Donnerstag, den 03.03.2011  Weiberfastnacht  10.45 Uhr

Die Kinder der Klasse 4a der Schule Wassermaus kommen zusammen mit der Seniorentanzgruppe ( 8 Personen)
von Frau Fley und werden den Bewohnern des Hauses ihre eingeübten Karnevalstänze vorführen.
Es tanzen die Schüler mit der Seniorentanzgruppe – und vielleicht schließt sich auch der ein oder andere Bewohner unserer Einrichtung an.
Es handelt sich hier um ein neues Projekt der Klasse.


Samstag, den 05.03.2011 Große Karnevalsveranstaltung mit Anne und Kalle  ab  15.00 Uhr

unser Clownpaar Anne und Kalle führen mit Büttenreden und Sketchen durch das Karnevalprogramm.
Gäste sind herzlich eingeladen.

[jpg] Als EN-Mosaik vor 1 ½ Jahren vom Presseverteiler der Stadt Ennepetal gestrichen wurde, haben wir  darüber verblüfft geschrieben. In unserem Demokratieverständnis waren wir zu naiv, denn die Stadt Ennepetal machte uns damals in der Realität von Anfang an klar: Wir sind das Gesetz!

Herr Langhardt war damals der Pressesprecher, der allerdings nie mit der Presse sprach. Man musste ihn schon selber anrufen um überhaupt eine Information zu bekommen. Und wir sprachen mit ihm. Nur Langhardt und damit die Stadtverwaltung machten uns klar, wenn wir nicht so schreiben wie es der Stadt genehm wäre, solange würden wir von dem Verteiler gestrichen. Nun, wir wollten uns nicht verbiegen, also haben wir das so hingenommen. Wir haben inzwischen einige Dinge hingenommen, einschließlich des Verkehrs mit der Staatsanwaltschaft Hagen. Aber das tragen wir mit Gelassenheit. Nebenbei haben wir den Staatsanwalt auch persönlich kennen lernen dürfen. Nur eines durfte und konnte diese 14 Millionen Truppe nicht, uns den Zugang zum Rathaus verwehren.

Der Gipfel war der Aufstand um eine Tonaufnahme in einer Ausschusssitzung, die wie eine  Evakuierung des Ausschusses inszeniert wurde. Das war großes Theater.

Was der 14 Millionentruppe jedoch ganz und gar abging, dass sie uns mit jedem Tag eine gute Story lieferte. Alleine die zurückliegenden Versprechungen, liegengebliebenen Jobs, unbeantworteten Fragen würden viele, viele Storys bringen. Jede Ausschusssitzung bringt uns eine neue Story, deren Inhalte inzwischen bei vielen Lesern – und das nicht nur im Ennepe-Ruhr-Kreis – einen frag- und denkwürdigen Ruf genießen. Mehrere Investoren und Wohnungssuchende haben inzwischen bei uns angerufen.

Im Internet hat sich nach der Wahl (Europa-,Bundes-,Landes- und Kommunalwahl) so einiges getan. Die Parteien haben sich zunehmend wieder verabschiedet und führen ihre Auftritte entweder auf Sparflamme oder überhaupt nicht mehr. Einige haben sogar die Weihnachtsgrüße von ehedem wieder aufgespielt. Wilhelm Wiggenhagen hat sich im Dezember 2010 zum Dauerschlaf mit seiner Weihnachtsrede verabschiedet, einzig bei Anita Schöneberg,der SPD und der FDP rührt sich noch etwas auf deren Seiten. Unsere beiden Mitbewerber, ein Forum und ein Blog, schreiben allerdings fleißig weiter. Manfred Schott stellt die ihm zugesandten Neuigkeiten in seinen Blog. Ab und an schreibt er auch einen eigenen Artikel.  Das Forum unserer Frau Nachbarin ist allerdings in der letzten Zeit entweder mit dem Bahnhof oder aber mit dem WDR2 Wettbewerb beschäftigt. Und weiter bietet es dem Neonazi die Plattform die er benötigt um einen gewissen Bekanntheitsgrad zu bekommen.Zur Winterzeit war es der Inhaberin des Forums ein Anliegen in ihrer Nähe die Straßen frei von Eis und Schnee zu haben, was sich dann fortsetzt indem die Stadt keine Strassenarbeiten  in ihrem Umfeld machen sollte. Ansonsten ist die Forumsbetreiberin offensichtlich neuerdings von ihrem großen Förderer Wilhelm Wiggenhagen (der mal Bürgermeister werden will) jetzt verschmäht worden. Zumindest bekommt sie jetzt keine Pressemitteilungen mehr. Aber nicht nur sie, sondern, so verlautet aus dem Rathaus, alles was Internet heißt, bekommt keine Pressemitteilungen. Toll!

Komisch ist nur, dass diese Anweisung gerade zu dem Zeitpunkt heraus gegeben wurde, als in Tunesien, in Ägypten und jetzt Libyen die jungen Leute ihre Despoten zum Teufel jagen. Und was tun diese Despoten als erstes vorher, sie legen den "Kill Switch" um, und im ganzen Land gibt es kein Internet mehr. Denn in Nordafrika aber auch anderswo hat man Angst vor dem Internet. Bilder, Artikel, Meinungen und alles mögliche gelangt ungefiltert ins Netz und kann von jedermann abgerufen werden. Da sieht man auf einmal nicht mehr so gut aus. Und um das gut aussehen geht es, hier in Ennepetal als auch in Nordafrika. Und mal ehrlich, Wilhelm Wiggenhagen und der Rat sehen wirklich nicht gut aus.

Da wundert man sich wie sich die Bilder ähneln.
Aber ist Ennepetal = Nordafrika? Kann man hier wie ein Despot einen "Kill Switch" umlegen? Natürlich nicht! Hier in Deutschland gibt es Gesetze an die wir uns zu halten haben – und zwar alle. Und eines dieser Gesetze ist das Landespressegesetz NRW.

Und dieses sagt in § 4 eindeutig, entweder bekommen alle keine Mitteilungen oder alle bekommen diese Mitteilungen übemittelt. So steht es im Gesetz. Also bekommen die Printmedien auch keine Mitteilungen mehr. Amtsblatt hin oder her, da muss die Stadt nun durch.

