[jpg] Der Rat der Stadt tagte und stimmte über die Schließung der Grundschule Hasperbach ab. Und was kam heraus? Richtig, die Schule wird geschlossen. Eindrucksvoll hat der Rat der Stadt und mit ihm der Bürgermeister den Niedergang des Stadtteils Hasperbach eingeläutet.

Es wurden die gleichen Argumente ausgetauscht. Nur die CDU/FDP/FWE/ Teile der Bündnisgrünen, sowie der Bürgermeister wollten nichts aber auch gar nichts verstehen.

Es gab drei Wege, wovon ein Weg zur Schließung führte. Die oben genannte Gruppe wählte den Weg der zur Schließung führte. Alle Wege sind rechtlich begehbar und wenn sie begangen worden wären auch unanfechtbar gewesen. Aber nein, nur der Weg der oben genannten Gruppe war begehbar, neudeutsch heißt das alternativlos.

Um der Stadtverwaltung aber auch der CDU/FDP/FWE/Teile der Bündnisgrünen eine Brücke aufzuzeigen stellte die SPD schlussendlich einen Antrag, welchem man hätte zustimmen können.
"Die Schule sollte solange erhalten werden, wie die angestrebte Schülerzahl von 18 erreicht würde"
Das war nun ein tragfähiger Kompromiss, der allen das Gesicht hätte wahren lassen können.
Es blieb dabei, die Befürworter der Schließung schlugen die dargebotene Hand weg.

Man könnte fast sagen, es war eine armselige Vorstellung der Stadtverwaltung als auch der Anhänger der Schließung, die damit die Totengräber für diesen Stadtteil spielen.

Armselig auch, wie die Stadtverwaltung durch die Herren Müller und Wiggenhagen argumentierten. Der angebotene Dialog der Elternschaft aus Hasperbach wurde kategorisch abgelehnt. Die Chance einen Einstieg für eine Zusammenarbeit zwischen Politik und BürgerInnen wurde leichtfertig vertan. Die Schule sollte geschlossen werden. Basta!
Armselig auch deshalb weil eine Stadtverwaltung die immerhin 40% mehr an Personalkosten verbucht als die umliegenden Städte, nicht in der Lage war die möglichen Szenarien entscheidungsreif für den Rat der Stadt vorzubereiten.

Armselig deshalb, wie Faupel (CDU), Sabine Hofmann (Bündnisgrüne) und Bürgermeister Wiggenhagen (Stadtverwaltung mit CDU Affinität), den Eltern scheinheilig versuchten eine so genannte Verbundenheit oder ein Verständnis darzulegen. Nein, das klang eher nach Hohn.

Das klang danach, dass man den Eltern die Intelligenz absprach, dieses politisch motivierte "Spielchen" zu durchschauen.
Es stehen zwei Grundschulen zur Schließung an, Hasperbach und Rüggeberg.
 
Hasperbach ist eine Hochburg der SPD und Rüggeberg eine Hochburg der CDU. Es wird auch einem einfach denkenden Menschen nicht verborgen bleiben, dass die CDU ihre eigene Hochburg bei bestehender Mehrheit nicht schwächen wollte.

Das eigentliche Problem was die CDU und die mit ihr verbunden Parteien damit aussenden ist dieses Signal der Familien- und Kindergleichgültigkeit. Und damit kann man den demografischen Wandel nicht begegnen, nein, dieser wird dadurch noch verstärkt.

Aber Ennepetal wäre nicht Ennepetal, wenn man keine Steigerung im negativen Sinne finden würde. Jedoch  wie benennt man die Steigerung von armselig?

Wir haben, wie allseits bekannt, einen neuen Citymanager, nämlich Ulrich Schilling. Schilling der bis dato im sozialen Bereich tätig war, hat man kurzerhand zu einem Kurs für Betriebswirtschaft geschickt – und jetzt ist er einer. Toll! Seine Vorgängerin Brigitte Drees musste wegen Erfolglosigkeit nach rund einem Jahr die Segel streichen. Außer ein paar Events wurde von ihr nichts  auf die Beine gestellt. Tatsächlich sind mit Jahresbeginn die Leerstände in Milspe gestiegen. Nun soll es Schilling richten. Er selber hat seinen Bereich mit mehreren Baustellen verlassen. Das Schülerparlament oder der Kindernotruf wurden kurzerhand unerledigt in den Schreibtisch des Amtsleiters Jugend expediert. Logischerweise mit der Bemerkung: Ist wichtig!  Schreibtisch zu, Problem erledigt.

Schilling referierte nun auch sehr wichtig aussehend über seine Vorstellung von Citymanagement in der Stadt Ennepetal. Nicht mehr die Einzelhändler sind auf seinem Radar, nein, nun sind es alle wirtschaffenden Menschen in der gesamten Stadt. Kurzerhand wird die Stiftung Lohernocken als unterstützungswürdig eingesetzt. Auf dem jährlich stattfindenden Familientag der Stiftung wird das Citymanagement begleitend auftreten. Und überhaupt, geht es jetzt nicht mehr nur um den Einzelhandel in Milspe oder der Fußgängerzone, jetzt geht es um die ganz große Wirtschaft in Ennepetal. Also um eine zweite Wirtschaftsförderung. Dass damit das Konzept, falls es überhaupt einmal ein Konzept gab, des Citymanagement begraben wurde, wurde natürlich nicht erwähnt. Nun soll das Citymanagement auch als Unternehmen auftreten und selber am Markt agieren, mit Gewinn versteht sich. Ach – und da wir gerade dabei sind – der Tourismus wird auch mit dem Citymanagement erschlagen. Es war ein hanebüchener Vortrag von einem Hobbybetriebswirt, ging es doch nur darum die noch bestehenden 100 tsd. Euro die bis 2011 verbraten werden müssen zu rechtfertigen. Bis heute wartet man auf ein schlüssiges Konzept um die Ansiedlung von Einzelhändler in Milspe voranzubringen. Bis heute ist es nicht gelungen eine Veränderung des Imagebereiches zu verbessern. Mit der Dachmarke "Mein Ennepetal" verdiente der Designer und der Drucker, es wurde aber nicht weiterentwickelt oder damit umfassend gearbeitet. Bis heute wurde keine Rechenschaft über den Erfolg der Bemühungen abgelegt. Anita Schöneberg (SPD) vom Rat hatte angefragt was denn mit dem Geld bisher getan wurde, eine dezidierte Beantwortung blieb die Verwaltung jedoch schuldig. In einer der letzten Sitzungen meinte der neu gebackenen Betriebswirt Schilling, er könne nach erst 1 ½ Monaten dazu noch nichts sagen. Ein Witz! Da fragt man sich doch glatt, wie im Hause Wiggenhagen die Steuergelder "verpulvert" werden, wenn ein Herr Schilling nicht weiß wie die Ausgaben und Einnahmen in seinem Bereich en detail aussehen.

Und der Rat der Stadt Ennepetal?  Er schwieg dazu. Da quälen sich der ehemalige Wirtschaftsförderer Wilhelm Wiggenhagen, die ehemalige Citymanagerin Brigitte Drees und der jetzige Citymanager Ulrich Schilling rum, um ein schlüssiges Konzept zu erstellen. Und was kommt heraus? Außer ein paar Plakaten und ein Sammelsurium von Events, bisher nichts. Im Gegenteil die Leerstände, also der Niedergang des Einzelhandels in Ennepetal wird noch verstärkt. Die Kontrollfunktion die der Rat hierbei einnehmen sollte, wurde von dem Rat nicht ausreichend wahrgenommen. Und die Stadtverwaltung mit ihrer Wirtschaftsförderung? Offensichtlich hat diese sich wieder zurückgezogen in ihr geliebtes Oelkinghausen. Oelkinghausen braucht kein Konzept, da braucht es nur Quadratmeter die ein Investor nachfragt. Mit oder ohne Steuerbefreiung, aber wer will das schon wissen. Man kann nur den Kopf schütteln bei soviel Inkompetenz im Rat und in der Stadtverwaltung.

