(pen) „Der Ennepe-Ruhr-Kreis ist vielen ja bestens als Wiege des Ruhrkohlebergbaus bekannt. Wir dürfen aber sicher auch mit Fug und Recht behaupten, eine Wiege der Ruhrgebietsküche zu sein.“ Selbstbewusst zeigte sich Landrat Dr. Arnim Brux bei der Präsentation der aktuellen Ausgabe des Magazins „Revier für Genießer“ in der Wittener Brennerei Sonnenschein. Das Heft, das im Essener Klartext Verlag erscheint, wendet sich an „Genussmenschen im Ruhrgebiet“ und rückt jetzt mit einem 16-seitigen Sonderteil den Ennepe-Ruhr-Kreis kulinarisch in den Blickpunkt.

Die Leser erfahren, welche Restaurants und Landgasthäuser zwischen Breckerfeld und Witten, Hattingen und Gevelsberg, Herdecke und Sprockhövel derzeit besonders angesagt sind, wenn es darum geht, etwas Leckeres auf die Gabel zu bekommen. Neben dieser Übersicht, die Adressen aus allen neun kreisangehörigen Städten liefert, tischen die Autoren fakten- und facettenreich Wissenswertes auf. Sie beschreiben die Leistungen von Henriette Davidis, Verfasserin des Küchenstandardwerkes „Praktisches Kochbuch“ und Mutter der Rezeptformel „Man nehme“, und blicken in den Brennereien Heinrich Habbel, Hegemann und Sonnenschein in die Gläser mit regionalen Spirituosen-Spezialitäten. Sie zeigen auf, welche seltenen und alten Haustierrassen auf dem Hattinger Schultenhof und dem Archehof Ibing in Wetter gezüchtet und zu kulinarischen Leckerbissen verarbeitet werden und wie die Menschen dank der Initiativen in Schwelm und Witten an „Bier von hier“ kommen.

„Die Recherchen für die Sonderseiten haben auch geradezu groteske Züge zwischen Kohle und Versorgung zu Tage gefördert“, berichtete Dr. Gisela Tervooren, Touristikfachfrau der EN-Agentur. So habe der Wittener Seifenfabrikant Artur Imhausen in den 1930er Jahren eine Methode entwickelt, wie man aus Kohle synthetische Margarine herstellen kann. „Heute“, so Tervooren mit einem Augenzwinkern und dem Blick auf die gut nachgefragten touristischen Angebote und Publikationen der Region, „gelinge es den Tourismusfachleuten allerdings weitaus eleganter, eine Verbindung von Industrie und Kulinarik herzustellen. Zukünftig übrigens auch mit der Beilage. Wir haben 12.500 Exemplare gekauft und sorgen über Lesezirkel dafür, dass die Wartezeit in Anwaltskanzleien und Arztpraxen der Region zur interessanten Lesezeit wird.“

   
   Präsentierten die aktuelle Ausgabe des Magazins "Revier für Genießer" in der Brennerei Sonnenschein in
Witten: Landrat Dr. Arnim Brux, Peter Krauskopf (Autor der Sonderseiten), Padrone Rino Frattesi, Chefredakteur
Michael Köster, Dr. Gisela Tervooren und Rainer Mönks/Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis
 

Für viele Leser vermutlich ebenfalls überraschend: Spitzenköche des Ruhrgebiets und aus ganz Deutschland werden ihre Speisen zukünftig auf Schneidebrettern aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis vorbereiten. Matthias Attelmann verfügt in der Szene längst über einen sehr guten Ruf, jetzt verlagert er seine Werksstatt nach Hattingen. „Im historischen Ambiente eines denkmalgeschützten Fachwerkhauses plant er eine Showküche für Veranstaltungen sowie eine Tischlerwerkstatt“, begrüßt Brux den Zuzug aus Bochum.

Nach dem erfolgreichen Start im November letzten Jahres wird „Revier für Genießer“ jetzt vierteljährlich im Klartext-Verlag erscheinen. „Chefredakteur Michael Köster und weitere namhafte Journalisten haben sich umgetan und spannende Reportagen sowie brandheiße Neuigkeiten aus der Genusswelt zu Tage gefördert“, weckte Ludger Claasen, Geschäftsführer des Klartext-Verlag, die Neugier. Aufgedeckt werde beispielsweise wie die Pizza in den Pott gekommen ist und warum Frank Rosin und Nelson Müller im Sternenhimmel schweben. Wer das aktuelle Heft aufmerksam lese, der werde mit Sicherheit erkennen: Das Ruhrgebiet stehe nicht nur für einen gelungenen Strukturwandel sondern sei eben auch ein echtes Revier für verschiedenste Genießer.

Das Heft in Stichworten

„Revier für Genießer“
Das Magazin für Genussmenschen im Ruhrgebiet
Preis 4,95 Euro
Auflage 10.000 Exemplare
Ausgabe 2 im Handel erhältlich

 

 

Stadtumbaugebiet Gevelsberg „Innenstadt mit einwirkenden Randbereichen“ –  Fassadenprogramm für die Mittelstraße und Verfügungsfonds für das gesamte Stadtumbaugebiet

 

Fassadenprogramm

Der Rat der Stadt Gevelsberg hat am 20.05.2010 Richtlinien über die Förderung von Maßnahmen zur Fassadenverbesserung und des Wohnumfeldes beschlossen. Die Richtlinien bilden einen weiteren Baustein zur Umsetzung von Stadtgestaltungsmaßnahmen im Stadtumbaugebiet „Innenstadt mit einwirkenden Randbereichen“. Die Förderung wird von der Stadt unter finanzieller Beteiligung des Landes NRW bis zum Jahr 2013 gewährt.