Und weil wir gerade über die Gutsherrenart schreiben, wann bekommen wir am Rathaus eine Zugbrücke? Da darf in Zukunft nicht jeder rein. Und Mittwochs ist großer Empfang, da sitzt der Bürgermeister mit Hermelinchen im Sessel und die Bürger robben zu ihm um ihre Bitten los zu werden. Da kommt Stimmung auf.

Hier einmal das Gesetz:

Pressegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen
(Landespressegesetz NRW)

Vom 24. Mai 1966 (GV. NRW. S. 340)
Zuletzt geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 18. November 2008 (GV. NRW. S. 706)
§ 4 LPrG(Gesetz) – Landesrecht Nordrhein-WestfalenInformationsrecht der Presse 
(1) Die Behörden sind verpflichtet, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen.
(2) Ein Anspruch auf Auskunft besteht nicht, soweit
1.    durch sie die sachgemäße Durchführung eines schwebenden Verfahrens vereitelt, erschwert, verzögert oder gefährdet werden könnte oder
2.    Vorschriften über die Geheimhaltung entgegenstehen oder
3.    ein überwiegendes öffentliches oder ein schutzwürdiges privates Interesse verletzt würde oder
4.    deren Umfang das zumutbare Maß überschreitet.
(3) Allgemeine Anordnungen, die einer Behörde Auskünfte an die Presse überhaupt, an diejenige einer bestimmten Richtung oder an ein bestimmtes periodisches Druckwerk verbieten, sind unzulässig.
(4) Der Verleger einer Zeitung oder Zeitschrift kann von den Behörden verlangen, dass ihm deren amtliche Bekanntmachungen nicht später als seinen Mitbewerbern zur Verwendung zugeleitet werden.

 
Jetzt kann die Stadt sagen, das Internet ist keine Presse. Nur alles was auf Papier mit Druckerschwärze gedruckt wird ist Presse. Dummes Zeug. Ich hätte niemals gedacht, dass ein ausgebildeter Verwaltungsmensch wie Wilhelm Wiggenhagen mit seiner 14 Millionen Truppe solch einen Unsinn verzapft. Unfassbar. Ich meine um uns (EN-Mosaik) geht es ja nicht mehr, wir haben unsere Storys von Ennepetal auch ohne diese Pressemitteilungen. In der Woche haben wir 2 bis 3 Pressegespräche mit interessanteren Leuten die sicher nicht in der Ennepetaler Liga spielen würden. Wobei die Frage aufkommt in welcher Liga will diese 14 Millionentruppe denn eigentlich spielen? In einer nordafrikanischen Dorfliga oder in einer Liga in der moderne europäische Städte, mittlerer Größe, spielen?

Pressefreiheit einzuschränken, keine Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben oder keine Gespräche mit Pressevertretern zu führen ist für ein Gemeinwesen tödlich. In Oelkinghausen wollen sicherlich keine afrikanischen Despoten investieren – oder doch? Denn wie sollen wir solche Signale verstehen? Überhaupt scheinen diese Verwaltungsfreaks keine Ahnung von Signalwirkungen zu haben. Ennepetal schickt der Presse keine Mitteilungen mehr, kürzt die Zuschüsse für Senioren, schließt insgeheim Schulen, kauft Instrumente (Jeki) und hat keine Pädagogen, spricht mit seinen Leitungskräften in der Schule wegen Schulschließungen nicht, zockt mit Steuergelder, lässt Jugendliche alleine auf der Straße, Einwohnerflucht und, und, und.

Was soll man als Außenstehender von solch einer Stadt halten? Und dann bekommen diese – man könnte fast sagen "Loser" – auch noch 14 Millionen an Gehalt.

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal

[jpg] Ein Unternehmer sucht eine  oder einen Auszubildenden. Logischer und vernünftiger Weise möchte der Unternehmer eine oder einen gut ausgebildeteN SchülerIn einstellen.
Die ausgeschriebene Stelle kann nach der Stellenbeschreibung sowohl von einem Haupt-, einem Real- als auch einem Gymnasialschüler ausgefüllt werden. Es bewerben sich je ein Schüler der vor genannten Schulen mit gleichem Notendurchschnitt. Im Vorstellungsgespräch machen alle drei einen positiven Eindruck.

Welcher Schüler wird wohl eingestellt? Jetzt kommen sie mir ja nicht mit einem ethisch  verbrämten Unternehmer wie dem Trigema Chef Wolfgang Grupp, denn auch der würde ohne zu zögern den Gymnasiasten einstellen. Und die anderen beiden Schüler? Die bleiben natürlich auf der Strecke und reihen sich Jahr für Jahr in die Runde der Jugendlichen ein die eine "Ehrenrunde" drehen müssen. Die wievielte eigentlich?

Hat das jetzt etwas mit der Qualität der Abschlüsse zu tun? Nein, auf keinen Fall! Es hat etwas mit dem Image der beiden anderen Schulen zu tun. Und das ist nun mal die Realität. Die ehemalige schwarz-gelbe Koalition hat 2005 und 2009 das Schulgesetz geändert.

Es wurden die Schulbezirke abgeschafft, Kopfnoten eingeführt und eine verbindliche Zuweisung der weiterführenden Schulen durch die Grundschule. Durch diese verbindliche Zuweisung wurde die Haupt- und Realschule nochmals künstlich beatmet. Die Politik hatte mit der schwarz – gelben Regierung wieder Zeit gewonnen und eine wirklich notwendige Schulreform verhindert.

Die rot-grüne Minderheitsregierung  unter Ministerpräsidentin Kraft änderte dies, indem die Eltern die Entscheidung über den weiteren Bildungsgang nach der Grundschule wieder treffen. Der Grundschule kommt hierbei nur eine beratende Funktion zu. Das Gesetz wurde am 21.Dezember verkündet und ist damit in Kraft getreten.