Und dann kam noch ein weiteres "Sahnehäubchen" der kompetenten Ennepetaler Stadtverwaltung, was der Rat der Stadt ohne Rüge durchgehen ließ.
Die Königsdisziplin eines Parlaments aber auch des Rates ist, die Festlegung von Art und Höhe der Einnahmen. Der Bund beschließt welche Steuern und in welcher Höhe diese erlassen werden – ein Privileg welches nur dem Bund zusteht. Die Kommune hat analog nur die Möglichkeiten über Art und Höhe von Gebühren zu befinden. Bei der Gewerbesteuer befindet die Kommune nur über die Höhe.

Die Gebühren werden klar definiert und vom Rat der Stadt beschlossen. Zunehmend sind die Gebühren ein wichtiger Bereich um Einnahmen der Kommunen zu generieren.
Gebühren entstehen dort, wo die Kommune mit einer Leistung in Erscheinung tritt. So wird eine Abfallgebühr erhoben, weil die städtische Müllabfuhr unseren Müll beseitigt. Wenn kein Müll anfällt, fällt auch keine Gebühr an. Also Leistung bringt eine Gegenleistung. so einfach ist das.

Die Stadt erstellt und unterhält ein umfangreiches Strassen- und Wegenetz, dessen normale Nutzung durch jeden Bürger frei ist. Da gibt es aber auch noch die Sondernutzung. Sondernutzung deshalb, weil diese Nutzung in der Regel nicht vorgesehen ist. Der Eissalon stellt im Sommer Tische und Stühle vor seinen Eissalon, um seine Gäste im Freien zu bedienen. Hier ermittelt die Stadtverwaltung den Platzbedarf und fordert eine dementsprechende Gebühr. Der Rat der Stadt hat auf diese Sondernutzungsgebühr für das Jahr 2010 verzichtet, sprich, er hat die Gebühr ausgesetzt. Die Begründung: Der Rat der Stadt wollte die Unannehmlichkeiten, die im Zusammenhang mit dem Bau der Fußgängerzone entstanden sind ausgleichen. Gleichzeitig wollte er aber auch eine Belebung der Fußgängerzone anregen. Dies bedeutete die Stadtverwaltung hatte weniger Einnahmen, wie viel ist nicht bekannt, so was ist ganz, ganz geheim.

Mit dem Schreiben der Stadtverwaltung, befürwortet vom Bürgermeister (Sie wissen dieser kompetente Herr Wiggenhagen) wurden alle Ladeninhaber angeschrieben ihren evtl. Bedarf an Fläche zu melden. Für diesen Bedarf würde es zwar keine Gebühr in 2010 geben, jedoch für die Bedarfsmeldung würde eine Gebühr von € 16,– anfallen, also eine Bedarfsmeldungsgebühr(?).

Einen Rechtsanspruch für die evtl. gemeldete Sondernutzung gab es jedoch nicht. Im Klartext heißt das: Sagt mir was ihr so alles auf die Bürgersteige und Strassen stellt. Da wird der Hauseigentümer aber auch Ladeninhaber zum Erfüllungsgehilfen der Stadt degradiert und soll dafür noch zahlen. Der Blumenkübel, die Keramik vor der Tür die das Stadtbild verschönert wird dann mal schnell als Sondernutzung eingeordnet. Das armselige ist dabei, da mühen sich die Anwohner um eine Belebung der Innenstadt, sollen diese Belebung auflisten und melden und für die Meldung sollen sie eine Gebühr bezahlen. Nun wurde dieses Ansinnen ruchbar, übrigens wieder durch die SPD und zwar durch Anita Schöneberg (SPD). Offensichtlich ist die SPD und Frau Schöneberg als einzige in der Stadt unterwegs.

Wie dem auch sei, es gibt keine Bedarfsmeldungsgebühr in der Gebührenordnung der Stadt Ennepetal. Diese müsste dem Rat der Stadt erst zur Genehmigung vorgelegt werden. Das durch dieses Schreiben die Innenstadtbelebung durch die Hauseigentümer und Ladenbesitzer konterkariert werden, scheint unserer kompetenten Stadtverwaltung nicht aufgegangen zu sein.

Da musste der Leiter der allgemeinen Bürgerdienste und der Bürgermeister ran um diesen Unsinn zu erklären. Es wurde eine Erklärung die an den Haaren herbeigezogen wurde. Erklärt wurde dies damit, dass eine Sondernutzung anfällt weil die Feuerwehr eine Durchfahrt benötigt, weil die Abgrenzung zum Nachbarn angestrebt werden oder auch nur weil die Sondernutzungsgebühr schon einmal errechnet werden sollte. Es wurde aber nicht erklärt warum die Gebühr für eine angedachte Bedarfsmeldung erhoben werden sollte.

Dieses rumlavieren der Herren Langhardt und Wiggenhagen kann man beinahe als armselig und stümperhaft bezeichnen, man sollte es damit als unbegründet ablehnen. Denn für diese Bedarfsmeldungsgebühr fehlt jede Rechtsgrundlage. Wir wissen zwar nicht was wir tun, aber das tun wir heftig. Unter diesem Titel könnte man dieses Schreiben einordnen. Anstatt aber nun diesen Fauxpas zuzugeben, übte man sich in Solidarität unter den städtischen Angestellten, frei nach der Devise: Wir können keine Fehler machen.

Das schlimme daran ist, die Stadtverwaltung als auch der Rat der Stadt müssten ein ureigenes Interesse haben, wenn sich im Innenstadtbereich  etwas entwickelt, ja, sie müssten sogar Ermutigungen aussprechen. Aber nein, hier wird schon mal gedroht, frei nach der Devise: Alles was ihr hier auf unseren Strassen und Plätzen jetzt macht, dafür müsst ihr nächstes Jahr bezahlen. Und damit euch das auch bewusst wird, meldet die Flächen an mit der ihr unsere Stadt beleben wollt. Jetzt kann man es auch verstehen, warum die Hauseigentümer und Ladenbesitzer der Stadt so kritisch gegenüber stehen. Dabei wäre doch eine Konsultation des Citymanagement erst einmal angesagt gewesen. Denn das Citymanagement will zwar eine Belebung, weiß aber nicht wie. Und dass die Belebung des Innenstadtbereiches unterirdisch ist, wurde der geballten Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung schon mehrfach bestätigt.

Was bleibt:

Es ist nicht nachvollziehbar warum der Rat der Stadt sich durch die Stadtverwaltung immer wieder vorführen lässt. Hier sind wieder drei Vorkommnisse die in anderen Städten eine klare Rüge gegenüber der Stadtverwaltung nach sich ziehen würden. Es wird Zeit, dass sich der Rat der Stadt gegenüber der Stadtverwaltung emanzipiert. Tut er das nicht, so ist er als politisches Organ überflüssig. Die Stadtverwaltung ist nur ausführendes Organ und kein politisches Organ. In Ennepetal scheint, mangels der Schwäche des Rates, die Stadtverwaltung ihre eigene Politik zu machen.

Mit Demokratie hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun. Das Verhalten des Rates kann man nur damit erklären, dass sich gewisse Abhängigkeiten im Laufe der Jahre ergeben haben. Wenn jedoch der Rat so weiter macht, verliert er seine Würde und letztendlich seinen Respekt. Würde deshalb, weil jeder einzelne im Rat der Stadt durch den Souverän dem Volk mittels Wahl legitimiert wurde. Und wenn er seine Würde und seinen Respekt verliert setzt er sich der Lächerlichkeit aus und wäre nur noch ein Popanz.

Vielleicht sollten sich die Handelnden in einer interfraktionellen Sitzung besinnen und sich neu ausrichten. Es geht nicht um mehr, als um unsere Demokratie. Und unsere Stadtverwaltung? Sie sollte sich einmal fragen, in wie weit die im Vergleich höheren Personalkosten bei solch einer Leistung gerechtfertigt sind.

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal

Der Shanty Chor Voerde fährt am Donnerstag, 1.7.2010, für 4 Tage nach Borkum. Abfahrt ist um 6.00 h am Kirmesplatz in Voerde.

                

Am Freitag und Samstag Abend gibt es jeweils ein 3stündiges Konzert auf dem Upholm Hof auf Borkum, am Sonntag Morgen werden wieder Hunderte von Gästen zum Wunschkonzert erwartet.

