Es könnte so einfach sein, nur mit einem bisschen Wahrhaftigkeit.

[jpg]  Ich weiß, meine Vergleiche ziehen nicht immer so toll. Aber, na ja.

Am 24.2.09 sprach der neue amerikanische Präsident vor dem Kongress.

Nun kann man den Präsidenten der USA, und auch noch Harvard Absolvent, nicht mit einem Bürgermeisterkandidaten von Ennepetal vergleichen. Weil, Ennepetal hat so an die 31.000 Einwohner und die USA ein paar mehr. Aber, auch in Ennepetal, und jetzt kriegen wir doch die "Kurve", ist so was Resignierendes oder auch Deprimierendes zu bemerken. Die, wer auch immer das ist, machen ja sowieso was sie wollen. Es bleibt ja alles beim Alten, wie immer. Nur wie immer hat die Medaille zwei Seiten, eine Seite da sieht man unsere Politiker|Innen die einfach nicht ihren Job machen wollen oder sich nicht trauen aus sich heraus zu kommen.

Dabei ist es doch ganz einfach: Am Anfang war das Wort…….haben wir alle mal gelernt.

Das ist mir so eingefallen als ich die Rede von Barak Obama vom 24.2.09 las, hier ein Link zur Washington Post, die die Rede enthält:

http://www.washingtonpost.com/wp-srv/politics/documents/obama_address_022409.html?sid=ST2009022402300.

Wenn man mal bedenkt, dass solch eine Rede gleich eine Inszenierung in den USA ist, so fallen einem folgende Worte auf. Ich versuch das mal umzuschreiben, und einem evtl. Kandidaten, muss der noch geboren werden, in den Mund zu schieben.

1.    Wir werden wiederaufbauen, wir werden uns erholen und die Vereinigten Staaten werden gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Übersetzung für Ennepetal:

Wir haben in Ennepetal eine Krise, woran die Politik als auch die Verwaltung nicht unschuldig sind, wir werden uns aber wieder erholen und gestärkt aus dieser Krise hervorgehen.

2.    Der Tag der Abrechnung ist da und nun ist die Zeit gekommen, die Verantwortung für
die Zukunft zu übernehmen.

Übersetzung  für Ennepetal

Wir haben bisher eine verfehlte Politik gemacht, jetzt sollten wir aber in die Zukunft sehen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.

3.    Dieses Mal werden Vorstandschefs kein Steuergeld verwenden können, um ihr Gehalt aufzubessern, teure Gardinen zu kaufen oder sich in Privatjets davonzustehlen. Diese Tage sind vorbei.

Übersetzung für Ennepetal

Die Tage sind vorbei wo wir lieb gewonnene Selbstverständlichkeit pflegen, wo jeder meinte er wäre der König vonne Milspe und seine Vorteile reklamierte und sodann, wenn es ans anpacken ging, sich davon stahl. Wir wollen keinen Klüngel mehr in Ennepetal.

Und dann nachdem er schonungslos die Fehler zugegeben hatte, motivierte er seine Leute indem er Ihnen sagte, warum er  (wir) das machen sollte(n).

4.    "Es ist keine Hilfe für Banken, es ist Hilfe für alle Menschen in diesem Land. Wenn Kredite wieder verfügbar sind, kann eine junge Familie ein neues Zuhause kaufen. Und dann wird ein Unternehmen Arbeiter anheuern, um es zu bauen. Und dann werden diese Arbeiter Geld zum Ausgeben haben und wenn auch sie einen Kredit aufnehmen können, werden sie vielleicht endlich ein neues Auto kaufen oder ihre eigene Firma aufmachen. Investoren werden an den Markt zurückkehren und die Altersvorsorge der amerikanischen Familien wird wieder sicher sein. Langsam aber sicher werden wir die Zuversicht wieder finden und unsere Wirtschaft wird sich erholen."

Es ist eine geniale Rede und riss sämtliche Kommentatoren vom Platz, Abgeordnete der Demokraten als auch der Republikaner, waren nicht mehr zu halten.

Übersetzung für Ennepetal

Wir machen keine Hilfe für Händler oder Vermieter in Milspe, sondern für unsere gemeinsame Stadt, die ihre Mitte sucht und bisher nicht gefunden hat. Wenn wir diese Mitte gefunden haben, wird unsere Stadt ein ganz anderes Image, Flair haben, besser, klarer und damit seine Position im Kreis verbessern. Jugendliche werden uns nicht mehr verlassen, weil genügend Firmen ihnen die dementsprechenden Stellen anbieten können. Investoren werden das Angebot in Ennepetal verbreitern. Die kulturellen Möglichkeiten werden erweitert um so auch einen höheren Freizeitwert zu bekommen.
Langsam aber sicher werden wir sehen, es geht, unsere Stadt kann eine Führungsposition im Verbund der Städte des Ennepe-Ruhr-Kreises übernehmen.

Ist Sprache, die das Herz berührt denn so eine schwere Sprache? Obama sagt nichts, was wir nicht alle sagen könnten.

                                              Warum tun die es denn nicht?

Den Ehepartner daneben aufzubauen und den Obama zu mimen, nein, das ist es nicht, da liegt ein ganzes Universum dazwischen. Wer die Mimik, die Gestik der 4 Obamas beobachtet, aber auch der anderen Politiker, erkennt sofort etwas, was vorher nicht war, nämlich: Die meinen es ernst mit uns, die belügen uns nicht.
Viele Dinge im Leben kann man mit der richtigen inneren Einstellung bewältigen, auch, und gerade in der Politik. Man muss es nur wollen.

Und zum Schluss: Ich weiß, uns allen wurde alles Mögliche versprochen und nichts gehalten, außer das alle zahlen durften.
Ich persönlich werde alles überwachen und immer wieder den neusten Stand veröffentlichen. (ganz vereinfacht übersetzt)

Nur es geht um die Transparenz, ein wichtiges Merkmal in der Wirtschaft als auch in der Politik, was so oft schändlich vernachlässigt wird.

Nun, unsere Kandidaten sollen nicht zu Obamas mutieren, nur sollten sie eines machen, Wahrhaftigkeit, Natürlichkeit, Offenheit, Volksnah sollten sie doch versuchen umzusetzen, es ist ganz einfach.

Jürgen Gerhardt


Ein großer Bogen von fast hundert Jahren wurde gespannt.