Das in den Richtlinien formulierte Ziel ist es, das Erscheinungsbild der neu gestalteten Mittelstraße und der Fußgängerzone zu verbessern und die dort bereits gewonnene Attraktivität weiter zu steigern.

Im vergangenen Jahr wurden bereits an einigen Häusern Verschönerungsarbeiten durch Fassadenanstriche und Gestaltungen realisiert.

 

   
     

Auch im Jahr 2012 unterstützt die Stadt unter finanzieller Beteiligung des Landes NRW solche Fassadenarbeiten, die zu einer Stadtbildverbesserung beitragen.

Die Stadtverwaltung bittet daher interessierte Eigentümer, sich bis zum 01.05.2012 bei Frau Stutz, Fachbereich 3 Stadtentwicklung, Umwelt, Wirtschaftsförderung, Abteilung F 3.1 (Tel. 02332/771-214) zu melden bzw. entsprechende Antragsunterlagen für eine Zuwendung einzureichen, um abschätzen zu können, in welcher Höhe vorhandene Fördermittel im Jahr 2012 benötigt werden.

Die geltenden Richtlinien inkl. Geltungsbereich und Informationen zur Einhaltung der Energieeinsparverordnung sind auf der Homepage der Stadt Gevelsberg unter „Planen und Bauen“ / „Stadtentwicklung“ / „Förderung von Maßnahmen zur Fassadenverbesserung und des Wohnumfeldes“ eingestellt.

 
Verfügungsfonds

Im Weiteren unterstützt die Stadt Gevelsberg öffentlichkeitswirksame Maßnahmen im gesamten Stadtumbaugebiet „Innenstadt mit einwirkenden Randbereichen“, welche die aktive Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in den Stadtumbauprozess, die Stärkung des Einkaufs-, Freizeit- und Aufenthaltsfunktion und des Wohnumfeldes der Gevelsberger Innenstadt zum Ziel haben. Die Stadt Gevelsberg hat mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW für drei Jahre (2010 – 2012) einen Verfügungsfonds eingerichtet. In den letzten beiden Jahren wurden aus diesem Fonds Bürgerinnen und Bürger, Initiativen, Organisationen, Vereine wie auch Gewerbetreibende unterstützt, die öffentlichkeitswirksame Maßnahmen im Stadtumbaugebiet durchgeführt haben. Es wurden kleine, in sich geschlossene Maßnahmen ohne Folgekosten kurzfristig und unbürokratisch bezuschusst. Gefördert wurden Maßnahmen wie Workshops, Stadtfeste, Mitmachaktionen, Imagekampagnen, Informationsveranstaltungen, Kunstausstellungen, Maßnahmen zur Gestaltung des öffentlichen Raums und sonstige kreative Maßnahmen. Der Verfügungsfonds steht nur noch in diesem Jahr zur Verfügung. Welche Voraussetzungen für eine Förderung erfüllt sein müssen, können Sie auf der Homepage der Stadt Gevelsberg unter „Planen und Bauen“ / „Stadtentwicklung“ / „Zuwendungen für öffentlichwirksame Maßnahmen“ nachlesen. Förderanträge sind jeweils schriftlich an die Stadt Gevelsberg zu richten, die Reihenfolge der Bearbeitung richtet sich nach dem Eingangsdatum.

(pen) Während er selbst für viel Aufsehen sorgen dürfte, werden seine Fahrgäste ohne Zweifel viel zu sehen bekommen: Der Doppelstock-Cabriobus ist nicht nur ein echter Hingucker, er wird auf den bereits terminierten Rundfahrten durch den Ennepe-Ruhr-Kreis und Witten eine Vielzahl interessanter, geschichtsträchtiger Ziele ansteuern. „Bei schönem Wetter können wir das durchsichtige Dach öffnen und verschaffen den 53 Passagieren auf dem Oberdeck so ein ganz besonders „Fahrvergnügen“, freut sich Organisator Stefan Tigges schon auf die ersten Gäste. Weitere Pluspunkte des Busses, der im Unterdeck 18 weitere Sitzplätze bietet: Er verfügt über einen stufenlosen und somit barrierefreien Einstieg, einen gesicherten Rollstuhlplatz und bei schlechtem Wetter und geschlossenem Dach können wir selbstverständlich die Heizung einschalten.

  Der Startschuss für die neuen Angebote fällt am Dienstag, 3. April. Bis Oktober steuert der Cabriobus dann an jedem ersten Dienstag im Monat den Ennepe-Ruhr-Kreis an. Um 10 Uhr ist Hattingen Ausgangspunkt für die fünfstündige Rundfahrt durch den Ennepe-Ruhr-Kreis, um 16 Uhr steht eine 90-Minunten Stadttour durch Witten auf dem Programm. „Rundfahrten per Bus haben uns bei den touristischen Angeboten im Kreis bisher noch gefehlt. Diese Lücke haben wir jetzt nicht nur geschlossen, mit dem Open-Air-Erlebnis können Interessierte zudem ein Erlebnis buchen, das es sonst nur Metropolen wie Berlin oder London gibt“, zeigt sich Klaus Tödtmann, touristischer Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr, zufrieden.
     

