brüggenwerth, Jochen Duckwitz, Claudia A. Grundei, Carolin Höbing, Elisabeth Höller, Gert Kiessling, Winfried Kloer, Günther Kühn, Dorothea Schaller, Günter M. Schirmer, Martin Schmitz, Cornelia Schweinoch-Kröning, Claudia Sper, Peter Steinebach, Angelika Stienecke, Ralf Thiesen und Barbara Verhoeven, nehmen in der Zeit vom 28. Juni bis zum 1. Juli 2012 das Terrain in Besitz und lassen einen Hauch Mythologie und Kreativität durch das Grün des Gartens wehen. Das Suchen und Finden der Kräfte dieses Raumes steht für die Künstler im Vordergrund. Dieser Herangehensweise an die Projektarbeit stellen sich nicht nur Bildhauer und Objektkünstler, sondern auch Maler und Graphiker.

                            
„…erwischt!“  Probelegen des Mandala von Claudia Sper
© Foto der Ötsch
 

Die Besucher dürfen sich über einen bunten Korb voller Kreativität an den Tagen der Ausstellung freuen. Mit einem Blick durch die Hecke konnte die eine oder andere Künstler_In bei den vorbereitenden Arbeiten „erwischt“ werden. So stellt Claudia Grundei in einem idyllischen Teich ein Tetraeder auf und Claudia Sper legt ein Mandala unter dem Mammutbaum. Nach unseren Informationen werden die beteiligten Künstler an den Ausstellungstagen in loser Folge zu persönlichen Gesprächen mit den Besuchern zur Verfügung stehen.

Der „KunstraumGrün“ wird am Donnerstag, dem 28. Juni 2012 um 18 Uhr eröffnet. Zur Einführung in dieses besondere Ereignis sprechen der Kulturdezernent Karl Janssen und der Vorsitzender des Kulturausschusses Frank Albrecht. Nach den einführenden Worten wird Dorothee Becker auf musikalische Weise den Dialog mit der Natur suchen. Dies wird auch durch das Café im Botanischen Garten mit einer verlängerten Öffnungszeit unterstützt.

An den drei folgenden Tagen wird ein ansprechendes Rahmenprogramm mit musikalischen Delikatessen zu hören und zu sehen sein.

Der Freitag beginnt um 16:00 Uhr mit einem  Flötenkonzert und um 18:00 Uhr folgt eine Baumführung mit dem Chor der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule.
Die musikalische Baumführung wird am Samstag um 14 Uhr erfolgen. Ihr folgen zwei Lesungen einmal um 17:00 Uhr für Kinder und um 18.30 Uhr für Erwachsene.
Der Sonntag beginnt um 12:00 Uhr, mit der "Meditation mit Klang", die um 15:00 Uhr wiederholt wird. Die Altflöte von Kathrin Kollert erklingt im Baumhain um 13.30 Uhr.

Clodwig Francon / aus Duisburg / der Ötsch

 

 

Besondere Auszeichnung für die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld

Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld als familienfreundliches
Unternehmen ausgezeichnet und zertifiziert

Die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld ist als ein familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet und zertifiziert  worden.

Das Zertifikat "audit berufundfamilie" wird von der berufundfamilie gGmbH – einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie Stiftung – vergeben.
Die Auszeichnung als familienfreundliches Unternehmen erfolgte in einer Feierstunde mit der offiziellen Zertifikatsübergabe am 11.06.2012 in Berlin. Die Schirmherrschaft tragen die Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder und der Bundeswirtschaftsminister Dr.  Philipp Rösler.

Das audit berufundfamilie unterstützt Unternehmen und Institutionen, eine familienbewußte Personalpolitik nachhaltig umzusetzen.
Bedingt durch den demographischen Wandel, die veränderte Gesellschaftsstruktur wie auch durch das neue Rollenverständnis ist das audit ein wichtiger Baustein einer modernen Personalpolitik und Unternehmenskultur.

Im Rahmen der Prüfung durch audit berufundfamilie wurden neben den bestehenden Angeboten der Sparkasse zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch die für die nächsten drei Jahre geplanten Maßnahmen zur familienbewussten Personalpolitik in der Sparkasse zertifiziert.