"Wie in den Jahren zuvor werden wir für unser schönes Städtchen Ennepetal und die Kluterthöhle werben", so Anita Schöneberg, Vorsitzende des Verkehrsvereins und Musikerin im Shanty-Chor.

 

Das vorsorglich am 28.06.2010  geschlossene Sport- und Freizeitbad "Schwimm in Gevelsberg" wird am 29.06.2010 wieder für Badegäste geöffnet sein.

Nachdem die gestern durchgeführten Chlorgasmessungen bereits keine Konzentrationen in der Nähe bedenklicher Grenzwerte zeigten, geben nun auch die durch den TÜV Nord geführten technischen Überprüfungen keinerlei Anlass mehr, das Bad weiter geschlossen zu halten.

Nach Angaben der Sachverständigen des TÜV Nord weisen sowohl die Raumlufttechnische Anlage ( RLT) wie auch die Chlorungsanlage des Schwimmbades keinerlei Mängel auf, die Beeinträchtigungen im weiteren Betrieb befürchten lassen.

Weiter sind organisatorische Maßnahmen ergriffen worden die einen weiteren Vorfall dieser Art unmöglich machen sollten.

Bürgermeister Jacobi hatte in obiger Angelegenheit zur Pressekonferenz ins Rathaus Gevelsberg geladen. Hierbei wurden folgende Fakten bekannt gegeben:

Am gestrigen Sonntag haben Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 11 und 15 Jahren, die den Rutschenturmbereich des Schwimm in genutzt haben, über Reizungssymptome geklagt. Daraufhin wurde unter dem Verdachtsmoment möglicherweise erhöhter Chlorgaskonzentrationen unverzüglich und prophylaktisch Alarm ausgelöst, der zu einem sofortigen Großeinsatz der Gevelsberger Feuerwehr und des Rettungsdienstes sowie der Polizei und einiger Hilfsorganisationen geführt hat.

Es wurden unverzüglich sämtliche der 81 im "Schwimm in" befindlichen Badegäste einer medizinischen Erstuntersuchung unterzogen; parallel dazu wurden durch die Gevelsberger Feuerwehr fortlaufende Messungen der Chlorgaskonzentration im Badluftbereich durchgeführt. Diese Messungen ergaben Chlorgaskonzentrationen  im Atemluftbereich zwischen 0,25 und 0,2 ppm (parts per million), die allesamt deutlich unterhalb des MAK-Grenzwertes von 0,5 ppm lagen. Der MAK-Grenzwert beschreibt die sogenannte "Maximale Arbeitsplatzkonzentration", der ein Mitarbeiter innerhalb einer 40-Stunden-Woche bis zu acht Stunden täglich ausgesetzt sein darf, ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen befürchten zu müssen. Grundlage für diesen Grenzwert ist die Unfallverhütungsvorschrift "Chlorung  von Wasser", die auf den MAK-Wert Bezug nimmt

Trotz dieser Messergebnisse wurden auf ausdrücklichen Wunsch des Bürgermeisters, des Geschäftsführers der Schwimm in Betriebs GmbH und des Stadtbrandmeisters alle vierzehn Kinder, die über Reizungssymptome geklagt hatten, in die vorsorgliche ärztliche Beobachtung benachbarter Krankenhäuser überstellt. Nach heutiger telefonischer Abfrage geht es allen Kindern gut, sie verbleiben jedoch zumindest bis zum Ende des 24-stündigen Beobachtungszeitraumes in den Krankenhäusern.

Die Geschäftsführung der Schwimm in Betriebs GmbH hat im Einvernehmen mit der Stadt Gevelsberg als ihrer Gesellschafterin ab dem Einsatzzeitpunkt sämtliche Abläufe innerhalb des Tagesbetriebes des 27. Juni 2010 nachvollzogen. Daraus ergibt sich, dass gestern Nachmittag die Badbelüftungsanlage kurzzeitig ausgefallen ist, was in Verbindung mit der in jedem Schwimmbetrieb durch Wasserbewegungen stets stattfindenden Chlorgasverflüchtigungen zu einem räumlich begrenzten reizungsrelevanten Anstieg der Chlorgaskonzentration unterhalb gesundheitsschädlicher Grenzwerte geführt haben dürfte. Die Geschäftsführung der Schwimm in Betriebs GmbH nimmt dieses Ereignis zum Anlass, die erst vor drei Monaten vom TÜV Nord geprüfte Belüftungsanlage heute erneut vom TÜV Nord überprüfen zu lassen. Aus Gründen höchster Vorsicht wird heute auch die Chlorgasanlage, die nach allen bisherigen Erkenntnissen als Ursache der Reizungssymptome ausscheidet, ebenfalls einer unabhängigen TÜV-Kontrolle unterzogen.

Sämtliche technischen Untersuchungen finden in enger Abstimmung mit dem Amt für Arbeitsschutz bei der Bezirksregierung Arnsberg statt, dessen Mitarbeiter schon heute vor Ort ist. Erst nach Freigabe durch die beteiligten Prüfinstitutionen wird der Tagesbetrieb im Schwimm in und im Freibad wieder aufgenommen.

Die Stadt Gevelsberg und die Schwimm in Betriebs GmbH danken allen Einsatz- und Hilfskräften, die gestern für einen vorbildlichen Ablauf des Einsatzgeschehens unter dem Anspruch höchster Prävention und Sicherheit für die Badegäste gesorgt haben.

 

[jpg] Es ist eine schöne Geschichte. Modest Mussorgsky besucht eine Ausstellung seines verstorbenen Freundes Victor Hartmann. Diese Ausstellung inspiriert ihn derartig, dass er sein Werk "Bilder einer Ausstellung" komponiert. In diesem Werk befinden sich 10 Bilder die durch die "Promenade" musikalisch immer wieder variiert abgegrenzt wird. Sicher hat Mussorgsky nicht an Hattingen gedacht, schon gar nicht an eine Kunstausstellung in der Hattinger Altstadt, und doch sollte sein Werk sich hier nochmals harmonisch präsentieren.

So machte sich die Künstlergruppe "KünstlerBunt MultiColor" mit einem "Roten Band" auf den Weg um die Kunst in den Geschäften der Altstadt zu präsentieren.

              

Im Eiskaffee Venecia des Reschop Carré eröffnete Christiane Nicolai, die die Organisation für "KünstlerBunt MultiColor"  innehat, die Ausstellung. Diese Art der Ausstellung, die auch ein Projekt der Ruhr2010 und in die "Local Heroes-Woche" von Hattingen integriert ist, ist mit sehr viel Liebe und Herzblut organisiert worden. Jürgen Bebenroth mit seinem Tenorsaxophon begleitete die Gruppe von Geschäft zu Geschäft, indem er das Zwischenstück "Promenade" aus Mussorgskys Werk in mehreren Variationen vor den Geschäften ertönen lies. Jeder Künstler wurde von Frau Nicolai mit ein paar Worten vorgestellt und wurde mit seinem Werk in den Mittelpunkt gestellt. Und so zog die Gruppe durch die Altstadt dem Roten Band folgend. Da war das Haushaltsgeschäft, die Metzgerei oder das Schuhgeschäft, um nur einige zu nennen, sie alle beherbergten die Exponate und das "Rote Band". Es war ein wahrliches Promenieren, immer wieder wurde angeregt über die Exponate gesprochen, man fand Zuspruch und Lob. Jedes Mal der kurze Halt der zu einem kurzen Hallo einlud.

     

Die Gruppe fand auch eine ungeteilte Aufmerksamkeit von vorbeigehenden Passanten. Kunst muss nicht nur in elitären Museen sein, Kunst kann auch in einer alltäglichen Umgebung zur vollen Geltung kommen. Und so versteht sich auch die Gruppe "KünstlerBunt MultiColor" nicht als elitäre Gruppe die abgehoben ihre Kunstwerke erstellt. Vielmehr will diese Gruppe um Christiane Nicolai der Kunst den Weg ebnen um breiter aufgestellt zu sein und in der Hattinger Altstadt Wurzeln zu schlagen.

Diese außergewöhnliche Ausstellung ist bis Sonntag, den 4.Juli 2010 geöffnet.

