Die Ruhr-Universität-Bochum  erwartet wieder Zehntausende auf dem Campus

Zuletzt strömten stets 20.000 bis 30.000 Feierwillige zum Sommerfest der Ruhr-Universität. Wenn das Wetter mitspielt, dürfte es in diesem Jahr nicht anders sein. Denn das Programm am 6. Juni hat es wieder in sich: Bereits ab 15 h werden Kinder mit Theater, Musik, Kino, Schminken und weiteren Aktionen umsorgt. Überall auf dem Campus stehen zudem Stände mit Speis, Trank, Kunsthandwerk etc. Hunderte Läufer wagen sich auf die 5km-Strecke oder auf den Halbmarathon; der Uni-Run feiert 10-jähriges Jubiläum. Und natürlich werden sich wieder viele Gäste vom spektakulären Feuerwerk und von der Livemusik anlocken lassen.

Fünf Bühnen
Livemusik gibt es auf fünf Bühnen. Die größte steht direkt vor dem Audimax. Hier eröffnet RUB-Rektor Prof. Elmar Weiler das Sommerfest offiziell (etwa 17.15 h). Vorher und nachher sind bis etwa 1 h nachts sechs Live-Acts
(zzgl. Siegerehrungen und Feuerwerk) zu sehen: Los Placebos, Tommy Finke, Dreadnut Inc., Kapelsky, Club des Belugas und Großstadtgeflüster.

Der Nachmittag auf der Bühne im Saal des Audimax gehört den Kindern. Es gibt Aktionen wie Schminken, Spiele etc., aber auch zwei Auftritte: vom Theater Tom Teuer und von der Gruppe Adesa. Um 20 h schließlich spielt das
Collegium Instrumentale Bochum klassische Musik von Federico Moreno Torroba und Antonín Dvorák. Auf der Bühne im Foyer des Audimax bietet das Café Welt weitere musikalische Highlights. Zugunsten des "Notfonds für Ausländische Studierende" werden im Café Welt zudem Kaffee, Kuchen und Snacks verkauft.

Ebenfalls im Foyer zu finden sind die Partner der RUB von "Gemeinsam für Bochum", z.B. Deutsches Bergbaumuseum, Eisenbahnmuseum und Varieté et cetera. Auf ihrer gemeinsamen Bühne vor dem Tutorienzentrum (Querforum West) servieren das Kulturbüro boSKop und das Campusradio CT einen Mix aus
Live-Auftritten und DJ-Sets. Live dabei sind Tengo Hambre Pero Tengo Dinero, Ben Galliers, Monoherz und Susanne Blech. Für die Bühne auf dem Nordforum vor der UB hat der Asta ein alternatives Liveprogramm
zusammengestellt. Neben studentischen Bands tritt traditionell auch der Zweitplatzierte des Bochumer Newcomer-Wettbewerbs auf. Abgerundet wird die Nacht mit einer Aftershow-Party im Kulturcafé.

Weitere Schauplätze
Doch natürlich verwandelt sich wieder der gesamte Campus in eine Festmeile – und die ist erneut komplett glasfrei. Unterwegs sind u.a. Stelzenläufer und Pantomimen, praktisch überall stehen Stände mit Speisen und Getränken und vielen anderen Produkten. Im Mensa-Foyer wird schon am Vormittag der Kunst- und Handwerks- markt aufgebaut und im HZO 20 zeigt der Studienkreis Film die BBC-Doku "Unser Leben". Auf dem Fußballplatz südlich der G-Reihe nehmen die Professoren einen weiteren Anlauf, um den Verwaltungsangestellten den Rektoratspokal zu entreißen. Weiteren Sport bietet die Jubiläumsauflage des Uni-Runs. Auf zwei Strecken (5 km und Halbmarathon) kämpfen Läuferinnen und Läufer zum 10. Mal um Einzelpreise sowie um den heiß begehrten Fakultätspreis; ihn gewinnt diejenige Fakultät, die in beiden Rennen die meisten Teilnehmer ins Ziel bringt.

 

Redaktion: Arne Dessaul
 
Veranstaltung:
Ruhr-Universitaet Bochum Universitaetsstrasse 150 D-44801 Bochum
Day of Song: Die Metropole Ruhr singt – überall
 

Die Metropole Ruhr erhebt die Stimme: Zum ersten Mal nach der Kulturhauptstadt RUHR.2010 feiert die gesamte Region den "!Sing – Day of Song" am 2. Juni. Pünktlich um 12.10 Uhr werden Menschen in allen 53 Städten gemeinsam und gleichzeitig singen. Angestimmt wird – was sonst im Ruhrgebiet – das Steigerlied.

Vom 1. bis 3. Juni stehen mehr als 500 Veranstaltungen rund ums Singen auf dem Programm der Metropole Ruhr. Über 50.000 Sänger wirken mit – doppelt so viele wie im Kulturhauptstadt-Jahr. Auf öffentlichen Plätzen, in Konzerthäusern, sozialen Einrichtungen, Schulen, Kindergärten, Hospizen und sogar in der Kluterhöhle in Ennepetal wird gesungen.