Die Agentur hat die Kreisrundfahrt in Zusammenarbeit mit Tigges entwickelt. Die Nachfrage ist sehr gut, für die Premierentour in gut zwei Wochen werden die Tickets bereits kurz nach dem Verkaufsstart knapp.

„Kohle, Stahl und Schnaps“ lautet das Motto für die Kreisrundfahrt, die eine Reise durch Mittelalter, Industriegeschichte und herrliche Landschaft ist. Nach dem Start in Hattingen geht es über die Zeche „Alte Haase“ in Sprockhövel nach Schwelm und Gevelsberg, wo die Teilnehmer alles über den Mord an Graf Engelbert im Jahr 1225 erfahren. Nach dem Mittagessen in der Kornbrennerei Hegemann steht dann noch unter anderem noch ein Abstecher auf das Gelände des LWL Westfälischen Industriemuseums Henrichshütte auf dem Programm. „Qualifizierte Reiseführer begleiten die gesamte Tour und informieren die Teilnehmer umfassend über alles Wissenswerte“, so Tigges.

„Witten in 90 Minuten“ will den Teilnehmern zeigen, wie grün und modern die Wiege des Ruhrbergbaus ist. Angesteuert werden die Stadtteile Stockum, Rüdinghausen, Annen, Bommern und Heven, auf dem Besuchsplan finden sich die Universität, das Muttental, der Kemnader See und die Innenstadt. Auch hier ist ein Reiseführer an Bord.

Fahrpreise und Buchungen

Die Tour durch den Kreis kostet für Erwachsene inklusive Mittagessen 29 Euro, Kinder (6-14 Jahre) sind für 14,50 Euro dabei. Telefonische Auskünfte gibt es bei der EN-Agentur, Telefon 02324/564815. Die Wittener Stadtrundfahrt ist für 13 bzw. 6,50 buchbar. Ansprechpartner ist das Stadtmarketing, Telefon 02302/19433. Wer mitfahren möchte, muss sich vorab anmelden. Informationen über alle Rundfahrten finden sich im Internet unter www.ruhrgebiet-stadtrundfahten.de.

Stichwort Stefan Tigges

Der Unternehmer aus Münster ist im Ennepe-Ruhr-Kreis kein Unbekannter. Seit 2005 ist er Geschäftsführer der RuhrtalBahn. In Zusammenarbeit mit dem Kreis und den Städten hat er das Angebot des nostalgischen Schienenverkehrs Zug um Zug ausgebaut. Aktuell werden auf zwei Linien jährlich rund 80 Fahrtage geboten, sechs von neun kreisangehörigen Städten werden so regelmäßig per Dampfzug oder Schienenbus angesteuert. In den letzten sieben Jahren konnte Tigges rund 200.000 Passagiere in den Zügen begrüßen. Mit Angeboten auf der Straße hat er erste Erfahrungen in Münster und Essen gesammelt, in diesem Jahr kommen weitere in Duisburg, Mülheim, Gelsenkirchen und eben im Ennepe-Ruhr-Kreis hinzu. „Ich komme selbst aus dem Ruhrgebiet und weiß, dass es hier Potenzial für Tourismus gibt, das langsam erwacht“, zeigt sich der gebürtige Gelsenkirchener vom Erfolg der Touren überzeugt.

 

[jpg] In Düsseldorf hatte die Landesregierung unter Hannelore Kraft mit allen Beteiligten, auch der CDU und FDP, eine Schulreform hingelegt. Alle waren zufrieden. Durch diese Reform wurden nun mehr Möglichkeiten aufgezeigt, die die interkommunale Zusammenarbeit oder auch die verschiedenen Schultypen im Sinne der Kinder und Jugendlichen zusammenführen kann. Nur die Beteiligten müssen, wie eben in Düsseldorf, über Parteigrenzen miteinander reden. Und was so einfach scheint, wird in dem Moment schwierig wenn die Farben der Parteien zum Zuge kommen. Nicht die SchülerInnen sind das Ziel der Bemühungen, nein die eigene Positionierung ist wichtiger. Das dies auf Kosten und zum Nachteil der SchülerInnen geht, interessiert keinen. So lässt die CDU und FDP eine Arbeitsgruppe platzen indem beide die ersten Sondierungsforderungen der SPD erst einmal ablehnen. Da ist doch die Frage erlaubt, über welche Grundlagen soll die Arbeitsgruppe brüten, wenn nicht über die der gesamten Parteien? Ein Konsens wird nun einmal damit hergestellt, indem man erst einmal erfährt was der Einzelne will. Aber in Schwelm läuft das anders. Kaum sitzen die Parteien am Tisch, werden die Punkte der SPD, sie hat nicht die Mehrheit im Rat, abgelehnt.

Da kommt einem doch eine Frage auf: Kann es sein, dass CDU und FDP dieses Scheitern der Arbeitsgruppe provoziert haben um Schwelm im Bereich der Schule so ins Hintertreffen zu bringen um die Schließung von Haupt- und Realschule zu erreichen? Denn wenn beide Schulen wegen Schülermangel geschlossen würden, müssten die SchülerInnen in die Nachbarstädte, die beiden Parteien hätten aber Kosten durch die Schließung gespart. CDU und FDP bekennen sich zwar für das dreigliedrige Schulsystem, wobei sie jedoch nur hinter den SchülerInnen des Gymnasiums stehen. Warum? Aus dem Gymnasium kommen die zukünftigen Klientel und Wähler beider Parteien. Trotzdem Unsinn?