Folgen auch Sie dem "Roten Band" in Hattingens Altstadt, vielleicht gehen Ihnen dabei einige Takte aus Modest  Mussorgsky "Bilder einer Ausstellung" durch den Kopf. Und nehmen Sie dabei die Welt der Kunst träumend wahr.

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Hattingen

 

Hier noch einige Impressionen der Vernissage – bitte berücksichtigen Sie, dass auf Grund der Lichtverhältnisse und Spiegelungen der Schaufensterscheiben die Bilder nicht mehr zur Geltung kommen. Aber wenn Sie sich persönlich auf den Weg machen, werden Sie die Vielfalt und Schönheit selbst entdecken. Bei den jeweiligen Bildern der Künstler sind auch die Titel und Geschäfte angegeben.

[Fotos: Jürgen Gerhardt] Bilder durch Anklicken vergrößern. Beim überfahren mit der Maus  seitlich rechts erscheint ein Pfeil, der zum nächsten Bild weiterführt.

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[jpg] Der junge Matthias ( Name ist der Redaktion bekannt) kam eines Nachmittags aus seinem Kinderzimmer. Er hatte sein Sparschwein in der Hand und hielt es seinem Vater hin, mit den Worten: "Vater, rette meine Schule!"

Welche Schule? Es geht mal wieder um die Grundschule Haspetal. Mal wieder? Nein. Die Schließung der Schule ist offensichtlich klar abgesprochen zwischen Verwaltung und CDU/FDP/Bündnisgrünen/FWE.

Was einen so verblüfft sind die recht fadenscheinigen Begründungen und Halbwahrheiten die durch den Ausschuss gingen. Den Gipfel der Scheinheiligkeit könnte man fast  die Äußerungen der Schließungsgruppe nennen, die Gegenseite würde die Schließung der Schule nur unter emotionalen Gesichtspunkten sehen. Auch der Bürgermeister ruderte durch die Gegend und meinte, er habe sich selber zum Schulrat hinbegeben um auszuloten, ob nicht doch noch eine Möglichkeit bestehen würde. Was sollte der Schulrat dem Bürgermeister wohl sagen, dessen Amt ja den Antrag auf Schließung wohlbegründet verfasst hatte?

Der Schulrat hat nur über die Rechtmäßigkeit des Antrages zu befinden, mehr aber nicht. Also konnte er ihm nur sagen: Nach den von ihnen mir vorgelegten Zahlen muss die Schule antragsgemäß geschlossen werden. Aber dem Schulrat die Schuld für die Schließung indirekt zu zu schieben ist doch sehr frivol. Auch die Einlassung von Herrn Rehbach (CDU), der Kreis und/oder die Bezirksregierung würde von Amts wegen die Schule schließen, entbehrt jeder Grundlage.

Dass der kompetente Chef der Verwaltung Bürgermeister Wiggenhagen jedoch an dem gleichen Strang zog und jegliches Argument von sich abtropfen lies, verblüffte sehr. Wo ist da die Kompetenz?

  "Es ist schwierig, einem Menschen etwas begreiflich zu machen, wenn sein Gehalt darauf beruht, es nicht zu begreifen."

Dieser zeitlose Satz des amerikanischen Essayisten und Schriftstellers Upton Sinclair manifestiert das Fiasko im Hauptausschuss der Stadt Ennepetal.

 

Aber wie die oben genannten schon sagten, wir wollen das ganze nicht emotionalisieren. Lassen wir noch einmal dieses Problem ganz rational betrachten.

Fakt ist Folgendes:

Die Verwaltung hat willkürlich einen räumlichen Bereich festgelegt in welchem nach Prüfung nicht genügend Schüler für Haspetal herauskamen. Eine evtl. Zusammenarbeit mit den Eltern wurde bis dahin nicht einmal im Ansatz erwogen. Das durch den Wegfall der Schulbezirke der räumliche Bereich sich sowohl verkleinern als auch vergrößern lässt, bleibt hier unberücksichtigt. Aussage des Amtsleiters Peter Müller, ich werde mich doch nicht auf die Erklärungen von Eltern für meine Schulplanung stützen.
Dabei bietet ausdrücklich dieses Gesetz erweiterte Möglichkeiten der Mitarbeit von Eltern.

Weiter ist der Schulträger die Stadt Ennepetal. Der Ennepe-Ruhr-Kreis und die Bezirksregierung fungieren nur als Aufsichtsbehörden. Sie haben zwar noch weitere Aufgaben, diese sind aber für diesen Sachverhalt ohne Belang. Was aber wesentlich ist, die Stadt Ennepetal kann im Wege ihrer kommunalen Selbstverwaltung die Schritte in die Wege leiten, die den Erhalt der Grundschule garantieren könnten. Tut sie aber nicht!

Und so legt die oben genannte unheilige Allianz von CDU/FDP/Bündnisgrünen,FWE plus Bürgermeister als die Befürworter der Schulschließung eine einseitige Rechtsauffassung fest. Diese Rechtsauffassung wird aber nicht von jedem geteilt. Denn wenn ich den Parameter Schülerzahl zum Soll stellen und mich um die fehlenden Schülerzahl bemühen würde, könnte die Schule fortgeführt werden. Wie ich diese fehlende Schülerzahl der Schule zuführen würde, wäre sowohl dem Schulamt der Stadt als auch den Eltern überlassen. Dieses Problem könnte alleine, als auch in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Eltern gelöst werden. Aber mit den Eltern möchte man nichts zu tun haben, wäre ja auch zu viel Arbeit für unsere "Luxusverwaltung".

Da schrieb die SPD Fraktion im Rat der Stadt die Bezirksregierung in Arnsberg an und bat um Aufklärung, wie man in diesem Falle verfahren könne. Mit Schreiben vom 15. Juni 2010-06-23 antwortete die Bezirksregierung Arnsberg, ich zitiere:

"Der Schulträger ( Die Stadt Ennepetal d.Redaktion) entscheidet im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung selbst darüber, welche Kriterien er zur Feststellung des künftigen Bedürfnisse von Schulen wählt. Dies können die alten Schulbezirke (also Hasperbach plus Oberbauer d.Redaktion) sein, oder aber auch ein individuelles spezifisches Wahlverhalten von Erziehungsberechtigten. Auch ist eine Mischung aus beiden möglich.

Das Elterninteresse kann der Schulträger (Stadt Ennepetal, d.Redaktion) auch dahingehend berücksichtigen, indem durch Festlegung der Zügigkeiten der jeweiligen Standorte diesem Anliegen entsprochen werden kann. Dies führt zwangläufig dazu, dass an anderer Stelle (anderer Standort) Zügigkeiten abgebaut werden."

Was heißt das nun?

1.Die Bezirksregierung hat klar gesagt, dass eine räumliche Abgrenzung im Zusammenhang mit der Erstellung der Schülerzahlen, sehr viel weiter gefasst werden kann als im Fall der Stadtverwaltung geschehen.

2. Indem die Schule Haspetal abgebaut wird, wird die Schule Voerde gestärkt. Es geht aber auch anders herum. Wenn die Schule Voerde an Haspetal abgibt.

So ist es auch zu verstehen, dass Eltern mehrfach in 2009 gesagt wurde, es hätte keinen Zweck ihr Kind in Haspetal einzuschulen, weil diese Schule geschlossen würde. Obwohl der Beschluss noch nicht in Sicht war und die Stadtverwaltung gegenteilig auf Anfrage informierte.

Obwohl die Möglichkeiten die Schule zu erhalten noch nicht einmal im Ansatz ausgeschöpft wurde, drängt man auf Schließung.

Da kommt einem doch die Frage, warum wird dieser Beschluss herbeigeführt?

Ich kann mir das nur so erklären:

Nachdem die Wahlen, Kommunalwahlen in NRW, Bundestagswahlen und Landtagswahlen in NRW gelaufen sind, werden wir eine Streichorgie im sozialen Bereich erleben. Das derzeitige Sparpaket spricht eine eindeutige Sprache. In Folge werden die Arbeitslosen massiv steigen, wobei die Zuwendungen an die ALG 2 Empfänger gekürzt werden sollen. Dies bedeutet für die Kommunen einen erhöhten Zuschuss an die ALG 2 Empfänger. Sparen und kürzen ist angesagt. Ein Szenario kursiert schon in der Republik. Es geht um billigen Wohnraum. Und dafür bietet sich ein Stadtteil an der sämtlicher sozialer Einrichtungen beraubt wurde. Dessen Strukturen einfach und ohne Drum und Dran die besten Voraussetzungen für die Bildung eines Gettos erbringen. Hier könnte man das zukünftige Prekariat wohnen lassen ohne das Andere sich belästigt fühlen. Die Tafel die jetzt mitten in Voerde ihre Ausgaben tätigt, welche für viele Voerder ein Dorn im Auge ist, könnte man sodann nach Hasperbach verbringen. Keinen würde diese Tafel mehr stören.