   
  Impressionen des !SING DAY OF SONG von 2010                                                                         Fotos: copy Linde Arndt  

Den Rahmen zum Day of Song bildet ein Konzert zum Sonnenuntergang am 1. und 2. Juni um 22 Uhr im Gasometer Oberhausen. Im Inneren des knapp 120 Meter hohen Industriedenkmals wird der stimmgewaltige Gesang der amerikanischen Opern- und Gospelsängerin Richetta Manager, verstärkt vom Opernchor des Musiktheaters im Revier, das Festival eröffnen.

Vielfalt wird groß geschrieben: Eine singende Klangbrücke zieht sich durch Essens Innenstadt: Vom Burgplatz über die Kettwiger Straße bis zum Kennedyplatz stimmen verschiedene Chöre ein. In Kamp-Lintfort singen die Lightning Souls auf dem Friedhof auf Wunsch der Angehörigen Barock und Gospel an den Gräbern. Musik aus Taizé ist in der Kapelle des St. Josef-Hospitals Bochum zu hören. In der Herner Kirchengemeinde St. Antonius führt die Erich-Klausener-Schule ein Michael Jackson Musical auf. Ein Supermarkt wird in Castrop-Rauxel kurzerhand in ein Konzerthaus verwandelt.

Infos und Programm: www.dayofsong.de

 

[la] Wenn in dieser Woche eine regelrechte Sing-Bewegung bundesweit einmalig durch die Metropole Ruhr geht und wenn auf die Sekunde genau am 2.6.2012 um 12.10 Uhr über 1.500 Chorgruppen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene in 53 Städten gemeinsam einstimmen, dann werden auch die „Höhlengesänge“ in der Kluterthöhle, Gasstraße 10 in 58256 Ennepetal den Geist der Kulturhauptstadt 2010 weiter leben lassen.

 

Nach einer durchaus erfolgreichen Ausstellung Zeitgenössischer Kunst in der Kluterthöhle unter dem Titel „Höhlenkunst – STARKE ORTE 2012“, die von Künstlern des Netzwerks STARKE ORTE bestritten wurde und  der Höhle einen enormen Besucherstrom beschert hatte, findet der Abschluss am 2.6.2012 statt.

Die „Höhlengesänge“ die schon beim Start der Neuauflage des „!SING – DAY OF SONG“ durch die Medien in der Metropole Ruhr angekündigt wurden, versprechen ein weiteres Highlight und ein krönender Abschluss dieser Ausstellung vom KUNSTRAUM EN e.V, in Kooperation mit der Stadt Ennepetal und Sparkasse Ennepetal und den Künstlern des Netzwerks STARKE ORTE zu werden.

Die kleinen Sänger, die Mäuse des Schulchors der Grundchule Wassermaus und 52 Kinder des Städt. Kindergartens Fliednerhaus aus Ennepetal werden es verstehen, die Besucher mit ihren fröhlichen Liedern in ihren Bann zu ziehen und auch sie zum Mitsingen zu bewegen. „Verbindung durch Gesang“ heißt es am ersten Juniwochenende im ganzen Ruhrgebiet. Und die besondere Atmosphäre der Höhle wird ihr übriges tun.

 

!SING – DAY OF SONG mobilisiert die Menschen und öffnet völlig neue Türen“, so Axel Biermann, RTG-Geschäftsführer.

Die Zahl der Kooperationspartner, die dazu beigetragen, das gemeinsame Erlebnis möglich zu machen, ist groß. Der ChorVerband NRW, größter Chorverband in Deutschland mit rund 250.000 Mitgliedern steht ebenso hinter dem 2010 erstmalig durchgeführten Großprojekt, wie zahlreiche renommierte Institutionen, Kirchenverbände und Medien. Das Gesangfestival Ruhr wird unterstützt vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Träger ist die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) in Oberhausen.

 

Lassen Sie sich dieses einmalige Erlebnis nicht entgehen, lauschen sie den Klängen der fröhlichen Kinderstimmen in den Gewölben der Höhle und schauen Sie sich noch einmal die außergewöhnlichen Exponate der Künstler an diesem STARKEN ORT in Ennepetal an.

 

Linde Arndt für EN Mosaik aus Ennepetal

 

 

[mas] Viel wurde in den letzten Monaten über den Gesundheitszustand der ukrainischen Oppositionsführerin Julia Timoschenko berichtet und vor allem über die widrigen Bedingungen ihrer Haft. Nun sind es nur noch wenige Tage, bis die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine angepfiffen wird und der Focus der Weltöffentlichkeit für einen Monat auf diese beiden Länder gerichtet sein wird.

Es stellt sich nun die Frage, in wie weit diese große Sportveranstaltung dazu dienen soll, um auf kontroverse politische Fragen aufmerksam zu machen.

Der Fußball und Sport an sich kann sich zwar nicht völlig vor äußeren Einflüssen verschließen, aber gleichzeitig sollte er auch nicht mit Politik verflochten werden. Sport ist unpolitisch und sollte unpolitisch bleiben. Sport kann dazu dienen, um auf Missstände in einem Land aufmerksam zu machen, indem die Öffentlichkeit vor Augen geführt bekommt, wie die Verhältnisse in dem jeweiligen Land sind, aber nicht indem Fußballer explizite politische Aussagen machen. Politischer Sachverstand und Einfühlungsvermögen gehören nicht unbedingt zu den Stärken von Fußballern, denn das ist nun mal nicht ihr Job.