Nachdem Anfang Februar die Anmeldelisten für die weiterführenden Schulen geöffnet wurden, die Eltern ihre Kinder also anmelden konnten, stellte sich folgende Situation ein: Viele Hauptschulen stehen in den meisten Städten vor dem  Aus. Im Vergleich zum Vorjahr fanden nur noch 1/3 der Eltern den Weg zur Hauptschule um ihr Kind dort anzumelden. Dramatischer kann diese Entwicklung nicht mehr werden. Die Realschulen haben zwar auch Einbrüche zu verzeichnen, diese sind jedoch weitestgehendst dem demografischem Wandel geschuldet. Nach dem der Redaktion vorliegenden Zahlenmaterial finden sich teils nur ein oder 2 Schüler auf den Anmeldelisten wieder. Mit ein oder 2 Schülern kann man aber keinen Unterricht gestalten.
                                

Und was ist mit den Hauptschulen in Ennepetal, also der Effey- oder Friedenshöher Hauptschule?

Nun, die Stadtverwaltung Ennepetal schweigt sich hier aus, obwohl  auch in Ennepetal dieses Problem sein muss. Nach dem Informationsdesaster im Zusammenhang mit der Schließung der Grundschule Haspetal und der Förderschule Oberbauer, ist der Stadtverwaltung nicht zu trauen. Beide Schulen haben rund 460 SchülerInnen und rund 42 Lehrkräfte. Die Effeyschule, so hört man, soll geschlossen werden. Wann? So richtig weiß man das nicht.

Fakt ist jedoch, seit Jahren hat sich die Arbeitswelt verändert, dem wurde in der Politik nie Rechnung getragen. Firmen brauchen gut ausgebildete Arbeitskräfte mit denen sie auf dem Arbeitsmarkt bestehen können. Also, was macht Ennepetal?

Ennepetal bietet den Hauptschülern einen Seniorpaten an, so im Hauptausschuss. Dieser Seniorpate soll die SchülerInnen ab einem bestimmten Zeitpunkt an die Hand nehmen und ihn irgendwie unterbringen. Als in der Hauptausschusssitzung die Frage aufkam warum die Stadt denn nicht Auszubildende aus der Hauptschule einstelle, wurde dies sehr interessant von Wilhelm Wiggenhagen beantwortet: Ennepetal würde nicht einstellen, weil Ennepetal keine Weiterbeschäftigung nach der Ausbildung garantieren könne. Wiggenhagen wisse auch im Umfeld keine Stadt welche einstellen würde, sei es zur Ausbildung oder zur Weiterbeschäftigung.

Es ist schon erstaunlich, die Jugendlichen haben keine Perspektiven, der Seniorpate soll diese nicht vorhandenen Perspektiven jedoch aufzeigen? Wieder soll man sich zwecks Realitätsverweigerung treffen. Der Oberseniorpate Wiggenhagen sieht doch anscheinend selber keine Perspektive.

Die Frage ist jedoch: Sollte die Stadtverwaltung den betroffenen Hauptschülern nicht reinen Wein einschenken? Oder soll man so tun, als wenn die Welt noch in Ordnung wäre und in einigen Jahren findet der Erwachsene dann keinen Job mehr, wegen mangelnder Qualifikation? In einigen Jahren? Da ist Wilhelm Wiggenhagen nicht mehr im  Amt und hat seine Schäfchen ins Trockene gebracht. Und die Ratspolitiker? Na die machen es sich doch heute schon leicht. Die schieben dann alles auf die Jugendlichen, die sich nicht genug um die nicht vorhandenen Stellen bemüht haben.Und die dann Erwachsenen? Ja, die müssen halt bis an ihr Lebensende Hartz IV beziehen, ein Euro Jobber, Aufstocker, Leiharbeiter oder sonst was werden. Tolle Perspektiven.

Was bitte ist daran so schwierig die geänderten Bedingungen aufzunehmen und ein anderes Ausbildungskonzept zu erstellen? Auf der lokalen Ebene kann man mehr machen, als was bisher gemacht wurde. Was bitte ist so schwierig daran, das Projekt der Gemeinschaftsschulen anzugehen? Die Gemeinschaftsschulen bieten eine höhere Qualifikation, die Voraussetzungen sind in Ennepetal gegeben. Kann es sein, dass die Stadt Ennepetal Parteipolitik auf Kosten der Hauptschüler macht? Das wäre übel und teuer. Teuer deshalb, weil die Mehrzahl der Hauptschüler keinen Ausbildungs- und Arbeitsplatz finden und letztendlich nur von Transferzahlungen leben würden. Teuer deshalb, weil unsere Wirtschaft gut ausgebildete Kräfte braucht um auf dem Weltmarkt bestehen zu können. Nicht alle Unternehmen wandern ab, weil die Löhne hier zu hoch sind. Viele Unternehmen wandern auch ab, weil nicht ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Auf der anderen Seite senden BDI, BDA und die Handelskammern widersprüchliche Signale hinsichtlich des Arbeitsmarktes aus. Lokal könnten Partnerschaften oder Netzwerke eingegangen werden: Wir bilden das aus, was ihr benötigt. Dies wäre die Formel nach einem klärenden Gespräch.
Der Seniorpate kann doch nur als flankierende Maßnahme gedacht werden, der eigentliche Handlungsbedarf sollte doch in der Umgestaltung der Ennepetaler Schulen liegen. Mit der vorhandenen Gebäudesubstanz und den vorhandenen Schülern könnte man schon eine höhere Qualifikation erreichen. Man muss es nur wollen.

Aber will die 14 Millionentruppe überhaupt solche Gespräche führen? Hasperbach, Oberbauer und jetzt die Realschule haben doch die mangelhafte Kommunikation aufgezeigt. Es wird Zeit für die 14 Millionentruppe nochmals die Schulbank zu drücken: Thema: Kommunikation für Dummies. Das aber als Crashkurs.