[jpg] Da saßen an die 20 Personen im Café Kartenberg und lauschten den Visionen des Bürgermeisterkandidaten Dr. Mehner hinsichtlich Zukunftsgestaltung des Ortskern Milspe und der Fuzo.
Flugs wurde eine Skizze gemalt: Kurzfristig wird die Fuzo auf gemacht, von der Sparkasse bis zum Markt befahrbar als Einbahnstrasse. Da sollen mal eben die Leute durch brausen, kurz stoppen (30 Minuten) die Brötchen holen und wieder weiter fahren.
Tolles Programm, als kurzfristige Lösung. Als wenn sich jemand an die 3o Minuten halten würde – eher ein Wunschtraum.

Wechsel.

-Die Neustrasse wird unter die Flussebene gelegt, so dass überirdisch Platz für Wohnbebauungen bleibt. Kosten – Zeit des Umbaus? Ist nicht Thema des Abends..
– Die jungen Paare 25 – 35 halten wir dadurch indem wir mehr Wohnungen bauen, hinter der Vilvorderstrasse z. B. Voerde- Nord. Kosten? Ist nicht Thema des Abends.
  Das inzwischen sehr viele Wohneinheiten in Ennepetal frei und kaum zu vermieten sind, scheint sich noch nicht herum gesprochen zu haben. Ja. manchmal ist es schon erstaunlich,    wie schnell man allerorts und  überall über die Realität hinwegsehen kann.
 Und überhaupt, was sind schon 20, 30, 40 oder 50 Jahre Planung, wir müssen es ja nicht mehr bezahlen.

Fast kann man denken, die Jungen die ahnen so etwas und gehen deshalb aus Ennepetal stiften; denn unsere Nachbarstädte sind da realistischer.
Und, wie nicht anders zu erwarten, klar, die Fuzo ist an allem Schuld, besonders am eingebrochenen Umsatz. Nur, auf meine Frage,  ob jemand eine Garantie für den dementsprechenden Umsatzzuwachs bei Öffnung der Fuzo geben wollte, herrschte Schweigen.

Irgendwie hatte ich den Eindruck, das es weniger um eine gute, langfristige Gesamtlösung geht, Hauptsache ist der kurzfristige Umsatz, oder die schnelle Mark.
Schade die Bewohner, auch die Firmen haben eine andere Debatte oder Diskussion verdient.

Dabei gäbe es Möglichkeiten, wenn die Anwesenden und Gesprächspartner  einmal ihre Scheuklappen zu Hause ließen und  es möglich wäre, eine offene Diskussion zu führen. Ich meine, es sollte überhaupt einmal eine Grundsatzdiskussion geführt werden, wobei es um die Frage gehen  sollte, ob eine Stadt wie Milspe, respektive Ennepetal, überhaupt selbstständig bleiben sollte. Denken in wirtschaftlichen Kategorien ist Verwaltungsfachleuten, Juristen, Journalisten oder Stadtplanern vollkommen fremd, sie blockieren geradezu, wenn man mit wirtschaftlichen Argumenten kommt. Wirtschaften heißt aber nicht  so was, wie bei Aldi ein besonders gutes Schnäppchen zu machen, man braucht es zwar nicht, aber man hat Beute gemacht.

Grundsätzlich sind  ja alle dafür, das auch noch Bewohner diese Stadt bewohnen, muss zwar nicht sein, wäre aber nicht schlecht. Wohl fühlen sollen diese Bewohner sich dann allerdings schon, nur wie, das bleibt bei diesem mageren Gesamtangebot dieser Stadt eine große  Frage. Im Grünen spazieren gehen, ist ja ganz schön, nur ein junger Mensch will sicher noch mehr in seiner Freizeit machen – sonst geht er einfach in eine andere Stadt.
Man nennt das Bindung und die gibt es halt nicht oder nur unzureichend in Ennepetal.

Ach so, noch eines, gut das wir mal darüber geredet haben.

Jürgen Gerhardt 25.02.09
 

[jpg] Wenn wir uns nach der Technik richten, so ist 100 Mb/sec kein Thema. Die Südkoreaner oder die Japaner betrachten das als selbstverständlich. Nun ist es in Asien ein muss, erst das Problem zu lösen und dann einen Schuldigen zu "köpfen".
Bei uns in der Bundesrepublik Deutschland definiert man Breitband inzwischen mit 384kbit/sec (Nicht 384 Kb/sec) oder auch ISDN mit einer Dual Geschwindigkeit. Da diese unterschiedlichen politischen, nicht technischen, Definitionen durch das Land geistern wollen wir mal ein bisschen mit unserem Halbwissen gegensteuern. Vorweg, die Politik, alle Parteien, ist zu langsam und immer so an die 10 Jahre zurück.

1.    Das terrestrische analoge Fernsehen gibt es nicht mehr, die Frequenzen sind abgeschaltet. Die Frequenzen, z.B. das 400 Mhz Band sind jedoch nicht neu vergeben worden und stehen still. Hier könnten Übertragungen auch nach Oberbauer vorgenommen werden.
2.    Neue Techniken, die in anderen europäischen Ländern installiert sind oder werden, brauchen in der BRD sehr, sehr lange, bis überhaupt mal eine Entscheidung fällt. Hier sind folgende Techniken schon vorhanden:
a) HSPA+ Technik mit 28 Mb/sec in z.B. Spanien schon längst eingeführt.   
b) LTE (Long Term Evolution) mit 170 Mb/sec könnte eingeführt werden, wird aber noch nicht.

Nochmals zur Erinnerung, der Südkoreaner läuft mit seinem Handy oder Laptop herum und kann überall wie selbstverständlich 100 Mb/sec empfangen.

Die großen Firmen, wie Vodafon oder Telekom haben diese Techniken auch schon.

Was kann der Oberbauerianer nun tun? Nun Druck auf seinen politischen Vertreter im Bundestag machen, das die gesetzlichen – und damit organisatorischen Maßnahmen geschaffen werden, so dass diese Techniken umgesetzt werden können. Das was jetzt über das Konjunkturpaket II kommt, ist per Definition nur doppelte ISDN Geschwindigkeit, die dann als DSL vekauft wird, also eine Mogelpackung.

 
 [jpg] Besteht Ennepetal nur aus Milsper Fuzo und Milsper Händlern?

Schau ich aus dem Fenster, so kann ich die Firmen Febi und Dorma sehen, höre, dass die Krise auch bei ihnen angekommen sein muss. Die Nachtschichten sind nicht mehr täglich, die Lichter sind nachts nicht immer an. Zahlen die beiden Firmen keine Gewerbesteuer, anteilige Umsatz- oder Einkommensteuer? Bringen diese Firmen uns keine Arbeit? Oh doch!! Wir fühlen alle, es ist im Moment etwas schwieriger, wegen der Krise. Aber wir reißen uns alle zusammen.
Manchmal sehe ich das Ehepaar Siekermann genau wie wir alle hier oben spazieren gehen, man grüßt sich höflich, freundlich hier in Voerde.