Ihr Job ist es, den Menschen Unterhaltung zu bieten und der Sport sollte nicht dafür herhalten, dass beispielsweise der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmanschaft, Philip Lahm, seine politischen Ansichten artikuliert. Natürlich kann man darauf hinweisen, wie schlecht es Timoschenko geht und wir alle können sehen, dass der Fall Timoschenko schwer mit dem allgemeinen Verständnis von Demokratie und Rechtsprechung in Einklang zu bringen ist.

Aber mal ehrlich: Ist es nicht ziemlich unpassend, wenn sich ein Fußballer plötzlich zu politischen Aussagen wie „meine Ansichten zu demokratischen Grundrechten, zu Menschenrechten, zu Fragen wie persönlicher Freiheit oder Pressefreiheit finde ich in der derzeitigen politischen Situation in der Ukraine nicht wieder", hinreißen lässt? So formulierte es der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Wenn er sehe, wie das Regime Timoschenko behandele, „dann hat das nichts mit meinen Vorstellungen von Demokratie zu tun", sagte Lahm. Von Lahm ist ja bekannt, dass er gerne mal unangenehme Themen im Bereich des Fußballs anspricht, wie er es ja auch in seinen Buch bereits getan hat, was prinzipiell nicht gegen ihn spricht.

Aber kann man das nicht auch so verstehen, als wenn er sich „vor den Karren“ spannen lässt, um die politischen Ansichten anderer darzustellen, die vielleicht nicht so sehr im Focus der Öffentlichkeit stehen wie er? Denn plötzlich hat er eine politische Meinung. Hinzu kommt, dass er die UEFA und ihren Präsidenten Michel Platini aufgefordert hat, sich zu den Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine zu äußern. Die UEFA ist aber keine politische Instanz. Sie ist der europäische Fußballverband. Ihre Aufgabe besteht nicht darin, Politik zu machen, sondern darin, die Europameisterschaft zu organisieren.

Man könnte meinen, der Fußball würde mehr denn je benutzt werden, um Druck auf ein Regime auszuüben, weil man sich erhofft durch den Druck der Weltöffentlichkeit ein politisches System ins Wanken bringen zu können. Es scheint mehr denn je die Absicht zu bestehen, dass man sich dieses Mittels dann auch so öffentlichkeitswirksam wie möglich bedienen will, weil eine sportliche Großveranstaltung wie die Fußball-Europameisterschaft die perfekte Plattform ist, um ein solches Thema einem großem Publikum zu veranschaulichen.

Tatsächlich sind Timoschenkos Haftbedingungen und auch die Gründe für ihren Gefängnisaufenthalt äußerst fragwürdig, aber ist es nicht auch so, dass sich durch die große Medienresonanz fast jeder über die politische Situation in der Ukraine äußert, egal ob er von Politik etwas versteht oder nicht?

Unser neuer Bundespräsident Joachim Gauck hat ja als erster der europäischen Staats- und Regierungschefs erklärt, dass er der Europameisterschaft fern bleiben will, was dazu führte, dass etliche weitere Staats- und Regierungschefs Europas ebenfalls ihren Boykott der EM erklärten. Aber Gauck ist Politiker und kein Fußballer, weswegen es sein Job ist, in dieser Frage einen Standpunkt zu vertreten. Es scheint fast so, dass Politik auch mit unpolitischen Bereichen immer mehr verbunden werden soll und es findet eine immer stärkere Polarisierung statt. Der Fußball dient hierbei als Plattform um politische Ansichten zu äußern und um eine politische Polarisierung hervorzurufen. Der Fußball hat als Weltsport Nummer eins eine extrem hohe Repräsentativfunktion, aber er sollte sich nicht instrumentalisieren lassen, um politische Ansichten kund zu tun. Denn er sollte schließlich immer noch das bleiben, was er ist: Sport und kein Mittel um Politik zu machen.

 
Marc Schäfer für EN- Mosaik
 

Foto: Copyright ard-mediathek

 

 


Prof. Franz-Xaver Ohnesorg
[Intendant]
  [jpg] 100 Jahre wäre der Komponist John Cage in diesem Jahr geworden. Es war ein Treffen mit der Vergangenheit (zumindest für mich) in der viele in der Kunstszene (aber nicht nur dort) nach dem Lustprinzip lebten und auch arbeiteten ( ! ).

Das Lustprinzip fungierte dabei wie ein Zufallsgenerator. Man wusste nie wohin es einen führte oder trieb. Und weil das so war, kannte man vorher auch kein Ergebnis.

Aber es klappte, die Ergebnisse konnten sich zumindest sehen lassen.

 Und so traf man sich im Rahmen des Klavier-Festivals Ruhr im Folkwang Museum um mit zwei Weggefährten diesen 100. Geburtstag „würdig“ zu begehen.