Aber das muss ja nicht sein, ich kann mich auch irren. Aber wieso liefen sämtliche Argumente im Hauptausschuss vor eine Blockade der oben genannten Allianz? Wieso wurden sämtlich Argumente mit einem Argument abgeschmettert, dass wäre alles zu emotional? Es waren gute und tragfähige Argumente die die SPD vorbrachte, nur sie verhallten ungehört.

Bestehen da schon die vor genannten Szenarien? Solche Szenarien werden nicht öffentlich gemacht, sondern sie verlaufen geräuschlos hinter den Kulissen.

Auf unserer "Insel der Glückseligen" mag man keine kinderfreundliche Stadt. Kinder sind hier nur ein Kostenfaktor. Und Kostenfaktoren sind immer auch Verfügungsmasse der Politiker gewesen.
Vielleicht irre ich mich ja auch.

Was machen eigentlich Eltern in anderen Städten in solch einer Situation? Nun, so brav wie die Ennepetaler sind sie nicht alle. Da ist es schon mal vorgekommen, dass 50 Eltern mit ihren Kindern im Rat der Stadt aufschlugen und für dementsprechende Stimmung sorgten. Nun mag man sagen, Kinder sollte man nicht instrumentalisieren. Nur, zu einer guten Erziehung gehört auch, dass Lernen von Niederlagen und Siegen richtig weg zu stecken. Auch kann ein Kind lernen sich mit Anderen zu solidarisieren um ein gemeinsames Ziel durchzusetzen. Und mal ehrlich. Ist das Eintreten für den Erhalt eines lebendigen Stadtteiles kein hehres Ziel?

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik aus Ennepetal

 

[jpg]  Da rufen uns immer wieder User an um nach dem auf der A40 am 18.Juli 2010 stattfindenden Still-Leben zu fragen.
Im Gespräch kommt heraus: Wir würden ja gerne mitmachen, wenn wir wüssten, was wir dort machen sollen. Jetzt nimmt das überhand und wir haben uns einmal entschlossen den "längsten Tisch" der Welt, nämlich 20.000 Tische auf der A40, etwas klarer zu machen.
Es wird ein weiterer Höhepunkt im Kulturhauptstadtjahr werden. Und wir alle werden zeigen was und wie wir uns in der Metropole Ruhr verstehen. Bis zum 18.Juli ist es ja noch etwas hin und es sind auch noch Tische frei, die per Internet über http://www.ruhr2010.still-leben-ruhrschnellweg.de/deutsch/tischtickets/tischbuchung-schritt-1.html gebucht werden können.
Außerdem können Sie auch noch Ihre Stadtverwaltung anrufen die ein Tischkontingent zur Verfügung hat da kann man sich ja evtl. anschließen.

Das Gute für uns im EN-Kreis ist, es sind noch Tische im Raum Bochum frei.
Jetzt sollten Sie nicht darüber nachdenken ob nicht irgendeiner in der Familie früher einmal Ballett getanzt, im Symphonieorchester gespielt oder in Alaska Eisbären geärgert hat, dass ist alles zu hoch.

Es ist das Zusammenleben wie wir es tagtäglich mit unserer Freunden, Nachbarn, Verwandten und Bekannten organisieren – Spontan und unverfälscht. 
Da kommt der Nudel-, Reis- oder Kartoffelsalat, der Marmor-, Kirsch-, Apfelkuchen auf den Tisch, der Pott Kaffee oder Tee dazu und schon haben wir "Spaß an den Füßen".

Kinder schwirren mit den Bobbycars oder Roller oder was weiß ich nicht durch die Reihen und regen uns auf.

 
 

Andere fangen an Socken oder Topflappen zu stricken oder zu häkeln.
Frauen begeistern sich über neue Klamotten, was natürlich erst einmal besprochen werden muss.

Jungs über den Fußball oder Formel 1. Wieder andere sitzen und kloppen Skat oder Doppelkopf und Rommee, Canaster, Bridges oder 11er raus ist sicher auch noch drin.
Die ganz Ruhigen ziehen sich zu einer Runde Schach, Backgammon zurück. Wie gesagt es ist die ganz normale Alltagskultur die wir in der Metropole Ruhr pflegen. Dabei sein ist alles, so könnte man das auch nennen.

Und dann sind da noch die Kreativen unter uns. Die räumen der Oma ihren Kleiderschrank aus und machen eine kleine Maskerade, a la als Oma noch 20 war. Da machen die "Blagen" sicher auch gerne mit. Oder die alten Betttücher mit Fingerfarben bemalen, ich könnte mir schon ein Kunstwerk der besonderen Art für den Partykeller vorstellen.
Der eine oder andere kann Gitarre oder Blockflöte spielen, bringt kopierte Lieder mit und schon haben wir einen A40 Chor, Auffahrt Bochum-Hamme, im Vorbeigehen auf die Beine gestellt.

Oder an einem Tisch werden die ersten und einzigartigen europäischen Nieten produziert, nur echt mit dem EN. Das schöne dabei ist, die Nachbartische machen auch noch mit, heißt, ein Tisch hat 10 Plätze (Sitzplätze) und es gibt 20.000 Tische, also 200.000 Leute auf der A40 -mindestens. Das ist aber nur die eine Spur der A40, auf der anderen Spur werden die Leute mit Fahrrädern, Rollerblades, Tretrollern oder sonstigen Fortbewegungsmitteln ohne Treibstoff unterwegs sein und dem ganzen Treiben zusehen.
EN-Mosaik wird mit zwei Personen, die mit Kamera bewaffnet sind auf dem Fahrrad versuchen, das Ganze einzufangen. Angesagt haben sich schon Tausende die mit dem Bus kommen und zu Fuß auf der Strecke flanieren.

Nun werden einige sagen: Was ist denn wenn wir Regen haben? Da ich bekennender Wuppertaler bin und mit dem Regenschirm zur Welt kam, gebe ich ihnen die wesentlichen  Tipps wie man das alles angeht.

Wichtig: Gute Laune hat man im Herzen und Spaß an den Füßen – muss mitgebracht werden.

Für den Regen nimmt der Wuppertaler an seinem "langen Tisch" eine Mülltüte, die man an den Seiten für die Arme und oben für den Kopf eingeschnitten hat, mit. Für den Kopf wird eine ganz normale Einkaufstüte genommen. Und für den Tisch damit da nichts wegschwimmt, eine Abdeckplane zum Abdecken.

Und dann kann Petrus ruhig mal den einen oder anderen Schauer runter schicken. 2009 hatte Wuppertal den 80 Jahre Geburtstag mit dem 14 Km langen Tisch gefeiert, wir hatten zwei Regenschauer, dass machte uns überhaupt nichts.

Kurz, es kommt auf die Einstellung an. Und wasserdicht sind wir sowieso, hat die Schöpfung so vorgesehen.