Wir haben hier unsere eigenen Probleme, nicht die inzwischen überzogenen Probleme wie die Milsper, die ewig wie ein aufgeschreckter Hühnerhaufen wegen jedem Problem die Stadt rufen. Die immer Geld brauchen und doch mit dem Geld nichts vernünftiges anfangen können.

Wenn man nach Hasperbach geht, auch ein Stadtteil von Ennepetal, so sieht man mehrere mittelständische Unternehmen, sicher haben die es auch nicht leicht. Oberbauer, was haben die noch, die beschweren sich "nur" über den nicht vorhandenen Breitbandanschluss. Wollen die auch direkt Millionen? Nein, eher nicht.

Vor zwei Tagen habe ich auf einem Blog gesehen, dass ein Büttenberger einen Politiker fragte ob denn sein Stadtteil überhaupt noch auf dem Radar der Politik wäre? Recht hat er. Büttenberg hat rund 3.300 Einwohner, aber niemand interessiert sich für deren Sorgen. Die Strassen sehen dort aus, als wenn sie aus Sibirien importiert worden wären.

25 Jahre haben wir zusehen müssen wie die Milsper sich quälten um eine Fußgängerzone zu bekommen. Erst dieses 50 Meter Stück – lächerlich, dann diese unendlichen Diskussionen, mal für, mal dagegen, mal ganz mal nur halb.

Nun ist sie da, die Fuzo, von der Sparkasse bis zum Marktplatz. Nur haben die Milsper während dieser Zeit vergessen sich aufzustellen, indem sie attraktive Geschäfte in ihre Innenstadt holten. Das war ja nicht so wichtig, wichtiger war der ewige Streit. Ein Streit der dazu führte, dass die anderen Stadtteile vernachlässigt wurden und werden.

Millionen wurden den Milspern in ihren imaginären Rachen geschmissen und nur tausende bekamen die anderen Stadtteile.

                                              Sind denn alle Milsper so träge, jämmerlich und hysterisch? Nein, sicher nicht.

Es ist eine kleine verschwindende Menge die in Milspe seit Jahren diesen Psychoterror macht. Ihre Eitelkeiten ohne Skrupel auf Kosten anderer ausleben. Profilierungsneurotisch jedem ungefragt die Meinung aufzwingen. Als die Fußgängerzone noch nicht da war, die Autos ungebremst durch die Voerderstaße fuhren, verschwanden schon die ersten Geschäfte.
Oder weshalb waren damals wohl schon die Schilder in den Schaufenstern "Bürger geht nicht fort, bleibt am Ort", doch wohl wegen des Umsatzes der nicht stimmte. Oder sollte das nur Deko sein?

Jetzt haben die Milsper im September eine Fuzo bekommen, eine reine Fuzo. Sicher hätte die Wirtschaftsförderung parallel sich verschiedener Branchen versichern können, die im Oktober/08 schon hätten einziehen können. Hat sie aber nicht, war ein Fehler. Auch hätte die Wirtschaftsförderung am Eröffnungstag die Milsper motivieren können, mit der Fußgängerzone ab sofort zu arbeiten,  indem sie mit Vermietern, Anwohnern,Händlern oder Dienstleistern einen Kreativkreis initiiert hätte, der die ersten Aktionen und weitere vorbereitet hätte. Hat sie auch nicht. Die Wirtschaftsförderer der Stadt kamen erst im Januar 09 angetappert. Jedoch in einem hat unser oberster Wirtschaftsförderer recht, die Fuzo muss erst einmal beweisen, dass sie für Milspe was bringt (Bringt sie mit Sicherheit), nur da sollten die Milsper und die Wirtschaftsförderung jetzt erst mal kräftig in die Hände spucken. Wie man so was macht, wurde dem obersten Wirtschaftsförderer mehrfach, sogar teilweise bis ins Detail, vorgetragen, nur machen sollte er es mit den Milspern auch. Ach ja, und manchmal genügen schon die berühmten Zauberworte und alle anderen packen mit an.

Aber hätten nicht genauso gut die Milsper Händler- oder Unternehmerschaft das Heft in die eigene Hand nehmen können? Die Wirtschaftsförderung fordern, um mit ihr gemeinsam eine Strategie zu erarbeiten die die Voerderstraße hätte beleben können? Nein! Lieber wartete man ab, ob sich nicht noch was ergäbe wo man seinen eigenen Vorteil erlangen könne oder sich alles von selber erledigen würde.

                                              Was für ein Denken, unmöglich für Unternehmer oder Wirtschaftsförderer.

Ab und an gehe ich seit 09/08 durch die Fußgängerzone und frage Leute warum sie nichts einkaufen, sprich, keine Tasche an der Hand haben? 4 Apotheker, 5 Friseure oder 7 Versicherungen, was für ein Angebot!!!! Und der absolute Renner, ein Metzger im Kaufhaus der so um die 17:00 Uhr nach Hause geht.

Die Antwort: Man bekommt hier nichts und wenn, ist es entweder "billig" und taugt nichts, ist zu teuer oder alles zusammen, bzw. gar nicht vorhanden.

In der Regel spricht niemand über einen Nachteil der Fuzo.
Und im übrigen, wenn ich in Dortmund, Wuppertal oder Düsseldorf bummeln gehe und so nebenbei meine Einkäufe erledige, stelle ich wie selbstverständlich meinen PKW in ein Parkhaus, wie tausend andere auch. Keiner verliert in den Städten ein Wort darüber, dass man nicht mit dem PKW bis vor die Türe fahren kann.

Liegt das wohl an dem breiten Angebot, an den Preisen oder gar an beidem? Billige Waren im doppelten Sinne, bekomme ich überall, Qualität jedoch nur überwiegend außerhalb von Milspe.
Ach ja,und da wir gerade darüber reden, was ist denn mit dem Flair oder dem Image von Milspe, die Höhle und der Fuchs können nur unzureichend kaschieren, dass Milspe kein Flair oder Image hat.

Was den Milspern fehlt, dass sie mal offen denjenigen, die angeblich schon alles wissen und gewusst haben, sagen, was sie von ihnen denken, was ihnen fehlt, wie sie ihre Voerderstraße gerne sehen würden. Haben die Milsper sowenig Mut?