Margaret Leng Tan fing mit einem präparierten Flügel und ihren „Toys Pianos“ an.

Tags darauf referierte Prof. Dr.Wulf Herzogenrath über den Bildenden Künstler John Cage.

 
Margaret Leng Tan

 Aber zurück zum Abend mit Margaret Leng Tan. Krach, Geräusche stehen gleichberechtigt neben einem komponierten Akkord. So war das Stück ONE durch Frau Leng Tan ein Erlebnis das, wenn man sich darauf einließ, eine Erweiterung des Bewusstseins bewirkte. Im präparierten Flügel stand ein Löffel, ein Radiergummi oder Papierblätter die ein Klangvolumen für eine Psychedelische Musik geben konnten. Es erinnert mich an die Filmmusiken die Luis Buñuel (Filmemacher) für seine Filme aussuchte. Es gab aber auch noch andere Komponisten, wie Erik Satie oder Robert Caby um noch weitere zu nennen. Aber auch erinnerte mich das an den Film "Der Würgeengel (1962) von Buñuel " in welchem die Gesellschaft Gefangene ihres eigenen Denkenmusters waren, aus denen man nie ausbrechen kann. Man kann zwar den Raum wechseln nicht jedoch das Denken.

   

Frau Leng Tan führte uns aus dem eigenen Gefängnis mit ihrem radikalen Spiel. Alles war möglich, Leng Tan war selber Instrument und korrespondierte mit den anderen Instrumenten. Da war ein Rufen in den Resonanzboden des Flügels,  eine eigenständige Melodie. Das Schweigen von Frau Leng Tan, an die 20 Takte lang, erbrachte die Melodie des eigenen Kreislaufes. Langgezogene Töne wurden durch ansteigende und abfallende Töne überlagert. Ein Hupen oder das Klingeln einer Fahrradklingel fügten sich in ein Gesamtwerk ein. Kräftige und starke Griffe in die im Inneren des Flügels befindlichen Saiten folgten auf ein harmonisches Spiel. Selbst die Umbauphasen konnten als konzertant wahr genommen werden. Es war ja nicht so, als wenn der Flügel oder die Toys Pianos nur zu einem Spiel zur Verfügung standen. Vielmehr führte Frau Leng Tan eindrucksvolle Genzüberschreitungen vor. Es war nicht nur Musik, vielmehr malte Frau Leng Tan auch ein Bild. Es war eine höchst inspirierende Aufführung die Frau Leng Tan dem Publikum bot.

Und da kommt der Gedanke von Cage durch Frau Leng Tan zum Tragen:

"Die Künste existieren nicht isoliert voneinander, sondern ziehen einander ins Gespräch. Vieles in der neuen Musik (kompositorische Mittel, Notationen, die grafisch sind) ist eine Erwiderung auf die moderne Malerei und Skulptur (Marcel Duchamp, Großes Glasbild, das von seiner Umgebung nicht mehr getrennt ist; das ‘Fundobjekt’, die geworfenen Fäden). Jede Kunst kann jedoch vollbringen, was die andere nicht vermag. Es ist daher vorauszusehen, dass auf die neue Musik eine neue Malerei antworten wird – eine, die wir noch nicht gesehen haben."

 (John Cage)

Nein, Frau Leng Tan ging weiter indem sie nichts einer Isolation sah. So hörte man und damit sah man bei den 36 Takten von „Waiting“ das weiß einer leeren Leinwand. Aber ist sie, die Leinwand wirklich leer? Robert Rauschenberg hat mit seinen weißen, roten und schwarzen Bildern die Antwort zu „Waiting“ gegeben. Leng Tan sah die Zeit nicht als Einschränkung sie ließ sie in das Konzert mit einfließen um mit ihr zu spielen. Sie sprach mit ihrem Konzert das Publikum an, welches die schon gemalten Bilder in der Jetztzeit malte.Und da wir schon in dieser Zeit sind, so wollte Frau Leng Tan auch eine politische Botschaft überbringen indem sie mit einem Happening gegen das Elefanten töten demonstrierte. Da waren die Schreie der Tiere im Hintergrund zu hören, während Frau Leng Tan mit einer stoischen Mine Papiere abstempelte und dies alles fließend in das Konzert einband, als sie zum Schluß die abgestempelten Papiere – „Toy Pianos Don´t Kill Elephants“ an die Zuhörer verteilte.

Zu guter Letzt erklang noch auf dem Flügel ein codiertes „Happy Birthday“ für John Cage.

  Am nächsten Tag hörten wir Prof. Dr. Wulf Herzogenrath mit einem Vortrag über John Cage. Erst einmal hat Herzogenrath als Kurator eine eigene sehenswerte Ausstellung in Berlin an der Akademie der Künste, Hanseatenweg Hallen kuratiert. Soviel Zeit muss sein.

Herzogenrath ein Zeitgenosse von Beuys, Alexej Jawlensky oder Günter Uecker wusste vom bildenden Künstler John Cage zu erzählen. Cage war neugierig, hungrig auf alles Neues. Alles ließ er in sich rein um es dann in einer anderen Form wieder auszugeben. John Cage sah sich nie alleine, vielmehr sah er sich in einer großen Gemeinschaft die ihm vieles gab.