   
Oliver Flüshöh CDU Schwelm   Michael Schwunk FDP Schwelm   Gerd Philipp SPD Schwelm

Wie anders ist die Meldung der SPD aus Schwelm zu verstehen, die wir ungekürzt hier ins Netz stellen:

 


 

Der Schulkonsens in NRW zwischen SPD, CDU und Grünen bietet auch in Schwelm die Möglichkeit, eine Antwort auf die demographische Entwicklung und auf das veränderte Schulwahlverhalten der Eltern zu geben und ein leistungsfähiges und wohnortnahes Schulangebot zu gewährleisten. Das geht aber nur, wenn es von einem breiten Konsens getragen wird. Danach sieht es gegenwärtig nicht aus.

Die SPD-Fraktion suchte das Gespräch mit den beiden anderen Parteien ( CDU und FDP…d.Redaktion ), die im Land den Schulkonsens herbeigeführt hatten. Das führte zu einem gemeinsamen Antrag von CDU, SPD und Grünen (siehe www.spd-schwelm.de/Archiv/Ratsfraktion/ 26.09.2011 Entwicklung…).
Der Schulausschuss am 21.09.2011 bildete auf dieser Grundlage eine Arbeitsgruppe Schulentwicklung.  Eine erste Sitzung der Arbeitsgruppe gab es, leider war sie auch schon die letzte.
Vier Ziele stellte die SPD vor. Schon das zweite wurde sofort abgelehnt.
Es lautete: „Den Erwerb aller Schulabschlüsse der Sekundarstufe I in Schwelm weiterhin ermöglichen.“
Hier geht es darum, Schülerinnen und Schülern, die bisher an der Schwelmer Hauptschule ihre Bildungsabschlüsse erwerben, dies auch in Zukunft in Schwelm zu ermöglichen, und zwar praktisch, nicht nur theoretisch. FDP und CDU lehnten dies ab, unterstützt von BfS und SWG. Damit fand die Arbeitsgruppe ein schnelles Ende.

Worum geht es?
Es darf uns nicht gleichgültig sein, wenn in Schwelm eine Entwicklung einsetzt, an deren Ende nur einige Grundschulen und das Gymnasium übrig bleiben. Wichtig ist es, auf die bekannten Zahlen für Gustav-Heinemann-Hauptschule, Dietrich-Bonhoeffer-Realschule und Märkisches Gymnasium zu achten. Für den, der das tut, laufen ideologische Spielchen à la FDP ins Leere. 
Die Übersicht * zeigt die sich verändernde Schulstruktur im Südkreis.
Für Schwelm sagt die Ratsmehrheit heute: keine Veränderung. Gegebenenfalls müssen Schülerinnen und Schüler in andere Städte fahren. 
Dieses Votum bedeutet, wenn es dabei bleibt, den Verlust eines differenzierten Angebotes in der Sekundarstufe I.
Die SPD plädiert für eine Sekundarschule in Schwelm.
Eine Chance, sieht man auf die Zahlen der Anmeldungen für unsere Schulen der Sekundarstufe I, hat solch eine Schule nur durch eine gemeinsame Anstrengung. Angesichts der realen Maßnahmen der Nachbarstädte bleibt die Chance nicht mehr lange.

Der Vorschlag der SPD:

  • Realschule und Hauptschule zu einer Sekundarschule zusammenführen. [Die Klassenrichtzahl für diese Schule ist 25. Also benötigt man mindestens 75 Schülerinnen und Schüler für ihren Start, da sie dreizügig sein muss.]
  • Je nach Schülerzahl zwei Standorte. Die Jahrgangsstufen 5 und 6 in heterogenen Klassen im Schulgebäude Holthausstraße, die Klassen 7 – 10 im Gebäude Ländchenweg.
  • Kooperationsvertrag Sekundarschule – MGS. Das hilft denen, die fürs Abitur nach der 10 in die Oberstufe wechseln wollen. Das hilft auch dem Märkischen Gymnasium, für die Oberstufe eine ausreichende Stärke der Jahrgangsstufen zu gewährleisten.
  • Kooperationsvertrag Sekundarschule – Pestalozzischule (Förderschule). Das hilft, dass der Weg von der Förderschule zur Regelschule gangbar bleibt.

    Die Möglichkeit für eine solche Lösung ist noch gegeben. Sie wird es aber nicht sehr lange sein.

 


 

Ich denke die Parteien sollten sich sehr schnell ohne Vorbedingungen wieder an den Tisch setzen. Weiterhin sollten alle Parteien nachdenken, von wem sie einen Auftrag haben um im Schwelmer Rathaus Politik zu machen. Nicht von Ihren Partei- oder Fraktionsvorsitzenden, sondern von den Eltern die sie gewählt haben und für die sie nunmehr eine gute Schulpolitik machen sollten. Die Eltern haben es verdient das für ihre Kinder der Staat ein breites Angebot an Schulen vorhält, so wurde es mit allen Parteien in Düsseldorf verabredet und zwar für alle Eltern und Schülerinnen in ganz NRW.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik

[Fotos: © Linde Arndt]

 

Die Übersicht *

 

 

Logo Ibsen AwardLogo Ruhrtriennale 2012 [Gelsenkirchen/Berlin/Oslo, 20. März 2012]

 

 

Professor Heiner Goebbels, Künstlerischer Leiter der Ruhrtriennale 2012/2013/2014, erhält den International Ibsen Award.