Milsper Bürger schreibt doch endlich mal die nieder, die ihren Job nicht machen, als Unternehmer, als Vermieter oder auch als Wirtschaftsförderer. Nehmt die Kommentarfunktion und schreibt was das Zeug hält. Die Stadt, die Presse, die Vermieter, die Unternehmer alle schauen sie sich diese Seite an.

Sie können anonym posten (schreiben), eine emailadresse von web.de, gmx.de oder auch freenet.de verwenden. Keiner sieht was.

Was bleibt? Ich denke daran, wie gut es wäre mit Hasperbach/Oberbauer/Bülbringen als Voerder zusammen zu arbeiten. Wir bekämen in Hasperbach und Oberbauer auch wieder den täglichen Bedarf, wie Lebensmittel auf die Beine, Voerde hätte innerhalb kürzester Zeit auf der Lindenstraße und im Zönchen ein ansprechendes Angebot. Das Center und die Konditorei Linnepe bekämen wir auch wieder vermietet. Das alte Rathaus würden wir wieder aktivieren und würden eine effiziente Verwaltung arbeiten lassen. Geld oder unsere Finanzkraft ist groß genug um einen eigenen Weg zu gehen.

 

Aber wir müssen uns ja mit der Fuzo der Milsper befassen. Warum? Weil die ihre eigenen Probleme nicht lösen können.

Ich glaube ich will kein Ennepetaler mehr sein, ich will die Stadt Voerde wieder haben!

 

Jürgen Gerhardt

 
Für unsere Politiker und interessierte Wähler die ja so nie rauskommen.

[jpg]  Der Bundesrat in Berlin hat in seiner 855  Sitzung das Konjukturpaket II verabschiedet, so die Pressemeldung des Bundesrates. Die notwendige Mehrheit wurde durch die Stimmen der Bündnis90/Die Grünen Länder gesichert. Dies war notwendig, da die große Koalition durch die Hessenwahl ihre Mehrheit im Bundesrat verloren hatte.
Dies bedeutet aber noch nicht freie Fahrt für die Gelder des Paketes, vielmehr müssen die Länder aber auch der Bund die Modalitäten festlegen nachdem die Gelder  beantragt werden können. Also noch ein bisschen abwarten. Wir werden inzwischen mit den notwendigen Informationen versorgt.

Anträge die jetzt an den Bürgermeister gehen, sind als reine Profilierungsversuche einzuordenen.
Sicher wird Herr Walter Faupel (CDU), der Richelieu von der Ennepe, sofort nach Düsseldorf fahren um seine Parteifreunde ( die nennen sich alle sofort Freunde ) Dr. Helmut Linssen (CDU) und Christa Thoben (CDU) um einen kleinen Vorschuss auf die zu erwartenden Millionen zu bitten. Unter Freunden geht das schon mal. Der Bund zahlt ja erst viel später.

Der Verfassungsgerichtshof in Münster, Namens Herr Dr. Bertrams, entschieden der Normenkontrollklage der SPD als auch Bündnis90/Die Grünen statt zu geben und die angekündigten Wahlen zum 7.Juni 2009 für nicht rechtmäßig zu erklären. Weiter, und deshalb haben wir gewartet, führte das Gericht in seiner Begründung an, es dürfen maximal 3 Monate zwischen der Wahl und der Konstituierung  bestehen. Herr Dr. Bertrams sprach von……eng umrissenen Zeitraums erstmals zusammentreten müsse…. Die Entscheidung kam mit 4 zu 3 Stimmen zustande, was allerdings nicht ungewöhnlich ist.
Die Landesregierung in Düsseldorf, sprich das Innenministerium Herr Dr. Ingo Wolf (FDP) hat den neuen Termin auf den 30. August  2009 gelegt.
Lustig ist nunmehr die Argumentation der Regierungsparteien (CDU und FDP) für eine dritte Wahl in diesem Jahr, also Europa-, Kommunal- und Bundestagswahl, die bei politisch interessierten lautes Gelächter auslöste.

War das Zusammenlegen der Europa- mit der Kommunalwahl ein Credo für die Sparsamkeit der schwarz/gelben Koalition, immerhin werden in etwa 42 Millionen eingespart, so gilt das bei der Zusammenlegung mit der Bundestagswahl am 27.09.2009 nicht mehr.

Na, wir haben es ja. So sind halt unsere Politiker, es ist nicht ihr Geld womit sie umgehen.
Auf Landesebene kann es ja nicht anders sein, wenn die Kommunalebene schon nichts hergibt.

Jürgen Gerhardt

Es wird wieder aufgerüstet in Ennepetal – Milspe.

[jpg] Nun existiert die Fuzo schon seit fast  6 Monaten, doch es gibt immer noch die Widerstände bis dahin, dass die Fuzo zurückgebaut werden sollte, egal was es kostet.

Da kamen am 16.2.09 der Rechtsanwalt  Dr.  jur. Mehner aus Milspe, sowie die Juristin Petra Nicolay aus Schwelm [Rechtsexpertin von Haus und Grund Düsseldorf und Umgebung e.V. ] um vorzutragen, inwieweit es zu gewissen erfolgreichen Schadensersatzklagen kommen könnte.

Um es kurz zu sagen, die Chancen sind sehr, sehr, gering einen überhaupt irgendwie gearteten Schaden gelten zu machen. Frau Nicolay trug zwar vor, mittels einer Dokumentation seit 2006 könne man beweisfähige Fakten erbringen, so dass  eine Klage eine relativ geringe Chance hätte, was sie aber im zweiten Satz wiederum verneinte. Dr. Mehner versuchte die Erfolgsaussichten jedoch etwas höher zu schrauben, was ihm jedoch nicht glaubhaft gelang.

Interessant waren jedoch die dann stattgefundenen Gespräche und Dialoge, die folgendes eröffneten:

Der anwesende Herr Braselmann hat es noch immer nicht überwunden, dass die Fuzo nunmehr steht und versuchte alle möglichen Vorkommnisse als Beweis anzuführen, die gegen die Fuzo sprechen könnten. Jetzt ist sogar wieder eine Unterschriftenaktion im Zusammenhang mit der Fuzo initiert worden. Mit welchem Ziel wohl? Dr. Mehner konkret gefragt, wie er den als Bürgermeisterkandidat zu der Fuzo stehen würde, favorisieret eine Lösung ähnlich der in der Gevelsberger Mittelstrasse.