                                                                                                                                                                                                                            
Foto v.l.n.r.: Sparkassendirektor Bodo Bongen, Udo Sachs (Vorstandssekretär), Kirsten Soiron (Sparkasse) Johannes Dennda (Leiter Werbung/Öffentlichkeit) Sparkassendirektor Oliver Teske.
Foto: Heike Gräfe
                       

Die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld unterstützt ihre Beschäftigten aktiv bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. "Familien- und Berufsleben sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Hier für ein ausgewogenes Verhältnis zu sorgen ist für uns ein Teil unserer Vorbildfunktion in der gesellschaftlichen Verantwortung als Sparkasse", sagt Oliver Teske, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld.

Die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld hat bisher unterschiedlichste Maßnahmen zur Gestaltung flexibler und familienfreundlicher Arbeitsbedingungen umgesetzt, z.B. variable Arbeitszeit, vielfältige individuell abstimmbare Teilzeitmodelle sowie Angebote im Rahmen des Gesundheitsmanagements. Darüber hinaus wurden Ziele formuliert, die innerhalb der nächsten drei Jahre das bestehende Angebot abrunden sollen.
Dazu gehört beispielsweise der Ausbau der Betreuung während der Elternzeit mit der Unterstützung des Wiedereinstiegs nach der Familienphase, regelmäßige Mitarbeiterinformationen und -veranstaltungen zu Gesundheitsthemen ebenso wie die Unterstützung der Mitarbeiter bei Fragen zum Thema Pflege ihrer Angehörigen.

Wichtig für eine ganzheitliche Betrachtung ist, den Blick nicht nur auf Eltern und Kinder zu richten, sondern auch die Belange von älteren Mitarbeitern mit pflegebedürftigen Angehöri-gen zu berücksichtigen.

"Familiengerechte Angebote lohnen sich – für die Mitarbeiter, für die Sparkasse und für unsere Kunden. Durch das Gleichgewicht zwischen den familiären Pflichten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und dem Unternehmensinteresse wird es möglich sein, die Attraktivität der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld als Arbeitgeber weiter zu steigern." , so der Vorstandsvorsitzende Oliver Teske. "Ein großer Vorteil der auch den Kunden zugute kommt.
Zufriedene Mitarbeiter sind motivierte Mitarbeiter – das spürt man in jedem Lächeln und in jedem Gespräch"  ist der Vorstandsvorsitzende überzeugt.

 

 

[Text Pressemitteilung der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld
Bildquelle:  berufundfamilie gGmbH und Sparkasse Ennepetal]

Ein angesehener internationaler NRW Kulturbotschafter

 


Tony Cragg
  [jpg] Ehre, was ist Ehre? Es sind besondere Persönlichkeiten die diesen Wert Ehre noch leben. Professor Berthold Beitz oder der jetzt nach Dresden gegangene Dr. Hartwig Fischer gehören zu solchen Persönlichkeiten. Man zieht den Hut vor ihnen oder verbeugt sich vor ihnen. Leider gibt es nur noch homöopathisch viele Personen mit diesem Wert  in Deutschland. Nichtsdestotrotz konnten wir heute bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse durch Kultusministerin Ute Schäfer in ihrem Ministerium zugegen sein.

Tony Cragg wurde mit diesem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse im Beisein von Familie und vielen Freunden ausgezeichnet. Selbst der ehemalige  Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff (CDU) lies es sich nicht nehmen an der Zeremonie teilzunehmen.   Nun ist es nicht so, dass Herr Cragg nicht schon gewürdigt wurde. 2007 erhielt Cragg den „Praemium Imperiale“ des japanischen Kaiserhauses, der immerhin mit 151.000 Euro (15 Millionen Yen) ausgestattet ist. „Praemium Imperiale“ ist der Nobelpreis der Künste und opponiert mit dem Literaturnobelpreis für alle anderen Kunstsparten.

 

Ministerin Schäfer sprach in ihrer Lobrede Cragg als Impulsgeber für das Land NRW, wo er Künstler, Lehrer und seit 2009 Rektor der Kunstakademie Düsseldorf ist. Vielfalt und Schönheit seiner Werke stehen als Gegenpol zu einer Nutzerorientiertheit in unserer Gesellschaft. Wobei das nicht sichtbare der Dinge für Cragg Aufforderung ist diese sichtbar zu machen.


Ministerin Ute Schäfer steckt Antony Cragg persönlich das Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse an.
        