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal

(pen) „Das Spektrum an Sportarten, in denen Schulmannschaften aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis auf Landesebene Erfolge feiern konnten, war auch im letzten Jahr wieder breit gefächert. Hervorragende Leistungen gab es im Tennis, in der rhythmischen Sportgymnastik, im Fußball und im Fechten. Daran waren acht Teams beteiligt.“ Diese positive Bilanz zog Landrat Dr. Arnim Brux im Rahmen des Sportabends des Ennepe-Ruhr-Kreises im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen. Ausgezeichnet wurden die Mannschaften, die im Schuljahr 2009/2010 in den Wettbewerben des Landessportfestes der Schulen den Sprung unter die ersten sechs geschafft hatten. Sie kommen aus Ennepetal, Schwelm und Witten.

   
  Mannschaften von insgesamt acht Schulen wurden am Sportabend des Ennepe-Ruhr-Kreises für ihre Erfolge beim Landessportfest der Schulen ausgezeichnet   /  Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis  

Den Sprung auf das Treppchen schafften dabei die Jungenmannschaft des Reichenbach-Gymnasiums Ennepetal im Tennis (Platz 2), zwei Mädchenmannschaften des Wittener Schiller-Gymnasiums in der rhythmischen Sportgymnastik (jeweils Platz 2) und die Schüler des Märkischen Gymnasiums Schwelm im Fechten (Platz 3). Einen vierten Platz erreichte die Mädchenmannschaft der Adolf-Reichwein-Realschule aus Witten in der rhythmischen Sportgymnastik. In dieser Disziplin war auch eine weitere Mannschaft des Schiller-Gymnasiums mit Platz 5 erfolgreich. Ebenfalls fünfte Plätze verbuchten im Fußball die Mädchen und Jungenmannschaften des Reichenbach-Gymnasiums.

Im Mittelpunkt des landesweiten Sportfestes der Schulen stehen vor allem die Mannschaftswettbewerbe. In den insgesamt angebotenen neunzehn Sportarten – darunter Fußball, Handball, Volleyball, Tennis, Tischtennis und Leichtathletik – waren zum Schuljahresbeginn gut 100 Teams aus rund 40 Schulen mit 950 Schülerinnen und Schülern aus dem Kreisgebiet am Start. Ausgehend von der Kreismeisterschaft hatten sie bei weiteren Ausscheidungswettbewerben die Chance, sich bis zur Landesmeisterschaft und für das Bundesfinale zu qualifizieren.

Im Rahmen des Sportabzeichenwettbewerbs der Grundschulen landete die Grundschule Robert-Bonnemann aus Herdecke vorne. Auf den Plätzen folgten die Grundschule Börgersbruch und die Grundschule Nord, beide aus Sprockhövel. Für die Schulen der Sekundarstufe I lautete die Reihenfolge Hauptschule Niedersprockhövel/Sprockhövel, Geschwister Scholl-Gymnasium/Wetter und Gymnasium im Schulzentrum Holthausen/Hattingen. Entscheidend für die Platzierung in diesem Wettbewerb ist das Verhältnis der Schülerzahl zur Zahl der von Schülern und Lehrern im Kalenderjahr erreichten Sportabzeichen. Der Wettbewerb soll ein Anreiz sein, um Schüler möglichst früh für Bewegung, Spiel und Sport zu begeistern und so die Gesundheit zu fördern. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos.

Überblick der Schulen, die für ihre Erfolge beim Landessportfest geehrt wurden

Ennepetal

Reichenbach-Gymnasium

Platz 2 im Tennis, Jungen Wettkampfklasse III

Platz 5 im Fußball, Mädchen Wettkampfklasse III

Platz 5 im Fußball, Jungen Wettkampfklasse

Schwelm

Märkisches Gymnasium

Platz 3 im Fechten/Herrenflorett, Altersklasse II

Witten

Schiller-Gymnasium

Platz 2 in der rhythmischen Sportgymnastik, Mädchen Wettkampfklasse II

Platz 2 in der rhythmischen Sportgymnastik, Mädchen Wettkampfklasse III

Platz 5 in der rhythmischen Sportgymnastik, Mädchen Wettkampfklasse III

Adolf-Reichwein-Realschule

Platz 4 in der rhythmischen Sportgymnastik, Mädchen Wettkampfklasse II

Überblick der Schulen, die für ihre Erfolge beim Sportabzeichenwettbewerb geehrt wurden

Grundschulen

Platz 1 Grundschule Robert-Bonnermann/Herdecke

Platz 2 Grundschule Börgersbruch/Sprockhövel

Platz 3 Grundschule Nord/Sprockhövel

Schulen der Sekundarstufe I

Platz 1 Hauptschule Niedersprockhövel/Sprockhövel

Platz 2 Geschwister Scholl-Gymnasium/Wetter

Platz 3 Gymnasium im Schulzentrum Holthausen/Hattingen

 

 

Premiere von „Gegen die Wand“

Oper von Ludger Vollmer

Nach dem Film von Fatih Akın

In deutscher und türkischer Sprache

Libretto vom Komponisten nach einer Idee von Dorotty Szalma

Übersetzung der türkischen Textteile von Gönül Kaya und Orhan Calisir

Premiere am 26. Februar 2011 um 19.30 Uhr im Großen Haus

Sie ist eine junge Frau, deren unbändiger Hunger nach Leben sie in einen Selbstmord-versuch treibt. Er, am Leben gescheitert, landet ebenfalls nach dem Versuch, sich das Leben zu nehmen, in der gleichen Klinik. Bei aller Verschiedenheit haben sie Eines gemeinsam: Als Deutschtürken sitzen sie zwischen allen Stühlen. So werden Cahit und Sibel zum Paar – zunächst nur zum Schein, denn Sibel will mit einer Scheinehe mit einem Landsmann den engen Moralvorstellungen ihrer Familie entfliehen. Die tatsächliche Annäherung der beiden scheitert, als Cahit im Affekt Sibels Exgeliebten erschlägt. Am Ende beginnen beide, jeder für sich, ein neues Leben an einem neuen Ort.

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Die Oper „Gegen die Wand“ wurde 2008 in Bremen uraufgeführt und entstand nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akιn aus dem Jahr 2004, der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und in der Öffentlichkeit über Wochen kontrovers diskutiert wurde.