 

Und jetzt ein paar schon gemeldete Aktionen als Beispiel:

Programmbeitrag: Birthday Dinner – Wir feiern den 33.ten Geburtstag von unserer Sandri!!!
Wohnort: Ennepetal
Standort auf der Strecke: Bochum Stahlhausen
 
Programmbeitrag: wir sind Kolleginnen und Kollegen des Vermessungs- und Katasteramtes des Ennepe-Ruhr-Kreises und wollen mit Freunden und Angehörigen einen tollen Tag verbringen. Unseren Programmbeitrag wollen wir "STANDORTBESTIMMUNG" nennen. Wir werden den genauen Standort unserer Tische einmessen. Wir wollen unseren Standort mit Foto als Erinnerung in eine Übersichtskarte übertragen. Ansonsten wollen wir zusammen sitzen, vollwertig essen, Spaß haben und das Spektakel genießen.
Wohnort: Ennepetal
Standort auf der Strecke: Bochum Stadion
 
Programmbeitrag: "Das Leben ist schön" Generationenübergreifendes Patchworkwohnen Darstellung eines Projekts und Sammlung von Ideen und Vorstellungen
Wohnort: Schwelm
Standort auf der Strecke: Bochum Werne
 
Programmbeitrag: Damentrio "Tri-au-lait" macht Kaffeehausmusik! Florian Paul musiziert auf Cello und Blockflöten, Susanne leja näht Flamencokleider, Agnes Damm stellt Papierkunst aus, Kulinarisches wird auch geboten!
Wohnort: Schwelm
Standort auf der Strecke: Dreieck Essen Ost

Hier noch einige Aktionen willkürlich aus der Liste:

  •   "Boat-People" – Freundeskreis mit langjährigen gemeinsamen Urlauben, vorzugsweise auf einem
      Hausboot in Frankreich: Lesung aus einem – bisher unveröffentlichten – Buch, das autobiografisch
      von einer solcher Tour erzählt, Titel: "Ein jeder lebt’s …"
      Autor: Jaru (gebürtig aus Duisburg) dazu werden wir französische kleine Snacks essen/ anbieten
  •   "Spass mit Tante Kiki" Die Familien Vogelsang, Neuhaus, Groß und Brinkmann spielen, lachen,
       feiern. 3 Generationen  präsentieren ihre Freizeitbeschäftigungen im Spiegel der Zeit.
  •   Golffreunde der A40: Wir werden an unserem Tisch ein kleines Put-Tunier veranstalten.
  •   Wir spielen mit den Kindern Gesellschaftsspiele, singen Lieder und lesen lustige Bücher vor.
      Außerdem möchten wir mit  den Nachbartischen Kontakt aufnehmen und hoffen dabei ebenfalls
      kommunikative Menschen kennen zu lernen.

Ich habe die Programmpunkte mal als Stellvertreter rausgesucht um damit zu dokumentieren, dass können wir auch, wir zeigen was in uns steckt.

Also jetzt aber, alle Kleingartenvereine, Nachbarschaften, Kegelvereine, Tennisvereine, Klein-, Mittelunternehmen, Abteilungen in Industriebetrieben, Hausgemeinschaften, Strassengemeinschaften, Handwerker, Gastronome, Busfahrer, Bahnfahrer und was sich so alles zusammen schließen kann und mindestens 10 Personen (ist aber kein muss) ergibt.

Und dann ab, anmelden und am 18.Juli auf die A40.

Und noch eines, macht es uns nicht so schwer und zeigt Flagge, damit wir sofort sehen, Ihr seid aus dem EN-Kreis, also dem Süden der Metropole Ruhr und der Süden war schon immer etwas lockerer, sieht man an den Griechen, den Italienern, den Spanier oder auch den Portugiesen aus unserem Europa. Wir gehören mit zu der neuen Metropole Ruhr, wir der EN-Kreis und seine 9 Städte.

Hier die Tische die der Kreis und die Städte im Kreis schon einmal gebucht haben.

Stadt   Tischanzahl   Abschnitt   Block
 Ennepe-Ruhr-Kreis    10      Bo-Werne    87
 Breckerfeld     05    Bo-Werne    85
 Ennepetal     15    Bo-Werne    85
 Gevelsberg    05    Bo-Werne    85
 Hattingen    10    Bo-Zentrum    75
 Herdecke     05    So-Ruhrallee    114
 Schwelm    05    Bo-Hamme    73
 Wetter    05    Do-Lütgendortmund    90
 Witten      10    Bo-Werne    85
 Gesamt    70        

      

Das sind also schon mal mindestens 700 Leute die aus dem Kreis schon vertreten sind.
Als Einzelperson könnten Sie sich bei einer der oben genannten Städte oder dem Kreis melden und sich evtl. einer Gruppe anschließen.
Hier die Kontaktpersonen in den Städten und beim Kreis:

Carsten Michel, Stadt Ennepetal, 02333-979230
Stefan Rose, Stadt Gevelsberg, 02332-771176
Boris Schmittutz, Stadt Schwelm, 02336-801273
Norbert Zirkel, Stadt Sprockhövel, 02339-917304
Christel Teske, Stadt Breckerfeld, 02338 / 809 32
Ulrich Möller, Stadt Hattingen,  02324 – 2 04 35 10
Heiko Müller, Stadt Herdecke, 02330 / 611 227
Dietrich Thier, Stadt Wetter, 02335 / 840-701
Brigitte Koch, Stadt Witten, 02302 / 581-1005
Andreas Roters, EN-Kreis, 02336-932233

Jetzt aber, nichts wie hin. Denn wir wollen einen starken Ennepe-Ruhr-Kreis in einer starken Metropole Ruhr sehen und zeigen.

 

Jürgen Gerhardt für EN-Mosaik und RUHR2010

(pen) „Sobald der Bundesrat und der Kreistag die Beschlüsse dafür getroffen haben, dass der Ennepe-Ruhr-Kreis Langzeitarbeitslose auch weiterhin in Eigenregie betreuen und vermitteln kann, werden wir die Arbeitsverträge vieler Mitarbeiter von derzeit be- auf zukünftig unbefristet umstellen.“ Mit dieser klaren Aussage reagiert Landrat Dr. Arnim Brux auf die von Personalräten und der Gewerkschaft ver.di formulierte Kritik an der Personalpolitik der JobAgentur EN. „Die rechtlichen Grundlagen, die auf Bundes- und Kreisebene bis Mitte Juli geschaffen werden, sichern den Fortbestand der JobAgentur EN über den 31. Dezember 2010 hinaus. Dies bietet uns dann den Handlungsspielraum, um den Beschäftigten Planungssicherheit zu geben.“ Gleichzeitig stünden den 27.000 Menschen, die im Ennepe-Ruhr-Kreis von Hartz IV leben, damit weiterhin gute und eingearbeitete Ansprechpartner zur Verfügung.

Wenig Verständnis zeigt der Landrat dafür, dass die noch am Beginn stehende Diskussion über eine neue Organisationsform mit der Frage der befristeten Arbeitsverträge vermischt wird. „Noch wissen wir ja gar nicht konkret, ob es die von uns geplante Anstalt des öffentlichen Rechts überhaupt geben kann. Um sie zu realisieren, müssen wir beispielsweise noch Gespräche mit dem Land über die rechtliche Machbarkeit führen. Bis die JobAgentur EN anders organisiert werden kann, schreiben wir vermutlich Januar 2012.“ Was man aber wisse, so Brux, sei, dass die überwiegende Zahl der Mitarbeiter der Job-Agentur EN bereits in wenigen Wochen über Beschäftigungen ohne zeitliche Begrenzung verfügen werden. „Diese Arbeitsplätze sind damit nicht in Gefahr und die Mitarbeiter sollten sich keine unnötigen Sorgen machen.“

Das vom Kreis geplante Verfahren beschreibt Brux wie folgt: Ab Januar 2011 erhalten alle geeigneten Mitarbeiter nahtlos zum bisherigen Beschäftigungsverhältnis einen unbefristeten Vertrag vom Ennepe-Ruhr-Kreis. Dabei übernehme der Kreis auch die Beschäftigten, die bisher einen Arbeitsvertrag mit den Städten gehabt haben. Sollte die geplante Anstalt des öffentlichen Rechts tatsächlich realisiert werden, behalten die Verträge ihre Gültigkeit. „Dies gilt selbstverständlich auch für diejenigen, die aus den Städten in die neue Organisationsform wechseln würden. Auch diese Übergange werden wir im Rahmen der rechtlichen und tariflichen Bestimmungen statussichernd organisieren.“

„Befristete Arbeitsverträge wird es bei der JobAgentur EN wie bei vielen anderen Arbeitgebern aber auch nach dem 31. Dezember 2010 noch geben“, stellt Brux abschließend klar. Dies gelte für Mitarbeiter, die neu anfangen oder noch keine zwei Jahre beschäftigt sind. „Bei entsprechender Eignung beabsichtigen wir auch in diesen Fällen eine Übernahme in unbefristete Beschäftigungsverhältnisse.“

Stichwort Hartz IV und JobAgentur EN

2005 wurden Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe zusammengelegt. Der Ennepe-Ruhr-Kreis ist eine von bundesweit 69 Optionskommunen und damit selbstständig für die Betreuung und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen verantwortlich. Dieses zunächst bis zum 31.12.2010 befristete Modell soll nach einem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts unbefristet verlängert werden. Der Kreis plant daher gemeinsam mit den Städten die Zukunft der JobAgentur EN.