Tony Cragg und Gattin nach der Verleihung

1977 zog Cragg von Liverpool nach Wuppertal und zwar genau an die Grenze von Barmen und Elberfeld am Hesselnberg/Bendahl. Anfangs sammelte er Alltagsgegenstände und machte damit seine ersten Exponate im plastischen Bereich. Kurz zuvor hatte er sich von der Malerei fast gänzlich abgewandt. Cragg lebte jahrelang zurück gezogen um sich 1979 dann wieder zurück zu melden. Von da an ging es Schlag auf Schlag aufwärts, es war als wenn sich ein Knoten  gelöst hätte. Seine Formensprache ist von einer fließenden und mehrschichtigen Schönheit die mehrdeutige Assoziationen zu lassen. Ausstellungen im In- und Ausland folgten unter anderem im Louvre (Paris), im  The Brooklyn Museum ( New York) und vielen, vielen internationalen erstklassigen Häusern. Die documenta 7 und 8 verortete ihn als Avantgarde der deutschen Gegenwartskunst in Deutschland obwohl er Brite aus Liverpool war.

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Cragg hat von der Familie Herberts ein 15 ha großes verwildertes Waldstück mit einer denkmalgeschützten Villa Waldfrieden erworben. Dieses Waldstück wurde zu einem Skulpturenpark ausgebaut und um ein Ausstellungshaus erweitert. Neben diesem Ausstellungshaus welches mit Wechselausstellungen betrieben wird, werden auch auf dem Gelände Dokumentarfilme vorgeführt. Mit „Klangart“ wurde auf dem Grundstück ein Musikfestival organisiert. Nächste Termine 14.+15. Juli mit portugiesischer Fado- und Folkmusik. Cragg trägt den Ehrenring der Stadt Wuppertal und stellt nicht nur für NRW, sondern auch für Wuppertal eine ungeheure Bereicherung dar.

Tony Cragg ist uns kein Unbekannter, am 9. März berichteten wir erstmalig  über ihn.

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Die Redaktion freut sich außerordentlich über diese Verleihung – Tony Cragg hat es auf Grund seiner künstlerischer Arbeiten und seines Verhaltens verdient. Und, er ist ein wahrhafter Botschafter mit Ehre.

 

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Düsseldorf

[Alle Fotos: © Linde Arndt

 

Wird da getrickst oder Unwissen bei der IKEA Investition vorgetäuscht?

 


Grafik Stadt Wuppertal/IKEA
  [jpg] Wenn man die Simulation für den IKEA Homepark sieht, meint man direkt: Ach was, das ist doch alles ganz gut und dürfte keine Probleme schaffen. Da werden wunderschöne Präsentationen und kurze Filmchen gezeigt, die den Bürger weich machen sollen. Da fahren Autos friedlich ohne Stau vor eine Ampel und lösen sich wie von selber auf. Herrlich! Es geht um die gesetzlich vorgeschriebenen Bürgerbeteiligungen die im Zusammenhang mit der Ikea Investition abgelaufen sind  und ablaufen.

Da wird ein verspätetes Einzelhandelsgutachten vorgelegt welches mehr Fragen aufwirft als Fragen beantwortet. Da ein paar Elektro- und Sportartikel weniger und fertig ist die Laube. Da wird im Verkehrsgutachten mit Zahlen gearbeitet deren Herkunft weder datiert noch quantitativ genannt werden kann.  Es werden zwar vielfach Zahlen genannt, wie diese ermittelt wurden ist nicht bekannt oder man will für das nächste mal deren Herkunft erfragen. Die Bürger sind sauer, fühlen sie sich doch getäuscht.

Aber, jetzt kommt es: Formaljuristisch sind die öffentlichen Bürgerbeteiligungen vorgenommen wurden. Ob sie nun richtig sind oder nicht, interessiert hier den Investor nicht die Bohne. So zeigt das Verkehrsgutachten eindeutige Schwächen im Hinblick auf den Bereich der oberen Wittenerstraße, der Schmiedestraße, des Mollenkotten und der Autobahnrampen. Das es im Winter heute schon öfter zu Staus und Verkehrsunfällen kommt wussten die Verkehrsgutachter nicht. Durch die Höhe in diesem Gebiet gefrieren im Winter die Straßen früher. Aber wen interessiert das schon.  
Präsentationsvorstellung

 
Heike Haarhaus – Initiative
www.leben-wuppertal-nord.de
 

 Die Behauptung IKEA würde alle Kosten tragen, die im Zusammenhang mit der Investition entstehen, kann weder schriftlich noch sonst wie ermittelt werden. Man muss so vieles nur glauben.