 

Der Komponist Ludger Vollmer, in vielen Genres und Stilen zuhause, schrieb für diese packende Geschichte hochemotionale Musik, für die er neben westlichen Orchesterinstrumenten auch türkische Instrumente verwendet: die Laute Saz, die Blasinstrumente Kaval (eine Art Flöte) und die oboenartigen Zurna und Mey, verschiedene Schlaginstrumente und ein Cimbalom (Hackbrett). Dabei geht es Vollmer nicht um einen oberflächlichen Exotismus. Oft ließ er sich von anderen Musikkulturen oder von sehr alter europäischer

Musik inspirieren, stets mündend in die Anverwandlung eines anfangs fremden Idioms in die eigene musikalische Sprache. In bewusstem Gegensatz zu Tradition und Gegenwart der westlichen E-Musik genießen Melodie und Rhythmus Vorrang gegenüber harmonischen Verläufen. Für „Gegen die Wand“ arbeitete sich Vollmer während eines einjährigen Studienaufenthalts in Istanbul gründlich in die klassische türkische Musik ein. Sein Ziel ist das Erfassen seelischer Zustände mit der Musik und die Entstehung einer emotionalen Beziehung zum Zuhörer.

 „Gegen die Wand“ ist Bestandteil der Reihe „Jeder Schüler ins theaterhagen“: Durch die Unterstützung des Theaterfördervereins ist der Besuch der Vorstellungen für Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse aus Hagen und der Umgebung im Gruppen- oder Klassenverband kostenlos.

 Musikalische Leitung: Wolfgang Müller-Salow; Inszenierung: Norbert Hilchenbach; Choreographie: Ricardo Viviani; Bühnenbild: Jan Bammes; Kostüme: Christiane Luz;

Mit: Radoslaw Wielgus, Kristine Larissa Funkhauser, Michail Milanov, Marilyn Bennett, Svetislav Stojanovic, Marion Costa u.a.

 

 

 

 

Aufgrund der großen Nachfrage der Kinderoper „Ritter Gluck im Glück Oder Wir schmieden eine Oper“ hat das theaterhagen eine Zusatzvorstellung für Familien am 26. März 2011 um 16 Uhr im lutz eingerichtet.

   
  Foto: © Stefan Kühle  

Das Musiktheaterstück richtet sich an Kinder zwischen fünf und zehn Jahren und beleuchtet das Wunder „Opernerlebnis“. Die jungen Zuschauer lernen auf verspielte Art und Weise wie eine Oper entsteht, wobei die Instrumente kindgerecht eingeführt werden. Dabei kommen die Theaterbesucher auch auf ihre Kosten, denn sie dürfen mitmachen beim Entstehen der Kinderoper und werden sichtlich daran Spaß haben, der Musik mit u.a. selbst erzeugtem Blitz und Donner auf die Beine zu helfen.

 

„Ritter Gluck im Glück Oder Wir schmieden eine Oper“

26. März 2011 – 16 Uhr – lutz

 

Karten unter 02331/ 207-3218 oder www.theater.hagen.de

 

[jpg] Menschen haben etwas, was andere Spezies nicht haben – die Sprache. Und mit dieser uns anhaftenden Sprache treten wir miteinander in Verbindung, teilen uns mit oder versuchen uns auszutauschen. Dies ist für unsere Spezies wichtig, ja sogar essentiell.

Ohne Sprache, wobei Sprache sich nicht nur auf den verbalen Bereich erstreckt, würde unsere Spezies untergehen oder zumindest großen Schaden nehmen.

Die Schulleiterin der Albert – Schweitzer – Förderschule Ennepetal,  Frau Silke Martini, brachte es am Ende der Schulausschusssitzung mit einem Statement auf den Punkt: Über die Schließung ihrer  Albert – Schweitzer – Förderschule habe sie zu aller erst aus der heimischen Presse erfahren. Ihre Frage: Kann die Stadt nicht erst mit den Betroffenen sprechen? 

Es ist eben eine Frage von Stil, wie man solch eine Schließung kommuniziert. Und guter Stil hatte die Stadtverwaltung Ennepetal, sei es bei der Schließung der Schule Hasperbach oder ganz zeitnah beim Besuch des Regierungspräsidenten, noch nie interessiert. Und die Erklärung der Stadtverwaltung durch Peter Müller: Eine Beteiligung der Schule an den Überlegungen und der Entscheidung zur Schließung der Schule Ist zwischen Stadt und Schule in den Vorschriften nicht vorgesehen. Prima! Es ist nicht zu fassen. Sieht so eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aus? Wen wundert es wenn niemand mit dieser aus den Fugen geratenen 14 Millionen Truppe etwas zu tun haben will. Ausnahmen sind  diejenigen, die einen Vorteil von einer Zusammenarbeit haben.

Aber dieser Schulausschuss hatte es noch viel dicker. "Wir haben die tollsten Schulen, um die uns unsere Nachbargemeinden beneiden", so haben wir das alle gehört. Und deshalb ist Ennepetal eine schöne Stadt. Eine schöne Stadt? An der Realschule ist das an Zweideutigkeit nicht zu überbieten.

 

Der Computerraum: Da stehen 5 Apple!!! Computer (IMac) mit einem HP Tintenstrahldrucker in friedlicher Eintracht zusammen. Feinste Statusware für Emporkömmlinge – lachhaft in der Wirtschaft. Wer hat das angeschafft und mit welchem pädagogischen Anspruch. In der Mitte gehen offensichtlich die Stromkabel als auch die Netzwerkkabel in den Boden. Bestens. Nur ins Internet kann seit einem Jahr kein Schüler. Begründung: Ein unseliges Schwarze-Peter Spiel zwischen Elektriker und EDV Abteilung der Stadt auf dem Rücken der SchülerInnen. Tja, so kann man sicher keine Medienkompetenz erlernen und die Chance unserer SchülerInnen sinkt auf dem Arbeitsmarkt einen Job zu bekommen. Und was ist tatsächlich falsch: Strom war da. Das LAN (Local Area Network) war auch vorhanden. Nur es war anscheinend nicht eingebunden. Ein WLAN war nicht möglich weil ein Repeater im Hause fehlt, der die vorhandenen Signale verstärkt. Die Kosten der fehlenden Arbeiten bewegen sich im Hundert Euro Bereich – lachhaft. Was hier fehlt ist der gute Wille und verantwortungsbewusstes Handeln.