Ende 2009 betreute die JobAgentur EN rund 27.000 Menschen, die in 14.000 Bedarfgemeinschaften leben. Trotz der Wirtschaftskrise stieg die Zahl der betreuten Langzeitarbeitslosen in 2009 lediglich um 2,1 Prozent, von 9.172 auf 9.361. In den Bereichen Arbeitslosengeld II, Kosten der Unterkunft, Eingliederungsleistungen und Verwaltungskosten wurden in diesem Zeitraum etwas 200 Millionen Euro bewegt. Aktuell sind in der JobAgentur EN 316 Mitarbeiter beschäftigt.


[la] 17. Juni 2010  12:00 Uhr. Der Fahrstuhl trägt uns hinauf in die 16. Etage des Calderoni-Hochhauses in Duisburg. Als sich die Fahrstuhltür öffnet, durchflutet elektrisierender Beat den Vorraum und wird immer intensiver, je mehr wir uns dem Presseraum nähern. Das bevorstehende Ereignis wird eines der größten Events der Veranstaltungen von RUHR2010 mit über einer Million erwarteten Besuchern und so ist es nicht verwunderlich, dass sich hier extrem viele Medienvertreter tummeln um die Botschaft der nun doch stattfindenden und heißbegehrten Loveparade mit allen Vorankündigungen aufzusaugen und in die Welt zu tragen. Die Musik verstummt und los geht es. Vor den interessierten Reportern, Fotografen und Kameraleuten haben sich in lockerer Runde nebeneinander die Hauptakteure dieses Spectakels aufgebaut.

   
  v.l.n.r: Anthony Rother, Musikproduzent / Adolf Sauerland, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg / Oliver Pocher  als Moderator für die PK / Rainer Schaller, Loveparade-Geschäftsführer / Prof. Dr. Oliver Scheytt, Geschäftsführer der RUHR.2010
 

Angepasst an das Kulturhauptstadtjahr RUHR2010 wurde der diesjährige Titel gewählt "The Art of Love" und die Planungen verheissen Großartiges. Die Austragung der Loveparade stand lange auf der Kippe, nun können Millionen Raver aufatmen.

Die Loveparade verwandelt Duisburg in die Hauptstadt der elektronischen Beats, es wird die größte Party der Welt: Die internationale DJ-Elite dreht am 24. Juli die Plattenteller, darunter Weltstars wie Tiesto und David Guetta. Der Startschuss zur größten Party der Welt fällt um 14 Uhr, wenn die Lautsprecher der 16 Floats (Paradewagen) die Beats und Bässe der neuen Hymne „The Art of Love“ über das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs jagen.
                 

     
  v.l.n.r.: Oliver Pocher [Moderator] / Anthony Rother, Produzent  der Hymne "The Art of Love" / Rainer Schaller, Loveparade-Geschäftsführer  

Der DJ und Musikproduzent Anthony Rother hat erstmals die Hymne geschrieben, die wie immer nach dem aktuellen Motto der Loveparade benannt ist. Ab sofort wird jedes Jahr ein anderer DJ die Hymne komponieren. Damit geben die Loveparade-Macher einer Vielzahl angesehener DJs die Chance, ihr ihren individuellen Stil zu geben.

DJs auf zwei Bühnen
      

Die Abschlusskundgebung beginnt um 17 und endet um 24 Uhr. Die Bühne steht vor den Hallen des ehemaligen Güterbahnhofs, in der Nähe des Hauptbahnhofs. Die Kulisse passt mit ihrem industriellen Charme perfekt zur Musikkultur der Loveparade; durch das Bühnendesign und die Lichtprojektionen verschmilzt die Bühne visuell mit der Gebäudefront.
Line-up Abschlusskundgebung, Hauptbühne (17-24 Uhr):
– Änderungen vorbehalten –

  • Tiesto (NL)
  • David Guetta (FR)
  • Anthony Rother (GER)
  • Booka Shade (GER)
  • Westbam (GER)
  • Fedde Le Grand (NL)
  • Tiefschwarz (GER)
  • Monika Kruse (GER)
  • Boys Noize (GER)
  • M.A.N.D.Y. (GER)
  • ATB (GER)
  • Pan-Pot (GER)
  • Mathew Jonson (CAN)
  • Mark Knight (UK)
  • Dapayk (GER)
  • Gustavo Bravetti (UY)
  • Elektro Orchestral by
  • Guido Schneider & Mark Scheibe (GER)

Line-up Love-Stage (15 bis 24 Uhr):
– Änderungen vorbehalten –

  • Boris Dlugosch (GER)
  • Tom Novy (GER)
  • Moonbootica (GER)
  • Alex Bau (GER)
  • Felix Kröcher (GER)
  • Moguai (GER)
  • u.v.a.

Ein Höhepunkt ist der Auftritt des Elektro Orchestral, mit dem zum ersten Mal auf der Loveparade Klassik auf Elektro trifft: DJ Guido Schneider spielt live und Mark Scheibe dirigiert dazu das Berlin Revue Orchester des Berliner Admiralspalastes. Zum Line-up auf
der Hauptbühne zählen unter anderem Tiesto, David Guetta, Booka Shade, Anthony Rother, Westbam, Fedde Le Grand und Tiefschwarz. Mit der Love-Stage wird es erstmals eine zweite Bühne geben, auf der DJs wie Moguai, Moonbootica und Felix Kröcher von 15 bis 24 Uhr an den Plattentellern stehen. Sie befindet sich auf der Südseite des Geländes und ist in eine 50 Quadratmeter große LED-Wand eingebettet.

Floats aus sechs Ländern
Die Floats kreisen zehn Stunden lang um die Güterbahnhofshallen. Mit Beginn der Abschlusskundgebung auf der Hauptbühne um 17 Uhr übernehmen die Trucks immer dann das Tonsignal der Hauptbühne, wenn sie den Bühnenbereich erreichen. Sobald sie diesen wieder verlassen, erklingt auf den Paradewagen wieder die eigene Musik. Kreative Grenzen in der Wagengestaltung sind in diesem Jahr nicht gesetzt – weder Brücken (Höhenbegrenzung) noch Straßenschilder sind auf dem Gelände im Weg.

Floatliste der Loveparade 2010
– Änderungen vorbehalten –

  • 1Live – Köln / Deutschland
  • Sunshine Live – Mannheim / Deutschland
  • Raveline – Köln / Deutschland
  • Nature One & Syndicate – Koblenz / Deutschland
  • Virtualnights.com & Beatport.com feat. Fedde Le Grand & Mark Knight – Essen-Berlin / Deutschland
  • Sensation – Düsseldorf / Deutschland
  • Brasil – São Paulo / Brasilien
  • Pulseradio – Sydney / Australien
  • Smag – Essen / Deutschland
  • Dream – Berlin / Deutschland
  • CusCus & Zoo Project Ibiza – Dortmund-Ibiza / Deutschland- Spanien
  • Gastenzondergrenzen – Amsterdam / Holland
  • Ultraschall meets Klub 100 – Duisburg / Deutschland
  • Ship Of Fools – Ameland / Holland
  • DAR Records – Moskau / Russland
  • Tunnel – Hamburg / Deutschland

Loveparade goes Internet
Zum ersten Mal moderiert Oliver Pocher eine Sendung live von der Loveparade, unterstützt wird er dabei von seiner Lebensgefährtin Sandy Meyer-Wölden. Fans elektronischer Musik können die gesamte Musikveranstaltung auf www.loveparade.com verfolgen: Dank der Partnerschaft mit der Live-Stream-Plattform UStream.tv, unter anderem bekannt durch den Obama-Wahlkampf, wird die Loveparade erstmals in HDTV im Internet übertragen. Der Zuschauer wird dabei zum Regisseur: Aus über 30 Kameras kann er seine individuelle Sendung mit den gewünschten Szenen zusammenstellen – ein Verfahren, dass weltweit in dieser Form neu ist.