Einen verkehrsberuhigten Bereich evtl. als Alternative, mittels des Zeichens 325 bzw. 326 kam den alten Kriegern gar nicht in den Sinn. Der verkehrsberuhigte Bereich hat gerade den Sinn ein rücksichtsvolles Miteinander der einzelnen Verkehrsteilnehmer zu ermöglichen. Rücksicht ist hier oberstes Gebot. Geschwindigkeitsmessungen entfallen, Schrittgeschwindigkeit ist angesagt. Warum die Ennepetaler Krieger für und wider Fuzo die Lösung noch nicht einmal im Ansatz in Erwägung zogen und ziehen, ist meines Erachtens nur auf das hohe Alter der Entscheidungsträger zurückzuführen. Denn das Schild wurde erst 1980 eingeführt, zu der Zeit hatten diese alten Krieger also längst ihre Führerscheine.

Nun ist es aber so, die Fuzo kann nicht für alle Unbill dieser Welt herhalten. Herr Braselmann monierte schon einmal, er habe noch eine 100 qm Wohnung frei, die er aber nicht vermieten kann. Wer trägt logischerweise die Schuld? Klar, die Fuzo. Die Umsätze sind eingebrochen. Wer ist es Schuld? Klar, die Fuzo. Nach einer gewissen Zeit hat sich der Verfasser gefragt, ob der Terrorismus oder das Co2 Problem nicht auch durch die Fuzo verursacht wurden? Wer weiß das schon. Die Gegner sollten sich einmal fragen, ob es nicht sein könnte, dass sie im Zusammenhang mit diesem Thema überhaupt noch ernst genommen werden wollen? Und weil sie nicht mehr ernst genommen werden, sämtliche Reputationen in anderen Bereichen immer mehr verlieren. Wer will schon mit  ewig Gestrigem zu tun haben? Die Frage die sich nach diesem Abend stellt, soll sich ein Bürgermeister aber auch ein Rat der Stadt die nächsten Jahre nur mit der Fuzo rumschlagen? Es gibt sehr viel mehr Politikfelder womit sich sowohl ein Rat der Stadt als auch ein Bürgermeister befassen sollte. Nur, wenn er seine Kompetenz nur im Bereich Städtebau und Verkehr sieht, sollte er vielleicht seine Kandidatur überdenken, dies gilt allerdings für alle Kandidaten. Der Wähler möchte schon wissen wo es die nächsten Jahre längs geht.

Es ist aber auch wirklich nicht zu verstehen, warum die Milsper den schleichenden Wegzug ihrer Händler nicht bemerkt haben.  Milsper sagen, sie würden ihren Ortsteil lieben, nur wo haben sie ihre Metzger, Bäcker, Gemüse Händler, Schuhläden, Textilgeschäfte aber auch Haushaltsgeschäfte und Porzelliner hinziehen lassen? Warum haben sie nicht für Alternativen gesorgt? Herr Braselmann selber hatte dem vormaligen Mieter verschwiegen oder ihn zumindest im Unklaren gelassen, dass es eine Fuzo geben würde. War das seriös?

Dann weiter, in der Ära Eckhardt/Wiggenhagen hat Ennepetal 3.000 Einwohner verloren, die einfach so gegangen sind aus diesem so vermeintlichen schönen Ennepetal? 5 kennt das Portal selber die diese Stadt überhaupt nicht so schön fanden, sondern trist und grau.

Diese 3.000 Einwohner, hätten meinetwegen 100,– EUR in Ennepetal gelassen, auf das Jahr wären das 3.600.000,– EUR Umsatz, die heute fehlen. Noch Fragen?

Übrigens, ich war heute an der Ecke Voerderstr./Neustr., wo die Spielhalle ist. Dort habe ich schon mal das bunte Treiben der Ratten in der unteren Etage gesehen. Die Ratten haben übrigens Junge bekommen, Ennepetal hat schon liebenswerte Seiten. Man sollte sie, diese Seiten unserer Stadt, nur richtig vermarkten.
Meinetwegen, weil Ratten sehr liebebedürftig sind, Ennepetal liebt seine Ratten, wobei der oberste Wirtschaftsförderer sich eine Ratte über die Jacke laufen lässt – putzig.

[jpg]Es ist Zeit. Zeit für einen Nachruf zu Lebenszeiten. Für wen? Für Michael Eckhardt unseren derzeitigen und noch Bürgermeister.

Einer der größten Deutschen war Napoleon Bonaparte, [oder Franzose ??:-))) ]er bescherte, nein, er räumte mit der Kleinstaaterei im damaligen Deutschland auf. Gleichzeitig war er der Vater einer modernen effizienten Verwaltung, die heute teilweise noch zu sehen ist. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), wäre ohne den Code Civil (CC), der zeitweise auch Code Napoléon genannt wurde, nicht denkbar gewesen. Er war immer ein Mann der Tat. Anders unser noch derzeitiger Bürgermeister Michael Eckhardt, wie tragisch, er war eine  Person, die zwar was wollte, aber nicht wusste was man wollen könnte. Seine Hilflosigkeit konnte  einem schon manchmal Leid tun, aber wie gesagt, er war unser aller Bürgermeister. Kenneth Burke, ein Philosoph, definierte Menschen als Wesen die in ewiger Interaktion leben, ihre soziale Umwelt versuchen ihren Wunschträumen anzupassen oder zu harmonisieren. So auch Eckhardt, er sagte etwas und meinte, es wäre, es war seine ihm eigene Rhetorik. Dieses Bild, welches genial gemalt war, wurde manchmal durch einen Dialog in die Wirklichkeit transportiert, was aber sofort durch ein Ritual der sprachlichen Interaktion in den alten Zustand durch Eckhardt versetzt wurde.
Durch diese permanente Eigeninteraktion erlangte der Bürgermeister Michael Eckhardt eine Größe die der Napoleons gleichkam. Sein soziales Umfeld goutierte dieses Ritual auch noch und trug es nach draußen. Nur wir haben hier eine Kleinstadt, die heißt Ennepetal und gehört dem EN-Kreis an. Vielleicht war es einer der Gründe warum ca. 3.000 Bürger Ennepetal den Rücken zu gedreht haben. Danke Herr Eckhardt, für diesen Dienst, denn nun haben wir mehr Platz in Ennepetal.
Täglich können wir es beobachten, es sind ´zig Wohnungen frei, die den Vermietern keine Mieteinnahmen bringen. Gewerbeflächen ohne Ende, ob das nun das Voerder Center an der Lindenstrasse ist oder Industriebrachen die nicht oder nur unzureichend vermietet werden können. Auch freuen wir uns nicht mehr soviel Geld durch die Gegend tragen zu müssen. Rd. 3.000 Einwohner stellen natürlich auch einen nicht unerheblichen Konsum dar, nur mit 100,– EUR monatlich angerechnet, ergibt es einen Jahresumsatz von 3.000.000,– EUR bei den Einzelhändlern. Nun, haben es die Einzelhändler auch kapiert und sind in den letzten 10 Jahren gegangen.
In den letzten 10 Jahren konnte man aber auch immer wieder sehen, dass die Situation schön geredet wurde, wobei sich alle Parteien daran beteiligt haben. 10 Jahre Eckhardt war eine Zeit des Sprechens, handeln war unwichtig.
Halten wir uns auch hier an Kenneth Burke der eine hübsche Definition von Michael Eckhardt vorweg genommen hatte:

  "Being bodies that learn language
thereby becoming wordlings
humans are
the symbol-making, symbol-using, symbol-misusing animal
inventor of the negative
separated from our natural condition
by instruments of our own making
goaded by the spirit of hierarchy
acquiring foreknowledge of death
and rotten with perfection."
 