     
Zeit seines Lebens lebte er von der Improvisation auch im privaten wirtschaftlichen Bereich. Er war ein zu groß gewordenes Kind welches nichts bei sich behalten wollte und konnte. Eine Zeit lang lebte er in Europa um sich den europäischen Einflüssen auszusetzen. Als 27 jähriger kuratierte er 1939 Paul Klee und Alexej Jawlensky in einer eigenen Ausstellung. Klänge, Geräusche, Krach, Worte ergaben mit dem Zufall ein Kunstwerk für Cage. Du musst bereit sein für Lösungen nicht für Probleme! Klare Fragen, die zu Aufgaben werden, sollten an die Kunst gestellt werden, so eine Losung der Zeit.  

Zeitweise war Cage im Bauhaus mit den Avantgardisten Piet Mondrian, Fernand Léger, Maholny-Nagy, Otto G. Carlsund und wurde selber zum Avantgardisten. Überall war Cage dabei, so war Anni und Josef Albers für ihn ein Quell der Inspiration, die er in North Carolina kennen lernte. Die Versuche mit Arnold Schönberg, der die Aufgabe der Dur-Moll-Tonalität damals betrieb, brachten ihm andere Welten näher. Auch Schönberg sah Kunst nicht in einer „Kiste“, sondern wollte auch die Bildende Kunst mit der Musik bereichern.

Ohne John Cage wäre die bildende Kunst aber auch die Musik ärmer. Er hat Wege aufgezeigt, wo es davor Grenzen gab. „Der Würgeengel (1962)“ von Buñuel konnte damit nur noch als Vorlage dafür dienen wie armselig unsere Welt verkommen kann. Es ist alles ganz einfach zu machen, man muss es nur tun. Die Welt hat keine Grenzen im Denken und damit auch Handeln.

 

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Fotos vom präparierten Flügel
 

Und dann wurden wir doch Zeuge einer Grenzbegehung im Folkwang Museum als die Besucher in Gruppen unterteilt wurden um die korrespondierende Ausstellung mit einer sicherlich kompetenten Führung zu sehen. Nichts soll mehr dem Zufall überlassen werden, heute, aber vielleicht nicht für immer. Ab und an will man noch die Grenzen aufzeigen – die Angst ist in der realen Welt  eben zu groß.

 

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Essen

[Alle Fotos © Linde Arndt]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   
  Akteure und Sponsoren des "Boulevard Gevelsberg 2012"                                                                              Foto: © Linde Arndt  

[la]  Wenn der Boulevard in Gevelsberg zum 125jährigen Geburtstag im Jahre 2011 etwas ganz Besonderes sein sollte und auch war, steht das Programm für 2012 diesem Ereignis nicht weniger interessant und aufwendig gegenüber. Wir werden am Bewährten festhalten, meinte  Citymanager Frank Manfrahs bei der Programmvorstellung des „Boulevard Gevelsberg“ . Und da auch in den Vorjahren die Veranstaltungen unter diesem Titel für jede Menge Besucher aus allen Regionen rund um Gevelsberg gesorgt hatten, kann man sich auch in diesem Jahr auf ein "Gevelsberger Highlight" freuen, wenn es wieder heißt:

Boulevard Gevelsberg
  18.-20. Mai 2012

 
Die Mittelstraße wird wieder autofrei 

Von Freitag- bis Sonntagabend wird wie in den Vorjahren die Mittelstraße für den Autoverkehr gesperrt und ist somit nur für die Veranstalter und  Fußgänger geöffnet. Diese Maßnahme hat sich bereits in  den Vorjahren gut bewährt und wird inzwischen auch bei allen verkaufsoffenen Sonntagen praktiziert.

18.00 Uhr:
Boulevard-Eröffnung durch Bürgermeister Claus Jacobi, Sponsoren und ProCity-Vorstand
(expert rockt!-Bühne)

So gibt es wieder genug Platz  für ein buntes Programm mit LIVE-Musik, Tanz und Vorträgen auf 4 Bühnen

  •      Autohaus Röttger-Bühne in der Fußgängerzone

 

  •      expert rockt!-Bühne am Timpen,

 

  •      Bühne Neustraße

 

  •      und Bühne Sprottauer Platz    

und natürlich auch zum flanieren, stöbern, feiern und genießen.

Mitmach-Aktionen, Verkaufsstände, Drehorgeln, Stelzenlauf, Tanz, Jonglage, Riesenseifenblasen, Diabolo, Alphörnern und viele anderen Darbietungen werden dann die gesamte Mittelstraße beleben. Im Gegensatz zu den Vorjahren werden die Straßenkünstler gleich honoriert. Die Auslobung eines hohen Betrages entfällt, so Frank Manfrahs.

Auf der "Expert rockt!"-Bühne am Timpen findet am Sonntag um 11 Uhr ein Gottesdienst statt.