 

Der von der norwegischen Regierung geförderte Preis ist mit 2,5 Millionen Kronen (330.000 Euro) dotiert  und gilt als einer der wichtigsten Theaterpreise weltweit.

[20. März 2012] Eine international besetzte Jury verkündete am heutigen Vormittag, 20. März 2012, in der norwegischen Botschaft in Berlin mit Heiner Goebbels (*1952) den Preisträger des International Ibsen Award 2012.
Der Preis, gefördert und finanziert von der  norwegischen Regierung, gilt als einer der wichtigsten Theaterpreise weltweit und ist mit 2,5 Millionen Kronen (330.000) Euro dotiert.
 

Heiner Goebbels wird für seine wegweisende Arbeit ausgezeichnet. Er hat die Theaterwelt um eine neue künstlerische Dimension bereichert  und mit seinen Werken „die Kunstwahrnehmung des Publikums verändert und bei zahlreichen Künstlern entscheidende Wirkung hinterlassen.“  (ausführliche Begründung der Jury, s.u.)

Ute Schäfer, nordrhein-westfälische Kulturministerin: „Ich beglückwünsche Heiner Goebbels zu dieser herausragenden Auszeichnung.  Er ist ein Künstler von internationalem Rang. Wir sind sehr froh, dass wir ihn für die Ruhrtriennale 2012-2014 gewinnen konnten und fühlen uns durch das Urteil der Jury noch einmal mehr bestätigt in unserer Wahl. Die Ruhrtriennale ist eines der spannendsten und innovativsten Festivals in Europa und somit ein ideales Wirkungsfeld für Heiner  Goebbels. Wir sind gespannt auf seine erste Ruhrtriennale-Spielzeit.“
Der Preis wird auf dem Internationalen Ibsen-Festival verliehen, das vom 23. August bis 9. September im Nationaltheater in Oslo/Norwegen  stattfindet. Bisherige Preisträger sind Peter Brook, Ariane Mnouchkine und Jon Fosse.

www.internationalibsenaward.com
 
Begründung der Jury:
„HEINER GOEBBELS – Theatermacher, Regisseur, Komponist, Musiker, Hochschullehrer und Kurator eines Festivals – ist einer der großen  Kreativen unserer Zeit. Er hat ein erstaunliches Oeuvre in verschiedenen Disziplinen aufzuweisen und übt profunden Einfluss auf Theaterarbeiter und Musiker aus.
Seine Theaterarbeit umspannt ein großes Spektrum: von Werken für die Oper bis zu Installationen ohne Schauspieler für das Theater. Alle  Stücke sind wesentlich verschieden in Eigenart und Form und jedes ist auf genuine Weise bahnbrechend und wegweisend. Er ist ein wahrhafter Erneuerer, seine Arbeiten lassen sich von konventionellen Definitionen nicht vereinnahmen. Er hat das Terrain, auf dem Theater und Musik zusammenspielen, neu erforscht und erweitert und dadurch die Elemente des Theaters auf eine Weise weiterentwickelt, die neue Einsichten und Möglichkeiten eröffnen. So erfüllt er den grundlegenden Auftrag des Theaters, Erfahrungen unsererselbst und der Welt zu bereichern. Zudem ist er ein Pionier auf dem Gebiet der Theatertechnologie.
Sein Werk ist in über 50 Ländern gezeigt worden, es hat die Kunstwahrnehmung des Publikums verändert und bei zahlreichen Künstlern entscheidende Wirkung hinterlassen. Die Ausdrucksmächtigkeit und Bedeutung seines Werkes wird wachsen und seinen Einfluss auf die Arbeit der Theater weltweit für Jahrzehnte und Generationen geltend machen.“

Mitglieder des Komitees:

 Per Boye-Hansen (Vorsitz), Therese Bjørneboe, Øyvind Tvetereid Gulliksen, Sir Brian McMaster, Kamaluddin Nilu, Christiane Schneider, Hanne Tømta
 
Über Heiner Goebbels:

Heiner Goebbels wurde 1952 in Neustadt/Weinstraße geboren. Seit den 1990er Jahren komponiert und inszeniert er Musiktheater. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Schwarz auf Weiß, Max Black, Eraritjaritjaka, Stifters Dinge, Songs Of Wars I Have Seen und I Went To The House But Did Not Enter.
Die meisten seiner Theaterproduktionen entstanden am Théâtre Vidy-Lausanne in der Schweiz. Heiner Goebbels ist Professor am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und Präsident der Hessischen Theaterakademie. Er ist Künstlerischer Leiter der Ruhrtriennale 2012/2013/2014 – International Festival of the Arts.
Die Saison 2012 der Ruhrtriennale beginnt am 17. August und endet am 30. September mit Veranstaltungen in Bochum, Bottrop, Duisburg, Essen und Gladbeck.