Ein gewisses Pathos ist hier nicht zu überhören.

Ein Wortling werdend, da der Körper nur noch Sprache ist, nichts mehr gestalten, sondern nur noch in und mit Worten lebt, die sodann zu Symbolen verschoben werden. Das Negative erfindend um in einer perfekten Welt von Worten zu vergehen. Die Worte die wie von selbst die Gräben ziehen um das Trennende, das oben und das unten, hervorbringen, wobei alle mundtot gemacht werden sollten, damit keiner sich entrüstet, alles gehört integriert. 
Ich weiß, eine vielleicht schlechte Übersetzung, besser ging es nicht.
Zurück zu Napoleon. Napoleon, war ein Mensch der Handlung und der Tat, Michael Eckhardt ein Mensch der Worte. Nicht aber der Worte die berührten, die zu Aufbruch führten, die motivieren oder gar beflügeln, nein seine Worte gingen durch einen durch oder schlimmer, sie erstickten jegliche Lust. Immer hatte man das Gefühl, es war ja schon alles gemacht, der Mahnende war ein Rufer in fremder Stadt. Aber Michael konnte nicht alleine agieren, ja, er hatte einen Atlatus, einen treuen. Nun, einen treuen Atlatus bedenkt man mit der Nachfolge, so schrieb es das Erbrecht vor.
 

Was aber kann nun dieser Atlatus, wen er ja nur das gesehen oder auch gelernt hat was ihm der "Ennepetaler Napoleon" beigebracht hat? Er kann nichts anderes, schon jetzt zelebriert er das Hofhalten, allerdings eine kleine Spur anders. Er bringt immer seinen Hofstaat mit, dem Volk zeigt er immer wieder wie er mit seinen Untergebenen umgeht, souverän und tolerant. Dafür hat er sich das dementsprechende Personal aussuchen dürfen. Sicherlich werden die dafür auch dementsprechend entlohnt.  So sind eben die Sonnenkönige, wie Ludwig der vierzehnte es war.  

Ach ja, wir wollten etwas über Macht reden. Das Wort Macht kommt vom Wort "Können" oder auch Fähigkeit. Nun, hatte der derzeitige Bürgermeister Macht oder der Bürgermeisterkandidat der CDU. Ja, Macht über sich und ihre Sprache, eine rhetorische Macht.
Die eigentliche Macht hat und hatte, um beim französischen zu bleiben unser guter alter Kardinal Richelieu von Ennepetal, Walter Faupel.
Er ist es der, wie gem. Definition von Weber zu sehen ist , seinen Willen durchsetzt ohne eine Legitimiertheit der Macht zu besitzen.

 

Er führt zwar an, er sei demokratisch durch Wahl legitimiert, übersieht aber das dominierende seiner Führung die eine demokratische Willensbildung ja quasi erstickt. Also hat er auch den Bürgermeisterkandidaten ernannt, er braucht nicht mehr gewählt zu werden, er ist schon mittels des Beigeordneten  gewählt. Richelieu war, heute würde man sagen, ein Controllfreak, er musste alles wissen, nichts sollte ihm entgehen. Und ihm entging auch nichts. Diese Art von Macht ist eine Macht die kein Vertrauen schafft, die Misstrauen bis in die letzte Ecke spüren lässt. Sie erstickt jegliche Art von Kreativität, ein Elixier für Innovationen, Innovationen die Ennepetal dringend braucht um den Bevölkerungsschwund umzukehren. In einer Stadt die Menschen willkommen heißt, nicht nur nach den Worten, in einer Stadt in der Menschen am Weiterkommen der Stadt interessiert sind. Eine lebende Stadt, sprudelnd voller Ideen, ein Anziehungspunkt für alle.
Die Macht einer anziehenden liebenswerten Stadt die von innen heraus wirkt, durch ihre ursprüngliche Kraft und Stärke..

Wir haben dieses Jahr 200 Jahre Charles Darwin der uns beibrachte das Mensch und Affe gemeinsame Vorfahren hatten, nur wir müssen nicht einen unbewohnbaren Dschungel zulassen um zu beweisen, dass Darwin Recht hatte. Halten wir es lieber mit Karl Jaspers, der die Unterscheidung zwischen Mensch und Tier in der Gestaltungsfähigkeit des Menschen ansiedelte.

 

Jürgen Gerhardt
 

Wirtschaftsauschuss ( Wie bitte ) beschließt "Citymanagement Ennepetal".

[jpg] Wir wissen, dass es "Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung" und auch, dass unser oberster Wirtschaftsförderer Wilhelm Wiggenhagen (Gevelsberg) heißt
( Für die Formalisten unter den Ennepetalern ) der obendrein auch noch Bürgermeisterkandidat der CDU ist.

 Na ja, die Wirtschaftskompetenz hat die CDU schon lange nicht mehr, den letzen Wirtschaftler, Herrn Merz, hat die CDU in die Wüste geschickt – Physiker und Juristen oder für die Wirtschaft sogar Müllermeister haben das sagen. Wobei,  den Müllermeister Glos haben die richtig "geschrotet" und in Berlin auf die Hinterbank geschickt.

Aber wie bitte kommt eine Einstimmigkeit bei 15 Mitglieder zustande, wo ein Tagesordnungspunkt inhaltlich solche Lücken hat? Sicher 8 Mitglieder sind der CDU zu zu ordnen, die sicher von "Big Whip"  Walter-dem-Faupel vorher diszipliniert wurden. Aber was war mit den anderen 7 Mitgliedern?