Auch ist die Front der Gegner aus dem EN-Kreis wesentlich schwächer als die Front der Gegner aus Wuppertal. Von den Bürgermeistern des EN-Kreises ist zu vernehmen, wenn IKEA bei den Städten des EN-Kreises investiert hätte, würde dieses wie ein Sechser im Lotto aufgefasst. Zwei Bürgermeister die nicht genannt werden wollen taten dies kund. Nun wie viel ist dieser Widerstand im EN-Kreis denn wert?

 

 

So ist es auch nicht verwunderlich, wenn die meisten Wort – Meldungen bei den Bürgerbeteiligungen von Wuppertalern getätigt werden. Man wundert sich doch sehr, sind doch durch diese Investition viele Investitionen in den Innenstädten des EN-Kreises in Gefahr. Beispiel Gevelsberg: Die Mittelstrasse wurde mit Steuergelder wunderbar hergerichtet. Durch die IKEA Ansiedlung wären diese Steuergelder jedoch perdu.

Aber zurück zu den gesetzlich vorgeschriebenen Bürgerbeteiligungen, den Gutachten und sonstigen Handlungen, die eine Stadtverwaltung erbringen muss. Wenn dies alles vorbei ist, werden die Bagger anrücken und der IKEA Homepark wird erstellt.

Wenn die Investition erstellt wurde stellt man nachträglich Mängel in der Planung fest. Logischerweise konnte das niemand ahnen und auch logischerweise kann der Investor dafür nicht gerade stehen. Er hat ja sein möglichstes getan. Wer zahlt dann für eine dann notwendige andere Verkehrsführung? Klar der Steuerzahler! Ich denke, schon heute wissen die Planer welche Investitionen nachträglich vorgenommen werden müssen. Wetten! Und wenn der Bau erst einmal steht, wird er auch nicht abgerissen. Es geht alles formal juristisch korrekt zu – ehrlich.

 
Stadt Wuppertal,IKEA,Gutachter
 

Auch in Wuppertal ist es wie in Stuttgart 21, bei der Kölner U-Bahn oder  dem Flughafen Berlin Brandenburg, alles Investitionen die den Steuerzahler Milliarden im Nachhinein kosteten, bzw. kosten werden.

Tja, so leben wir über unsere Kosten. Wollten wir nicht alle und überall die IKEA Homeparks? Übrigens für diese Investition ist, wenn es unbedingt Wuppertal sein soll, an vielen Orten noch Platz.Selbst innerstädtisch auf dem Happich Gelände.

 

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Wuppertal

[Fotos: © Linde Arndt]

 

Das Geheimnis ist gelüftet

     
v.l. Claus Wolff / Dr. Hartwig Fischer /  Oberbürgermeister Reinhard Paß und Architekt David Chipperfield
 

 

[jpg] Dr. Hartwig Fischer nannte das Museum Folkwang „Das schönste Museum der Welt“. Und Fischer sagte dies nicht nur einfach daher, er lebte dieses auch.

2006 – 2012 werden wir einmal als eine herausragende Zeit für das Folkwang Museum registrieren dürfen – die Dr. Fischer -Zeit. Es war eine spannende, inspirierende und schöne Zeit die uns Dr. Fischer schenkte. Professor Berthold Beitz, Vorsitzender der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, sagte im Dezember 2011 nach Bekanntgabe des Weggangs von Dr. Fischer : Wir haben uns nicht geirrt. Wir bedauern den Weggang eines tüchtigen Museumsmannes und beglückwünschen Herrn Fischer zu dieser neuen Herausforderung.“

Dr. Fischer ist nunmehr Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. eine der größten Kunstsammlung überhaupt mit einer großen Tradition. Es ist sicher eine der schönsten, größten und verdienstvollsten Herausforderung, welche die Museumswelt zu vergeben hat. Dr. Fischer ist der beste Mann den sich die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden nur wünschen konnten.

Allerdings war und ist dieser Weggang für das Folkwang Museum ein großer Verlust. So musste eine 9 köpfige Findungskommission die Nachfolge von Dr. Fischer regeln, wobei Herr Osthaus der Findungskommission beratend zur Seite stand. 24 Personen bewarben sich für die frei gewordene Stelle, 9 Personen wurden zu einem Gespräch eingeladen.. Andreas Bomheuer, Dezernent für Kultur und Integration der Stadt Essen wusste von einem breiten Anforderungsprofil an den neuen Direktor zu berichten. Er sollte eine fundierte wissenschaftliche Befähigung haben, Managementqualifikationen besitzen und ein souveränes kompetentes Auftreten in allen Bereichen erkennbar leben.