Der beliebte Kreativ- und Künstlermarkt "Montmartre Gevelsberg" wird wieder am Butera-Platz zu finden sein. Dort gibt es auch Live-Vorführungen, wie Kettensägekunst, Malerei und andere handwerkliche Darbietungen. Und am Sonntag findet nachmittags vor der VHS eine Frisurenmodenschau statt.

Für alle diejenigen, die sich den absoluten Überblick verschaffen wollen, besteht die Möglichkeit mit dem Kran der Firma Kran Heinrich in luftigen Höhen [ca. 70 m] die gesamte Mittelstraße zu überblicken. Wie bereits beim letzten Seifenkistenrennen geschehen unterstützt Kran-Heinrich mit dieser Aktion den Förderverein Gevelsberger Kinder- und Jugendarbeit.

Natürlich beteiligen sich  auch die Einzelhändler zu den verlängerten Öffnungszeiten am Samstag und verkaufsoffenen Sonntag von 13:00 bis 18 :00Uhr am Gestalten und Gelingen des Programms.
eine ganze Stadt wird in Bewegung sein und damit das nicht nur an diesem außergewöhnlichen Wochenende so ist, sondern jeder erkennt wie viel Spaß Bewegung machen kann und wie gesund es ist, bietet die AOK in Kooperation mit der Tanzschule "Balsano" ein Bewegungsprogramm an wo alle sich aktiv beteiligen können.

Die AOK bietet in Kooperation mit der Tanzschule "Balsano" ein Bewegungsprogramm an. Verlängerte Öffnungszeiten am Samstag, der verkaufsoffene Sonntag (13 bis 18 Uhr) und Aktionen der Einzelhändler runden das Programm ab.

Und dann gibt es wieder das "Ententreffen" und eine "Oldtimer-Parade" Ein Super-Erlebnis für alle Auto-Fans.

Eine ganz spannende und sicher heitere Aktion verspricht in 2012 der Programmpunkt "Gevelsberger-Laut-Sprecher" zu werden. Und dabei handelt es sich nicht um das, was man sonst sich unter Lautsprechern vorstellt. Jürgen Taake und Jan-Frederik Demmer werden auf dem Boulevard zu personifizierten Sprechern, die gesammelte Botschaften auf der Bühne an der Neustraße am Samstag ab 17 Uhr  und am Sonntag  ab 16 Uhr laut vor dem Publikum verlesen werden.Sie werden zuvor die Mittelstraße hinauf und herab schreiten und aus dem Publikum Nachrichten und Texte sammeln, wobei dann jeder einmal so richtig seinem Herzen Luft machen kann und alles das durch die beiden "laut" verkünden lassen kann, was er schon immer einmal sagen wollte (und wozu er sich aber bisher nicht getraut hatte).

 
Da das angebotene Programm so reichhaltig ist und damit Sie auch wissen, wann und wo welche Band auftritt, haben Sie die Möglichkeit sich hier das Programm der Veranstaltung im pdf-Format an zu sehen oder herunter zu laden.

Linde Arndt für EN-Mosaik aus Gevelsberg

 


"Das Feuer brennt wieder" Symbolisch wurde es bei der Pressekonferenz am 8.2.2012 entzündet                 Foto: © Linde Arndt

 

 [jpg] O Fortuna! Wie der Mond so veränderlich……, so heißt es in dem Einleitungschor, Fortuna Imperatrix Mundi (Fortuna, Herrscherin der Welt), der Carmina Burana von Carl Orff. Als Carl Orff dieses Werk beendet hatte, soll er gesagt haben, jetzt könnt ihr anfangen meine Werke zu zählen, was vorher war schmeißt weg. Carl Orff hatte aus dem 315 Texten umfassenden Werk der mittelalterlichen Carmina Burana einen recht kleinen Teil von Texten ausgesucht und diesen zu einen Gesamtwerk verarbeitet. Tatsächlich taugen diese Texte wohl kaum als Libretto um in eine Art Oper verarbeitet zu werden – es ist wohl eher ein szenisches Singspiel mit Chor und Instrumenten. Es sind nicht zusammenhängende Trink-, Liebes-, oder auch Spottlieder die inhaltlich teilweise hoch moralisch sind oder andere, die  auch mehr als „Gossenlieder“ taugen. Orff hat es jedoch geschafft ein spannungsgeladenes Werk mit Sogwirkung zu erschaffen, dass den Besucher bis zur letzten Minute in seinen Bann zieht.

Vor diesen Hintergrundinformationen besuchten wir die anberaumte Pressekonferenz auf der Hattinger Henrichshütte um über die anstehende open air Inszenierung mehr zu erfahren.16 offizielle Mitglieder des Projektes hatte das Panel zu bieten, denen standen 8 Journalisten mehr aus dem lokalen Bereich gegenüber. Man merkte schon, die 8 Journalisten waren den Offiziellen doch ein bisschen viel, so mussten noch Stühle in das Forum herein gereicht werden.

Und dann ging es aber auch schon los: Christiane Spähoff vom LWL moderierte zügig das Thema und brachte die Projektakteure aus allen Bereichen einer solchen Aufführung ins Spiel.