Was bitte soll das Citymanagement managen, wenn doch, wie am 3.2.09 bereits gesagt, alles in Ordnung ist und alles nur am negativen Reden von einigen Querulanten hapert? Was soll das "dumme" Gerede von Umsatzeinbußen, wenn bei einer Insolvenz der Händler doch unser soziales Netz benutzen kann, wenn wir doch nur alles etwas schön reden oder schön trinken müssen? Meinetwegen, wir haben nicht mehr soviel Kunden, dafür brauchen wir auch nicht so oft das Ladenlokal zu säubern. Ist das nicht so was von positiv? Das ist Wirtschaftsförderung in Ennepetal.

Wie bereits berichtet wurde konzeptionell nichts aber auch gar nichts vorgelegt, es wurde nur eine leere Hülse benannt, die keine Inhalte hat. Der Ausschuss hat Muscheln bestellt und bekommt nun den Teller Muscheln aber ohne Inhalt – ist doch schon mal was.

Nochmals ganz langsam zum mitschreiben.

Wir bekommen ein Citymanagement Ennepetal, dafür bekommen wir Gesellschafterverträge der Beteiligungs-GmbH sowie der Gmbh & Co. KG, und personell eine Geschäftsführerin
Brigitte Drees, Angestellte der Stadt Ennepetal.

1.    Das Wir sollte man direkt streichen, das ganze  soll ja nur für Milspe ins Leben gerufen werden. Wenn ich das als Voerder höre, werde ich zum militanten Separatisten.
2.    Eine Analyse, warum die Umsätze weniger geworden und nach der Vollendung der Fuzo nicht angezogen sind, fand ja wohl nicht statt. Lediglich wilde Spekulationen wurden getätigt. Die Befürworter der Fuzo kämpfen immer noch gegen die Gegner der Fuzo. Bei einer grundlegenden Analyse wäre das sicher nicht passiert.
3.    Welche Werkzeuge der Wirtschaft angewandt werden um was auch immer zu erreichen ist auch unbekannt. z. B.  Leerstandsverwaltung: Wenn also ein 40 qm großes Ladenlokal leer steht, soll es schnellstmöglichst wieder jemanden vermittelt werden. Egal wem? Wir brauchen zwar keine Friseure mehr, aber zufällig hat sich einer gemeldet der die Haare schon für 4,50 EUR schneidet. Also rein mit dem. Dem noch ein bisschen bei der Finanzierung der Einrichtung geholfen, und die Presse informiert? Das soll es geben?
4.    Ich mag nicht mehr daran denken, was für Menschen sitzen denn in solch einem Ausschuss? Wenn ich zu meiner Bank gehe und 150.000,– EUR plus die 15.000,–EUR haben möchte, dann entscheidet das nicht mein Sachbearbeiter vor Ort, nein er muss es der Zentrale in Frankfurt vorlegen, wo es letztendlich bewilligt wird.
Da müssen vorher bestimmte Analysen, Berechnungen, Prognosen  oder auch Gutachten erbracht werden, um das ganze in trockene Tücher zu bringen.
5.    Nach der Gemeindeordnung (GO) § 107 ff ist es der Stadt untersagt eine wirtschaftliche Betätigung auszuüben, diese Beteiligungs GmbH aber auch der Komplementär könnte von den Milspern auch alleine getragen werden. Nach telf. Anfrage bei der juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität bestehen da erhebliche Zweifel, ob dies nicht doch eine unerlaubte wirtschaftliche Betätigung ist.
6.    Warum ermuntert die Stadt die Milsper Händler nicht sich in einer "1 Euro GmbH"
zu organisieren? Frau Drees würde die Geschäftsführerin spielen, würde moderieren, motivieren und ein gewisses Monotoring aufbauen. Im Einzelfall, je nach vorgelegtem Konzept, würde die Stadt den Milsper Händlern Zuschüsse geben, die der Wirtschaftsförderung im Innenstadtbereich dienen. Dies sollte aber über den Bereich Finanzierung der Weihnachtsbeleuchtung  hinausgehen, welche aus eigenen Mitteln der Innenstadtanlieger bestritten werden sollte und auch kann.
7.    Frau Drees könnte, geeignete Führung vorausgesetzt, die Innenstadtbewohner dahin führen, eigene Analysen zu erstellen. Mittels einer Delphi-Studie oder aber einer erweiterten "ConsumerNeeds-Plattform" indem die "Consumer Insights" Verfahrensanalyse aufgebohrt und angepasst wird. Auch könnte die Stadt ein "Online-Panel" nach den Regeln der  "ICC/ESOMAR ( Internationaler Kodex für die Markt- und Sozialforschung) erarbeiten und erstellen (durch die Händler). Man käme dann innerhalb Jahresfrist zu einem abschließenden Ergebnis und könnte dann ein Handlungsszenario erarbeiten.
Man muss nur die Innenstadt Milspe, sprich Fuzo, als Produkt sehen, welches es gilt zu vermarkten.
Mit allen Tools könnten die Händler und Dienstleister lernen ihre Innenstadt besser aufzustellen. Die städtische Wirtschaftsförderung begleitet nur und leistet das was sie auch vermag und wozu sie auch da ist, sie leistet Hilfe zur Selbsthilfe.

Also was soll das, dient das nur der Eitelkeit des obersten Wirtschaftsförderers oder gar der Ausschussmitglieder oder soll das vor der Wahl noch ein Lehrstück für Profilierungssucht sein? Ein Konzept oder auch eine Strategie für eine vernünftige Stadt- oder gar Innenstadtbelebung ist das auf keinen Fall. Hoffentlich verweist der Rat der Stadt diesen ganzen Beschluss dahin wo er hingehört, zurück in den Ausschuss. Da muss aber noch erheblich nachgearbeitet werden.
Oder die 165.000,– EUR möge der Rat der Stadt doch an die Ennepetaler Tafel überweisen, die können sicher mehr für die Wirtschaft tun, indem sie die Gelder verkonsumieren.

Jürgen Gerhardt

Unsicherheit der Parteien ist spürbar, kein Thema in Sicht.

 

"Grünen treten auf die Bremse" so titelt die WP am 10.2.09. [jpg]
[jpg]Wie bitte, möchte man fragen, wir (romantisches-en.de und en-mosaik.de) stehen seit unserem Artikel: "Man soll das Fell des Bären erst verteilen, wenn er erlegt ist." vom 9.2.09 fest auf der Bremse um Unheil von unserer Stadt abzuwenden.

Also Frau Hoffmann, sie treten uns auf die Füße – ist nicht so gut. Zurückzuzahlen ist in den nächsten Jahren nichts, denn dafür müssten erst einmal Anträge raus oder Gelder geflossen sein. Und liebe Frau Hoffmann, es ist noch nichts passiert.