Es geht weiter. Ganze Deckenplatten sind rausgerissen, Kabel hängen auf allen Fluren herunter. Die Wasserflecken zeigen, dieser Zustand ist seit Monaten zu regierstrieren. Kreisförmige löcher deuten auf eine Verteilung hin, die dort angedacht wurde. Heizungschächte hängen mit Alufolie im Flur herum. Die Summe der bemerkten Baustellen  macht nervös. Mein Eindruck, hier wurde ein Bühnenbild für einen modernen Chabrol Film aufgebaut. Nur Chabrol ist tot! Je länger man durch die Flure geht, desto aggressiver wird man. Der Schulleiter der städtischen Realschule Ennepetal, Thomas Winter, zeigt uns eine Toilette. Eine Toilette wie sie in sozialen Brennpunkten üblich ist, purer Vandalismus der etwas von der Schulleitung nur oberflächlich kaschiert wurde um das Bild etwas weicher zu zeichnen. Wen wundert es, wenn bei solchen Räumlichkeiten die Aggressionen nicht in den  Griff zu bekommen sind. Eine Mutter schilderte, dass ihr Kind in der Toilette kein Papier vorgefunden hatte. Als dieses Kind sich bei dem Lehrer beschwerte, meinte dieser es wäre keines da. Und weiter, für die Zukunft sollte das Kind vorsichtshalber Tempotaschentücher mitbringen.

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Oder ist die Realschule doch ein sozialer Brennpunkt?

Ein Gedanke geht mir durch den Kopf. Die Decke sieht mir nach Asbest Wolle und Platten aus. Asbest der Baustoff der ersten Wahl in der damaligen Zeit. Der Stadtverwaltung war und ist das sicher egal was verbaut wurde, es sind ja nicht ihre Kinder.

  Schulpflegschaftsvorsitzender Lucht  erzählt, dass schon seine Tochter nur eine Baustelle  kannte und dort lernen musste und heute sein zweites Kind den selben Weg gehen muss. Seine Tochter war vor zehn Jahren hier! Es ist nicht fassbar. Die Ausschussmitglieder faseln etwas von: Prioritäten  / man muss das beobachten / so hatte man sich das nicht vorgestellt.
Es ist zum jammern. Wer hindert den Rat daran, immer mal wieder unangemeldet eine Schule zu inspizieren?
Und der Schulrat sitzt auch dabei – kein Ton von ihm.
 
Ja und dann war da noch Heinz Bracht, Vorstandsprecher und Technischer Vorstand der neu gegründeten AÖR der rechnete mal eben vor, dass die Realschule 1 Millionen Euro an Investitionen in den letzten Jahren verschlungen hatte. Klar, da erwartet die Stadt eine gewisse Dankbarkeit vom Lehrkörper und den SchülerInnen.

Nur eine Schule ist kein Tummelplatz von Bauarbeitern und Handwerker, sie ist ein Ort wo gelernt werden soll. Wir verlangen von unseren SchülerInnen Hochleistungen, dafür können sie das Gleiche von uns einfordern. Wie war das noch: Fördern und Fordern. Hier in der Realschule ist eine Einbahnstrasse aufgemacht worden.
(Z.B. Medienkompetenz im Internet mit den 5 teuren Computern.)

    

Und wenn Lehrer und SchülerInnen Tag für Tag mit Einschränkungen kämpfen müssen, sinken die Chancen später am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Sicher die Auschussmitglieder als auch die 14 Millionentruppe sind längst in Rente wenn die SchülerInnen erfahren, wenn die Ausbildungsnoten nicht gereicht haben – shit hapen. Die anderen Schüler aus anderen Städten waren eben besser.

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Die Redaktion hat verstanden, die Realschule kommt mit der Stadtverwaltung nicht mehr klar. Die vielen Versprechungen, Vertröstungen und das ewige Hinhalten der 14 Millionentruppe. Es ist halt nicht vorgesehen die Schulen an den Planungen zu beteiligen. Interaktion, Kooperation oder Kommunikation, auch wieder solche neu modische Begriffe mit denen Ennepetal nichts anfangen kann. Befehl und Gehorsam und eine gewisse Leidefähigkeit für die Obrigkeit, so was ist hier angesagt. Und überhaupt, es saßen wieder erwachsene Menschen im Zuschauerbereich, die eine Stunde warten mussten um dann eine Frage stellen zu dürfen. Meine Güte, sollen die auch noch auf die Knie gehen?

Und da war auch noch die Grundschule Haspetal. Nachdem dieses unselige Spiel der 14 Millionen Truppe durch gezogen wurde, haben die Eltern reagiert. Sie haben ihre Kinder abgemeldet oder umgemeldet. Die Situation hat sich beschleunigt, die Schule kann also früher geschlossen werden. Toll! Nur jetzt auf einmal sollen die Eltern zusammen halten, denn die Schulklassenstärken müssen wieder einmal gehalten werden, jetzt in der Grundschule Voerde. Lachhaft! Wenn die Stadt den Zusammenhalt anordnet ist das ok, wenn die Eltern das von sich aus machen, ist das nicht ok? Ich fasse es nicht. Was sind eigentlich mündige Bürger bei denen?

Ach ja, ich vergaß, miteinander sprechen ist nicht vorgesehen, es werden nur "gute Empfehlungen" der 14 Millionen Truppe angeordnet. Oder ein Fraktionsvorsitzender der meinte: Rufen sie uns an damit wir sagen, was sie denken sollen.Toll, wirklich toll. Ich kratz mich an meinem Kopf und frage mich, ist Ennepetal eigentlich eine modern geführte Stadt?

Schlußbemerkung: So langsam wird aber eine Entschuldigung der Stadtverwaltung gegenüber ihrer Bevölkerung fällig. Sorry Leute, wir können es nicht besser, wir sind total überfordert.

Ach ja, da ist noch was über die Ticker gelaufen.