              

 

Für 700 Zuschauer werden rund 400 Akteure aus den Bereichen Tanz, Schauspiel, Chor, Komparserie und 3 Solisten, Carmina Burana zur Aufführung bringen. Eine Besonderheit bildet neben der Mischung von Profis mit Nicht Profis die Kämpenschule Witten und Schule Hiddinghausen als Behindertenschule. Die beiden Schulen passen sich vorzüglich in Carmina Burana ein. Das Wesen dieser „Oper“ ist das spontane Agieren der Komparserie, was an und für sich eine gute Regieleistung erfordert. Als Kulisse wird die Hochofenszene der Henrichshütte dienen. Dr. Wolf Dieter Schäfer vom „commedia musicale Hattingen e.V.“ führt die Regie. Wolf Schäfer hatte sich am Gymnasium Holthausen, wo er Musik unterrichtete, einen Namen mit mehreren Musikprojekten gemacht. Das Stück wird von der mittelalterliche Zeit in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg transportiert. Aufstieg der Kohle- und Stahlindustrie bis zu ihrem Niedergang in der heutigen Zeit. Wobei den gesellschaftlichen und politischen Begleitumständen inhaltlich Rechnung getragen werden soll. „commedia musicale Hattingen e.V.“ ist vor 3 Jahre schon einmal mit dem Musical „Anatevka“ in die Öffentlichkeit getreten. Also steht einer Aufführung von Carmina Burana nichts mehr im Wege.

Drei Solisten:

  • Ina Yoshikawa, Sopran (Staatsoper Hannover)

  • Bertram Paul Kleiner, Tenor (Nationaltheater Mannheim)

  • Achim Hoffmann, Bariton (freischaffender Opern- und Konzertsänger, Solingen)

 werden das Werk begleiten.

So wird Carmina Burana von:

Regie: Ingmar Otto

Bühnenbild und Kostüme: Ilona Reinhardt

Dirigent: Thomas Schlerka

Orchester: Die Rhein-Ruhr-Philharmonie

zur Aufführung gebracht.

 

An drei Tagen, vom 15. bis 17. Juni 2012, wird Carmina Burana auf dem Gelände der Henrichshütte in Hattingen zur Aufführung gebracht. Die Premiere wird es am 15. Juni um 19:00 (Mit Vorprogramm) geben. Und wenn es regnet? Kein Problem; denn die Henrichshütte hat einen Saal der dann bei Regen zur Verfügung steht.

 

Der Kartenvorverkauf findet über:

 

        

und evtl. an der Abendkasse statt. Evtl. deshalb, wenn das Wetter gut ist, können noch Stühle dazu gestellt werden. Rollstuhlfahrer und Gäste mit einer 100% Behinderung wenden sich an "sonderkarten@carmina2012.de" um als Vollzahler mit einer Begleitperson freien Eintritt zu erhalten.

Diese Aufführung verspricht sicher einen spannungsgeladenen Abend unter dem Hattinger Himmel zu werden. Landrat Dr. Arnim Brux hat es sich nicht nehmen lassen die Schirmherrschaft für diese Aufführung zu übernehmen.

 

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Hattingen

 

 

 
v.l. Jens Knüppel/ Volker Grandjean/ Margot Steffen/ Foto: Linde Arndt
  [la] Am 7. Mai 2012 saßen sie mit der heimischen Presse um 19:00 Uhr im Rüggeberger Gemeindehaus zusammen, um die Aktivitäten des inzwischen 11. Bauern & Erlebnismarktes am 19. und 20. Mai 2012 vorzustellen:
Und wieder einmal hat man ein facettenreiches Programm zusammen gestellt, um ein unterhaltsames und informatives Wochenende für die ganze Familie anbieten zu können.

Er ist einer der wichtigsten Akteure beim diesjährigen Bauern & Erlebnismarkt, denn er beeinflusst im Grunde das gute Gelingen für alle anderen Mitwirkenden. 10 mal hatte der Wettergott bisher dem Bauernmarkt in Rüggeberg ein super Wetter beschert und so hofft man auch in diesem Jahr auf sein Wohlwollen. Womit könnte man ihn milde stimmen?  KUCHEN?

Die Resonanz im vergangenen Jahr war so großartig und die Besucher so begeistert, dass man sich auch auf diese Ausrichtung wieder vorab schon freuen kann.
Das Kirchcafe, das von  Margot Steffen gegründet wurde, ist inzwischen schon zu einer über Ennepetal hinaus bekannten Größe geworden. Hier kommen an jedem zweiten Sonntag im Monat viele Besucher auch aus Wuppertal und Hagen und haben sich den Termin fest in ihrem Kalender vermerkt. Es gibt immer ein reichhaltiges Angebot von über 30 verschiedenen Torten, bzw. Kuchen, nach alter Tradition selbstgebacken und daher besonders lecker.

 
v.l.: Margot Steffen, Volker Grandjean und Jens Knüppel stellen das diesjährige Plakat am Brunnen vor der Kirche vor.   Foto: Linde Arndt
 

Es wird wieder ein Tierpark eingerichtet. XPert Ellinghaus aus Gevelsberg wird aktuell über Breitband-Anschlussmöglichkeiten informieren [evtl. LTE Technik]. Es gibt Motorsägenvorführungen und auch einen Kettensägen-Künstler, Gartentechnik und wieder einmal wird Familie Dresel mit einer Überraschung aufwarten.