Im TV überträgt der WDR rund sechs Stunden live von der Loveparade, von 13.40 bis 17.50 Uhr und von 22.45 bis 00.20 Uhr. 1Live berichtet den ganzen Tag aus Duisburg, die Abschlusskundgebung wird von 18 bis 24 Uhr übertragen, der Sender sunshine-live ist von 17 bis 24 Uhr on air.

Die Loveparade ist ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Auch in diesem Jahr ist die Fitnessstudiokette McFit wieder Hauptsponsor der Loveparade und finanziert diese mit rund drei Millionen Euro.

Über die Loveparade

Vom alternativen Techno-Umzug mit 150 Ravern entwickelte sich die Loveparade innerhalb weniger Jahre zur größten Party der Welt mit bis zu 1,6 Millionen Besuchern. Die Parade präsentiert die vielen Facetten elektronischer Musik und gilt als Wiege der deutschen Techno- und House-Szene. Die Loveparade Metropole Ruhr 2007-2011 findet statt in Essen (2007), Dortmund (2008), Bochum (2009
ausgefallen), Duisburg (2010) und Gelsenkirchen (2011).

                
  Adolf Sauerland, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, mit der Hymne "The Art of Love", von der Presse umlagert
 

Wer mehr über Details zur Loveparade wissen möchte, hier noch PDF-Dokus zum Ansehen oder Downloaden:

Hier einmal der Streckenplan

Die Geschichte der Love-Parade  und  Love-Parade von A – Z

 

Es wird spannend in Duisburg, wenn  elektrisierende Beats einen Tag die Stadt beherrschen und Menschen aus der ganzen Welt ihr Friedensfest, die LOVEPARADE feiern.

Wir selbst werden das Geschehen in unserer Redaktion begleiten und unser junges Team nach Duisburg schicken, die dann hautnah von dort berichten werden.


Linde Arndt von EN-Mosaik aus Duisburg

Fotos, alle Rechte bei Linde Arndt EN-Mosaik

Der Künstlerbunt Multi-Color Hattingen eröffnet in dieser Woche eine Kunstausstellung besonderer Art, die u.a. während der Hattinger Local Heroes-Woche zu besichtigen ist. Hirzu erhielten wir folgende Einladung, die wir im Wortlaut veröffentlichen wollen. Nach der Eröffnung werden wir hier weiter berichten:


 

EINLADUNG

Unser Stadtprojekt  „Das Rote Band“ innerhalb der Woche der „Local Heroes" in Hattingen im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 vom 25.6. bis 4.7.2010 in vielen Geschäften der Hattinger Innenstadt gekennzeichnet durch das „Rote Band“ an den Schaufenstern der teilnehmenden Geschäfte und durch die einheitlichen Staffeleien, auf denen die Werke der unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstler präsentiert werden.

Wir haben erreicht, dass 28 Künstlerinnen und Künstler in 28 Geschäften teilnehmen und somit eine ganz außergewöhnliche Ausstellungspräsentation wahrnehmen, sich damit auch auf den Betrachter ganz unmittelbar einstellen und den Betrachter ohne die üblichen Barrieren ansprechen.

Alle Interessierte sind aufgerufen, diesen Weg des „Roten Bandes“ zu gehen und Überraschendes und Außergewöhnliches in den Fenstern der Hattinger Geschäfte zu finden und mit uns festzustellen, dass Hattinger "Local Heroes" nicht nur unsere täglichen Ansprechpartner in den Geschäften sind sondern durchaus gesprächsbereit mit der Hattinger Kunst-Szene sind.

Wir möchten erreichen, dass Kunst auf einer anderen Ebene als im Museum oder in einer Ausstellung wahrgenommen wird, Kunst gehört zu uns, ist um uns herum, spricht uns auch ganz direkt an!

Die Eröffnung findet statt am Freitag, 25. Juni 2010, um 17.00 h.

Im Eis-Café Venezia im Reshop-Carrée, 1. Etage, starten wir um 17.00 h unseren Gang mit Saxophon-Begleitung von Jürgen Bebenroth, und gehen entlang der Geschäfte, stellen Künstlerinnen und Künstler, deren Werke und die beteiligten Geschäfte vor.

Unser Weg endet um ca. 19.00 Uhr im Café Maya, Ecke Kleine Weilstraße Krämersdorf.

Über eine große Publikumsbeteiligung würden sich die Künstlerinnen und Künstler natürlich ausserordentlich freuen.

In den teilnehmenden Geschäften liegen Flyer "Das rote Band" und Kataloge für Interessierte aus.

Anbei die Liste der teilnehmenden Künstler mit dem Ablauf des Gangs am Freitag entlang der Geschäfte in der Hattinger Innenstadt wo von Freitag, 25.6. bis Sonntag, 4.7.2010 die Gemälde hinter dem Roten Band zu sehen sein werden:

Eiscafé Venecia- Reschop-Carré    – Hanna Ludwig-Schmidhuber
Metzgerei Müller- Große Weilstr.16   – Stefanie Derriks
Heller-Schuhe-Große Weilstr. 15-17    – Heinz-Dieter Wallace
Elektro Seyock- Große Weilstr. 12   – Annette Milow
Volksbank Sprockhövel Große Weilstr. 4-6   – Gerlinde Kleinkorres
Blankenheim Wäsche- Bahnhofstr. 4    – Anja Dahl
Bijan Orientteppiche- Bahnhofstr. 1   – Erika Brettar
Immobiliencentrum Sparkasse Reschop- Bahnhofstr. 3   – Erika C. Koch
PlanLicht    Kleine Weilstr.4,   – Heinrich Wittkopf
Sartoria Da Marella Brautmoden – Kleine Weilstr. 15   – Barbara Werner
Clou Geschenkartikel   Kleine Weilstr.   – Elke Wallace
Mayersche Buchhandelung  -Obermarkt 13 a, Hattingen   – Käthe Wissmann
Street One Store    -Obermarkt 13,   – Petra Füth
Wirth Schreiben und Schenken    Heggerstraße 44   – Ursula Lindner
Cecil    – Heggerstr. 48   – Linde Arndt
Lesmeister Herrenmoden    Heggerstraße 44   – Klaus Hesper
Bäckerei Nieland, Heggerstr.40   – Reinhard Danelzik
Der Ausstatter    Heggerstr.   – Germar Speckin
Parfümerie Pieper    Große Weilstr. 23   – Erika C. Koch
vom Fass    Große Weilstr. 25-27   – Timothy Vincent
Apart-Moden    Große Weilstr. 25,   – Renate Schmidt-V.
Altstadt Reisebüro,St. Georgstr. 3,   – Werner Kollhoff
Metzgerei Krüger,  St. Georg-Str. 6   – Hanna-Lu Schmidhuber
Hautnah Schwiese    Steinhagen 10-12,   – Ulla Steinwachs
Goldschmiede  Susanne Waller  Steinhagen 2   – Schorsch, Helmut Walkenhorst
Hattingen Marketing, Durchgang Altes Rathaus Untermarkt 6   – Andrea Hüsgen
Bad Oase    Krämersdorf 10,   – Claudia Schotte
Romeo und Julia Kindermoden    Krämersdorf 5   – Brigitte Altenhof
Frisörmeisterin Annette Milow, Krämersdorf 3,   – Petra  Hegenberg
Mayas Kaffeerösterei    Kleine Weilstr. 5,   –  Wlado Bulant

                                                     
                          
Ab Donnerstag wird auch "Das Rote Band" auf der homepage von KünstlerBunt MultiColor  www.kuenstlerbunt-multicolor.de komplett zu finden sein.

Wir würden uns freuen, wenn uns viele Gäste auf unserem ersten Gang entlang UNSERER "Local Heroes" begleiten würden und laden dazu ganz herzlich ein!

Mit freundlichen Grüßen
KünstlerBunt MultiColor Hattingen
Christiane Nicolai, Organisation
Bahnhofstr. 49
45525 Hattingen
Tel. 0171 2043101