Die verbindliche Schulempfehlung ist weggefallen. In Massen haben die Eltern ihre Kinder
von der Hauptschule weggenommen und entweder bei den Realschulen oder den Gymnasien angemeldet. Eine dramatische Entwicklung die die Hauptschule eindeutig ins Aus drängt. Beispiel in einer Großstadt: 96 Hauptschulanmeldungen in diesem Jahr gegenüber 263 Hauptschulanmeldungen im vorigen Jahr.

Und dann wird Ende März eine Anhörung stattfinden, Thema: Die Bürgermeister und Oberbürgermeister sollen von den Wählern abgewählt werden können. Auf unsere Anfrage teilte das Innenministerium in Düsseldorf mit, dass in diesem Jahr der § 66 der GO noch geändert werden soll. Auch soll die Stichwahl wieder eingeführt werden. Es könnte ganz fix gehen. Macht auch Sinn, auch für Ennepetal.

In Ennepetal ist die totale Blockade zu registrieren, so kann es nicht weiter gehen.

Anträge für eine Hundewiese oder die Umkehrung der Einbahnstrassenregelung der Gerhart-Hauptmann-Strasse in Altenvoerde sind nicht die Probleme mit denen Ennepetal zu kämpfen hat. Aber wenn man diese kompetente 14 Millionen Truppe nicht mit der Nase auf die auf uns zukommenden Problem stößt, werden die sicherlich nur ihren ungerechten Lohn beziehen.

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal
 

 

 

Alle Fotos: © Linde Arndt

Krzystof Kowaczek folgt auf Heike Berger
Stadt sorgte zügig für Nachfolge von "Obst und Gemüse" auf dem Wochenmarkt

Schwelms Wochenmarkt ist nicht nur ein Ort der Begegnung, sondern auch und vor allem ein Ort für erfolgreichen Handel. Jeden Dienstag und Freitag nutzen nicht nur viele Schwelmer, sondern auch zahlreiche Kunden aus Wuppertal (Beyenburg, Langerfeld), Ennepetal, Haßlinghausen und Gevelsberg das breite Angebot der beliebten Beschicker, die ihre Produkte auf dem Märkischen Platz zum Verkauf anbieten.

Zu diesen Beschickern gehörte viele Jahre auch Heike Berger mit ihrem attraktiven Stand für Obst, Gemüse und Blumen. Nach dem üblichen Pausieren im Januar konnte man Frau Berger und ihr Team für gewöhnlich im Februar wieder in Schwelm begrüßen. Dass Heike Berger künftig nicht mehr in Schwelm verkaufen wird, hat gesundheitliche Gründe. Christian Rüth vom städtischen Fachbereich Bürgerservice bedauert dies sehr: "Frau Berger ist immer eine verlässliche und sehr angenehme Partnerin gewesen, die sich bei uns und bei den Kunden großer Wertschätzung erfreut hat. Wir bedauern die Entscheidung, die wir natürlich verstehen und wünschen ihr alles Gute". 

Der Fachbereich Bürgerservice hat umgehend einen Nachfolger engagiert, denn der Schwelmer Wochenmarkt ist unter den Beschickern sehr beliebt. Schon ab kommendem Dienstag wird Krzystof Kowaczek, ebenfalls aus Leichlingen, die ersten Kunden begrüßen können. Zu seinem Sortiment gehören auch Obst und Gemüse aus regionalem Anbau.

Mit diesem Händler schließt sich der Kreis einer Schwelmer Markttradition, denn Krzystof Kowaczek hat den Stand der Firma Schmidthaus übernommen, bei der er früher angestellt war, als sie noch auf dem Schwelmer Altmarkt verkaufte.

Schwelm, den 18. Februar 2011

[jpg] Es sind ja immer die Anderen, diejenigen, die an allem Schuld sind. Würde es die Anderen nicht geben, gäbe es auch keinen Schuldigen.

Bei der 14 Millionen Truppe der Stadt Ennepetal gibt es eine riesengroße Gruppe von Anderen.

Da ist die Presse die immer alles falsch versteht, der EN-Kreis der eine viel zu hohe Umlage festlegt, der Regierungspräsident der seinen Kaffee nicht selber mitbringt, da man sich mit einem Haushaltssicherungskonzept am Hals keinen Kaffee mehr leisten kann, die Einwohner die nicht mehr einkaufen wollen und ja, die Leute, die die eigene Ortschaft verlassen und die rosaroten Brillen die ausverkauft sind, mit denen man früher die Leistungen sehen konnte, die nicht geleistet wurden und werden.

1 ½  Jahre sind Rat und der Bürgermeister im Amt. Unzählige Stunden wurden "abgesessen". Und was wurde geleistet? Nichts, oder zumindest nichts erwähnenswertes. Wobei der Haushalt 2010 und 2011 schon eine recht "abenteuerliche" Leistung war, hat ja auch eine schöne Stange an Fremdleistungen gekostet. Wie man hört soll es bei den 300.000,– Euro geblieben sein. Oder waren es mehr, man weiß es ja nie so recht. Neuerdings sollen es ja nur ausgesuchte Ratsmitglieder sein mit denen WW eine Ratssitzung light macht. Volker Rauleff ( SPD ) fühlte sich wie Rolf Hüttebräucker (FWE) bei der Causa Streetworker nicht so richtig informiert. Oder ausgegrenzt? Beide haben zwar etwas gegen die fehlende Information, jedoch haben sie in der Sache – also "Rauswurf" des Streetworkers – nichts zu sagen.

Ab 1.2.11 wird der gesamte Komplex Streetworkerei von der Lohernockenstiftung übernommen. Warum? Weil die Stiftung  Erfahrung in diesem Bereich hat?

Nein! Eher, weil Frau Gringel, der Leiterin der Lohernockenstiftung und Frau Backhaus ( Backhoff, d.Redaktion) der Leiterin die Kinderschutzbundes eine gewisse Nähe zu WW nachgesagt wird. Also wird die aufsuchende Jugendarbeit (Streetworkerei), die Betonung liegt auf aussuchend, von der Lohernockenstiftung geleistet.