Die Organisatoren und Teilnehmer des 11. Bauern & Erlebnismarktes
am 19./20. Mai 2012:

Geöffnet: Samstag 14 – 18 Uhr   Sonntag  11 – 18 Uhr

Schwerpunktthema: erneuerbare Energien

Veranstalter: Förderverein der Ev. Kirchengemeinde Rüggeberg e.V.

Das Kirchcafé ist an beiden Tagen geöffnet.

Teilnehmer:

Bauernmarktverein EN-Hagen, Raiffeisen Südwestfalen, Förderverein Grundschule Rüggeberg, Ev. Kindergarten Rüggeberg, Fam. Dresel, Landfrauen,  TV Rüggeberg, Heimatverein Rüggeberg, Gartentechnik Schülken, Kevin Klotzkowski, NABU, Brotbäckerei Müller, Antje Schuster + Manuela Kottsieper, Sabine Kind

Tierschau: Fam. Kalthaus (Kühe), Fam. Linkenbach (Ziegen) Reiterhof Morhenne (Pferde)

Hüpfburg, Gottesdienst (So. 9.30 Uhr)

Verkauf von Honig, Fleischwaren, Brot, Blumen, Handarbeiten uvm.

Gäste: Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen

für Speis und Trank ist auf vielfältige Art gesorgt.


 

Der Förderverein der Evangelischen Kirchengemeinde Rüggeberg hatte bei Gründung im Jahre 2001 ca. 100 Mitglieder. Heute sind es 70 Mitglieder, die sich intensiv für die Belange des Gemeindehauses und der Kirche einsetzen. Der Erlös aus allen Festivitäten, sowie aus dem Kirchcafe und den Mitgliedsbeiträgen wird für große Ziele eingesetzt. Die geplanten Aktivitäten werden zunächst vorfinanziert und dann durch vorstehend genannte Einnahmen gedeckt.

So wurde zuletzt die Innenrenovierung des Gemeindehauses betrieben, insbesondere der Konfirmandensaal wurde neu gestaltet, neue Fenster angeschafft, die Heizung renoviert, behindertengerechte Toiletten installiert.

Als nächstes Ziel hat man sich die Innenrenovierung der Kirche vorgenommen. Man rechnet hier mit einer erforderlichen Summe von etwa 200.000 Euro. Bisher wurde jedes gesteckte Ziel erreicht, worauf der Förderverein stolz ein kann.

 Linde Arndt für EN-Mosaik aus Ennepetal-Rüggeberg

 

[la] Die Saison beginnt. Es geht wieder los. KULTGARAGE, das beliebte Kult- und Kabarett-Programm der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld und Stadt Ennepetal, öffnet sein "Garagentor" um vielen Fans wieder Eintritt zu einem  spritzigen, witzigen und feinsinnigen  Abend zu gewähren.

Wie immer ist der Andrang groß. Es sind bis heute morgen gerade noch 17 Eintrittskarten erhältlich. Also ran ans Telefon und reservieren, bzw. Karten besorgen, bevor Ihnen ein anderer zu vor kommt.

          

 

 
   Anklicken und als PDF vergrößern oder downloaden.  

Lutz von Rosenberg-Lipinsky beginnt den Staffellauf  und wir können uns auf amüsante Stunden freuen.

 

 Linde Arndt für EN-Mosaik aus Ennepetal

 

[la] Neun Künstler des neuen Breckerfelder Kunstvereins "Kunstfreunde Breckerfeld" stellen noch bis zum 18. Mai 2012 ihre Werke in der Galerie der Sparkasse Geschäftsstelle Breckerfeld aus.

Es handelt sich hierbei um

Hannelore Barnikol - Helmut Brassel - Doris Bremer -  Ursel Buch  - Brigitte Grave -  Lore Korthaus - Claudia Kuhnig-Bauer  - Rita Wehling und  Renate Wömpner
Zur Vernissage am 30.4.2012 war neben Johannes Dennda von der Hauptgeschäftsstelle Ennepetal-Milspe auch der Bürgermeister von Breckerfeld, Klaus Baumann, anwesend. Er lobte die Initiative der Künstler, die zur LocalHeroes-Akion im Jahr 2010 gegründet wurde und seit dem schon manch vortreffliche Ausstellungen bestückt haben.

Die zur Ausstellung erschienenen Gäste ließen sich von den vielfachen Werken beeindrucken und kamen intensiv mit den ebenfalls anwesenden Künstlerinnen und Künstler ins Gespräch.
Wenn Sie Zeit und Gelegenheit haben, sollten Sie sich diese Ausstellung nicht entgehen lassen. (geöffnet zu den normalen Öffnungszeiten der Sparkasse Breckerfeld).
Für alle die jenigen, welche jedoch nicht persönlich dort während der Ausstellungsdauer vorbei schauen können, hier ein paar Impressionen von der Eröffnung.
 Linde Arndt für EN-Mosaik aus Breckerfeld


[Alle Fotos © Linde Arndt]

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