 

 

[jpg] Für EN-Mosaik wird es, wie auch bei Professor Decker, sicherlich wieder eine spannende Zeit. Zum ersten mal wird es uns vergönnt sein Musik von John Cage mit allen seinen Widersprüchen zu erleben. Musik und Theater in all´ seiner Gesamtheit und Vielfalt. Wir sind neugierig. ( d.Red. )

 

 

jpg] Vieles in unserer Republik ist ritualisiert und entspricht nicht mehr inhaltlich dem was unsere Väter sich erdachten. Die Tarifverhandlungen: Da gehen die Parteien in die Verhandlung ohne dem Gegenüber ein Angebot zu machen. Beide Seiten legen es darauf an jeweils bei dem Anderen einen wirtschaftlichen Schaden zu erzeugen. Und zum Schluss einigt man sich auf 50% der Forderung. Der entstandene volkswirtschaftliche Schaden geht in die Milliarden, was jedoch keinen interessiert.

So auch im Landtag NRW. 3 Lesungen braucht ein Ressort. Und bei jeder Lesung eine Mehrheit. Da versucht man sich als Opposition gegenüber der Regierung zu profilieren, koste es was es wolle. Und wenn es gar eine Minderheitsregierung ist, ist das noch schlimmer. Eine Steigerung ist zu konstatieren, wenn Parteien der Opposition sich auch noch auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit befinden. Da knarzt es im Getriebe. 2% für die FDP und 3% für die Linke wurde per Umfrage am 26. Februar 2012 ( Wie schon vorher auch ) durch Infratest Dimap ermittelt. Und das änderte sich auch in den folgenden Umfragen nicht.

Die Linke wollte in den Lesungen immer mehr von der Regierung Kraft im Sozialbereich und die FDP wollte mehr Sparbemühungen von der Regierung. Es war spannend ( Totale Langweile ) wie die Opposition die Regierung anging.Es war die 2. Lesung, die Opposition wollte die 2. Lesung kippen um noch mehr in der 3. Lesung herauszuschlagen. Es war kurz vor 19:00 Uhr als die Landtagsverwaltung mitteilte, wenn die 2. Lesung kippen würde wäre der gesamte Haushalt gekippt, gemäß gesetzlicher Grundlage. Damit hätte die Opposition der Regierung Kraft ihre Geschäftsgrundlage entzogen. Nun hatten sich aber schon alle positioniert. Anstatt sich jetzt ein FDPler und Linker krank ( wegen der Gesichtswahrung ) meldeten, um damit nicht den ganzen Haushalt zu kippen, standen FDP und Linke wie eine eins da und sprangen in den Abgrund. Dann ging alles ganz fix, die Parteien einigten sich auf Neuwahlen und stimmten einstimmig für die Auflösung des Landtages.

                              
 

 Dr. Gerhard Papke, Fraktionsvorsictzender der FDP-Fraktion im Landtag NRW (Screenshot, Landtagstream)

 

Der volkswirtschaftliche Schaden ist immens wenn man bedenkt, dass die FDP und die Linken, auch in einer Demokratie einfach gehen konnten, es musste also nicht so dramatisch sein. Ein noch größerer Schaden ist aber hier bei der deutschen Demokratie entstanden, indem die Parteien des NRW Landtages ihre Unfähigkeit zum Dialog dokumentierten. Es braucht keine per Wahl und Koalition herbei geführten Mehrheiten. Es braucht nur Menschen, die in ihren politischen Bemühungen ihre Konsensfähigkeit behalten haben. Bei der Schulreform hatten die Parteien das ja bewiesen. Sparen in Düsseldorf und investieren auf lokaler Ebene, wenn es der politischen Farbenlehre entspricht, das geht halt nicht. In Berlin werden die Schulden der Republik gar erhöht, so dass die Bundesrepublik schon seit Jahren die Maastrich Kriterien von 60% weit verfehlte. Es ist eben immer einfacher den anderen Vorschriften zu machen, wobei man diese selber missachtet. Die Schwarz/Gelbe Regierung macht so viel Schulden, wie keine Regierung vor ihr. Und weiter geht sie auch noch unübersichtliche Risiken ein ohne sich abzusichern. Nicht umsonst wurden so viele Warnrufe aus der Ecke der Bundesbank ausgerufen. Und die FDP? Sie macht derweil Versprechungen in Form von Steuersenkungen die natürlich mit Schulden ausgeglichen werden sollen. Können die nicht rechnen? Nein, sie können es nicht. Und weil das so ist, haben viele Journalisten mit einem versteckten Behagen in Düsseldorf dem Sprung der FDP in den Abgrund zugesehen. Was soll man mit solch einer Partei auch machen, auf der liberal drauf steht aber nicht liberal drin ist.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Düsseldorf

  [jpg] An und für sich war die Bundes-präsidentenwahl durch die Bundes-versammlung nur eine Formsache. Von einer Wahl wollen wir mal nicht reden, hatte man ja nur die Alibifrau Beate Klarsfeld aufbieten wollen um zumindest den Anschein einer Wahl, wie es für eine Demokratie notwendig ist, zu wahren. Es war von Anfang alles durch die „großen“ Parteivorsitzenden Gabriel (SPD), Rösler (FDP), Merkel (CDU), Seehofer (CSU) und Özdemir/Roth (Bündnisgrüne) ausgeguckt worden.
v.l. Joachim Gauck, Peter Altmeier (CDU) nach der Wahl (Screenshot, Stream des Bundestages)    

Nichts wollte man dem Zufall mehr überlassen, wie bei der letzten Wahl. Und, man brauchte jetzt einen Kandidaten der das Wort beherrscht und eine gewisse Anpassungsfähigkeit besitzt. Charisma musste der Kandidat auch noch haben. Joachim Gauck, parteilos, erfüllte diese Anforderung bestens. Flugs wurde er als Bürgerrechtler, Regimekritiker, Opfer, teilweise sogar als Widerstandskämpfer hochstilisiert. Gauck ließ das alles ohne Widerspruch durch gehen. Kein, he, ich war „nur“ ein Pfarrer mit Privilegien, mehr nicht.

