„Oskar und die Dame in Rosa“, Schauspiel im theaterhagen

"Oskar und die Dame in Rosa",  Schauspiel von Eric Emmanuel Schmitt, mit Doris Kunstmann am 31. März 2011 im theaterhagen

Oskar ist erst zehn, aber er weiß, dass er sterben wird. "Eierkopf" nennen ihn die anderen Kinder im Krankenhaus, weil ihm durch die Chemotherapie die Haare  ausgefallen sind. Doch das ist nur ein Spitzname und tut nicht weiter weh.

Schlimmer ist, dass der Arzt und seine Eltern Angst haben, darüber zu reden, dass  er sterben wird. Nur die "Dame in Rosa" hat den Mut, mit ihm über seine Fragen  nachzudenken. Sie gehört zu den Frauen in rosa Kitteln, die sich in der Klinik  ehrenamtlich um schwerkranke Kinder kümmern. Oma Rosa, wie Oskar sie nennt,  war früher Catcherin. Sie rät ihm, dem lieben Gott jeden Tag in einem Brief zu  schreiben, was ihn bewegt.  Obgleich Oskar Schwierigkeiten hat, an Gott zu  glauben, lässt er sich auf das Experiment ein und erlebt so ein ganzes Leben. In  zwölf Briefen an Gott erzählt er von seiner Pubertät, der ersten Liebe, Ehe, Streit,  Midlife-Crisis, Alter und schließlich von der Vorbereitung auf den Tod: Mit 110
Jahren ist er zu müde, um noch älter zu werden.

Seit Ende der 70er Jahre ist Doris Kunstmann, die 1975 die Goldene Kamera  erhielt, ein gefragter und gern gesehener Gast auf dem Bildschirm. Sie ist  nach wie vor in Kinofilmen präsent und auch auf den Theaterbrettern kann sie  große Erfolge verbuchen.

   
   Doris Kunstmann  

Mit "Oskar und die Dame in Rosa" ist sie seit mehr als drei Jahren auf Tournee und die Kritiken überschlagen sich seitdem über den "schauspielerischen Parforceritt" (Augsburger Allgemeine), zu dem Doris Kunstmann das Ein-Personen-Stück.

Es gibt nur noch Restkarten.

"Oskar und die Dame in Rosa",  Schauspiel von Eric Emmanuel Schmitt Gastspiel des Euro-Studio Landgraf
31. März 2011 – 19.30 Uhr – Großes Haus

Karten unter 02331/ 207-3218 oder www.theater.hagen.de

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