Und dann versuchte uns Michael Schmidt (Stadtverwaltung) noch zu erklären, warum die Stadt, also die 14 Millionen Truppe, nichts mit dem "Rauswurf" des Streetworkers zu tun hatte. Und weil das nicht so einfach ist, also einen glatten Rauswurf zu erklären, brauchte Herr Schmidt auch für seine Erklärungen etwas länger. Nur die Erklärungen wurde dadurch nicht wahrer.

Denn es gibt nämlich ein einfaches Prinzip in diesem Fall. Und das lautet: Wer hatte von der Leistung des Streetworkers in 2009 und 2010 einen Vorteil? Wer war an einem Leistungsaustausch interessiert?

Herr Haltermann hatte seine regelmäßigen 2 Stunden geleistet und die Stadtverwaltung die Leistung nachgefragt. Die Sparkasse war doch nur an einen sinnvollen Einsatz ihrer Spende interessiert aber doch nicht an einem Bericht des Herrn Haltermann.

Und diese Antwort ist in ihrer Eindeutigkeit nicht zu überbieten, es war das städtische Jugendamt der 14 Millionen Truppe. Ob eine Spende von der Sparkasse kam und über das Mehrgenerationenhaus abgerechnet wurde, ist dabei nachrangig. Und weil das so ist, wird dieses Jugendamt auch den "Rauswurf" betrieben haben. Ob dies nun mit WW, Doris Gringel oder Frau Backhaus geschehen ist, ist dabei wieder ohne Belang.

Fakt ist jedoch, es wird ein gewisses Geschäft auf dem Rücken der Jugendlichen gemacht, wobei die Einwerbung von Spendengelder für die Stiftung Lohernocken im Vordergrund stand.

Die Frage ist doch nunmehr: Welches Konzept hat die Stiftung Lohernocken in der aufsuchenden Jugendarbeit? Wurde dieses Konzept dem Jugendhilfeausschuss vorgestellt? Wohl kaum. Nun, es interessierte auch niemanden der Anwesenden ob es ein Konzept gab oder nicht. Als Sparkasse würde ich die Spendenzusage zurück nehmen, offensichtlich sind die Voraussetzungen für die Spendenzusage unklar, einem negativen Transfer sollte solch eine Spende nicht zugrunde gelegt werden.

Volker Rauleff (SPD) wie gesagt, den interessierte nur, dass etwas ohne sein höchstpersönliches Wissen durch die 14 Millionen Truppe besprochen wurde. Tja, was so ein vielleicht "Kontrollfreak"  wie Volker Rauleff so eben in Schwierigkeiten bringen könnte, die Jugendlichen sicher nicht. Oder doch?  Na ja, ist ja auch was Soziales an diesem Fall und dafür haben wir halt keine Partei im Rat. Und der Rest des Rates lässt sich schon einmal von der 14 Millionen Truppe auf den Arm nehmen. In anderen Städten hätte es da vom Rat sicher eine Rüge gegeben.

Ach übrigens. Das Problem der Jugendlichen haben die Nachbarstädte Schwelm und Gevelsberg auch. Denn schon damals stellte die Polizeibehörde fest, dass die Jugendlichen regelmäßig eine Wanderung innerhalb der drei Städte vollziehen. Man hätte sich im Rahmen der ach so immer mal wieder gepriesenen interkommunalen Zusammenarbeit die Streetworkerei teilen können. Ach ne, das geht ja nicht, Ennepetal ist ja arm, die können sich ja nicht mal ´ne Tasse Kaffee für ihren Besuch leisten. Abgesehen Armut. Gibt es nicht auch eine geistige Armut?

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal

 

Update 17.Februar 2011

Es hat sich angeblich eine kleine Gruppe von Ratsmitgliedern mit Leuten aus der Stadtverwaltungstruppe getroffen, um einstimmig festzustellen, dass Herr Haltermann nichts oder nur unzureichende Jugendarbeit geleistet hatte.  Haben wir also jetzt zwei Rathäuser in Ennepetal?

( Das soll wohl sein, für 10.000,–Euro kann man sicher nicht die notwendige Jugendarbeit leisten…..die Redaktion )

 

 


Auftaktkonzert des Gewandhausorchesters Leipzig am 18. Februar als Live Stream

DHL bringt das Konzerterlebnis zu Ihnen nach Hause – Nehmen Sie Platz!

Seit 2009 ist DHL der offizielle Logistikpartner des Gewandhausorchesters zu Leipzig und zeigt sich auch im Konzertjahr 2011 für den sicheren Transport der über 100 wertvollen Instrumente verantwortlich. Ob Temperaturschreiber, lückenlose GPS-Überwachung oder Abwicklung aller Zollformalitäten – DHL bringt die Fracht, deren Wert schon mal mehrere Millionen Euro betragen kann, sicher und pünktlich an ihr Ziel.

Ab März spielt das international bekannte Gewandhausorchester auf zwei Kontinenten: Die Asientournee dauert vom 4. bis zum 21. März, von September bis Dezember gastiert das größte Berufsorchester der Welt dann in verschiedenen Städten Europas. Zum Auftakt der Konzert-Tournee wird vom 17. bis zum 19. Februar in Leipzig erstmalig eines der beiden Tournee-Programme gespielt. DHL überträgt als besonderes Highlight das Konzert am 18. Februar ab 20 Uhr per Live Stream auf www.dhl-brandworld.com.

Seien Sie dabei, wenn am Gewandhauskapellmeister Riccardo Chailly den Taktstock hebt:

Live Stream am 18. Februar 2011 ab 20.00 Uhr unter: www.dhl-brandworld.com

Tourneeplan 2011
28. Februar Paris, 4. – 5. März Tokio, 7. März Seoul, 11. – 12. März Taipeh, 14. – 15., 18. u. 21. März Hongkong, 12. September Bonn, 14. September Genf, 15. September Luzern, 16. September St. Florian, 17. September Linz, 16. – 19. u. 21. Oktober Wien, 22. – 23. Oktober Paris, 25. – 26.Oktober London,  29. – 31. Oktober Paris, 1. – 3. November London, 13. Dezember Essen, 14. Dezember Frankfurt a.M., 15. Dezember Dortmund, 16. Dezember Baden-Baden