Wir informieren sie, sie müssen nur den Newsletter oder die Feeds abonnieren. Demnächst auch per Twitter. Gut das sie was verhindert haben, was noch nicht zu verhindern war. Dann wollen sie aber doch etwas Geld verteilen, für die heimische Wirtschaft ( Hört sich gut an ), ein Blockheizkraftwerk soll her, toll.
1.    Welcher Betrieb in Ennepetal produziert ein Blockheizkraftwerk, der Größe, womit das  "Platsch" betrieben werden kann?
2.    Unter welchem Punkt wollen sie das beantragen? Unter Bildung? Unter Infrastrukturmaßnahmen? Wohl mit aller Wahrscheinlichkeit beides nicht.
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Stellen wir uns einmal vor Ennepetal wäre ein Haus mit vielen Zimmern. Ein Zimmer heißt Voerde, eins Milspe, eins Oberbauer oder eins Hasperbach. An und für sich sehen die Zimmer fast alle sehr wohnlich aus, sie sind gepflegt und die Inhaber der Zimmer fühlen sich in ihnen auch wohl.

Und so sieht, oder besser könnte, das Haus aussehen:

 

Ein idyllisches  Haus, gepflegter Rasen, die Fenster schmuck und schön angeordnet. Zum Eingang verläuft ein einladender Weg. Jeder kann sich vorstellen, die Bewohner dieses Hauses werden sicher sehr nett sein. Man möchte direkt mit diesen Bewohnern ein nachbarschaftliches Gespräch führen.

So weit so gut. Jetzt versuchen wir das ganze auf die Stadt zu übertragen. Wir kommen auf der B7 von Schwelm.

Ein Eingang in unser imaginäres  Ennepetaler Haus, diese Brücke, schmuddelig, passend für den Eingang einer Mülldeponie, tausende male habe ich sie passiert.
Die Brücke hat einen Besitzer, der gerne bereit ist die Fläche zu vermieten, ja, er hat auch nichts dagegen wenn diese Flächen verschönert werden.

Keiner hat angerufen. Die Städtereklame ja, die auch ihre Werbewände aufstellte. Der dahinter liegende Hausinhaber? Nein, der nicht. So sieht die Brücke aus, wie, schnell weg hier.

Der gleiche Eingang , nur hier hat jemand etwas getan. Die Elemente sind zwar etwas hobbymäßig angeordnet, der Fuchs ist des nachts angestrahlt, neugierig fragt man sich was kommt danach. Eine positive Erwartungshaltung wird erzeugt. Einfache Mittel, große Wirkung.

Geht nicht? Doch, ein Anruf genügt und man setzt sich zusammen und handelt die Bedingungen aus.

 

Weiter, stellen wir uns vor ein Besucher hat die Firma Dorma oder Febi von Frankfurt kommend besucht. Er wird vielleicht über Lüdenscheid, Schalksmühle und Breckerfeld die Firmen angefahren haben. Eine Besprechung, es geht um eine gute geschäftliche Zusammenarbeit, man verabredet sich zum Abend im Restaurant Schmitz Jägerhaus in Wuppertal, die Tische sind bestellt. Der Besucher fährt, um sich für den abend frisch zu machen in sein reserviertes Zimmer, im Intercity Hotel, Wuppertal.
Er fährt die Loherstr. runter und über die Neustr., freut sich auf den Abend und dann oh Schreck dies:
 
Der gute Eindruck den das vorausgegangene angenehme Gespräch erzeugt wurde, bekommt einen schlechten Geschmack. Die Stimmung hat einen Knacks erlitten. Der Besucher hat den Eindruck in einer Stadt zu sein, die auf ein gepflegtes Umfeld keinen Wert legt. In vielen Ländern, Städten aber auch Kulturen hat das Ambiente einen großen Stellenwert, es gibt vielerlei Auskunft über den Inhaber.
 
Das gleiche Bild, großflächig verdeckt das Plakat jedoch die Schäden an dem Haus. Man könnte  auch eine beleuchtete Werbung montieren. Oder das Banner der Stadt nur beleuchten.
Dies alles ist nach einem evtl. Abriss des Gebäudes ohne Probleme wieder zu verwenden.

Werbung kann, wenn man will, ein ansprechendes Ambiente ausstrahlen und zwar kostenneutral für die Stadt oder denjenigen der diese Werbung gestaltet.

Oder dieses Haus mit einem großem elektronischem Werbesystem versehen, die Kosten könnten mittels Minuten Spots wieder herein geholt werden. Wesentlich ist jedoch das ansprechende, welches ein modernes Signal aussendet. Der derzeitige Zustand sendet jedoch nur ein ärmliches Signal aus.

Die Frage ist doch, was soll der Besucher von uns denken und was denkt er sich.

 

Sicher sind die Bilder grafisch nicht  toll aufbereitet, sollen sie ja auch nicht, es geht ja erst nur einmal um eine Demonstration. Vorgetragen wurden diese Dinge alle schon einmal, jedoch kein Geld, keine Zeit, keine Geduld, was weiß man schon.

 

Hier einmal der Blick, wenn man von der B7, nach Milspe reinfährt und an der Ampel zum halten kommt. Übrigens, wenn man aussteigt und an dem Spielsalon längs geht, sieht man heraus geschlagene Fenster und Türen, Abfall ohne Ende, kein einladender Blick. Wenn man einen Augenblick wartet, kann man sogar den Ratten beim spielen zusehen. Gehen wir davon aus, es wird kein Fremder aussteigen um sich evtl. nach einem Snack umzusehen.

 

 

Unbemerkt fanden wir jedoch noch ein Schild an der B7 welches für Ennepetal ansprechend geworben hat.

 


 
  Wie passend, der Himmel in Form  der christlichen Kirchen hat Erbarmen und ein ansprechendes Schild am Ortseingang aufgestellt.
Der Text darauf lautet:

"Willkommen in Ennepetal!"

"Wir laden Sie herzlich ein!"

 

 
So kann sich der Besucher der Firmen beruhigt in sein Hotel begeben und sich sagen: Mit Gott sind immer ansprechende Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Vor allem in Ennepetal.

Zum Schluss,  es war immer einfach mit den dementsprechenden Leuten der damaligen Bundesbahn ins Gespräch zu kommen, auch der Landschaftsverband war gesprächsbereit.
Wir hätten schon längst ein ansprechendes Entre haben können, wenn die Ideen nicht von der Bevölkerung gekommen wären, sondern von den Parteien oder der Stadtverwaltung, so sagt man sich in Milspe aber auch in allen anderen Stadtteilen.