Und so geht das mit der Wahrheit. Die Wahrheit durfte nicht ganz mit in den Bundestag.

Wofür das alles? Warum durfte kein ernstzunehmender Kandidat in den Bundestag? Wir haben genug honorige Personen die als Präsident in Frage kommen könnten.

Das Volk ist unruhig und stellt das System oder die Systeme in Frage. Occupy, meint schon, wir sind 99,9 und haben das Sagen, was einer Demokratie entsprechen würde. Die Piraten und Attack diskutieren über das Parteiensystem, welches nicht so gut dabei weg kommt. Ja, viele denken es geht auch ohne Parteien. Gauck stellt die Parteien nicht in Frage, er biedert sich diesen an.

Das Finanzsystem hat und wird den Bürger Milliarden kosten. Wobei Griechenland nur als Ablenkungsmanöver dienen soll.

Und da soll man nicht wütend auf die Parteien und deren Mitglieder sein?

Bundespräsident Wulff konnte nur mit-schön und mit-reich sein und machte dieses Verfremdungsfass des Systems gegenüber den Wählern übervoll. Dringendst brauchte man jemand der ein Versöhnungszauberer war, wobei die Politik keine Versöhnung braucht – ist sie doch vollkommen schmerzfrei – so meint man.

Und Gauck ist so ein Versöhnungszauberer. Seht her ich komme aus dem Land der Unfreiheit, ich predige euch die Freiheit. Nur welche Freiheit meint er? Klar die Freiheit, dass ich nach den Malediven fliegen kann. Mein Flieger steigert zwar den Co2 Gehalt in der Atmosphäre und heizt die Erde auf, aber was soll es. Unser Umweltminister wird es schon richten. Glaubhaft richten? Nein! Nicht wirklich.

Und da wachte der Bürger in einer Plattenwohnung in Eisenhüttenstadt auf und ihm fällt auf, dass er nach der Wende schon immer zu den Verlierern ( Harzern ) gehörte. Wie Millionen andere Harzer mit ihm auch in der ehemaligen DDR. Inzwischen geht es den Wessis in einigen Gegenden auch nicht besser wie den Ossis. Ein billiger Trost.

Aber Jochim Gauck wird es richten mit der Freiheit von der er immer spricht. Freiheit für was nochmal? Toll das ihn alle mögen. Dieses pastorale, dieses tröstende dies alles soll den einfachen Menschen davon abhalten auf die Straße zu gehen und wieder rufen: Wir sind das Volk! Er sieht ja auch wie der nette Opa aus, den sich jedes Paar wünschen würde – dem man seine Kinder anvertrauen würde. Und da geht man doch nicht auf die Straße!

991 von 1232 haben ihn gewählt fast wie in alten Zeiten über 80 Prozent. 108 Enthaltungen musste es geben, sonst hätte man über 90 Prozent gehabt, wie in den guten alten Zeiten.

Alles wird jetzt gut. Hoffen wir ( Wer?) alle, dass dieser „alberne“ Bürger, wie Gauck das mal so schön sagte, wieder mit seinem Los zufrieden ist. Wir haben in diesem Jahr nun 3 Landtagswahlen. Ich bin schon heute auf die Ergebnisse gespannt.

 

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik

Liebe Anwohner Wuppertal-Nord,
liebe Interessierte,
sehr geehrte Damen und Herren

Bitte zur INFO nachfolgende Mitteilung sowie .pdf-Datei (s. Foliensatz) mit den ersten Ergebnissen zum Einzelhandelsgutachten.

Beste Grüße
Heike Haarhaus

   

Betreff: IKEA-Ansiedlung in Wuppertal

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Stadt Wuppertal hatte Ihnen in den unterschiedlichen Gesprächsrunden zur geplanten Ansiedlung von Ikea in Wuppertal angekündigt, Sie ständig auf dem laufenden zu halten. 

Zwischenzeitlich ist die Erstellung des Einzelhandelsgutachtens in der Endphase. Die Ergebnisse liegen vor. Die Textfassung des Gutachtens erwarten wir noch vor Ostern.

Wir werden nun in der nächsten Woche mit den im Rahmen des Bauleitplanverfahrens vorgesehenen frühzeitigen Beteiligungsschritten beginnen. Hierzu ist zum Thema Einzelhandel durch den Gutachter ein Foliensatz ,  der die Inhalte und Ergebnisse des Gutachtens darstellt erarbeitet  worden. Zum Thema Verkehr erwarten wir das Gutachten ebenfalls noch vor Ostern.

Die frühzeitige Beteiligung der Bürger wird wegen der hohen Komplexität des Themas in drei Veranstaltungen zu den Themen Einzelhandel, Verkehr und Umwelt durchgeführt. 