Dr. Tobia Bezzola
  Die einstimmige Wahl fiel auf Dr. Tobia Bezzola der vom Kunsthaus Zürich kommt. Dort war Bezzola seit 1995 als Kurator tätig und zusätzlich ab 2001 Leiter der Abteilungen Ausstellungen, Neue Medien, Fotografie und Wissenschaftlicher Leiter der Bibliothek. Promoviert hat Bezzola mit dem Thema: „Die Rhetorik bei Kant, Fichte und Hegel“.

Das Kunsthaus Zürich steht selber vor umfangreichen Veränderungen, es soll nunmehr zum größten Museum der Schweiz ausgebaut werden.

Der Vorsitzende des Folkwang-Museumsvereins, Dr. E.h. Achim Middelschulte begrüßte denn auch Dr. Tobia Bezzola auf der am 2. Juni 2012 anberaumten nationalen Pressekonferenz als einen erfahren Kurator, der über 30 Ausstellungen in Zürich umgesetzt hatte.

Gleichzeitig verwies Middelschulte auf das Museum Folkwang als eines der ältesten Museen in Deutschland das sich überwiegend mittels Public Private Partnership (PPP) finanzierte.
So fügt sich Dr. Bezzola im Bereich PPP ins Museum ein , wo er seine Erfahrungen im Bereich der PPP einbringen kann und den er weiter ausbauen will. Zürich ist ein Haus der modernen Kunst und hat in Europa und weltweit einen hervorragenden Ruf, eben wie das Folkwang Museum so Dr. Bezzola.
Dr. Bezzola freut sich auf die neue Aufgabe als Direktor des Folkwang Museums. Gefragt, was er in seinem Wohnzimmer an der Wand hängen hat, meinte er: Durch meinen Vater habe ich ein breites Feld an Fotografien an den Wänden hängen, die jedoch nur einen Fingerzeig bedeuten.
 
Dr. E.h. Achim Middelschulte

Ein großes Feld wird für mich die Gegenwartskunst einnehmen, der ich für die Zukunft einen weiten Raum einräume. So ist offiziell der 1. Januar 2013  als Beginn für das Direktorat vorgesehen. Dr Bezzola wird ab Oktober 2012 wochenweise dem Folkwang Museum zur Verfügung stehen. So wird die Orientierungphase im Museum Folkwang durch die üblicherweise schon vorgenommenen Vorbereitungsarbeiten erleichtert, weil die heutigen Ausstellungen eine teilweise jahrelange vorausschauende Vorbereitungszeit benötigen.

Angesprochen auf die finanzielle Situation des Museums, verwies Dezernent Andreas Bomheuer von der Stadt Essen auf die schon im Haushaltsplan bereitgestellten 5,5 Millionen Euro für die laufenden Kosten des Museums. Gleichzeitig kündigte Dr. E.h. Achim Middelschulte für das Folkwangkuratorium die Bereitstellung von 2 Millionen Euro für neue Ankäufe an, womit die aktuelle Kunst nach vorne gebracht werden soll.


Prof. Ute Eskildsen
     Es ist jedoch noch nicht alles was aus dem Folkwang Museum zu berichten ist.

Die langjährige Leiterin der Fotografischen Sammlung und derzeitige geschäftsführende Direktorin des Folkwang-Museums Prof. Ute Eskildsen geht am 31. Dezember in den Altersruhestand.

Für Prof. Ute Eskildsen ist bis heute noch keine Nachfolge gefunden worden.

So schließen wir uns dem Vorsitzenden des Folkwang-Museumsvereins, Dr. E.h. Achim Middelschulte mit einem herzlichen „Glück Auf“ für diese anspruchsvolle Aufgabe an.

 

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Essen

 [Alle Fotos: © Linde Arndt]

Schätze in Büchern: Historische Bibliothek am 1. Juli geöffnet

 

Interessierte Freunde alter Bücher können sich freuen: Die "Schätze in Büchern" der Historischen Bibliothek in Haus Martfeld werden auch am

1. Juli in der Zeit von 13 bis 15 Uhr zu sehen sein. Doris Kübler vom Verein für Heimatkunde ist bestens vorbereitet, zeigt die Werke und steht für Fragen und Erläuterungen zur Verfügung (freier Eintritt).

 


Beide Fotos © Linde Arndt
         


Da am selben Tag die Quartalsführung im Museum Haus Martfeld das Thema "alte Buchkunst" aufgreift, bietet sich ein anschließender Besuch in der Bibliothek geradezu an.

 

 

Schwelm, den 21. Juni 2012