Die erste Veranstaltung zum Thema Einzelhandel  wird  am  21.03. um 19 Uhr im Haus der Jugend in Wuppertal – Barmen stattfinden. Das Thema Verkehr wird am 22.03. um 18:00 Uhr im Saal des Gemeindezentrums  Hottenstein das Thema sein. Für die Umweltthemen wird ein Termin voraussichtlich nach den Osterferien stattfinden.

Zur Vorbereitung der verschiedenen Gesprächsrunden mit Ihnen aber auch für Ihre interne Meinungsbildung finden Sie den oben genannten Foliensatz in der Anlage zu diesem Schreiben.

Falls Sie Rückfragen haben,  wenden Sie sich bitte direkt an den Ressortleiter des Ressorts Bauen und Wohnen Herrn Jochen Braun (0202 5636283, jochen.braun@stadt.wuppertal.de).

 

Mit freundlichen Grüßen

 Frank Meyer
Technischer Beigeordneter

Nach einer erneuten Begehung durch die Bauaufsicht der Stadt Duisburg kann das LehmbruckMuseum die Ausstellungen von Martina Klein und Fabián Marcaccio
am Donnerstag, 15 März 2012, um 19 unter Auflagen eröffnen. Die große Glashalle des Museums soll von der Bauaufsicht nach Abnahme der Deckenplatten wieder freigegeben werden, was im Laufe des Donnerstags der Fall sein wird. Die beanstandeten Geländer auf der Galerie des Lehmbruck-Trakts werden entsprechend zutrittgesichert, lediglich die seitlichen Treppenaufgänge des Lehmbruck-Trakts mit dem Ausblick in das Atrium bleiben weiterhin gesperrt. Die Ausstellung von Fabián Marcaccio wird sowohl auf der Galerie stattfinden, als auch über das Untergeschoss des Gebäudes zugängig sein, die Ausstellung von Martina Klein in der Straßengalerie ist bereits aufgebaut. Durch die bevorstehende Freigabe der Glashalle können auch die Ausstellungen von Georg Hornemann und Kris Martin sowie der Neubau am Donnerstag wieder für das Publikum geöffnet werden, Georg Hornemanns Arbeiten werden anschließend weitere zwei Wochen im LehmbruckMuseum bleiben.
 
"Auf dem Weg, das LehmbruckMuseum zur dOCUMENTA-Eröffnung als Haus für Gegenwartskunst zu positionieren, sind wir nun einen Schritt weiter", kommentiert Raimund Stecker, Direktor des Hauses, die Entwicklung. "Ich danke vor allem Martina Klein und Fabián Marcaccio, dass sie gemeinsam mit uns und unserem unglaublich engagierten Team dieses Projekt gestemmt und den GAU noch einmal abgewendet haben. Und auch Uwe Rohde und dem Immobilien-Management Duisburg, der Stadtverwaltung sowie dem Kulturdezernenten Karl Janssen gebührt für die äußerst konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Tagen ein herzlicher Dank." Die Forderung, Planungssicherheit von mindestens zwei Jahren Vorlaufzeit für Ausstellungen, Konzerte, Veranstaltungen und Vermietungen zu gewährleisten, bleibe jedoch auch nach der teilweisen Wiedereröffnung des Museums bestehen. "2014 feiert das LehmbruckMuseum seinen 50. Geburtstag", so Stecker. "Und bis zu diesem historischen Datum werden wir alles tun, um gemeinsam mit dem IMD, der Stadt, der Bauaufsicht und den Denkmalschutzbehörden unseren Bürgerinnen und Bürgern ein Museum zu präsentieren, dass seiner Geschichte und seiner herausragenden Architektur würdig ist."
 
Die Wiedereröffnung sei zumindest eine teilweise Fortführung der äußerst positiven Nachrichten der vergangenen Wochen, etwa den Schenkungen von Arbeiten der Bildhauer Antonius Höckelmann und Moissesy Kogan oder den Dauerleihgaben von Werken Tony Craggs, so Stecker weiter. "Zudem freuen wir uns, dass wir Häusern wie dem Kunstmuseum Bonn, die zeitgleich mit uns Kris Martin ausstellen, dem Arp-Museum Rolandseck, das im März eine Ausstellung unter anderem mit Arbeiten von Martina Klein eröffnet oder der ehemaligen Reichsabtei Aachen-Kornelimünster, die im März Nicola Schrudde ausstellt, heute ein positives Signal senden können." Und nicht zuletzt sei die Entscheidung der Bauaufsicht auch wichtig im Hinblick auf die bevorstehende Ausstellung von Paul Thek im April, die auch in so prominenten Häusern wie dem Kunstmuseum Luzern und dem Moderna Museet Stockholm zu sehen sein wird.
 
"Solche Kooperationen werden für uns immer wichtiger", so Stecker. "Und so hoffen wir, dass nicht ein drittes Mal kurz vor wichtigen Eröffnungen der Bauaufsicht berechtige Gründe geboten werden, das Haus zu schließen und so den Betrieb finanziell nachhaltig zu belasten und vor allem zu verhindern, dass er Einnahmen generieren kann."

Ennepetal. Alle Mitglieder des Turnvereins Altenvoerde sind eingeladen zur Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 22. März, um 19.30 Uhr im Vereinshaus am Jahnsportplatz. Ein neuer Vorsitzender muss gewählt werden, außerdem wird das "Mitglied des Jahres" geehrt.